DiveMate (Tauchlogbuch)
3,6 Sport Aktualisiert 2. September 2026
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Vorteile
- Übersichtliche Logbuchführung für viele Tauchgänge
- Unterstützt die Planung von Tauchplätzen und Tauchgängen
- Messwerte wie Tiefe
- Zeit und Temperatur leicht erfassbar
- Synchronisation und Datensicherung erleichtern den Gerätewechsel
- Auch ohne Internet für Einträge und gespeicherte Daten nutzbar
Nachteile
- Viele Zusatzfunktionen sind nur über In-App-Käufe verfügbar
- Die große Funktionsauswahl wirkt anfangs etwas unübersichtlich
- Manche Tauchplatzinformationen können veraltet oder unvollständig sein
- Für detaillierte Einträge ist regelmäßige manuelle Dateneingabe nötig
- Nicht jede Funktion ist auf allen Android- und iOS-Geräten identisch
Analysiert von Mobexer
Wer beim Tauchen nicht nur ins Wasser, sondern auch in die eigenen Aufzeichnungen eintauchen möchte, findet in DiveMate ein spezialisiertes digitales Tauchlogbuch. Ich habe die App als Sport-App betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie sie sich zwischen klassischem Papierlogbuch, allgemeinen Notiz-Apps und einem echten Tauchcomputer einordnet. Mein Eindruck: Sie richtet sich klar an Taucher, die ihre Tauchgänge gesammelt verwalten möchten und ein Android-Gerät nutzen, das mit unterstützten Tauchcomputern zusammenarbeiten kann.
Die Anwendung stammt von ConfiTek und ist kostenlos erhältlich. Im Google-Play-Modell gibt es zusätzlich In-App-Käufe zwischen 7,99 € und 25,99 €. Das ist für die persönliche Entscheidung wichtig: Der Einstieg kostet nichts, aber wer den vollständigen Funktionsumfang nutzen möchte, sollte mögliche Zusatzkäufe einplanen. Die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 4.000 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen ist DiveMate keine völlig unbekannte Nischenlösung, aber auch keine App, die jeden Taucher automatisch überzeugen dürfte.
Ein digitales Logbuch, das mehr sein will als eine Notizsammlung
Der Kern der App ist schnell verstanden: Ich kann meine Tauchgänge digital festhalten, später wiederfinden und die Entwicklung meiner Erfahrungen nachvollziehen. Das klingt zunächst ähnlich wie eine gewöhnliche Notiz-App. Der Unterschied liegt aber in der Ausrichtung. DiveMate ist nicht als allgemeines Tagebuch gedacht, sondern als Werkzeug für Taucher, die Informationen rund um ihre Tauchgänge an einem passenden Ort sammeln möchten.
Besonders interessant ist die Verbindung zu Tauchcomputern. Die Anwendung wird als Lösung positioniert, die Tauchcomputer direkt auslesen kann. Genau das ist der Punkt, der sie von einer simplen Liste in einer Notiz-App abhebt. Statt Werte nach dem Tauchgang vollständig von Hand zu übertragen, kann der digitale Logbuchgedanke mit den Daten des Geräts verbunden werden. Das spart nicht nur Schreibarbeit, sondern reduziert auch die Gefahr, dass ich mich bei Zahlen oder Zeitangaben vertippe.
Ich würde DiveMate deshalb nicht als Ersatz für den Tauchcomputer verstehen. Der Tauchcomputer bleibt während des Tauchgangs das Gerät, auf dessen Anzeige und Bedienung ich mich unter Wasser verlasse. DiveMate ist eher die nachgelagerte Ebene: Es hilft dabei, Erlebnisse und Messwerte nach dem Tauchgang zu ordnen, zu speichern und später wieder anzusehen. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil eine Logbuch-App keine Sicherheitsausrüstung ersetzt.
So wirkt die App im Alltag eines Tauchers
Ein realistischer Ablauf sieht für mich so aus: Nach einem Tauchgang möchte ich nicht erst zu Hause aus mehreren verstreuten Notizen rekonstruieren, wo ich war, wie sich der Tauchgang angefühlt hat und welche Ausrüstung ich verwendet habe. Mit einem digitalen Logbuch kann ich die Informationen zeitnah zusammenführen. Gerade wenn ich an einem Wochenende mehrere Tauchgänge mache, ist das praktischer als lose Zettel oder eine lange Notiz, in der später alles durcheinandergerät.
Der nützlichste Arbeitsablauf ist deshalb nicht das nachträgliche Verschönern eines Eintrags, sondern die konsequente Pflege direkt nach dem Auftauchen. Ich würde zuerst die technischen Daten übernehmen, anschließend persönliche Beobachtungen ergänzen und den Eintrag erst dann als abgeschlossen betrachten. So bleibt der Unterschied zwischen automatisch übernommenen Werten und meinen eigenen Erinnerungen klarer. Diese Trennung ist ein kleiner, aber wichtiger Vorteil gegenüber einem freien Textfeld.
Für Wiederholungstauchgänge an ähnlichen Orten kann ein digitales Archiv ebenfalls hilfreich sein. Ich kann ältere Einträge als Gedächtnisstütze verwenden und mich daran erinnern, welche Ausrüstung oder welche Einstellungen sich bei vergleichbaren Bedingungen bewährt haben. Das ist kein Ersatz für eine aktuelle Planung, aber eine bessere Ausgangsbasis als die Erinnerung allein. Gerade nach längeren Pausen unter Wasser kann ein gut gepflegtes Logbuch mehr bringen, als man zunächst denkt.
Der Mehrwert des direkten Auslesens
Das direkte Auslesen eines Tauchcomputers ist die Funktion, die DiveMate für erfahrene Nutzer besonders interessant macht. Bei einem handschriftlichen Logbuch muss ich Werte übertragen, und bei einer allgemeinen Notiz-App müsste ich mir selbst eine feste Struktur bauen. Die Verbindung von Gerät und App verspricht einen weniger fehleranfälligen Übergang vom Tauchgang zum Eintrag.
Allerdings hängt der praktische Wert dieser Funktion davon ab, ob mein konkreter Tauchcomputer unterstützt wird und ob die Verbindung in meinem persönlichen Ablauf zuverlässig funktioniert. Genau hier sollte niemand blind von der allgemeinen Beschreibung auf das eigene Gerät schließen. Vor der intensiven Nutzung würde ich deshalb prüfen, ob das vorhandene Modell mit DiveMate zusammenarbeitet und welche Schritte für die Übertragung nötig sind. Eine App kann noch so gut organisiert sein: Wenn der wichtigste Computer nicht kompatibel ist, bleibt der zentrale Vorteil ungenutzt.
Das ist zugleich ein Beispiel für einen wichtigen Trade-off. DiveMate kann gegenüber Papier deutlich bequemer sein, wenn der eigene Tauchcomputer ausgelesen werden kann. Wenn ich die Daten trotzdem vollständig manuell übertragen muss, schrumpft der Abstand zu einer normalen Notiz-App. Dann zählen vor allem die tauchspezifische Struktur und das zentrale Archiv, nicht mehr die direkte Verbindung.
Was die kostenlose Nutzung attraktiv macht
Der kostenlose Einstieg ist ein echter Pluspunkt. Ich kann die App ausprobieren, ohne sofort Geld auszugeben, und zunächst feststellen, ob mir ein digitales Tauchlogbuch überhaupt besser gefällt als Papier. Das ist besonders sinnvoll für Gelegenheitstaucher, die nur wenige Tauchgänge im Jahr dokumentieren, oder für Anfänger, die noch herausfinden, welche Informationen sie dauerhaft sammeln möchten.
Der Preisvorteil ist aber nicht automatisch gleichbedeutend mit einem vollständigen kostenlosen Erlebnis. Da In-App-Käufe zwischen 7,99 € und 25,99 € angeboten werden, sollte ich den kostenlosen Bereich zunächst praktisch testen, bevor ich meine gesamte Dokumentation auf die App umstelle. Entscheidend ist nicht nur, ob ich einen Eintrag anlegen kann, sondern ob genau die Funktionen, die ich brauche, ohne Zusatzkauf verfügbar sind.
Für mich wäre daher die vernünftige Reihenfolge: installieren, einen typischen Tauchgang dokumentieren, die Verbindung zum eigenen Tauchcomputer prüfen und erst danach über einen Kauf nachdenken. So bezahle ich nicht für eine theoretische Möglichkeit, sondern für einen konkreten Nutzen in meinem eigenen Ablauf. Der kostenlose Zugang eignet sich als Testphase; der bezahlte Wert hängt davon ab, wie stark ich die erweiterten Möglichkeiten tatsächlich nutze.
Wo Papier und allgemeine Apps weiterhin Vorteile haben
Das klassische Papierlogbuch ist nicht automatisch veraltet. Es funktioniert unabhängig von Akku, Betriebssystem und Geräteverbindung. Wer nach dem Tauchgang gern handschriftlich Eindrücke festhält, Skizzen anfertigt oder eine persönliche Sammlung auf Papier aufbauen möchte, wird mit DiveMate nicht zwangsläufig glücklicher. Der digitale Ansatz ist ordentlicher und leichter durchsuchbar, aber nicht für jeden emotional genauso befriedigend.
Eine allgemeine Notiz-App kann ebenfalls die bessere Wahl sein, wenn ich maximale Freiheit brauche. Dort kann ich eigene Vorlagen erstellen, Fotos, lange Texte oder andere Inhalte nach meinem persönlichen System organisieren. Der Nachteil ist der zusätzliche Einrichtungsaufwand: Ich muss selbst dafür sorgen, dass wichtige Tauchdaten immer an derselben Stelle stehen und später auffindbar bleiben. DiveMate ist gerade dann sinnvoller, wenn ich nicht erst ein eigenes Tauchlogbuch bauen möchte.
Im Vergleich zu einer reinen Tauchcomputer-Software liegt DiveMate zwischen zwei Welten. Eine herstellerspezifische Lösung kann bei einem bestimmten Gerät besonders naheliegend sein. DiveMate ist dagegen interessanter, wenn ich ein eigenständiges Logbuch möchte und nicht alle Aufzeichnungen in einer einzigen Herstellerumgebung führen will. Ob diese Unabhängigkeit für mich zählt, hängt davon ab, wie viele Geräte ich verwende und ob ich langfristig bei derselben Marke bleibe.
Konkrete Arbeitsweisen, die den Unterschied machen
Ein erster praktischer Tipp ist, nicht nur die technischen Werte zu speichern. Ich würde nach jedem Tauchgang zusätzlich kurze persönliche Hinweise festhalten: Was hat bei der Ausrüstung gut funktioniert? Wo musste ich nachjustieren? Welche Stelle möchte ich beim nächsten Mal genauer beobachten? Solche Notizen sind später oft wertvoller als eine reine Zahlenreihe, weil sie die Daten mit einer Entscheidung verbinden.
Ein zweiter sinnvoller Ansatz ist die Nutzung als Vorbereitung für den nächsten ähnlichen Tauchgang. Wenn ich einen bekannten Ort erneut besuche, kann ich den alten Eintrag nicht als verbindliche Anleitung, sondern als Erinnerung an meine damalige Erfahrung lesen. Dabei sollte ich stets berücksichtigen, dass Bedingungen, Planung und persönliche Verfassung neu bewertet werden müssen. Der Vorteil des Archivs liegt in der Vergleichbarkeit, nicht darin, alte Entscheidungen automatisch zu wiederholen.
Ein dritter Punkt betrifft die Datenübertragung. Ich würde die Verbindung mit dem Tauchcomputer möglichst zeitnah nach dem Tauchgang durchführen und anschließend kontrollieren, ob der Eintrag plausibel aussieht. Diese kurze Kontrolle ist sinnvoller, als mich erst Wochen später auf eine Übertragung zu verlassen. Außerdem würde ich wichtige persönliche Ergänzungen nicht aufschieben: Eindrücke verblassen schneller als technische Werte.
Ein vierter, weniger offensichtlicher Trade-off betrifft die Abhängigkeit vom Smartphone. Ein digitales Archiv ist bequem, aber ich sollte mich nicht darauf verlassen, dass die App allein alle Informationen ersetzt, die ich für meine Tauchplanung oder Ausbildung brauche. DiveMate ist ein Dokumentationswerkzeug. Für Sicherheitsentscheidungen, aktuelle Bedingungen und die fachgerechte Vorbereitung bleiben andere Quellen und die eigene Ausbildung entscheidend.
Für wen sich DiveMate besonders lohnt
Am meisten Wert sehe ich für regelmäßige Sporttaucher, die mehrere Tauchgänge sammeln und ihre Entwicklung nachvollziehen möchten. Wer gern systematisch arbeitet, wird die digitale Ordnung eher schätzen als jemand, der nur gelegentlich einen kurzen Erinnerungsvermerk schreibt. Auch Taucher, die den passenden Tauchcomputer besitzen, können vom direkten Auslesen profitieren, weil der Übergang zum Logbuch weniger manuelle Arbeit erfordert.
Für Einsteiger ist die App ebenfalls interessant, allerdings mit einer Einschränkung. Sie kann helfen, von Anfang an eine konsistente Dokumentation aufzubauen. Gleichzeitig sollte ein Anfänger nicht glauben, allein durch das Speichern von Daten automatisch besser zu planen oder sicherer zu tauchen. Der Nutzen entsteht erst, wenn die Einträge gelesen, verstanden und sinnvoll in die eigene Vorbereitung einbezogen werden.
Weniger geeignet ist DiveMate für Menschen, die ausschließlich handschriftlich arbeiten möchten, oder für Taucher, deren bevorzugter Tauchcomputer nicht mit dem gewünschten Ausleseweg zusammenspielt. Auch wer nur eine lose Liste von Urlaubstauchgängen braucht, könnte mit einer einfachen Notiz auskommen. In diesem Fall wäre die zusätzliche Spezialisierung möglicherweise mehr Aufwand als Hilfe.
Bewertung von Bedienkomfort und langfristigem Nutzen
Die Stärke eines digitalen Logbuchs zeigt sich nicht unbedingt beim ersten Eintrag, sondern nach mehreren Monaten. Dann entscheidet sich, ob die Sammlung übersichtlich bleibt und ob ich ältere Informationen tatsächlich wiederfinde und nutze. DiveMate hat dafür die richtige Grundidee, weil die App auf Tauchgänge und nicht auf beliebige Notizen ausgerichtet ist. Der langfristige Nutzen hängt aber stark von meiner Disziplin ab.
Ich würde deshalb nicht jeden Eintrag mit langen Texten überladen. Kurze, konkrete Beobachtungen sind im Alltag besser als ausführliche Berichte, die ich später nicht mehr lesen möchte. Ein gleichbleibendes persönliches Schema macht das Archiv wertvoller: technische Daten prüfen, Besonderheiten notieren, Ausrüstungserfahrung ergänzen und den Eintrag zeitnah abschließen. So wird die App zu einem Arbeitsmittel statt zu einer digitalen Ablage, die ich nach wenigen Wochen vergesse.
Die Bewertung von 3,6 zeigt für mich, dass das Gesamtbild nicht durchgehend reibungslos sein dürfte. Ich würde diese Zahl nicht als alleinige Kaufentscheidung verwenden, aber als Hinweis, die eigene Kombination aus Smartphone, Tauchcomputer und Nutzungsweise vorher zu testen. Gerade bei einer spezialisierten App ist die persönliche Kompatibilität wichtiger als ein allgemeiner Eindruck. Was für einen Taucher mit passendem Gerät sehr praktisch ist, kann für einen anderen nur ein gewöhnliches manuelles Logbuch bleiben.
Mein Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis ist die Einordnung klar: DiveMate lässt sich kostenlos ausprobieren, während zusätzliche Käufe zwischen 7,99 € und 25,99 € liegen. Ich sehe darin ein faires Modell für Nutzer, die erst prüfen möchten, ob die App in den eigenen Tauchalltag passt. Der bezahlte Bereich ist für mich dann gerechtfertigt, wenn die erweiterten Funktionen regelmäßig Zeit sparen oder die Dokumentation deutlich zuverlässiger machen.
Wer nur wenige Tauchgänge dokumentiert und keine direkte Geräteübertragung benötigt, sollte den Mehrwert eines Kaufs nüchtern betrachten. Für diese Gruppe kann die kostenlose Nutzung oder sogar ein Papierlogbuch völlig ausreichen. Wer dagegen regelmäßig taucht, viele Einträge verwaltet und einen kompatiblen Tauchcomputer auslesen kann, hat einen nachvollziehbaren Grund, mehr als eine gewöhnliche Notiz-App zu erwarten.
Ich würde DiveMate also nicht pauschal als günstig oder teuer bezeichnen. Der Wert entsteht durch den eigenen Arbeitsaufwand: Je mehr ich manuelle Übertragung vermeiden und meine Tauchhistorie strukturiert nutzen kann, desto sinnvoller wird die Investition. Ohne diesen konkreten Nutzen bleibt die kostenlose Version ein Test, aber kein zwingender Grund, das bisherige System zu wechseln.
Für wen ich die App empfehlen würde
Ich würde DiveMate einem Taucher empfehlen, der sein Logbuch digital führen möchte, regelmäßig taucht und vor der Entscheidung bereit ist, die Kompatibilität mit dem eigenen Tauchcomputer zu prüfen. Auch für jemanden, der nach einer längeren Pause wieder einsteigen möchte und seine bisherigen Erfahrungen geordnet sammeln will, kann die App ein guter Begleiter sein. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit senkt dabei das Risiko, sofort Geld für eine ungeprüfte Lösung auszugeben.
Ich würde sie dagegen nicht als erste Wahl nennen, wenn mein Hauptziel ein völlig freies persönliches Tagebuch, eine papierne Erinnerungssammlung oder eine herstellergebundene Geräteverwaltung ist. In diesen Fällen können andere Wege besser zur eigenen Gewohnheit passen. Besonders wichtig ist, die App nicht mit einem Tauchcomputer oder einem Sicherheitsinstrument zu verwechseln: Sie dokumentiert und organisiert, sie ersetzt keine verantwortungsvolle Tauchplanung.
Unterm Strich ist DiveMate eine spezialisierte Sport-App mit einem überzeugenden Kern: Sie bringt das digitale Tauchlogbuch näher an die tatsächlichen Daten eines Tauchcomputers. Genau darin liegt ihr stärkster Vorteil gegenüber Papier und allgemeinen Notiz-Apps. Gleichzeitig sollte ich die Kaufentscheidung an meinem eigenen Gerät und meiner Häufigkeit der Nutzung festmachen. Mein Rat: kostenlos testen, einen echten Tauchablauf damit dokumentieren und erst dann für Zusatzfunktionen bezahlen.
Für mich ist die App damit keine Pflicht für jeden Taucher, aber eine sinnvolle Option für alle, die ihre Tauchgänge langfristig ordentlich erfassen möchten. Der Entwickler ConfiTek verfolgt eine klar erkennbare Nische, und die mehr als 100.000 Installationen zeigen, dass dafür Interesse vorhanden ist. Wer den digitalen Komfort wirklich nutzt, bekommt ein praktisches Logbuch; wer nur gelegentlich eine Erinnerung notiert, fährt wahrscheinlich mit einer einfacheren Lösung genauso gut.
FAQ
Was ist DiveMate (Tauchlogbuch) und für wen eignet sich die App?
DiveMate ist eine digitale Tauchlogbuch-App, mit der sich Tauchgänge übersichtlich dokumentieren, verwalten und später auswerten lassen. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Sporttaucher, die ihre Tauchhistorie, Ausrüstung, Tauchplätze und persönliche Notizen an einem Ort speichern möchten. Besonders praktisch ist sie für Nutzer, die ihr Papierlogbuch ersetzen oder ihre Aufzeichnungen jederzeit auf dem Smartphone griffbereit haben wollen.
Welche Informationen kann ich mit DiveMate in einem Tauchlogbuch speichern?
In DiveMate lassen sich zahlreiche Details zu jedem Tauchgang festhalten. Dazu gehören beispielsweise Datum, Ort, Tauchzeit, maximale Tiefe, Wassertemperatur, Sichtweite, verwendete Flaschen und Ausrüstung. Zusätzlich können Nutzer Notizen, Bilder, Bewertungen und Informationen zu Buddy oder Tauchbasis ergänzen. Dadurch entsteht mit der Zeit eine persönliche und detaillierte Übersicht über die eigenen Taucherfahrungen und Fortschritte.
Funktioniert DiveMate auch ohne Internetverbindung unter Wasser oder auf Reisen?
Die wichtigsten Logbuchfunktionen können in der Regel auch ohne aktive Internetverbindung genutzt werden, was für Tauchreisen und abgelegene Regionen besonders hilfreich ist. Tauchgänge lassen sich direkt vor Ort eintragen, auch wenn kein WLAN oder mobiles Netz verfügbar ist. Für bestimmte Zusatzfunktionen, Synchronisationen, Karteninhalte oder externe Daten können jedoch eine Verbindung und gegebenenfalls vorherige Downloads erforderlich sein.
Kann ich meine bisherigen Papier- oder digitalen Tauchprotokolle in DiveMate übertragen?
DiveMate eignet sich grundsätzlich dazu, eine bestehende Tauchhistorie schrittweise digital aufzubauen. Je nach verwendeter Version und Datenquelle können Einträge manuell übernommen oder aus unterstützten Formaten importiert werden. Bei einem größeren Archiv sollte man vor dem Wechsel prüfen, welche Export- und Importmöglichkeiten tatsächlich verfügbar sind. Für einzelne ältere Tauchgänge ist die manuelle Eingabe meist die unkomplizierteste Lösung.
Ist DiveMate kostenlos und auf welchen Geräten kann ich die App verwenden?
Ob DiveMate vollständig kostenlos nutzbar ist oder bestimmte Funktionen nur über eine kostenpflichtige Version beziehungsweise In-App-Käufe bereitstehen, hängt von der jeweiligen Plattform und dem aktuellen Angebot ab. Vor dem Download sollte man deshalb die Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen. Außerdem empfiehlt es sich, die unterstützte Android- oder iOS-Version sowie mögliche Synchronisationsoptionen zwischen mehreren Geräten zu kontrollieren.











