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4,8 Bücher & Nachschlagewerke Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Sehr umfangreiche Definitionen
  • Beispiele und Angaben zur Wortverwendung
  • Zuverlässige Inhalte dank des etablierten Wörterbuchangebots von DWDS
  • Praktische Suchfunktion mit Vorschlägen bei unvollständigen Eingaben
  • Hilfreich für Sprachlernende
  • Studierende und professionelle Schreibende
  • Viele Einträge enthalten Informationen zu Herkunft und grammatischen Formen

Nachteile

  • Einige Inhalte oder Zusatzfunktionen können ein kostenpflichtiges Konto erfordern
  • Die Oberfläche wirkt teilweise eher sachlich als besonders modern oder intuitiv
  • Für die Nutzung umfangreicher Inhalte ist oft eine Internetverbindung nötig
  • Nicht jeder seltene oder neue Begriff ist bereits ausführlich dokumentiert
  • Werbung oder Hinweise auf weitere DWDS-Angebote können den Lesefluss stören
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Ich nutze DWDS vor allem dann, wenn ich nicht nur wissen möchte, was ein deutsches Wort ungefähr bedeutet, sondern wie es tatsächlich verwendet wird. Genau darin liegt die Stärke dieser kostenlosen Wörterbuch-App der Berlin-Brandenburg Academy: Sie wirkt nicht wie ein kleines Nachschlagefenster für Übersetzungen, sondern wie ein Werkzeug für alle, die Sprache genauer verstehen möchten. Für mich ist sie deshalb besonders interessant beim Schreiben, Lernen und Lesen anspruchsvoller deutscher Texte.

Die Anwendung gehört zu den Bücher- und Nachschlagewerken und trägt im Store den schlichten Namen DWDS. Das passt gut, denn hier steht nicht eine verspielte Oberfläche im Mittelpunkt, sondern das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 bei über 600 abgegebenen Bewertungen kommt sie bei den bisherigen Nutzerinnen und Nutzern sehr gut an. Ich kann das nachvollziehen, würde sie aber trotzdem nicht jedem als einziges Wörterbuch empfehlen.

Warum DWDS beim genauen Nachschlagen überzeugt

Mein erster Eindruck war, dass die App ihre Aufgabe angenehm direkt angeht. Ich suche ein Wort, und statt mich durch unnötige Menüs zu bewegen, kann ich mich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren. Das ist besonders hilfreich, wenn ich beim Lesen schnell eine Bedeutung prüfen möchte oder beim Schreiben unsicher bin, ob ein Ausdruck wirklich zu meinem Satz passt.

Der entscheidende Unterschied zu vielen einfachen Wörterbuch-Apps liegt für mich in der sprachlichen Tiefe. Eine knappe Übersetzung beantwortet oft nur die Frage: „Was könnte dieses Wort in einer anderen Sprache heißen?“ DWDS ist für eine andere Frage besser geeignet: „Welche Bedeutung hat dieses deutsche Wort hier, und in welchem sprachlichen Umfeld funktioniert es?“ Gerade bei mehrdeutigen Begriffen ist dieser Unterschied wichtig.

Ich finde die App deshalb nützlich, wenn ein Wort je nach Zusammenhang seine Bedeutung verändert. Ein Ausdruck kann im Alltag harmlos klingen, in einem juristischen Text aber deutlich enger gemeint sein. Ebenso können ältere, bildungssprachliche oder fachliche Verwendungen auftauchen, die ein gewöhnliches Übersetzungsprogramm nicht sauber auseinanderhält. Beim Nachschlagen lohnt es sich, nicht nach dem ersten passenden Ergebnis aufzuhören, sondern die verschiedenen Bedeutungsbereiche bewusst zu vergleichen.

Ein guter Arbeitsablauf ist für mich: zuerst den gesuchten Begriff eingeben, dann die Bedeutung auswählen, die zum eigenen Satz passt, und anschließend prüfen, ob die Beispiele denselben Gebrauch zeigen. Das verhindert einen typischen Fehler beim Schreiben: Man findet eine formal richtige Erklärung, verwendet das Wort aber trotzdem in einer unpassenden Situation. Die eigentliche Stärke liegt nicht nur im Finden eines Wortes, sondern im Einordnen seines Gebrauchs.

Auch für Deutschlernende ist dieser Ansatz wertvoll. Wer eine Fremdsprache lernt, greift verständlicherweise oft zu zweisprachigen Wörterbüchern. Für den Aufbau eines sicheren Sprachgefühls reicht das auf Dauer jedoch nicht immer. Ich würde DWDS ergänzend verwenden: zunächst die Bedeutung in der vertrauten Sprache klären und danach im deutschen Wörterbuch prüfen, wie der Ausdruck im Deutschen erklärt und verwendet wird. So wird aus einer bloßen Übersetzung ein besseres Verständnis.

Ein praktischer Begleiter für Lesen und Schreiben

Im Alltag nutze ich ein Wörterbuch selten isoliert. Meist stoße ich beim Lesen auf einen Ausdruck, den ich aus dem Zusammenhang ungefähr verstehe, aber genauer prüfen möchte. Bei einem Roman interessiert mich dann vielleicht die ältere Bedeutung, in einem Nachrichtenartikel die sachliche Verwendung und beim eigenen Text die Frage, ob ein Wort zu förmlich klingt. DWDS passt zu diesen Situationen besser als eine App, die ausschließlich schnelle Synonyme oder Übersetzungen liefern möchte.

Besonders sinnvoll ist die Anwendung beim Überarbeiten eigener Texte. Ich kann einen Satz markieren, bei einem unsicheren Begriff nachsehen und anschließend entscheiden, ob ich ihn behalte oder durch ein geläufigeres Wort ersetze. Dabei sollte man nicht automatisch die seltenste oder anspruchsvollste Form wählen. Ein Wörterbuch zeigt Möglichkeiten; die Entscheidung, welche davon zum Publikum und zum Anlass passt, bleibt beim Schreibenden.

Ein konkreter Fall: Ich schreibe eine Nachricht, einen Vereinsbeitrag oder einen kurzen Bericht und bin unsicher, ob ein Verb zu stark klingt. Statt nur nach einem Synonym zu suchen, würde ich im DWDS die Bedeutungsnuancen vergleichen. Vielleicht passt ein neutraler Ausdruck besser, vielleicht ist die ursprüngliche Form tatsächlich präziser. Diese kleine zusätzliche Prüfung verhindert, dass ein Text unfreiwillig übertrieben, altmodisch oder unklar wirkt.

Für Schülerinnen und Schüler kann die App ebenfalls nützlich sein, besonders wenn sie nicht nur Hausaufgaben erledigen, sondern Wortbedeutungen nachvollziehen möchten. Beim Verfassen einer Interpretation hilft es, zentrale Begriffe genauer zu unterscheiden. Wer etwa zwischen ähnlichen Wörtern schwankt, kann zunächst beide nachschlagen und die Unterschiede in den Erklärungen vergleichen. Das führt oft zu einer besseren Formulierung als die schnelle Suche nach einem möglichst kompliziert klingenden Ersatz.

Studierende und Berufstätige profitieren von einem ähnlichen Vorgehen. In wissenschaftlichen, technischen oder administrativen Texten ist die genaue Bedeutung eines Begriffs häufig wichtiger als ein besonders eleganter Stil. Ich würde die App deshalb eher als Kontrollinstrument einsetzen: einen Ausdruck prüfen, die passende Lesart bestimmen und anschließend den eigenen Satz noch einmal laut oder langsam lesen. So fällt auf, wenn die Wörterbuchbedeutung zwar stimmt, der gesamte Satz aber trotzdem nicht natürlich klingt.

Was die App im Vergleich zu üblichen Alternativen anders macht

Viele Menschen verwenden für einzelne Wörter einfach eine Suchmaschine. Das ist bequem, führt aber oft zu gemischten Ergebnissen: Übersetzungen, Forenbeiträge, automatisch erzeugte Erklärungen und Treffer aus völlig unterschiedlichen Zusammenhängen stehen nebeneinander. Für eine schnelle Orientierung kann das reichen. Wenn ich jedoch eine verlässliche sprachliche Einordnung brauche, ist ein spezialisiertes Wörterbuch die ruhigere und sinnvollere Anlaufstelle.

Auch allgemeine Übersetzungs-Apps haben ihren Platz. Sie sind besser, wenn ich einen ganzen Satz in eine andere Sprache übertragen oder eine fremdsprachige Nachricht grob verstehen möchte. DWDS würde ich dafür nicht als Ersatz betrachten. Seine Stärke liegt im Deutschen selbst: beim Bedeutungsvergleich, beim bewussten Formulieren und beim Verständnis von Wörtern, die sich nicht mit einer einzigen Übersetzung erfassen lassen.

Gegenüber einem gedruckten Wörterbuch bietet eine App natürlich einen schnelleren Zugriff und lässt sich unkompliziert im Alltag verwenden. Das ist beim Lesen auf dem Smartphone praktisch, weil ich nicht erst ein großes Nachschlagewerk holen muss. Das gedruckte Buch kann dagegen beim längeren Lernen angenehmer sein, weil man nicht zwischen mehreren Anwendungen wechseln muss und weniger Gefahr läuft, nebenbei in andere Inhalte abzudriften. Wer gern konzentriert auf Papier arbeitet, wird diese Alternative weiterhin schätzen.

Ein weiterer Vergleich betrifft einfache Synonym-Apps. Solche Werkzeuge liefern oft rasch mehrere ähnliche Wörter, aber „ähnlich“ bedeutet nicht automatisch „austauschbar“. DWDS ist für mich die bessere Wahl, wenn ich verstehen möchte, welche Bedeutung ein Begriff trägt und ob er in meinem Satz wirklich passt. Für eine reine Ideensammlung beim kreativen Schreiben kann eine Synonymsuche schneller sein. Für die abschließende Auswahl würde ich trotzdem genauer nachschlagen.

Die Grenzen zeigen sich vor allem bei der Bedienungssituation

So überzeugend die sprachliche Ausrichtung ist, die App ist nicht für jede Art von Suche die beste Lösung. Wer unterwegs nur blitzschnell eine Übersetzung braucht, könnte den Eindruck gewinnen, dass ein ausführliches Wörterbuch mehr Informationen liefert als nötig. Das ist kein Fehler des Konzepts, aber eine Frage des richtigen Werkzeugs. Wenn ich in einem fremdsprachigen Chat ein einzelnes Wort verstehen möchte, ist eine Übersetzungsfunktion meist unmittelbarer.

Auch Anfängerinnen und Anfänger können sich von ausführlichen Bedeutungsangaben zunächst etwas überfordert fühlen. Wer noch wenig Deutsch kann, braucht häufig eine sehr einfache Erklärung und ein klares Beispiel. Ein klassisches einsprachiges Wörterbuch setzt dagegen voraus, dass man die Erklärung selbst schon weitgehend versteht. Ich würde deshalb beim Einstieg beide Ebenen kombinieren: eine verständliche Übersetzung für die erste Orientierung und DWDS für die genauere deutsche Einordnung.

Eine zweite Einschränkung betrifft die Erwartung an das Lernen. Das Nachschlagen allein baut noch kein dauerhaftes Vokabular auf. Wenn ich ein Wort einmal öffne und danach sofort weiterlese, bleibt oft nur ein vager Eindruck. Besser funktioniert ein kleines persönliches Verfahren: das Wort in einem eigenen Satz verwenden, die Bedeutung mit dem ursprünglichen Kontext vergleichen und es später noch einmal aktiv abrufen. Die App kann diesen Prozess unterstützen, aber sie ersetzt keine Wiederholung.

Beim Schreiben sollte man außerdem nicht jede Wörterbuchangabe als stilistische Empfehlung verstehen. Ein Begriff kann korrekt sein und trotzdem für eine private Nachricht ungeeignet wirken. Umgekehrt kann eine ungewöhnliche Form in einem literarischen Text genau richtig sein. Ich sehe DWDS daher als präzise Informationsquelle, nicht als automatische Instanz, die mir den fertigen Stil vorschreibt. Diese Unterscheidung ist wichtig, damit Texte nicht künstlich wirken.

Wer eine umfassende Schreibumgebung mit Notizen, Lernkarten oder einem integrierten Übersetzungsworkflow erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen. Für mich ist der Wert der App gerade ihre Konzentration auf das Wörterbuch. Wer viele Zusatzfunktionen in einer einzigen Anwendung sucht, findet möglicherweise andere Lösungen praktischer. Wer dagegen ein spezialisiertes Nachschlagewerk möchte, profitiert von dieser klaren Ausrichtung.

Für wen sich die Installation besonders lohnt

Ich würde DWDS allen empfehlen, die regelmäßig auf Deutsch lesen oder schreiben und sich nicht mit einer groben Bedeutung zufriedengeben möchten. Dazu gehören Lernende auf mittlerem und höherem Niveau, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Journalistinnen und Journalisten, Schreibende sowie Menschen, die beruflich häufig formulieren müssen. Auch wer einfach Freude an Sprache hat, bekommt ein Werkzeug, das über das schnelle Nachschlagen hinausgeht.

Für Familien ist die niedrige Altersfreigabe angenehm: Die Anwendung ist ab null Jahren freigegeben. Das bedeutet nicht, dass jedes Kind die sprachlichen Erklärungen automatisch versteht, aber es gibt keine altersbezogene Hürde für die gemeinsame Nutzung. Eltern können beim Lesen mit einem Kind ein unbekanntes Wort suchen und anschließend gemeinsam überlegen, welche Bedeutung im Satz gemeint ist.

Die App ist kostenlos, was den Einstieg leicht macht. Ich würde sie deshalb ohne große Verpflichtung ausprobieren und zunächst drei typische Situationen testen: ein unbekanntes Wort beim Lesen, eine unsichere Formulierung beim Schreiben und ein Begriff mit mehreren möglichen Bedeutungen. Wenn die Ergebnisse dabei verständlich und hilfreich wirken, dürfte die Anwendung auch im regelmäßigen Gebrauch überzeugen.

Die Berlin-Brandenburg Academy steht als Entwickler hinter dem Angebot. Für mich passt diese institutionelle Ausrichtung zum Charakter der App: Sie wirkt eher wie ein ernsthaftes sprachliches Nachschlagewerk als wie ein auf schnelle Aufmerksamkeit optimiertes Produkt. Die Installation wurde am 31. Oktober 2024 veröffentlicht; die aktuelle Version trägt den Stand 2025-11-28. Auf Geräten ab Android 7.1 ist sie grundsätzlich einsetzbar, was auch ältere kompatible Geräte einschließt.

Mit über 10.000 Installationen ist die Anwendung noch kein allgegenwärtiger Standard auf jedem Smartphone. Die hohe Bewertung und die Zahl der Rückmeldungen zeigen aber, dass sie bereits eine interessierte Nutzerschaft erreicht. Ich würde die Reichweite nicht mit der Qualität verwechseln: Gerade bei spezialisierten Wörterbüchern ist entscheidender, ob die Arbeitsweise zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Weniger geeignet ist DWDS für Menschen, die ausschließlich ganze Sätze übersetzen, gesprochene Dialoge sofort übertragen oder möglichst einfache Definitionen ohne sprachliche Vertiefung bekommen möchten. In diesen Fällen würde ich eine Übersetzungs-App oder ein besonders lernorientiertes Werkzeug vorziehen. Wer dagegen deutsche Texte genauer lesen und eigene Formulierungen bewusst prüfen will, gehört klar zur Zielgruppe.

Mein Arbeitsablauf für bessere Ergebnisse

Ich würde die Suche nicht erst dann öffnen, wenn ein Wort völlig unbekannt ist. Oft lohnt sie sich gerade bei Begriffen, die man scheinbar kennt. Wenn ein Ausdruck in einem Artikel ungewöhnlich wirkt, prüfe ich seine Bedeutung und frage mich anschließend, warum die Autorin oder der Autor genau dieses Wort gewählt hat. Dieser Schritt verbessert nicht nur das Verständnis des Textes, sondern schärft auch das eigene Gefühl für Präzision.

Ein hilfreicher Tipp ist, bei mehrdeutigen Wörtern zuerst den ganzen Satz zu betrachten und erst danach die passende Erklärung auszuwählen. Wer nur das einzelne Wort im Kopf hat, entscheidet sich leicht für die vertrauteste Bedeutung. Im Kontext kann jedoch eine fachliche, übertragene oder ältere Lesart gemeint sein. Diese Reihenfolge spart später Korrekturen und verhindert, dass man eine falsche Bedeutung in den eigenen Text übernimmt.

Beim Lernen würde ich nicht jedes unbekannte Wort sofort nachschlagen. Das unterbricht den Lesefluss. Besser ist es, zunächst zu markieren oder gedanklich zu sammeln, welche Begriffe wirklich wichtig für das Verständnis sind. Danach kann man die zentralen Wörter gezielt prüfen. So bleibt die App ein Hilfsmittel und wird nicht zu einer ständigen Unterbrechung bei jeder schwierigen Formulierung.

Für das Schreiben ist ein Vergleich mit dem eigenen Satz besonders nützlich. Ich lese die Erklärung, formuliere anschließend einen zweiten Beispielsatz und prüfe, ob die Bedeutung dort ebenfalls funktioniert. Wenn nicht, habe ich wahrscheinlich eine Nuance übersehen oder das Wort zu weit ausgedehnt. Dieser kleine Test ist anspruchsvoller als das bloße Kopieren eines Synonyms, liefert aber deutlich bessere Ergebnisse.

Wer Deutsch lernt, kann die App außerdem nutzen, um Unterschiede zwischen verwandten Begriffen zu untersuchen. Statt nur das gesuchte Wort zu speichern, lohnt sich der Blick auf ein nahegelegenes Gegenstück. So erkennt man, ob zwei Ausdrücke wirklich austauschbar sind oder nur in bestimmten Situationen ähnlich wirken. Gerade bei Verben und abstrakten Hauptwörtern kann dieser Vergleich einen großen Lernfortschritt bringen.

Mein Urteil nach dem täglichen Einsatz

DWDS ist für mich keine spektakuläre App, und genau das meine ich positiv. Sie versucht nicht, das Nachschlagen mit unnötigen Effekten aufzublasen, sondern konzentriert sich auf die deutsche Sprache. Ihre beste Seite zeigt sie, wenn eine schnelle Übersetzung nicht ausreicht: bei feinen Bedeutungsunterschieden, beim Lesen anspruchsvoller Texte und beim Überarbeiten eigener Formulierungen.

Die Einschränkungen sind ebenfalls klar. Für spontane Übersetzungen ganzer Sätze, sehr einfache Erklärungen oder ein umfassendes Vokabeltraining gibt es passendere Werkzeuge. Außerdem verlangt ein ausführliches Wörterbuch etwas Aufmerksamkeit. Wer nur eine sofortige Antwort mit möglichst wenig Text möchte, könnte die Informationen als zu umfangreich empfinden.

Für mich überwiegt der Nutzen deutlich. Die kostenlose App verbindet einen unkomplizierten Zugang mit einer Tiefe, die einfache Suchmaschinen-Treffer und bloße Synonym-Listen oft nicht bieten. Ich würde sie besonders denjenigen ans Herz legen, die beim Schreiben nicht nur korrekt, sondern treffend formulieren möchten. Wenn du deutsche Wörter wirklich im Kontext verstehen willst, ist DWDS eine sehr gute erste Wahl.

Mein abschließendes Urteil fällt deshalb klar, aber nicht pauschal aus: Für Sprachinteressierte, Lernende und regelmäßige Leserinnen und Leser ist die Anwendung eine lohnende Ergänzung auf dem Smartphone. Wer lediglich übersetzen möchte, sollte sie zusammen mit einem anderen Werkzeug verwenden. Ich selbst würde sie installiert lassen, weil sie genau in den Momenten hilft, in denen ein Wort zunächst bekannt aussieht, bei genauerem Hinsehen aber mehr zu erzählen hat.

FAQ

Was ist DWDS und für wen eignet sich die App beziehungsweise das Angebot?

DWDS steht für „Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache“ und richtet sich an alle, die deutsche Wörter zuverlässig nachschlagen möchten. Besonders hilfreich ist das Angebot für Schüler, Studierende, Lehrkräfte, Übersetzer und Deutschlernende. Neben Bedeutungen finden Nutzer häufig Angaben zu Grammatik, Aussprache, Herkunft, Beispielen und zur Verwendung eines Begriffs in unterschiedlichen Zusammenhängen.

Welche Informationen bietet DWDS zu einem deutschen Wort?

Bei vielen Suchbegriffen zeigt DWDS deutlich mehr als eine einfache Übersetzung oder Kurzdefinition. Je nach Eintrag finden sich Bedeutungen, grammatische Angaben, Worttrennungen, Aussprache, Synonyme, Herkunft und Beispielsätze. Teilweise werden außerdem typische Wortverbindungen, Belege aus Textsammlungen sowie Hinweise zur Häufigkeit und zur Entwicklung der Verwendung angezeigt.

Ist DWDS kostenlos nutzbar oder gibt es kostenpflichtige Inhalte?

Die grundlegende Suche und zahlreiche Wörterbuchinformationen können in der Regel kostenlos genutzt werden. Allerdings können einzelne Zusatzfunktionen, spezielle Inhalte oder besonders umfangreiche Sprachressourcen Einschränkungen unterliegen. Vor dem Download beziehungsweise der Nutzung empfiehlt es sich deshalb, die aktuelle Beschreibung im jeweiligen App Store oder auf der offiziellen DWDS-Webseite zu prüfen, da sich Angebote ändern können.

Kann DWDS auch beim Lernen der deutschen Sprache helfen?

Ja, DWDS ist für Deutschlernende sehr nützlich, ersetzt aber keinen vollständigen Sprachkurs. Die verständlichen Bedeutungsangaben, Beispielsätze, grammatischen Informationen und Hinweise zur Aussprache helfen dabei, neue Wörter korrekt einzuordnen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, ein Wort in verschiedenen Kontexten zu untersuchen und dadurch Unterschiede zwischen ähnlichen Begriffen besser zu verstehen.

Benötigt DWDS eine Internetverbindung und gibt es eine echte mobile App?

Für die Suche nach aktuellen Einträgen und den Zugriff auf umfangreiche Inhalte ist normalerweise eine Internetverbindung erforderlich. Nutzer sollten außerdem beachten, dass DWDS vor allem als webbasiertes Wörterbuch bekannt ist und je nach Plattform möglicherweise keine eigenständige offizielle App im klassischen Sinn angeboten wird. Vor der Installation sollte daher geprüft werden, ob es sich um eine offizielle Anwendung oder lediglich um eine Web-App beziehungsweise Verknüpfung handelt.

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