BBBank SecureGo+

4,5 Finanzen Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Freigabe von Überweisungen direkt in der App möglich
  • Unterstützt biometrische Anmeldung auf kompatiblen Geräten
  • Klare Anzeige der zu bestätigenden Auftragsdaten
  • Für mehrere Bankverbindungen und Geräte nutzbar
  • Kostenlos für BBBank-Kunden verwendbar

Nachteile

  • Aktivierung erfordert meist einen separaten Freischaltcode
  • Ohne Smartphone sind Bestätigungen nicht möglich
  • Gerätewechsel kann eine erneute Registrierung notwendig machen
  • Funktioniert nur mit unterstützten BBBank-Zugängen
  • Benachrichtigungen können bei Energiesparmodi verzögert eintreffen
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wenn ich mit einer Banking-App eine Überweisung bestätige oder eine Kartenzahlung freigebe, möchte ich nicht lange suchen oder mich durch unklare Menüs arbeiten. Genau an dieser Stelle setzt BBBank SecureGo+ an: Die App von BBBank eG ist keine vollständige Banking-App, sondern eine zusätzliche Anwendung zur sicheren Authentifizierung von Bank- und Kreditkartentransaktionen. Nach meinem Eindruck ist sie vor allem dann sinnvoll, wenn man seine Bankgeschäfte regelmäßig digital erledigt und Bestätigungen möglichst getrennt vom eigentlichen Banking-Vorgang durchführen möchte.

Im Alltag wirkt diese Trennung zunächst etwas umständlich. Man beginnt eine Aktion in der Banking-Umgebung und wechselt anschließend zu SecureGo+, um die Transaktion zu prüfen und freizugeben. Gleichzeitig ist genau diese zusätzliche Station der Kern des Konzepts. Die App soll nicht Kontostände verwalten oder Überweisungen planen, sondern einen klar abgegrenzten Sicherheits- und Bestätigungsschritt übernehmen. Wer diese Rolle versteht, kommt schnell damit zurecht. Wer dagegen eine einzige App für alle Bankfunktionen erwartet, könnte die Lösung zunächst als unnötigen Umweg empfinden.

Wie sich SecureGo+ im gemeinsamen Haushalt bewährt

Ein realistisches Beispiel ist ein Haushalt, in dem mehrere Personen mit demselben Smartphone oder gelegentlich mit gemeinsam genutzten Geräten arbeiten. Vielleicht erledigt eine Person die Miete und Rechnungen, während eine andere ihre eigenen Kartenzahlungen oder Überweisungen bestätigt. In so einer Situation ist es wichtig, nicht nur auf die Bequemlichkeit zu schauen, sondern auch auf klare Grenzen: Eine Bestätigung in SecureGo+ betrifft eine konkrete Bankaktion und sollte nicht beiläufig von der falschen Person freigegeben werden.

Ich würde die App deshalb nicht wie einen allgemeinen Familienkalender oder eine gemeinsam verwendete Service-App behandeln. Sie gehört funktional zur persönlichen Bankbeziehung. Selbst wenn ein Gerät im Haushalt geteilt wird, sollte jede Person genau wissen, wann eine Transaktion gestartet wurde, wer sie kontrolliert und wer letztlich die Freigabe ausführt. Diese bewusste Zuordnung ist ein praktischer Sicherheitsvorteil, verlangt aber Aufmerksamkeit.

Besonders hilfreich ist die App für Menschen, die beim Online-Banking nicht jedes Mal auf eine SMS warten möchten. Die Bestätigung erscheint in einem dafür vorgesehenen Ablauf, sodass ich die angezeigten Transaktionsdetails prüfen kann, bevor ich zustimme. Dabei sollte man nicht automatisch bestätigen, nur weil man selbst gerade eine Zahlung erwartet. Der entscheidende Schritt ist der Vergleich: Empfänger, Betrag und Anlass müssen zur gerade gestarteten Aktion passen.

Für ein Paar oder eine Wohngemeinschaft bedeutet das auch: Die App ersetzt keine Absprache. Wenn eine Person eine Überweisung vorbereitet und die andere das Smartphone hält, sollte klar sein, was genau bestätigt werden soll. Das klingt banal, verhindert aber typische Missverständnisse bei gemeinsamen Rechnungen. Eine Freigabe ist keine neutrale technische Formalität, sondern die Bestätigung einer konkreten Bankaktion.

Die App ist ein Bestätigungsschritt, kein zweites Girokonto

Eine der wichtigsten Erwartungen, die man vor der Einrichtung korrigieren sollte, betrifft den Funktionsumfang. SecureGo+ ist in der Kategorie Finanzen angesiedelt, aber sie ist nicht als Ersatz für das komplette Online-Banking gedacht. Ich nutze sie gedanklich eher wie einen sicheren Schlüssel für bestimmte Vorgänge. Kontoverwaltung, Überweisungsentwürfe und andere Bankfunktionen finden nicht automatisch hier statt.

Das macht die Anwendung übersichtlich. Es gibt weniger Ablenkung und weniger Funktionen, die man versehentlich an der falschen Stelle sucht. Gleichzeitig führt die Spezialisierung dazu, dass man mindestens zwei Schritte im Kopf behalten muss: zuerst die Transaktion im Banking anstoßen, danach die Freigabe in SecureGo+ durchführen. Für Nutzer, die möglichst wenige Apps verwenden möchten, ist das ein echter Nachteil gegenüber Lösungen, bei denen Banking und Bestätigung stärker zusammengeführt werden.

Im Vergleich zur klassischen SMS-Bestätigung liegt die Stärke der App in einem moderneren, appbasierten Ablauf. Eine SMS ist zwar vielen Menschen vertraut, wirkt aber im täglichen Gebrauch weniger direkt mit dem Bankvorgang verbunden. SecureGo+ konzentriert die Bestätigung in einer eigenen Anwendung. Das kann übersichtlicher sein, setzt aber voraus, dass das Smartphone verfügbar, eingerichtet und entsperrbar ist. Wer häufig ohne Smartphone unterwegs ist oder sein Gerät nur ungern für Bankgeschäfte verwendet, fährt mit einer anderen Freigabemethode möglicherweise besser.

Einrichtung und die Grenzen eines gemeinsam genutzten Geräts

Bei einer Authentifizierungs-App ist die Einrichtung wichtiger als bei einer gewöhnlichen Notiz- oder Einkaufs-App. Ich würde mir dafür Zeit nehmen und nicht versuchen, sie zwischen zwei Terminen nebenbei abzuschließen. Der Grund ist nicht die Menge an sichtbaren Funktionen, sondern die Verbindung zwischen App, Gerät und Bankzugang. Wenn mehrere Personen ein Telefon nutzen, muss vorab eindeutig feststehen, wessen Bankzugang damit verknüpft wird.

Genau hier liegt die wichtigste Grenze für Haushalte. Ein gemeinsames Gerät kann praktisch sein, aber die App sollte nicht zu einem Sammelpunkt für beliebige Bankfreigaben werden. Wenn die Anwendung für eine Person eingerichtet wurde, sollte eine andere Person nicht einfach davon ausgehen, dass sie ihre eigenen Vorgänge ebenso sicher darüber bestätigen kann. Die Verantwortlichkeit bleibt an den jeweiligen Bankzugang und den konkreten Einrichtungsvorgang gebunden.

Ich empfehle außerdem, vor der ersten dringenden Überweisung zu prüfen, ob der normale Ablauf wirklich verstanden wurde. Eine kleine, bewusst geplante Transaktion oder ein unkritischer Vorgang eignet sich besser zum Kennenlernen als eine zeitgebundene Rechnung. So merkt man, an welcher Stelle man die Banking-Umgebung verlässt, wo SecureGo+ geöffnet wird und welche Angaben vor der Freigabe kontrolliert werden müssen.

Ein weiterer praktischer Punkt ist der Gerätewechsel. Bei einer App, die Banktransaktionen authentifiziert, sollte man nicht einfach das alte Smartphone löschen und erst danach über die neue Einrichtung nachdenken. Vor dem Wechsel würde ich den vorgesehenen Umzugs- oder Aktivierungsprozess der Bank nachvollziehen und erst dann das alte Gerät zurücksetzen. Diese Reihenfolge spart im Ernstfall viel Stress, besonders wenn das alte Gerät nicht mehr verfügbar ist.

Auch bei einem verlorenen Smartphone ist schnelles Handeln wichtiger als die Hoffnung, dass sich das Problem von selbst erledigt. Die Anwendung sollte nicht als unkritische Alltags-App behandelt werden. Wenn das Gerät abhandenkommt, gehört die Sperrung oder Klärung des Zugangs zu den ersten Schritten. Wer seine Bankgeschäfte nur selten erledigt, vergisst solche Abläufe leicht. Ich würde deshalb schon bei der Einrichtung überlegen, wo die offiziellen Kontaktdaten der Bank und die eigenen Zugangsinformationen sicher auffindbar sind.

Koordination zwischen Banking, Freigabe und Alltag

Die größte Alltagshürde ist weniger die Bedienung als die Koordination. Eine Transaktion kann vorbereitet sein, aber die Bestätigung muss im passenden Moment erfolgen. Wenn das Smartphone gerade von einer anderen Person genutzt wird, im lautlosen Modus liegt oder der Akku leer ist, wird aus einem schnellen Vorgang schnell eine Unterbrechung.

In einem Haushalt mit gemeinsamem Gerät sollte man daher keine Freigaben „auf Vorrat“ einplanen. Besser ist eine klare Ansage: Wer hat die Zahlung gestartet, worum geht es, und wann wird die Bestätigung gebraucht? Diese kleine Abstimmung verhindert, dass jemand eine unerwartete Anfrage sieht und aus Gewohnheit freigibt. Sie ist besonders nützlich, wenn mehrere Rechnungen am selben Tag vorbereitet werden.

Ich finde außerdem wichtig, dass man eine SecureGo+-Anfrage nicht mit einer bloßen Benachrichtigung verwechselt. Eine Meldung auf dem Bildschirm ist nur der Hinweis, dass eine Aktion geprüft werden soll. Vor der Zustimmung sollte ich die Details lesen und mit meinem ursprünglichen Auftrag vergleichen. Wenn etwas nicht passt, würde ich abbrechen und zunächst klären, ob die Transaktion tatsächlich von mir stammt.

Dieser Kontrollschritt ist einer der konkreten Vorteile gegenüber einem sehr schnellen Bestätigen per SMS-Code. Bei einem Code besteht die Versuchung, ihn einfach dort einzutragen, wo er verlangt wird. Die separate App lädt eher dazu ein, die Anfrage als eigenen Prüfmoment wahrzunehmen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man die angezeigten Angaben wirklich liest. Die zusätzliche App allein macht unaufmerksames Verhalten nicht automatisch sicher.

Für Personen, die viele Zahlungen nacheinander erledigen, kann der Wechsel zwischen Anwendungen dennoch lästig werden. Wer regelmäßig mehrere Vorgänge abarbeitet, sollte darauf achten, nicht in einen Bestätigungsautomatismus zu geraten. Ich würde nach jeder Freigabe kurz prüfen, ob der Banking-Vorgang tatsächlich abgeschlossen ist, statt sofort die nächste Zahlung zu starten.

Vertrauen, Alter und die richtige Rolle im Haushalt

Mit einer Altersfreigabe von USK ab 0 Jahren wirkt die App grundsätzlich niedrigschwellig. Das bedeutet für mich aber nicht, dass sie für Kinder als eigenständiges Bankwerkzeug gedacht ist. Eine Authentifizierungs-App kann einfach aussehen und trotzdem eine verantwortungsvolle Handlung auslösen. Entscheidend ist daher nicht nur, ob jemand die Oberfläche bedienen kann, sondern ob die Person versteht, was eine Freigabe bewirkt.

Für ältere Angehörige kann SecureGo+ interessant sein, wenn sie digitale Bankgeschäfte nutzen möchten, aber mit komplizierten Sicherheitsverfahren unsicher sind. Die klare Spezialisierung kann helfen, weil nicht zusätzlich Kontofunktionen, Überweisungsformulare und Kartenübersichten durchsucht werden müssen. Gleichzeitig sollte eine Vertrauensperson nicht einfach jede Anfrage stellvertretend bestätigen. Besser ist, den Vorgang gemeinsam zu prüfen und die betreffende Person selbst entscheiden zu lassen, soweit das möglich ist.

Gerade bei Unterstützung im Haushalt muss man zwischen Hilfe bei der Bedienung und Übernahme der Kontrolle unterscheiden. Ich kann jemandem zeigen, wo die Anfrage erscheint, ohne selbst jede Transaktion freizugeben. Diese Grenze schützt beide Seiten: die Person, die Hilfe braucht, und die Person, die unterstützt. SecureGo+ bietet keine Grundlage dafür, Verantwortlichkeiten innerhalb einer Familie automatisch zu verwalten; diese Ordnung muss der Haushalt selbst schaffen.

Für Jugendliche oder Kinder würde ich die Anwendung nicht nach dem Motto „Die App ist ab null Jahren freigegeben, also passt sie für alle“ beurteilen. Die Altersangabe beschreibt die Einstufung der App, nicht die finanzielle Reife für eigenständige Bankentscheidungen. Sobald eine Transaktion bestätigt wird, geht es um Geld, Vertrauen und Nachvollziehbarkeit. In einem Familienhaushalt sollte deshalb immer klar sein, welches Konto genutzt wird und wer die Freigabe verantwortet.

Was die aktuelle Version im Alltag bedeutet

Die derzeitige Version 4.3.6 zeigt, dass die Anwendung aktiv als eigenständiger Bestandteil des BBBank-Ablaufs geführt wird. Für mich ist das vor allem dann relevant, wenn ich die App auf einem älteren Gerät nutzen möchte. Als Mindestvoraussetzung ist iOS oder Android ab Version 10 erforderlich. Vor der Einrichtung würde ich deshalb zuerst prüfen, ob das Smartphone diese Systemversion erfüllt und ob genügend Platz sowie ein funktionierender Geräteschutz vorhanden sind.

Die technische Voraussetzung ist eine kleine, aber wichtige Hürde in gemischten Haushalten. Wenn eine Person ein aktuelles Gerät besitzt, eine andere aber ein deutlich älteres Smartphone verwendet, kann die gemeinsame Planung an der Systemversion scheitern. In diesem Fall ist nicht die Bedienung das Problem, sondern die Gerätebasis. Wer auf ein altes Telefon angewiesen ist, sollte vorab klären, ob die App dort überhaupt eingesetzt werden kann, statt erst bei einer dringenden Zahlung überrascht zu werden.

Ich würde außerdem nicht empfehlen, ein Smartphone ohne verlässliche Bildschirmsperre für Bankbestätigungen zu verwenden. Die App ist zwar für die Authentifizierung gedacht, aber die Sicherheit des gesamten Ablaufs hängt auch davon ab, wer Zugriff auf das Gerät hat. In einem gemeinsam genutzten Haushalt ist ein persönlicher Geräteschutz besonders wichtig. Wenn jeder ohne klare Grenze an das Telefon kommt, verliert die Trennung zwischen den Nutzern ihren praktischen Wert.

Für wen die kostenlose App passt – und für wen nicht

BBBank SecureGo+ ist kostenlos und richtet sich klar an BBBank-Kunden, die ihre Bank- oder Kreditkartentransaktionen digital authentifizieren möchten. Ich würde sie vor allem Menschen empfehlen, die bereits regelmäßig online bezahlen oder überweisen und eine eigene, dafür vorgesehene Bestätigungs-App akzeptieren. Auch für Nutzer, die SMS-Codes unübersichtlich finden oder Sicherheitsvorgänge lieber in einer App bündeln, ist sie eine nachvollziehbare Wahl.

Die Verbreitung wirkt solide: Im Store kommt die Anwendung auf über hunderttausend Installationen, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus rund 5.400 Bewertungen. Diese Zahlen machen sie für mich nicht automatisch perfekt, zeigen aber, dass sie nicht nur für eine Handvoll Spezialfälle gedacht ist. Die zusätzlich vorhandenen 432 Rezensionen können bei der eigenen Einschätzung helfen, sollten aber nicht die persönliche Prüfung des Einrichtungsvorgangs ersetzen.

Nicht die beste Wahl ist sie für Menschen, die eine vollständige Finanzzentrale erwarten. Wer Budgets erstellen, Konten umfassend verwalten oder möglichst alles in einer einzigen Oberfläche erledigen möchte, braucht weiterhin die passende Banking-Lösung und wird SecureGo+ als zusätzlichen Schritt erleben. Auch wer häufig das Gerät wechselt, ohne sich um Aktivierung und Zugang zu kümmern, sollte den organisatorischen Aufwand ernst nehmen.

Im Vergleich zu einer eingebauten Bestätigung innerhalb derselben Banking-App ist die getrennte Lösung weniger nahtlos. Dafür schafft sie eine deutlichere Grenze zwischen dem Start einer Transaktion und ihrer Freigabe. Gegenüber SMS-Verfahren wirkt sie stärker auf den App-Ablauf ausgerichtet, verlangt aber ein kompatibles Smartphone und regelmäßige Aufmerksamkeit für Benachrichtigungen. Welche Variante besser ist, hängt deshalb weniger von einem allgemeinen Sicherheitsgefühl ab als vom eigenen Alltag und der Zuverlässigkeit des Geräts.

Mein Urteil für den Haushalt

Nach meiner Einschätzung erfüllt BBBank SecureGo+ eine klar umrissene Aufgabe gut: Sie macht die Authentifizierung von Bank- und Kreditkartentransaktionen zu einem eigenen, kontrollierbaren Schritt. Ich mag, dass die App nicht versucht, gleichzeitig ein komplettes Finanzcockpit zu sein. Dadurch bleibt ihre Rolle verständlich, sofern man akzeptiert, zwischen Banking und Bestätigung zu wechseln.

Im gemeinsamen Haushalt ist sie dann überzeugend, wenn Zuständigkeiten sauber geregelt sind. Ein Gerät kann praktisch sein, aber die App sollte nicht gedankenlos von mehreren Personen verwendet werden. Vor jeder Freigabe müssen Auftrag, Betrag und Empfänger zur eigenen Aktion passen. Diese Gewohnheit ist der wichtigste praktische Tipp, den ich aus der Nutzung mitnehme: Nicht die Geschwindigkeit der Bestätigung zählt, sondern die bewusste Kontrolle davor.

Die kostenlose Anwendung von BBBank eG ist für Bankkunden mit einem geeigneten Gerät eine vernünftige Lösung, besonders wenn sie eine separate Authentifizierung bevorzugen. Ihre Schwächen liegen weniger in überladenen Menüs als in den Abhängigkeiten rund um Smartphone, Einrichtung und Nutzerzuordnung. Wer diese Grenzen einplant, erhält ein fokussiertes Werkzeug. Wer dagegen eine gemeinsame Familienverwaltung oder ein vollständig integriertes Banking-Erlebnis sucht, sollte sich nach einer besser passenden Alternative umsehen.

Mein abschließender Eindruck fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Die App ist am stärksten, wenn jede Freigabe bewusst einer Person und einer konkreten Transaktion zugeordnet bleibt. Für genau diesen Zweck würde ich sie einem BBBank-Kunden empfehlen. Als allgemeine Finanz-App für den ganzen Haushalt wäre sie jedoch die falsche Erwartung.

FAQ

Was ist BBBank SecureGo+ und wofür wird die App benötigt?

BBBank SecureGo+ ist die mobile Sicherheits- und Freigabe-App der BBBank. Sie wird verwendet, um bestimmte Aufträge im Online-Banking, beispielsweise Überweisungen oder Änderungen sicher zu bestätigen. Nach der Einrichtung erhalten Sie Freigabeanfragen direkt in der App und können die angezeigten Daten kontrollieren, bevor Sie den Vorgang mit Ihrer persönlichen Freigabe bestätigen.

Wie wird BBBank SecureGo+ eingerichtet und welche Voraussetzungen gibt es?

Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein aktives BBBank-Online-Banking, ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät sowie eine stabile Internetverbindung. Die Registrierung erfolgt über die von der Bank bereitgestellten Aktivierungsdaten beziehungsweise einen Aktivierungscode. Je nach Sicherheitsverfahren kann zusätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Die einzelnen Schritte sollten genau nach den Anweisungen der BBBank durchgeführt werden.

Ist die Nutzung von BBBank SecureGo+ sicher?

Die App ist dafür ausgelegt, Bankaufträge über einen separaten, geschützten Freigabeweg zu bestätigen. Vor der Freigabe sollten Sie immer sorgfältig prüfen, ob Empfänger, Betrag und weitere Auftragsdaten mit Ihrer ursprünglichen Eingabe übereinstimmen. Verwenden Sie die App nur auf einem persönlichen, aktuell gehaltenen Gerät und geben Sie PINs, Passwörter oder Aktivierungscodes niemals an andere Personen weiter.

Was kann ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere oder ein neues Gerät verwende?

Bei einem verlorenen oder gestohlenen Smartphone sollten Sie unverzüglich die BBBank kontaktieren und den Zugang beziehungsweise die App-Nutzung sperren lassen, sofern dies erforderlich ist. Beim Wechsel auf ein neues Gerät muss BBBank SecureGo+ normalerweise erneut registriert oder aktiviert werden. Halten Sie dafür die von der Bank vorgesehenen Unterlagen und Sicherheitsinformationen bereit und installieren Sie die App ausschließlich aus einem offiziellen App-Store.

Warum erhalte ich keine Freigabeanfrage oder warum funktioniert die Bestätigung nicht?

Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Smartphone online ist, Benachrichtigungen für BBBank SecureGo+ erlaubt sind und die App auf dem aktuellen Stand ist. Öffnen Sie die App gegebenenfalls manuell, da Push-Mitteilungen verzögert eintreffen können. Kontrollieren Sie außerdem, ob Datum und Uhrzeit des Geräts automatisch eingestellt sind. Bestehen die Probleme weiterhin oder erscheint eine Sperr- beziehungsweise Fehlermeldung, wenden Sie sich direkt an den BBBank-Kundenservice.

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