BLEvo - Transforms your Levo i

4,3 Sport Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Sehr detaillierte Akku- und Motoranalyse für kompatible Specialized-Levo-Modelle.
  • Ermöglicht die individuelle Anpassung von Unterstützungsstufen und Fahrprofilen.
  • Routenplanung mit E-Bike-spezifischen Daten wie Höhenmetern und Reichweite.
  • Nützliche Aufzeichnungen zu Leistung
  • Geschwindigkeit
  • Herzfrequenz und Trittfrequenz.
  • Regelmäßige Daten helfen
  • Akkuverbrauch und Wartungsbedarf besser einzuschätzen.

Nachteile

  • Viele Funktionen setzen ein kompatibles Specialized-Levo-Modell voraus.
  • Die große Zahl an Einstellungen wirkt für Einsteiger zunächst unübersichtlich.
  • Für genaue Trainingsdaten werden zusätzliche Sensoren oder Wearables benötigt.
  • Bluetooth-Verbindungen können je nach Smartphone gelegentlich instabil sein.
  • Einige erweiterte Funktionen sind möglicherweise nur kostenpflichtig verfügbar.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wer ein Specialized Turbo Levo oder Kenevo fährt, kennt wahrscheinlich die kleine Lücke zwischen Fahrrad und Smartphone: Das E-Bike funktioniert, aber Einstellungen, Trainingsdaten und Herzfrequenz wirken oft auf mehrere Anwendungen verteilt. Genau hier setzt BLEvo an. Ich habe die App als sportliche Begleitung für diese Specialized-E-Bikes betrachtet, nicht als allgemeine Fahrrad-App. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Konfiguration des Antriebs und auf der Verbindung mit einem Smart-Herzfrequenzmesser.

Mein erster Eindruck ist deshalb ziemlich klar: Diese App richtet sich an Fahrer, die mehr Kontrolle über ihr Levo oder Kenevo möchten, als die übliche Herstellerlösung bietet. Wer nur einschalten, Unterstützungsstufen wechseln und losfahren will, braucht sie nicht unbedingt. Wer dagegen die Abstimmung des Motors bewusster angehen und die eigene Belastung beim Fahren beobachten möchte, findet hier einen deutlich spezielleren Ansatz.

Entwickelt wird BLEvo von Paolo Dozio. Im Sportbereich hat sie sich eine durchschnittliche Bewertung von 4,3 bei knapp tausend Bewertungen erarbeitet und kommt auf über 10.000 Installationen. Das ist keine Massen-App für jeden Radfahrer, aber es zeigt, dass sie eine klar definierte Nutzergruppe erreicht: Menschen, die ihr Specialized-E-Bike nicht nur fahren, sondern genauer verstehen und anpassen möchten.

Von der Installation bis zur ersten sinnvollen Fahrt

Was ich vor der Installation erwarten würde

BLEvo ist keine kostenlose Spielerei, die man kurz öffnet und sofort ohne Vorbereitung nutzt. Die App kostet 9,49 Euro und gehört damit zu den Anwendungen, bei denen ich vor dem Kauf wissen möchte, ob mein eigenes Fahrrad wirklich zum vorgesehenen Einsatz passt. Der entscheidende Punkt ist nicht das Smartphone-Modell oder eine allgemeine Vorliebe für Sport-Apps, sondern die Kompatibilität mit einem Specialized Turbo Levo oder Kenevo.

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ sagt in diesem Fall wenig über den praktischen Nutzen aus. Die App ist zwar ohne problematische Inhalte, aber ihre Zielgruppe sind eindeutig Erwachsene und Jugendliche, die ein passendes E-Bike besitzen und sich mit dessen Einstellungen beschäftigen wollen. Für ein normales Fahrrad ohne elektronische Specialized-Antriebseinheit ist sie schlicht die falsche Wahl.

Auch die Versionsnummer 3.14.2.630 ist für mich ein nützlicher Hinweis: BLEvo ist kein ganz neues Konzept, das erst seine Richtung sucht, sondern eine länger gepflegte Spezialanwendung. Trotzdem würde ich die Versionsnummer nicht mit einer Garantie gleichsetzen, dass jedes ältere oder neuere Fahrradmodell identisch unterstützt wird. Vor dem Kauf sollte man deshalb das eigene Levo oder Kenevo und die gewünschte Smartphone-Plattform sorgfältig abgleichen.

Der wichtigste Unterschied zu einer gewöhnlichen Fahrradcomputer-App ist die Nähe zum E-Bike selbst. Viele Alternativen konzentrieren sich auf Strecke, Geschwindigkeit, Navigation oder allgemeine Trainingsaufzeichnung. BLEvo interessiert sich stärker dafür, wie das Fahrrad konfiguriert wird und wie sich die körperliche Belastung über einen Smart-Herzfrequenzmesser einordnen lässt. Das macht die App wertvoller für die Abstimmung, aber weniger interessant für jemanden, der nur eine Route aufzeichnen möchte.

Die ersten Schritte sollten bewusst langsam erfolgen

Nach der Installation würde ich nicht sofort auf den Trail gehen und während der Fahrt Einstellungen ausprobieren. Ich würde das Fahrrad zunächst einschalten, das Smartphone in Reichweite halten und der Verbindung zwischen App, E-Bike und Herzfrequenzsensor Zeit geben. Gerade bei Bluetooth-Verbindungen entsteht schnell der falsche Eindruck, eine Funktion sei defekt, obwohl einfach ein anderes Gerät zuerst verbunden wurde oder der Sensor noch nicht aktiv ist.

Für den ersten Test ist eine ruhige Umgebung besser als ein Parkplatz voller anderer Bluetooth-Geräte. Das klingt banal, macht aber einen praktischen Unterschied: Wenn die Verbindung nicht sofort klappt, kann ich nacheinander prüfen, ob das E-Bike eingeschaltet ist, ob der Herzfrequenzmesser sendet und ob BLEvo das richtige Gerät erkennt. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich gleichzeitig mehrere mögliche Fehlerquellen verändere.

Ich würde außerdem die vorhandene Konfiguration des Fahrrads notieren, bevor ich etwas anpasse. Ein Foto der bisherigen Einstellungen oder eine kurze Notiz reicht. Das ist einer der nützlichsten Schritte für Einsteiger, weil man später nicht rätseln muss, welche Änderung für ein anderes Fahrgefühl verantwortlich war. Bei einer App, die in die Abstimmung eines E-Bikes eingreift, ist ein sauberer Ausgangspunkt wichtiger als ein möglichst schneller erster Erfolg.

Die Verbindung mit einem Smart-Herzfrequenzmesser sollte ich ebenfalls getrennt betrachten. Zuerst sollte das E-Bike stabil erkannt werden, danach der Sensor. Wenn beide Geräte gleichzeitig Probleme machen, weiß ich sonst nicht, ob die Ursache beim Fahrrad, beim Sensor oder bei der Bluetooth-Verbindung liegt. Dieser kleine Umweg spart in der Praxis mehr Zeit, als er kostet.

Der erste Erfolg ist eine kontrollierte Veränderung

Für mich besteht der erste sinnvolle Erfolg nicht darin, möglichst viele Menüs zu öffnen. Er besteht darin, eine Einstellung nachvollziehbar zu verändern und anschließend auf einer kurzen, bekannten Strecke zu prüfen, ob sich das Verhalten des Fahrrads tatsächlich anders anfühlt. Eine kleine Steigung in der Nähe eignet sich besser als eine lange Tour, weil ich dort dieselbe Situation wiederholen kann.

Ich würde zunächst nur einen Parameter beziehungsweise eine klar erkennbare Einstellung verändern und den Rest unverändert lassen. Danach fahre ich denselben Abschnitt mit ähnlicher Trittfrequenz und vergleiche mein Gefühl. So lerne ich nicht nur die App kennen, sondern auch, wie empfindlich mein eigener Fahrstil auf die Konfiguration reagiert. Wer fünf Dinge gleichzeitig ändert, erhält zwar ein anderes Ergebnis, weiß aber nicht, warum.

Der Herzfrequenzsensor kann dabei eine hilfreiche zweite Perspektive liefern. Das Körpergefühl allein täuscht manchmal, besonders wenn eine Motorstufe subjektiv angenehm wirkt, aber dauerhaft zu hoher Belastung führt. Umgekehrt kann eine niedrigere Unterstützung zwar anstrengender sein, aber besser zu einer geplanten Trainingsfahrt passen. BLEvo ist für mich dann am stärksten, wenn die technische Einstellung und die körperliche Rückmeldung gemeinsam betrachtet werden.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre eine Feierabendrunde mit einem Levo. Vor der Abfahrt prüfe ich die Verbindung, wähle eine vertraute Konfiguration und fahre zunächst einen kurzen Anstieg. Fühlt sich die Unterstützung zu aggressiv an, ändere ich nicht sofort alles, sondern passe nur einen Punkt an und wiederhole den Abschnitt. Später kann ich für die längere Runde eine Einstellung verwenden, die besser zu meiner Kondition und zum Gelände passt. Der Nutzen entsteht also weniger durch einen einzelnen spektakulären Knopf als durch diesen kontrollierten Lernprozess.

Warum die Herzfrequenz mehr als ein Zusatz ist

Die Verbindung zu einem Smart-Herzfrequenzmesser ist für mich kein bloßes Extra. Sie verändert die Art, wie ich die Unterstützung beurteile. Ohne Herzfrequenzdaten frage ich mich beim Fahren oft nur, ob sich der Motor kräftig oder sanft anfühlt. Mit einer körperbezogenen Rückmeldung kann ich besser einschätzen, ob die gewählte Unterstützung zu einem lockeren Ausflug, einem längeren Anstieg oder einer sportlicheren Einheit passt.

Das bedeutet nicht, dass BLEvo automatisch einen Trainingsplan ersetzt. Die App kann mir helfen, meine Fahrt bewusster zu beobachten, aber sie nimmt mir nicht die Entscheidung ab, welche Belastung sinnvoll ist. Wer medizinische Trainingsvorgaben einhalten muss, sollte die Werte nicht als ärztliche Beratung verstehen. Für den normalen E-Bike-Alltag ist die Kombination aus Motorabstimmung und Herzfrequenz jedoch ein deutlich konkreterer Ansatz als eine reine Kilometeranzeige.

Ein weiterer praktischer Vorteil liegt in der Fehlersuche. Wenn sich eine Einstellung plötzlich unangenehm anfühlt, kann ich nicht nur auf das Fahrgefühl achten, sondern auch prüfen, ob meine Belastung tatsächlich höher ausfällt. Das schützt vor vorschnellen Schlüssen. Manchmal fühlt sich eine Änderung dramatisch an, obwohl der Körper kaum anders reagiert; manchmal ist es genau umgekehrt.

Die häufigsten Missverständnisse beim Einstieg

Das erste Missverständnis betrifft die Rolle der App. BLEvo ist nicht einfach eine weitere Navigations-App und auch kein universeller Ersatz für jede Anwendung rund ums Rad. Wer vor allem Karten, Routenplanung oder eine möglichst umfangreiche Community sucht, ist mit einer spezialisierten Fahrrad- oder Navigationslösung wahrscheinlich besser bedient. BLEvo spielt seine Stärke dort aus, wo die Verbindung zum Specialized-Antrieb und die Abstimmung des Fahrverhaltens im Mittelpunkt stehen.

Das zweite Missverständnis ist die Erwartung, dass jede Änderung automatisch besser sein muss. Mehr Unterstützung kann einen Anstieg angenehmer machen, aber sie verändert auch die Art, wie ich trete und wie sich die Fahrt anfühlt. Eine aggressive Einstellung ist nicht automatisch sportlicher, und eine sparsame Einstellung passt nicht zu jedem Gelände. Ich würde jede Anpassung als Kompromiss zwischen Komfort, Kontrolle, persönlicher Fitness und gewünschtem Fahrstil betrachten.

Ein dritter Stolperstein ist die Annahme, dass die App allein die Qualität der Verbindung bestimmt. Bluetooth-Zubehör muss aktiv sein und korrekt erkannt werden. Wenn der Herzfrequenzmesser bereits mit einer anderen Anwendung verbunden ist, kann das den Einstieg erschweren. Deshalb würde ich andere Sport-Apps während der ersten Kopplung schließen und den Sensor nicht gleichzeitig in mehreren Anwendungen einrichten.

Auch die Reichweite des Smartphones sollte man nicht völlig ignorieren. Das Telefon gehört während der Fahrt an einen sicheren, gut erreichbaren Platz, aber nicht so, dass ich ständig darauf schauen muss. BLEvo soll die Fahrt unterstützen, nicht meine Aufmerksamkeit vom Trail abziehen. Einstellungen gehören in eine Pause oder vor den Start, nicht in eine technische Spielerei während einer schwierigen Abfahrt.

Ein sinnvoller Workflow für wiederholbare Ergebnisse

Nach dem ersten Test würde ich mir eine kleine persönliche Routine aufbauen. Vor der Fahrt prüfe ich den Ladezustand des Smartphones, schalte das E-Bike ein und kontrolliere, ob der Herzfrequenzmesser erkannt wird. Danach wähle ich eine bekannte Konfiguration. Nach der Fahrt notiere ich kurz, wie sich die Unterstützung anfühlte und ob die körperliche Belastung zu meinem Ziel passte.

Der nicht offensichtliche Vorteil dieses Vorgehens ist die Vergleichbarkeit. Ich muss keine langen Tabellen führen. Ein paar Worte wie „lange Steigung, gleichmäßige Unterstützung, Herzfrequenz passend“ sind schon genug, um später nicht wieder bei null anzufangen. Besonders nach einer Änderung an mehreren Tagen zeigt sich, ob eine Einstellung wirklich hilfreich ist oder nur bei einer einzelnen Strecke gut wirkte.

Ich würde außerdem zwischen Alltags- und Testkonfigurationen unterscheiden. Für den täglichen Weg oder eine bekannte Tour ist eine bewährte Einstellung sinnvoll. Für Experimente nutze ich eine zweite, klar erkennbare Variante. So riskiere ich nicht, dass eine spontane Änderung meine vertraute Pendelstrecke plötzlich unangenehm macht. Diese Trennung ist gerade für Einsteiger wertvoll, weil sie Neugier erlaubt, ohne die zuverlässige Grundeinstellung zu verlieren.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Informationsmenge. Mehr Daten können helfen, aber sie können eine einfache Ausfahrt auch unnötig technisch machen. Ich würde nur Werte verfolgen, die eine konkrete Entscheidung beeinflussen. Wenn ich die Unterstützung anpassen möchte, ist die Herzfrequenz relevant. Wenn ich lediglich entspannt zum Ziel fahren will, muss ich nicht jede Anzeige ständig kontrollieren.

Wo BLEvo gegenüber üblichen Alternativen überzeugt

Im Vergleich zur Standard-App eines E-Bike-Herstellers wirkt BLEvo für mich spezialisierter und experimentierfreudiger. Eine Hersteller-App ist oft die bequemere Wahl, wenn ich möglichst unkompliziert den offiziellen Grundumfang nutzen möchte. BLEvo ist interessanter, wenn mir die vorhandene Konfiguration zu grob erscheint und ich mein Fahrrad stärker an meinen eigenen Fahrstil anpassen will.

Gegenüber allgemeinen Sport-Trackern punktet BLEvo durch den direkten Bezug zum Specialized Turbo Levo und Kenevo. Eine normale Trainings-App kann meine Aktivität dokumentieren, aber sie ist nicht automatisch auf die technische Abstimmung dieses Antriebs ausgerichtet. Wer nur seine Strecke speichern möchte, braucht den Aufpreis von 9,49 Euro vermutlich nicht. Wer hingegen die Motorunterstützung und die Belastung zusammen betrachten will, erhält einen deutlich passenderen Werkzeugkasten.

Die Kehrseite dieser Spezialisierung ist die kleinere Zielgruppe. Ich kann die App nicht sinnvoll empfehlen, wenn ich häufig zwischen unterschiedlichen Fahrradmarken wechsle oder keine Lust habe, mich mit Bluetooth-Verbindungen und Konfigurationen zu beschäftigen. In diesem Fall ist eine einfachere, markenübergreifende Fahrrad-App angenehmer. BLEvo verlangt mehr Eigeninteresse und belohnt genau dieses Interesse mit mehr Kontrolle.

Für wen sich der Kauf lohnt und wer besser darauf verzichtet

Ich würde BLEvo vor allem einem Levo- oder Kenevo-Fahrer empfehlen, der bereits merkt, dass die Standardabstimmung nicht jede Situation perfekt abdeckt. Dazu gehören sportliche Fahrer, die unterschiedliche Unterstützungscharakteristiken ausprobieren möchten, ebenso wie Menschen, die ihre Belastung während längerer Touren besser einschätzen wollen. Auch technisch interessierte Besitzer, die ihr Fahrrad gern Schritt für Schritt kennenlernen, dürften Freude daran haben.

Weniger passend ist die App für jemanden, der sein E-Bike nur gelegentlich nutzt und keinerlei Einstellungen verändern möchte. Wenn ich lediglich aufsteigen, eine Unterstützungsstufe wählen und fahren will, kann die zusätzliche Komplexität eher stören. Dasselbe gilt für Fahrer, die hauptsächlich Navigation, soziale Funktionen oder eine besonders einfache Trainingsübersicht suchen.

Ich sehe auch eine klare Grenze bei ungeduldigen Nutzern. Wer nach der Installation sofort ein perfektes Ergebnis erwartet, könnte von der notwendigen Abstimmung enttäuscht sein. Die App ist nicht deshalb nützlich, weil sie jede Entscheidung automatisch trifft, sondern weil sie mir mehr Möglichkeiten gibt, selbst eine passende Entscheidung zu treffen. Das ist eine Stärke für neugierige Fahrer und eine Schwäche für alle, die möglichst wenig konfigurieren möchten.

Mein nächster Schritt nach der ersten erfolgreichen Fahrt

Nach einer gelungenen kurzen Testfahrt würde ich nicht direkt die gesamte Konfiguration umwerfen. Ich würde zunächst dieselbe Einstellung auf einer zweiten, etwas längeren Strecke verwenden. Dabei achte ich darauf, ob sich das Fahrrad auch bei wechselndem Gelände kontrolliert anfühlt und ob die Herzfrequenz zu meinem geplanten Tempo passt. Erst wenn die Grundlage zuverlässig funktioniert, lohnt sich der nächste Vergleich.

Für eine längere Tour würde ich vorab eine konservative, vertraute Einstellung wählen und eine Änderung nur dann testen, wenn ich genügend Zeit und eine sichere Strecke habe. Das ist besonders wichtig, weil eine Konfiguration, die auf einer kurzen Rampe gut wirkt, auf einem langen Anstieg nicht zwingend genauso angenehm bleibt. BLEvo eignet sich am besten für schrittweise Verbesserungen, nicht für hektische Experimente kurz vor einer großen Ausfahrt.

Die aktuelle Version 3.14.2.630 zeigt, welche Fassung ich bei meiner Einschätzung zugrunde lege. Bei einer App, die so eng mit Fahrradmodell, Smartphone und Bluetooth-Zubehör zusammenarbeitet, würde ich vor dem Kauf trotzdem immer prüfen, ob meine konkrete Kombination unterstützt wird. Diese Prüfung ist keine Nebensache, sondern der wichtigste Schritt, damit der Preis nicht in eine enttäuschende Fehlentscheidung führt.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: BLEvo ist eine Spezial-App für Fahrer, die ihr Specialized-E-Bike aktiv abstimmen und ihre körperliche Belastung mitdenken möchten. Sie macht aus einem Levo oder Kenevo nicht automatisch ein besseres Fahrrad, gibt mir aber mehr Möglichkeiten, das vorhandene System passend zu meinem Alltag und Fahrstil einzurichten.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der ein kompatibles Specialized-E-Bike besitzt, gern ausprobiert und bereit ist, die ersten Einstellungen bewusst vorzunehmen. Für reine Navigation oder eine möglichst unkomplizierte Standardnutzung gibt es passendere Alternativen. Wenn du jedoch nach der Installation ruhig startest, die Verbindung Schritt für Schritt herstellst und jede Änderung einzeln testest, kommst du schnell zu dem Punkt, an dem die App ihren eigentlichen Wert zeigt: nicht durch laute Versprechen, sondern durch eine kontrolliertere und persönlichere Abstimmung deiner Fahrt.

FAQ

Was ist BLEvo – Transforms your Levo und wofür wird die App verwendet?

BLEvo ist eine App für Besitzer von Specialized Turbo Levo E-Bikes. Sie verbindet sich per Bluetooth mit dem Fahrrad und bietet detaillierte Informationen zu Akku, Motor, Geschwindigkeit, Leistung und weiteren Fahrdaten. Zusätzlich können je nach Modell und Konfiguration Einstellungen überwacht oder angepasst werden. Die App richtet sich vor allem an Nutzer, die mehr Kontrolle und technische Einblicke als mit der Standardanzeige wünschen.

Mit welchen E-Bikes und Smartphones ist BLEvo kompatibel?

BLEvo wurde hauptsächlich für Specialized Turbo Levo und verwandte E-Bike-Modelle entwickelt, wobei die tatsächlich unterstützten Funktionen vom Baujahr, Motor, Firmwarestand und verbauten Komponenten abhängen können. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Fahrrad ausdrücklich unterstützt wird. Die App benötigt außerdem ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät mit aktiviertem Bluetooth. Nicht jede Funktion ist auf jedem Smartphone oder Modell verfügbar.

Welche Berechtigungen benötigt BLEvo und ist die Verbindung zum Fahrrad sicher?

Für die Verbindung mit dem E-Bike benötigt BLEvo in erster Linie Bluetooth-Zugriff. Je nach Betriebssystem können zusätzlich Standort- oder Berechtigungen für Geräte in der Nähe erforderlich sein, da Bluetooth-Scanning teilweise an diese Freigaben gekoppelt ist. Nutzer sollten die angeforderten Rechte aufmerksam prüfen. Eine stabile Verbindung hängt außerdem von der Entfernung, aktivem Bluetooth, der Fahrrad-Firmware und möglichen Störungen durch andere Geräte ab.

Kann BLEvo die Motorunterstützung oder andere E-Bike-Einstellungen verändern?

BLEvo kann abhängig vom unterstützten Specialized-Levo-Modell und der installierten Firmware mehr als nur Fahrdaten anzeigen. Bestimmte Versionen ermöglichen beispielsweise die Anpassung von Unterstützungsparametern oder die Überwachung technischer Werte. Solche Änderungen sollten vorsichtig vorgenommen werden, weil sie Reichweite, Fahrverhalten und Belastung des Antriebs beeinflussen können. Vor jeder Anpassung empfiehlt es sich, die Originalwerte zu notieren und die Hinweise des Herstellers zu beachten.

Ist BLEvo kostenlos und lohnt sich die App für jeden Levo-Fahrer?

Ob BLEvo kostenlos genutzt werden kann oder bestimmte Funktionen, Versionen beziehungsweise Erweiterungen kostenpflichtig sind, kann sich je nach Plattform und App-Ausgabe ändern. Die App lohnt sich besonders für technisch interessierte Levo-Fahrer, die Akkuverbrauch, Motorleistung und Fahrdaten detailliert analysieren möchten. Wer lediglich Unterstützungstufen auswählen und grundlegende Informationen sehen will, kommt möglicherweise bereits mit der offiziellen Specialized-App oder der Fahrradanzeige aus.

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