Abyssal Soul – Karten-RPG

4,5 Karten Aktualisiert 2. September 2026

Abyssal Soul – Karten-RPG icon
Werbung

Screenshots

Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot
Abyssal Soul – Karten-RPG screenshot

Vorteile

  • Abwechslungsreiche Kartenkombinationen ermöglichen viele individuelle Deck-Strategien.
  • Rundenbasierte Kämpfe sind leicht verständlich und bieten dennoch taktische Tiefe.
  • Die düstere Fantasy-Atmosphäre sorgt für eine markante visuelle Identität.
  • Regelmäßige Belohnungen motivieren auch bei kurzen täglichen Spielsessions.
  • Neue Karten und Charaktere lassen sich durch Fortschritt kontinuierlich freischalten.

Nachteile

  • Der Einstieg kann durch viele Systeme und Menüs zunächst etwas unübersichtlich wirken.
  • Fortschritte können ohne optimale Deckplanung spürbar langsamer ausfallen.
  • Einige Inhalte setzen längere Spielzeiten oder wiederholtes Farmen voraus.
  • Online-Funktionen und Events können eine stabile Internetverbindung erfordern.
  • Auf kleineren Displays wirken Kartentexte und Symbole teilweise schwer lesbar.
Werbung

Mobexer Analysiert von Mobexer

Ich habe Abyssal Soul als Karten-Roguelike von ChillyRoom ausprobiert und schnell verstanden, warum der erste Eindruck so gut funktioniert: Jede Partie lädt dazu ein, noch einen Versuch zu starten, eine andere Kartenfolge zu testen und aus kleinen Entscheidungen eine überraschend starke Kombination zu bauen. Das Spiel ist kostenlos erhältlich, richtet sich laut Altersfreigabe an Spieler ab 12 Jahren und läuft ab Android 6.0. Für mich ist es vor allem dann interessant, wenn du kurze, entscheidungsreiche Runden magst und nicht einfach nur eine Sammlung von Karten abarbeiten möchtest.

Die Grundidee ist leicht zu verstehen, aber nicht völlig anspruchslos. Du baust deine Möglichkeiten während des Spiels Schritt für Schritt aus und versuchst, Karten so miteinander zu verbinden, dass daraus ein funktionierender Plan entsteht. Der Reiz liegt weniger in einer einzelnen spektakulären Karte als in der Frage, ob mehrere mittelmäßige Entscheidungen zusammen plötzlich ein starkes System ergeben. Genau dieses Zusammenspiel trägt die ersten Spieltage. Die Store-Zusammenfassung spricht von einem Roguelike mit unendlichen Kartenkombos; in der Praxis bedeutet das für mich vor allem: Der Weg zum Erfolg ist nicht vollständig vorgegeben.

Warum die ersten Spieltage so gut funktionieren

In der ersten Woche wirkt jede Partie frisch, weil ich ständig etwas lernen kann. Eine Niederlage ist nicht nur ein verlorener Versuch, sondern meistens ein Hinweis darauf, welche Kombination zu spät aufgebaut wurde, welche Karte nicht zum bisherigen Plan passte oder wann ich zu gierig geworden bin. Das ist eine angenehme Form von Fortschritt: Ich werde nicht ausschließlich durch bessere Werte stärker, sondern auch durch ein besseres Verständnis der Entscheidungen.

Gerade für kurze Pausen ist das Spiel gut geeignet. Ich kann eine Runde beginnen, mich auf wenige wichtige Entscheidungen konzentrieren und später wieder einsteigen, ohne erst eine lange Geschichte oder ein kompliziertes Regelwerk nachholen zu müssen. Gleichzeitig ist es kein völlig gedankenloser Zeitvertreib. Wenn du Karten nur nach ihrem Einzelwert auswählst, verpasst du den eigentlichen Kern. Der bessere Zug ist oft die Karte, die eine spätere Kombination vorbereitet, auch wenn sie im aktuellen Moment weniger beeindruckend aussieht.

Ein nützlicher Ansatz für die ersten Partien ist, nicht sofort jede mögliche Richtung auszuprobieren. Ich würde zunächst beobachten, welche Karten wiederholt auftauchen und welche Effekte sich zuverlässig ergänzen. Danach lohnt es sich, einen einfachen Schwerpunkt zu verfolgen, statt das Deck mit vielen einzelnen Ideen zu überladen. Diese Zurückhaltung ist ein konkreter Unterschied zu gewöhnlichen Kartenspielen, bei denen eine große Auswahl oft automatisch besser wirkt. Hier kann Vielfalt auch dazu führen, dass kein klarer Plan entsteht.

Die Roguelike-Struktur sorgt außerdem dafür, dass ein schlechter Start nicht immer das Ende bedeuten muss. Ich kann mich an eine ungünstige Situation anpassen, eine geplante Kombination aufgeben und mit dem vorhandenen Material eine neue Linie suchen. Das macht die Partien spannender, verlangt aber auch, dass ich mich von einem Wunschplan trennen kann. Wer unbedingt jedes Mal dieselbe perfekte Abfolge erzwingen möchte, wird sich eher ärgern als unterhalten.

Für Neulinge ist der Einstieg deshalb zweischneidig. Die Grundidee ist schnell zugänglich, doch die Qualität einer Partie hängt davon ab, ob man Verbindungen zwischen Karten erkennt. Ich würde neue Spieler nicht empfehlen, sofort nach der vermeintlich stärksten Einzelkarte zu suchen. Besser ist es, die eigene Auswahl nach einer Runde kurz zu prüfen: Welche Karten haben tatsächlich zusammengearbeitet, und welche lagen nur im Deck, weil sie auf dem Papier gut klangen?

Die technische Einstiegshürde bleibt niedrig. Die aktuelle Version ist 1.0.4, und die Altersfreigabe ab 12 Jahren macht deutlich, dass sich das Spiel nicht ausschließlich an Erwachsene richtet. Inhaltlich würde ich es trotzdem eher Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen, die taktische Entscheidungen mögen. Ein jüngeres Kind könnte zwar die Karten bedienen, aber nicht unbedingt den längerfristigen Wert einer Kombination verstehen.

ChillyRoom setzt dabei auf einen Stil, der die Kartenidee in den Mittelpunkt rückt, statt mich mit unnötigen Menüs zu beschäftigen. Für mich ist das wichtig, weil ein Roguelike schnell anstrengend wird, wenn zwischen zwei Entscheidungen zu viele Zwischenschritte liegen. Der erste Eindruck bleibt dadurch konzentriert: spielen, auswählen, reagieren und aus dem Ergebnis lernen.

Die entscheidende Frage ist nicht die stärkste Karte

Ein fortgeschrittener Tipp für die ersten Tage betrifft das Tempo. Ich habe bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich nicht jede Belohnung sofort als Gewinn betrachtet habe. Eine Karte kann im Moment stark aussehen und später die Richtung des gesamten Decks verwässern. Umgekehrt kann eine unscheinbare Ergänzung wichtig sein, weil sie eine bereits vorhandene Kombination zuverlässiger macht. Diese Abwägung ist eine der Stärken des Spiels und gleichzeitig der Punkt, an dem die ersten schnellen Erfolgserlebnisse nachlassen.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre für mich die Fahrt zur Arbeit oder eine kurze Pause am Nachmittag. Wenn ich nur wenig Zeit habe, spiele ich nicht mit dem Ziel, unbedingt den bestmöglichen Lauf zu erzwingen. Ich nutze die Runde eher, um eine bestimmte Kartenidee zu testen. Das nimmt Druck heraus und macht Niederlagen nützlicher. Für lange Sitzungen am Abend funktioniert das ebenfalls, allerdings nur, wenn du Freude daran hast, ähnliche Grundabläufe mehrfach zu wiederholen und dabei kleine Unterschiede zu untersuchen.

Was nach dem ersten Monat übrig bleibt

Die entscheidende Prüfung für ein Roguelike kommt nach der Entdeckungsphase. Wenn die Karten nicht mehr neu wirken, muss die Entscheidungsqualität allein genügend Spannung erzeugen. Bei Abyssal Soul hängt der langfristige Wert deshalb stark von deiner persönlichen Toleranz für Wiederholung ab. Ich kann mir vorstellen, dass das Spiel bei regelmäßigen kurzen Sitzungen länger trägt als bei einem einzigen sehr langen Spielmarathon.

Seine Stärke liegt in der wiederholbaren Suche nach besseren Entscheidungen. Ich möchte nicht nur gewinnen, sondern verstehen, warum ein Lauf funktioniert hat. War die Reihenfolge wichtig? Habe ich zu früh auf eine bestimmte Richtung gesetzt? Hätte eine defensive Auswahl später mehr Möglichkeiten eröffnet? Solche Fragen geben den Partien auch dann noch Bedeutung, wenn der Überraschungseffekt verschwunden ist.

Die Kehrseite ist, dass nicht jeder Lauf gleich befriedigend wirkt. Ein Roguelike lebt von wechselnden Bedingungen, aber genau diese Unvorhersehbarkeit kann frustrieren, wenn eine gewünschte Kombination lange nicht zustande kommt. Für mich ist das akzeptabel, solange ich aus der Situation noch eine interessante Entscheidung machen kann. Wenn du dagegen möglichst planbare Fortschritte bevorzugst, ist ein klassisches Kartenspiel mit festem Deckbau wahrscheinlich die bessere Wahl.

Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Sammelkartenspiel fühlt sich Abyssal Soul weniger wie ein langfristiges Verwalten einer großen Sammlung an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau innerhalb einer Partie und auf der Reaktion auf das, was dir angeboten wird. Das macht den Einstieg leichter, weil du nicht erst ein perfektes Deck aus vielen freigeschalteten Karten zusammenstellen musst. Gleichzeitig fehlt dadurch Spielern etwas, die gerne über längere Zeit ein dauerhaftes Deck verfeinern und mit anderen vergleichen.

Gegenüber einem traditionellen Brettspiel mit Karten bietet das Spiel mehr Wiederholbarkeit und weniger Vorbereitung. Du musst nichts mischen, kein Material ausbreiten und keine Regeln für eine neue Runde erklären. Dafür fehlt der soziale Aspekt am Tisch. Ich würde es daher nicht als Ersatz für ein gemeinsames Kartenspiel betrachten, sondern als persönliche Alternative für Momente, in denen ich allein taktisch knobeln möchte.

Auch klassische digitale Kartenspiele mit starkem Wettbewerb verfolgen ein anderes Ziel. Dort kann der Vergleich mit anderen Spielern die Motivation tragen. Hier liegt mein Fokus stärker auf dem eigenen Lauf und auf der Frage, wie gut ich aus den verfügbaren Möglichkeiten etwas bauen kann. Wenn du Ranglisten, direkte Duelle oder eine ausgeprägte Wettbewerbsszene suchst, solltest du deine Erwartungen entsprechend anpassen.

Der Umgang mit In-App-Käufen

Das Spiel ist kostenlos, enthält aber In-App-Käufe zwischen 0,49 € und 99,99 € über Google Play. Für meine Einschätzung ist deshalb wichtig, nicht nur auf den kostenlosen Einstieg zu schauen. Wer bereit ist, Geld auszugeben, sollte sich vorher überlegen, ob der Kauf tatsächlich die eigene Spielerfahrung verbessert oder nur die Ungeduld mit einem langsamen Fortschritt abkürzt. Bei einem Roguelike kann ein zu schneller Zugang zu Vorteilen den Lernreiz sogar schwächen.

Ich würde zunächst mehrere Sitzungen ohne Kauf spielen und beobachten, ob die grundlegenden Entscheidungen bereits Spaß machen. Wenn die Wiederholungen dann noch motivieren, kann ein freiwilliger Kauf eher als Unterstützung für ein Spiel dienen, das man wirklich nutzt. Wer dagegen schon nach wenigen Läufen gelangweilt ist, wird durch zusätzliche Ausgaben wahrscheinlich kein dauerhaftes Interesse entwickeln. Diese Reihenfolge schützt vor dem typischen Fehler, ein Motivationsproblem mit einem Kauf lösen zu wollen.

Für Eltern ist die Kombination aus kostenloser Installation, Altersfreigabe ab 12 Jahren und möglichen Käufen besonders relevant. Das Spiel sollte nicht einfach auf einem gemeinsam genutzten Gerät gestartet werden, ohne die Zahlungsoptionen im Blick zu behalten. Ich würde die Kaufmöglichkeiten vor der ersten Nutzung mit einem Kind besprechen und klar festlegen, ob überhaupt Geld ausgegeben werden darf.

Wie viel Pflege das Spiel im Alltag verlangt

Mit Pflege meine ich hier nicht technische Wartung, sondern den Aufwand, den ich selbst investieren muss, damit das Spiel interessant bleibt. Abyssal Soul verlangt keine lange Vorbereitung vor jeder Runde. Der eigentliche Aufwand entsteht nach einer Niederlage: Ich muss bereit sein, kurz darüber nachzudenken, ob mein Plan schlecht war oder ob die Partie einfach ungünstig verlief. Diese kleine Nacharbeit ist freiwillig, aber sie entscheidet darüber, ob aus Wiederholung echter Fortschritt wird.

Ein hilfreicher Ablauf ist, nach jedem Lauf nur eine Sache festzuhalten. Ich frage mich beispielsweise, ob ich zu früh zu viele Richtungen geöffnet habe. Beim nächsten Versuch ändere ich genau diesen Punkt und lasse den Rest möglichst ähnlich. So erkenne ich besser, welche Entscheidung den Unterschied gemacht hat. Wer dagegen nach jeder Niederlage alles gleichzeitig verändert, bekommt kaum ein klares Gefühl dafür, was tatsächlich geholfen hat.

Das Spiel eignet sich deshalb gut für eine regelmäßige Gewohnheit mit kurzen Einheiten. Ich würde eher einige konzentrierte Runden über die Woche verteilen, als es an einem freien Tag stundenlang durchzuspielen. Die Kartenideen bleiben dadurch überschaubar, und die Wiederholung fühlt sich weniger wie Arbeit an. Nach längeren Sitzungen steigt bei mir die Gefahr, aus Müdigkeit jede Karte nach demselben Muster zu bewerten.

Ein weiterer praktischer Hinweis: Wenn du eine Kombination testen möchtest, gib ihr mehrere Versuche, bevor du sie abschreibst. Ein einzelner schlechter Lauf sagt bei einem Roguelike wenig aus. Gleichzeitig solltest du nicht endlos an einer Idee festhalten, wenn die angebotenen Karten wiederholt nicht dazu passen. Der sinnvolle Mittelweg besteht darin, einen Plan zu verfolgen, aber eine Ausweichroute vorbereitet zu halten.

Die aktuelle Fassung trägt die Versionsnummer 1.0.4. Für mich bedeutet das vor allem, dass ich den langfristigen Eindruck nicht allein aus dem ersten Abend ableiten würde. Bei einem Kartenspiel können kleine Anpassungen an Kartenwerten oder Abläufen die Balance deutlich verändern. Ich würde deshalb nach einer Pause prüfen, ob sich das Spielgefühl noch vertraut anfühlt, statt mich ausschließlich auf alte Strategien zu verlassen.

Wo die Motivation nachlassen kann

Die größte Ermüdungsquelle ist die Wiederholung ohne neues persönliches Ziel. Wenn ich nur noch auf den nächsten Sieg klicke, ohne eine bestimmte Kartenidee zu untersuchen, verlieren die Partien an Bedeutung. Das ist kein Fehler, den das Spiel allein lösen kann. Trotzdem zeigt es eine Grenze: Es richtet sich eher an Menschen, die Freude am Experimentieren haben, als an Spieler, die dauerhaft klare Aufgaben und sichtbare Meilensteine brauchen.

Auch die Abhängigkeit von angebotenen Karten kann anstrengend werden. Ein flexibler Spieler sieht darin eine Herausforderung, ein planender Spieler möglicherweise eine unnötige Einschränkung. Ich empfand diese Spannung meistens als interessant, aber nicht immer als fair wirkend. Besonders dann, wenn eine Runde früh in eine Richtung gedrängt wird und später kaum noch Raum für eine sinnvolle Korrektur bleibt, sinkt die Lust auf einen sofortigen weiteren Versuch.

Die kostenlose Struktur kann ebenfalls die Wahrnehmung beeinflussen. Selbst wenn die Käufe optional bleiben, frage ich mich bei jedem zusätzlichen Angebot, ob ich gerade eine echte Entscheidung treffe oder nur auf einen schnelleren Weg gelenkt werde. Für mich ist das ein Grund, das Spiel bewusster und mit einem festen Ausgabenlimit zu nutzen. Wer grundsätzlich keine Spiele mit In-App-Käufen möchte, wird sich hier vermutlich nicht wohlfühlen, auch wenn der Einstieg nichts kostet.

Ein weiterer Schwachpunkt zeigt sich bei Spielern, die eine starke Geschichte, ausgearbeitete Figuren oder eine große Welt erwarten. Der Reiz liegt für mich in den Kartenentscheidungen und im Aufbau des Laufs, nicht in einer erzählerischen Reise. Wenn du ein Rollenspiel mit umfangreicher Handlung suchst, ist dieses Spiel nicht die passende Alternative. Der Begriff Karten-RPG sollte hier nicht dazu führen, dass du eine klassische Rollenspielkampagne erwartest.

Ebenso wenig würde ich es jemandem empfehlen, der hauptsächlich schnelle Reaktion oder spektakuläre Action sucht. Die interessanten Momente entstehen durch Auswahl, Reihenfolge und Anpassung. Wer lieber direkt steuert und ohne längere Überlegung durch Levels läuft, könnte das Tempo als zu ruhig empfinden. Umgekehrt profitieren geduldige Spieler davon, dass nicht jede Runde durch Geschwindigkeit entschieden wird.

Für wen sich der Platz auf dem Gerät lohnt

Ich sehe Abyssal Soul besonders bei Spielern, die digitale Kartenspiele mögen, aber nicht jedes Mal ein dauerhaftes Deck pflegen wollen. Es passt auch zu Menschen, die Roguelikes wegen ihrer wechselnden Situationen schätzen und Niederlagen als Teil des Lernens akzeptieren. Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde, während die Altersfreigabe ab 12 Jahren den passenden Rahmen für Jugendliche und Erwachsene setzt.

Weniger geeignet ist es für dich, wenn du eine vollständig planbare Kampagne, einen sozialen Mehrspielerschwerpunkt oder ein Kartenspiel ohne mögliche Käufe suchst. Auch wer nach wenigen Partien eine große Menge neuer Inhalte erwartet, sollte vorsichtig sein. Der langfristige Wert kommt hier nicht automatisch durch ständige Überraschungen, sondern durch die eigene Bereitschaft, Kombinationen genauer zu lesen und Entscheidungen zu verbessern.

Die Bewertung von 4,5 aus rund 3.100 abgegebenen Bewertungen zeigt, dass das Spiel bei einer beachtlichen Zahl von Nutzern gut ankommt. Dazu kommen mehr als 100.000 Installationen. Ich lese solche Zahlen nicht als Beweis, dass es jedem gefallen muss, aber sie passen zu meinem Eindruck eines zugänglichen Spiels mit einem klaren Kern. Die kleinere Zahl ausgewiesener Rezensionen, zwölf, würde ich dagegen nicht überbewerten; für mich zählt stärker, ob die Grundidee zu den eigenen Gewohnheiten passt.

Mein persönlicher Test für die Entscheidung ist einfach: Spiele mehrere Läufe, ohne sofort etwas zu kaufen, und achte darauf, ob du nach einer Niederlage eine neue Idee hast. Wenn du direkt wissen möchtest, welche Karte als Nächstes erscheint und welcher Weg sicher zum Ziel führt, wird dich die Struktur wahrscheinlich eher ermüden. Wenn du dagegen gerne aus unvollständigen Möglichkeiten einen brauchbaren Plan formst, besitzt das Spiel einen echten Wiederholungswert.

Nach dem ersten Monat würde ich es nicht unbedingt als tägliches Pflichtspiel behalten. Für mich funktioniert es besser als wiederkehrendes Denkspiel, zu dem ich in freien Momenten zurückkehre. Diese Rolle ist kleiner als die eines großen Hauptspiels, aber gerade deshalb realistisch. Es muss nicht jeden Abend stundenlang fesseln, um einen festen Platz auf dem Gerät zu verdienen.

Unterm Strich verdient Abyssal Soul diesen Platz, wenn du seine zentrale Entscheidungsschleife magst: Karten bewerten, Kombinationen aufbauen, einen Plan anpassen und aus dem nächsten Lauf etwas lernen. Die ersten Tage sind klar die stärkste Phase, doch die Motivation kann darüber hinausreichen, wenn du dir eigene Ziele setzt und nicht jede Runde nur nach Sieg oder Niederlage beurteilst. Sein dauerhafter Wert entsteht durch bewusstes Experimentieren, nicht durch bloßes Weiterspielen.

Ich würde es daher einem Freund empfehlen, der ein kostenloses Karten-Roguelike für kurze, konzentrierte Sessions sucht und mit gelegentlicher Frustration umgehen kann. Ich würde es nicht empfehlen, wenn du ein klassisches Rollenspiel, ein soziales Kartenspiel oder eine vollkommen kaufdruckfreie Erfahrung erwartest. ChillyRoom liefert hier keinen universellen Zeitvertreib, aber ein klar fokussiertes Spiel, das nach dem Ende der Neuheit noch funktioniert, solange du bereit bist, die eigenen Entscheidungen wirklich zu hinterfragen.

FAQ

Was ist Abyssal Soul – Karten-RPG und wie funktioniert das Spielprinzip?

Abyssal Soul – Karten-RPG verbindet klassische Rollenspiel-Elemente mit einem kartenbasierten Kampfsystem. Du stellst ein Team aus verschiedenen Figuren und Karten zusammen, entwickelst deine Charaktere weiter und trittst in taktischen Kämpfen gegen unterschiedliche Gegner an. Der Erfolg hängt nicht nur von der Stärke deiner Einheiten ab, sondern auch davon, wie gut du Karten, Fähigkeiten und Teamaufstellung kombinierst.

Ist Abyssal Soul – Karten-RPG für Anfänger leicht zu verstehen?

Der Einstieg fällt grundsätzlich leicht, da die wichtigsten Funktionen schrittweise erklärt werden. Neue Spieler lernen zunächst die Kämpfe, Kartenfähigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten kennen, bevor weitere Systeme freigeschaltet werden. Trotzdem kann das Spiel später deutlich anspruchsvoller werden. Wer seine Karten wahllos einsetzt oder die Teamzusammenstellung ignoriert, stößt in schwierigeren Abschnitten schnell an Grenzen und muss seine Strategie anpassen.

Benötigt Abyssal Soul – Karten-RPG eine Internetverbindung?

Für viele zentrale Funktionen solltest du mit dem Internet verbunden sein. Dazu gehören in der Regel die Synchronisierung des Spielfortschritts, Online-Inhalte, zeitlich begrenzte Ereignisse und möglicherweise Mehrspieler- oder Ranglistenfunktionen. Je nach Version können einzelne Bereiche eingeschränkt oder gar nicht ohne Verbindung verfügbar sein. Vor dem Download empfiehlt es sich außerdem, die aktuellen Angaben im jeweiligen App Store zu prüfen.

Ist Abyssal Soul – Karten-RPG kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?

Das Spiel kann normalerweise kostenlos heruntergeladen und grundsätzlich ohne direkten Kauf ausprobiert werden. Allerdings können optionale In-App-Käufe angeboten werden, etwa für zusätzliche Ressourcen, Karten, Beschleunigungen oder spezielle Pakete. Ein Fortschritt sollte auch ohne Zahlung möglich sein, kann dann aber mehr Zeit und Geduld erfordern. Eltern sollten den Kaufschutz des Geräts aktivieren, damit versehentliche Käufe vermieden werden.

Wie viel Speicherplatz und welche Geräteleistung benötigt Abyssal Soul – Karten-RPG?

Der benötigte Speicherplatz kann je nach Plattform, Version und zusätzlichen Spieldaten variieren. Nach der Installation können weitere Dateien für Grafiken, Inhalte oder Aktualisierungen heruntergeladen werden, weshalb etwas freier Speicher eingeplant werden sollte. Auf älteren Geräten können längere Ladezeiten, eine niedrigere Bildrate oder gelegentliche Abstürze auftreten. Eine stabile Verbindung und ein aktuelles Betriebssystem sorgen meist für die angenehmere Spielerfahrung.

Werbung

Herunterladen

Bei Google Play herunterladen Im App Store herunterladen

Ähnliche Apps

Diese Website stellt unabhängige Informationen über Apps und Spiele von Drittanbietern bereit. Wir besitzen, entwickeln, veröffentlichen oder vertreiben diese nicht. Alle Namen, Logos und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Angaben zu Entwicklern dienen ausschließlich zu Referenzzwecken. Weitere Informationen erhalten Sie beim Entwickler unter [email protected], auf https://www.chillyroom.com oder in dessen Datenschutzerklärung unter https://www.chillyroom.com/en/article/9.