Elli Charging

3,6 Karten & Navigation Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Ladestationen lassen sich schnell in der Umgebung finden.
  • Verbrauch und Ladevorgänge sind übersichtlich nachvollziehbar.
  • Unterstützt die Planung längerer Fahrten mit Ladepausen.
  • Digitale Verwaltung mehrerer Fahrzeuge ist möglich.
  • Die App ergänzt das Laden mit praktischen Kontofunktionen.

Nachteile

  • Die Verfügbarkeit einzelner Stationen kann kurzfristig abweichen.
  • Nicht jede Ladestation bietet alle gewünschten Zahlungsoptionen.
  • Einige Funktionen setzen ein Elli-Konto oder einen Tarif voraus.
  • Bei schwacher Netzverbindung können Stationsdaten verzögert erscheinen.
  • Die Tarifauswahl kann für Gelegenheitsnutzer unübersichtlich wirken.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wer ein Elektroauto fährt, merkt schnell, dass eine gute Lade-App mehr können muss, als nur eine Ladestation auf der Karte zu zeigen. Sie soll unterwegs Orientierung geben, beim Start des Ladevorgangs helfen und im richtigen Moment verständliche Informationen liefern. Genau hier setzt Elli Charging an. Ich habe die App als Begleiter für das Laden von Elektrofahrzeugen betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wo die tägliche Nutzung angenehm ist und an welchen Stellen unnötige Reibung entstehen kann.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Karten und Navigation und wird von Volkswagen Group Charging GmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich laut Altersfreigabe an Nutzer ab null Jahren und läuft auf Geräten ab Android 8.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 1.500 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen ist sie sichtbar etabliert, wirkt aber nicht wie eine Lösung, die jedem Fahrer automatisch alle anderen Lade-Apps ersetzt.

Wo die Nutzung im Alltag ins Stocken geraten kann

Der erste wichtige Punkt ist die Erwartungshaltung. Elli Charging ist nicht einfach eine allgemeine Navigations-App mit einem zusätzlichen Ladestecker-Symbol. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Laden von Elektrofahrzeugen. Wer bereits eine andere Karten-App nutzt, um Verkehr, Restaurants und komplette Routen zu planen, wird deshalb wahrscheinlich weiterhin zwischen mehreren Anwendungen wechseln. Für den eigentlichen Ladeprozess kann Elli Charging trotzdem die passendere Anlaufstelle sein.

In meinem Testgedanken zur täglichen Nutzung liegt die größte Hürde nicht unbedingt bei der Karte, sondern beim Übergang von der Suche zur tatsächlichen Ladesäule. Auf dem Display sieht eine Station schnell verfügbar und passend aus. Vor Ort muss dann aber geprüft werden, ob der angezeigte Ladepunkt wirklich der richtige Anschluss ist, ob das Fahrzeug an der vorgesehenen Position steht und ob die App den gewünschten Ladepunkt eindeutig erkennt. Gerade auf großen Parkplätzen oder an Standorten mit mehreren Säulen kann dieser letzte Schritt mehr Aufmerksamkeit verlangen, als man zunächst erwartet.

Ich würde deshalb nicht erst beim fast leeren Akku anfangen, mich mit der App vertraut zu machen. Zu Hause lässt sich in Ruhe prüfen, wie die Suche funktioniert und welche Angaben beim jeweiligen Ladepunkt sichtbar sind. Das ist ein unscheinbarer, aber wichtiger Tipp: Die erste Nutzung sollte nicht unter Zeitdruck an einer unbekannten Ladestation stattfinden. Wer die grundlegenden Abläufe vorher einmal durchgeht, erkennt unterwegs schneller, ob ein Problem wirklich bei der App liegt oder an der Station, dem Fahrzeug oder der Verbindung.

Ein weiterer Stolperstein ist die Trennung zwischen digitalem Vorgang und physischer Realität. Eine App kann Informationen anzeigen und einen Ladevorgang unterstützen, aber sie kann kein falsch eingestecktes Kabel korrigieren und keinen verriegelten Anschluss öffnen. Wenn die Anzeige auf dem Smartphone nicht sofort den erwarteten Zustand zeigt, lohnt sich zuerst ein Blick auf Stecker, Fahrzeugdisplay und Säule. Viele vermeintliche App-Fehler entstehen in diesem Zusammenspiel.

Für Pendler ist das besonders relevant. Wer jeden Tag dieselbe Strecke fährt, braucht keine aufwendige Suche vor jeder Fahrt. Sinnvoller ist es, Elli Charging gezielt für die Situationen zu verwenden, in denen eine bekannte Lademöglichkeit ausfällt, eine längere Strecke ansteht oder unterwegs eine Alternative gesucht werden muss. So wird die App nicht zum zusätzlichen Pflichtschritt, sondern zu einem Werkzeug für die Momente, in denen es wirklich gebraucht wird.

Was ich vor der ersten Fahrt prüfen würde

Vor der ersten Fahrt mit Elli Charging würde ich das Smartphone vollständig laden, die App öffnen und mir Zeit für die grundlegenden Einstellungen nehmen. Dazu gehört vor allem, die eigene Fahrzeug- und Ladesituation gedanklich klar zu haben: Welcher Anschluss wird benötigt, wie viel Reichweite ist realistisch und soll nur ein einzelner Ladepunkt gefunden oder eine ganze Fahrt vorbereitet werden? Diese Fragen klingen banal, verhindern aber, dass man unterwegs nach einer Station sucht, die technisch nicht zum Fahrzeug passt.

Die angezeigten Informationen sollte man als Entscheidungshilfe und nicht als unfehlbare Momentaufnahme betrachten. Eine Station kann seit der letzten Aktualisierung belegt worden sein, außer Betrieb sein oder vor Ort anders wirken als auf dem Bildschirm. Ich würde daher vor einer längeren Fahrt mehrere mögliche Ladepunkte im Blick behalten, statt mich ausschließlich auf eine einzige Option zu verlassen. Das ist kein spezielles Problem von Elli Charging, aber bei einer App, die direkt mit einer realen Ladesäule verbunden ist, fällt dieser Unterschied besonders auf.

Auch die Internetverbindung verdient Beachtung. Eine Karten- und Ladeanwendung ist unterwegs auf aktuelle Kommunikation angewiesen. In Tiefgaragen, auf abgelegenen Rastplätzen oder in Gebäuden kann der Empfang schwach sein. Wenn die App langsam reagiert, sollte man nicht sofort mehrfach auf dieselbe Schaltfläche tippen. Besser ist es, kurz zu warten, die Verbindung zu prüfen und den Zustand am Fahrzeug oder an der Säule gegenzuprüfen. Mehrfach gestartete Aktionen machen die Situation meist unübersichtlicher.

Die Versionsangabe der derzeitigen Ausgabe lautet 2.97.0-13166. Für mich ist das ein Hinweis, bei Problemen zuerst zu prüfen, ob die installierte App aktuell ist. Eine veraltete Version kann sich anders verhalten als die momentan erwartete Oberfläche. Gleichzeitig sollte man ein Update nicht mitten in einem kritischen Ladevorgang erzwingen. Praktischer ist es, die App vor der Abfahrt zu aktualisieren und anschließend kurz zu öffnen, damit man nicht erst am Ladepunkt mit einer veränderten Bedienung konfrontiert wird.

Wer Elli Charging auf einem älteren Android-Gerät einsetzen möchte, sollte außerdem beachten, dass Android 8.0 als Mindestvoraussetzung gilt. Das ist für viele Geräte kein Hindernis, kann aber bei sehr alten Smartphones eine Rolle spielen. Wenn die Anwendung gar nicht installiert werden kann oder ungewöhnlich instabil wirkt, ist die Betriebssystemversion ein sinnvoller erster Prüfpunkt, bevor man lange nach einem Fehler in der Ladesuche sucht.

Ein sinnvoller Ablauf vom Parkplatz bis zum Ladebeginn

Mein bevorzugter Ablauf wäre bewusst langsam und eindeutig. Zuerst suche ich den Standort und vergleiche die angezeigten Ladepunkte mit dem, was ich vor Ort sehe. Danach stelle ich das Fahrzeug so ab, dass das Kabel ohne Spannung und ohne unnötige Umwege angeschlossen werden kann. Erst wenn der Stecker korrekt sitzt, beginne ich mit dem digitalen Teil. Diese Reihenfolge reduziert die Gefahr, dass die App einen Vorgang anzeigt, während die physische Verbindung noch nicht sauber hergestellt ist.

Der wichtigste Kontrollpunkt kommt direkt danach: Ich verlasse mich nicht allein auf eine Schaltfläche oder eine kurze Statusmeldung. Ich prüfe zusätzlich, ob das Fahrzeug den Ladevorgang bestätigt und ob die Säule entsprechend reagiert. Wenn Smartphone, Fahrzeug und Station denselben Zustand anzeigen, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass alles korrekt läuft. Stimmen die Anzeigen nicht überein, sollte man den Vorgang nicht einfach wiederholt starten, sondern erst herausfinden, welches Gerät den abweichenden Status meldet.

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Arbeitsablauf ist die bewusste Trennung von Suche und Kontrolle. Die App eignet sich dazu, einen Ladepunkt zu finden und den Vorgang zu begleiten. Die endgültige Kontrolle sollte aber immer am Fahrzeug und an der Säule stattfinden. Dadurch verhindert man, dass man sich während einer Pause entfernt, obwohl der Ladevorgang gar nicht begonnen hat. Gerade bei einer längeren Fahrt kann dieser kurze Kontrollblick mehr wert sein als jede zusätzliche Karteninformation.

Wenn die Anzeige nach dem Anschließen nicht aktualisiert wird, würde ich zunächst keine hektischen Schritte unternehmen. Ich prüfe, ob das Kabel vollständig eingesteckt ist, ob das Fahrzeug verriegelt werden muss und ob die Säule eine eigene Rückmeldung gibt. Danach kann ich die App einmal neu öffnen. Wichtig ist, nicht gleichzeitig Kabel, Fahrzeug, App und Säule mehrfach zu bedienen. Ein geordneter Ablauf macht sichtbar, welcher Schritt tatsächlich Wirkung hatte.

Beim Beenden gilt dieselbe Regel. Ich würde zuerst prüfen, ob der Ladevorgang am Fahrzeug oder an der Säule beendet wurde, und erst danach den Stecker lösen. Wenn die App einen anderen Zustand zeigt, ist das ein Signal, die Anzeige nicht blind zu übernehmen. Das schützt nicht nur vor Verwirrung, sondern verhindert auch, dass man den Ladepunkt unnötig blockiert oder den Anschluss zu früh trennt.

Wenn ein Neustart nicht die eigentliche Lösung ist

Viele Nutzer starten bei Problemen sofort die App neu. Das kann helfen, wenn die Oberfläche hängen geblieben ist oder eine Anzeige nicht aktualisiert wurde. Es löst aber nicht jede Ursache. Wenn der Anschluss nicht passt, das Kabel beschädigt ist, die Station keine Energie liefert oder das Fahrzeug eine eigene Fehlermeldung zeigt, bringt ein App-Neustart wenig. In solchen Fällen sollte die Fehlermeldung am Fahrzeug oder an der Säule genauso ernst genommen werden wie die Anzeige auf dem Smartphone.

Ich würde bei einer unterbrochenen Verbindung in dieser Reihenfolge vorgehen: zuerst den physischen Anschluss prüfen, dann die Rückmeldung der Station ansehen, anschließend das Fahrzeugdisplay kontrollieren und erst danach Elli Charging erneut öffnen. Diese Reihenfolge ist deshalb sinnvoll, weil sie die wahrscheinlichsten und am schnellsten prüfbaren Ursachen abarbeitet. Wer dagegen sofort mehrere digitale Aktionen ausführt, weiß am Ende oft nicht, ob der Fehler verschwunden oder nur anders angezeigt wird.

Ein weiterer praktischer Tipp betrifft den Standort. Auf einem weitläufigen Parkplatz kann die App zwar den richtigen Bereich anzeigen, aber die tatsächliche Säule ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Ich würde die Kennzeichnung an der Station mit dem Eintrag in der App vergleichen, bevor ich einen Vorgang starte. Dieser kleine Abgleich ist besonders hilfreich, wenn mehrere Ladepunkte dicht nebeneinander stehen oder die Zufahrt aus einer anderen Richtung erfolgt.

Wenn eine Station nicht funktioniert, ist ein Wechsel zu einer anderen Möglichkeit oft sinnvoller, als minutenlang dieselbe Aktion zu wiederholen. Genau hier liegt eine Stärke der App als Navigationsbegleiter: Sie kann bei der Suche nach einer Alternative helfen. Für die Planung einer langen Strecke würde ich dennoch nicht nur einen einzelnen Standort einplanen. Eine realistische Reserve berücksichtigt, dass ein Ladepunkt belegt, technisch gestört oder schwer erreichbar sein kann.

Die App ist kostenlos, was den Einstieg erleichtert. Trotzdem sollte man die kostenlose Bereitstellung nicht mit einer Garantie für einen reibungslosen Ladevorgang verwechseln. Kostenfreiheit beschreibt den Zugang zur Anwendung, nicht automatisch jede Bedingung an einer Ladesäule. Wer unterwegs auf die Gesamtkosten achtet, sollte die Informationen am jeweiligen Ladepunkt und die Bedingungen des eigenen Ladevorgangs sorgfältig prüfen, statt allein vom Preis der App auszugehen.

Wann das Problem wahrscheinlich nicht bei Elli Charging liegt

Die Fehlersuche wird deutlich einfacher, wenn man die beteiligten Ebenen auseinanderhält. Die erste Ebene ist das Smartphone: Betriebssystem, Verbindung und App-Zustand. Die zweite ist die Ladesäule: Verfügbarkeit, Anschluss und Reaktion auf den Start. Die dritte ist das Fahrzeug: Batteriezustand, Verriegelung, Ladefreigabe und eigene Warnmeldungen. Elli Charging ist nur ein Teil dieses Systems. Wenn die App korrekt arbeitet, aber die Säule keinen Strom liefert, ist ein App-Wechsel keine technische Reparatur.

Ein gutes Beispiel ist eine scheinbar nicht aktualisierte Anzeige. Wenn das Fahrzeug bereits lädt und die Säule dies bestätigt, kann die App-Anzeige zeitverzögert sein. In diesem Fall würde ich den realen Zustand nicht durch wiederholtes Trennen und Verbinden gefährden. Umgekehrt darf eine positive Anzeige in der App nicht als alleiniger Beweis gelten, wenn das Fahrzeug keinen Ladestrom meldet. Die sicherste Entscheidung ergibt sich aus dem gemeinsamen Bild aller drei Stellen.

Auch die Netzabdeckung kann eine Rolle spielen, ohne dass Elli Charging grundsätzlich fehlerhaft ist. In einem Funkloch kann eine Aktion länger brauchen oder eine Statusänderung verspätet erscheinen. Wenn die Säule und das Fahrzeug bereits eindeutig reagieren, sollte man zunächst den physischen Vorgang beobachten und nicht ständig neue Befehle senden. Sobald wieder Verbindung besteht, kann die App ihren Status nachziehen.

Für Nutzer, die hauptsächlich zuhause laden, ist die App möglicherweise weniger wichtig. Wenn das Fahrzeug jeden Abend am eigenen Ladepunkt angeschlossen wird und öffentliche Stationen nur selten vorkommen, reicht eine einfache Routine mit dem Fahrzeug und der heimischen Ladeeinrichtung. Elli Charging spielt seine Vorteile eher dann aus, wenn öffentliche Ladevorgänge, spontane Zwischenstopps oder die Suche nach einer passenden Station zum Alltag gehören.

Auch Vielfahrer mit bereits fest etabliertem Ökosystem sollten abwägen. Wer seine Streckenplanung, Ladeinformationen und Fahrzeugfunktionen zuverlässig in einer anderen Anwendung bündelt, gewinnt durch eine zusätzliche App nicht automatisch mehr Übersicht. Elli Charging ist dann interessant, wenn sie einen konkreten Mehrwert beim Laden bietet. Wenn sie dagegen nur eine weitere Oberfläche erzeugt, ohne den eigenen Ablauf zu vereinfachen, würde ich sie nicht aus Gewohnheit behalten.

Für wen sich die App besonders lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Menschen, die regelmäßig öffentlich laden und eine klare Anlaufstelle für die Suche nach Ladepunkten möchten. Dazu gehören Pendler mit wechselnden Arbeitsorten, Fahrer auf längeren Strecken und Besitzer eines Elektrofahrzeugs, die nicht immer an derselben Station laden. Auch Einsteiger können profitieren, sofern sie bereit sind, den Ablauf einmal in Ruhe kennenzulernen und die Anzeigen am Fahrzeug nicht zu ignorieren.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre eine Fahrt zu einem Termin in einer fremden Stadt. Kurz vor der Ankunft suche ich einen passenden Ladepunkt, wähle nicht nur die erstbeste Möglichkeit und prüfe vor Ort die Kennzeichnung. Nach dem Anschließen vergleiche ich die Rückmeldung der Säule mit dem Fahrzeugdisplay. Während des Termins muss ich nicht ständig auf das Smartphone schauen, weil ich den Start des Ladevorgangs bewusst kontrolliert habe. Vor der Rückfahrt prüfe ich erneut, ob der gewünschte Zustand erreicht wurde und ob ich für die weitere Strecke eine Alternative benötige.

Ein weniger offensichtlicher Einsatz ist die Vorbereitung auf eine Fahrt mit mehreren Zwischenstopps. Statt erst bei niedrigem Akkustand zu suchen, kann man die möglichen Ladeorte vorher gedanklich sortieren: bevorzugter Standort, Ausweichmöglichkeit und ein Punkt, an dem man notfalls länger warten kann. Elli Charging ersetzt damit nicht automatisch eine vollständige Reiseplanung, kann aber den Ladeanteil der Planung strukturierter machen.

Weniger geeignet ist die App für Nutzer, die eine einzige Anwendung für Navigation, Verkehr, Fahrzeugstatus und sämtliche Ladefragen erwarten. Auch wer ausschließlich zuhause lädt, wird den Funktionsumfang im Alltag vermutlich nur selten benötigen. In diesen Fällen kann eine allgemeine Karten-App oder die bereits vorhandene Fahrzeugsoftware die praktischere Wahl sein, weil weniger Wechsel zwischen Anwendungen nötig sind.

Im Vergleich zu üblichen Karten-Apps liegt der mögliche Vorteil von Elli Charging in der stärkeren Konzentration auf das Laden. Eine allgemeine Karten-App ist oft besser für Restaurants, Verkehr und komplette Wege geeignet. Die Fahrzeug-App kann wiederum näher am eigenen Auto liegen. Elli Charging sitzt dazwischen: Sie ist besonders dann interessant, wenn der Ladepunkt selbst das zentrale Thema ist. Welche Lösung besser ist, hängt deshalb weniger von einer pauschalen Qualitätsfrage ab als vom eigenen Ablauf.

Mein Fazit zur täglichen Verlässlichkeit

Elli Charging ist eine nützliche, kostenlose Ladebegleitung, aber kein Ersatz für Aufmerksamkeit vor Ort. Ich würde sie vor allem Fahrern empfehlen, die öffentliche Ladepunkte suchen und den Ladevorgang digital begleiten möchten. Ihre Stärke liegt in der klaren Ausrichtung auf Elektrofahrzeuge und im praktischen Nutzen unterwegs. Gleichzeitig muss man akzeptieren, dass die App nur einen Teil des Gesamtsystems kontrolliert.

Die Bewertung von 3,6 zeigt ein gemischtes Bild, das zu meiner Einschätzung passt: Die Anwendung kann den Alltag erleichtern, verlangt aber einen sorgfältigen Umgang mit Statusanzeigen und realen Bedingungen an der Säule. Wer vor dem Start die App aktualisiert, den passenden Anschluss prüft, nach dem Einstecken Fahrzeug und Station kontrolliert und bei Problemen systematisch vorgeht, reduziert viele typische Frustmomente.

Die aktuelle Ausgabe 2.97.0-13166 und die breite Unterstützung ab Android 8.0 machen den Einstieg für viele Android-Nutzer unkompliziert. Ich würde Elli Charging installieren, wenn öffentliche Ladevorgänge regelmäßig vorkommen oder ich für längere Fahrten eine zusätzliche Ladehilfe möchte. Für reine Heimlader oder Nutzer mit einer bereits perfekt passenden Komplettlösung ist sie dagegen eher eine optionale Ergänzung als eine notwendige App.

Mein praktischer Rat lautet deshalb: Erst zu Hause ausprobieren, dann bei einer bekannten öffentlichen Station testen und erst anschließend auf längeren Strecken darauf vertrauen. Wer diesen Lernschritt einplant, bekommt einen brauchbaren Begleiter für die Ladesuche. Wer dagegen eine vollständig automatische Lösung erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Genau in dieser realistischen Rolle funktioniert Elli Charging für mich am besten.

FAQ

Was ist Elli Charging und für wen eignet sich die App?

Elli Charging ist eine App für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrer, mit der sich öffentliche Ladestationen suchen, deren Verfügbarkeit prüfen und Ladevorgänge verwalten lassen. Je nach Tarif können Nutzer außerdem Ladekarten, Abrechnung und weitere Funktionen nutzen. Besonders praktisch ist die Anwendung für Fahrer, die regelmäßig unterwegs laden und verschiedene Ladenetzwerke über eine zentrale Lösung erreichen möchten.

Wie finde ich mit Elli Charging eine passende Ladestation?

Nach dem Öffnen der App können Sie Ladestationen in Ihrer Umgebung oder entlang einer geplanten Strecke suchen. Die Karte zeigt normalerweise wichtige Informationen wie Standort, Ladeanschlüsse, Ladeleistung und gegebenenfalls den aktuellen Status. Vor dem Start sollten Sie trotzdem die Details der Station prüfen, da Verfügbarkeit, Preise und Zugangsbedingungen je nach Betreiber kurzfristig abweichen können.

Welche Kosten entstehen beim Laden mit Elli Charging?

Die Kosten hängen vom gewählten Elli-Tarif, dem Betreiber der Ladestation, der Ladeleistung und möglichen zeitabhängigen Gebühren ab. In der App lassen sich die jeweiligen Preisangaben häufig vor Beginn des Ladevorgangs einsehen. Zusätzlich können monatliche Grundgebühren oder Roaming-Konditionen gelten. Es empfiehlt sich daher, die Tarifdetails sorgfältig zu lesen und die angezeigten Preise vor dem Laden zu kontrollieren.

Benötige ich eine Ladekarte oder kann ich direkt über die App laden?

Elli Charging unterstützt je nach Standort und gewähltem Tarif unterschiedliche Startmöglichkeiten. An vielen kompatiblen Stationen lässt sich der Ladevorgang direkt über die App freischalten, während eine physische Ladekarte als praktische Alternative dienen kann. Welche Methode verfügbar ist, hängt vom Ladepunkt und dessen Betreiber ab. Vor der Nutzung sollten Sie außerdem ein gültiges Zahlungsmittel und ein vollständig eingerichtetes Konto hinterlegen.

Funktioniert Elli Charging an allen öffentlichen Ladestationen?

Elli Charging bietet Zugang zu einem großen Ladenetzwerk, kann jedoch nicht garantieren, dass jede öffentliche Ladestation unterstützt wird. Die tatsächliche Verfügbarkeit hängt von Roaming-Vereinbarungen, dem jeweiligen Land, dem Tarif und dem Betreiber des Ladepunkts ab. Prüfen Sie deshalb vor der Fahrt in der App, ob die gewünschte Station kompatibel ist und ob dort Start, Bezahlung sowie Statusanzeige tatsächlich unterstützt werden.

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