essen & trinken Magazin
3,0 Nachrichten & Zeitschriften Aktualisiert 2. September 2026
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Vorteile
- Übersichtliche Darstellung von Rezepten und kulinarischen Themen
- Inspiration für saisonale Gerichte und neue Geschmacksideen
- Praktische Inhalte für Hobbyköche und Genussinteressierte
- Hochwertige Fotos machen Lust aufs Nachkochen und Entdecken
- Informationen zu Trends
- Produkten und Gastronomie an einem Ort
Nachteile
- Einige Inhalte können ohne bestehendes Magazin-Abo eingeschränkt sein
- Nicht jedes Rezept ist für spontane Einkäufe vollständig optimiert
- Die große Themenvielfalt kann gelegentlich unübersichtlich wirken
- Auf älteren Geräten können umfangreiche Bilder längere Ladezeiten verursachen
- Für einfache Alltagsrezepte ist die App teilweise zu anspruchsvoll
Analysiert von Mobexer
Wer gern kocht, Rezepte sammelt oder beim Frühstück durch neue Food-Ideen blättert, bekommt mit essen & trinken eine digitale Ausgabe eines bekannten Food-Magazins auf das Smartphone. Ich habe die App vor allem als Lesewerkzeug betrachtet: nicht als Rezeptverwaltung, nicht als soziales Kochnetzwerk und auch nicht als vollwertigen Ersatz für eine umfangreiche Rezeptsuchmaschine. Genau diese klare Ausrichtung ist ihre Stärke, bringt aber auch Grenzen mit sich.
Die Anwendung gehört zu den Nachrichten- und Zeitschriften-Apps und wird von Deutsche Medien-Manufaktur entwickelt. Sie ist kostenlos installierbar, wobei innerhalb der App Käufe zwischen 3,49 € und 44,90 € über Google Play abgerechnet werden können. Im Alltag ist deshalb wichtig, zwischen dem kostenlosen Zugang zur App und möglichen kostenpflichtigen Inhalten oder Ausgaben zu unterscheiden. Wer einfach nur eine kostenlose Sammlung von Rezepten erwartet, sollte diese Unterscheidung vor dem intensiven Gebrauch im Hinterkopf behalten.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch
Eine digitale Zeitschrift statt einer endlosen Rezeptdatenbank
Mein erster Eindruck ist, dass sich das Angebot eher wie ein Magazin anfühlt als wie eine klassische Koch-App. Das verändert die Art, wie man darin sucht. Bei einer Rezeptdatenbank gebe ich meist ein Gericht, eine Zutat oder eine Ernährungsform ein und möchte sofort eine passende Trefferliste sehen. Bei einer digitalen Ausgabe stöbere ich dagegen eher durch Themen, Bilder und redaktionell zusammengestellte Inhalte.
Das passt gut zu Situationen, in denen ich noch nicht genau weiß, was ich kochen möchte. Wenn am Wochenende Zeit für ein neues Gericht ist, kann ein Magazinaufbau inspirierender sein als eine nüchterne Suchmaske. Ich entdecke eher eine Idee, auf die ich nicht gezielt gesucht hätte. Wer dagegen bereits mit hungrigem Magen wissen möchte, wie man schnell ein bestimmtes Gericht zubereitet, wird eine spezialisierte Rezept-App wahrscheinlich direkter finden.
Für die Lesbarkeit ist entscheidend, wie viel Text auf dem jeweiligen Smartphone-Display gleichzeitig erscheint. Auf einem größeren Bildschirm wirken Magazinseiten angenehmer, weil Bilder, Überschriften und längere Beschreibungen mehr Raum haben. Auf einem kleinen Gerät kann das Lesen anstrengender werden, besonders wenn man zwischen Rezeptschritten, Zutaten und Bildern hin- und herwechselt. Ich würde deshalb vor dem Kochen zunächst das gesamte Rezept überfliegen, statt erst mit klebrigen Fingern nach der nächsten Information zu suchen.
Ein sinnvoller Lesetrick für Rezepte
Ein praktischer Ablauf ist, das Rezept vor dem Einkauf oder vor dem Beginn des Kochens vollständig zu lesen. Bei redaktionellen Magazinseiten stehen wichtige Hinweise nicht immer dort, wo man sie aus einer reinen Kochanleitung erwarten würde. Ich prüfe zuerst Zutaten, Arbeitsschritte und mögliche Vorbereitungen und lege mir anschließend die benötigten Dinge bereit. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch die Zahl der nötigen Berührungen während des Kochens.
Gerade für Menschen, die sich bei langen Texten schnell verlieren, ist dieses Vorlesen-und-Vorbereiten hilfreich: Erst die Seite in Ruhe anschauen, dann nur noch gezielt zum relevanten Abschnitt zurückkehren. Falls die Bedienung des eigenen Smartphones eine systemweite Vergrößerung oder Vorlesefunktion bietet, kann diese beim Lesen zusätzlich nützlich sein. Ich würde mich dabei aber nicht auf eine besondere Barrierefreiheitsfunktion der App verlassen, sondern die bekannten Einstellungen des eigenen Geräts nutzen.
Navigation für unterschiedliche Sehbedürfnisse
Die App richtet sich mit ihrer Magazinoptik stark an Menschen, die visuelle Inhalte mögen. Große Rezeptbilder können Orientierung geben: Man erkennt schneller, ob man gerade auf einer Rezeptseite oder bei einem redaktionellen Beitrag gelandet ist. Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen kann dieselbe Gestaltung jedoch anstrengend sein, wenn Text klein gesetzt ist, Kontraste schwach ausfallen oder wichtige Informationen eng neben Bildern stehen.
Mein Rat ist deshalb, die App nicht nur im hellen Zuhause zu testen. Ein kurzer Test bei reduzierter Bildschirmhelligkeit, unterwegs oder in einer schlecht beleuchteten Küche zeigt schnell, ob die eigene Lesebrille, die Systemvergrößerung und die Darstellung gut zusammenspielen. Wer regelmäßig große Schrift benötigt, sollte besonders darauf achten, ob beim Vergrößern noch ausreichend Inhalt auf einer Seite bleibt oder ob dadurch viel seitliches und vertikales Verschieben nötig wird.
Orientierung ohne unnötige Eile
Die digitale Form hat einen Vorteil gegenüber einer gedruckten Ausgabe: Das Smartphone ist meist ohnehin in der Nähe und kann spontan geöffnet werden. Gleichzeitig ist eine App weniger fehlertolerant, wenn man versehentlich an die falsche Stelle tippt oder beim Scrollen den Überblick verliert. Ich empfehle, wichtige Stellen nicht erst während des Kochens zu suchen. Ein kurzer Rundgang durch die Ausgabe vorab hilft besonders Menschen, die sich mit wechselnden Ansichten, kleinen Bedienelementen oder schnell bewegten Seiten schwerer tun.
Wer eine Zeitschrift lieber langsam und linear liest, wird mit der App vermutlich besser zurechtkommen als jemand, der eine sehr präzise, filterbasierte Rezeptsuche erwartet. Das ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern eine Frage der persönlichen Orientierung. Die wichtigste Entscheidung lautet daher: Möchte ich stöbern oder sofort filtern?
Motorische und sensorische Anforderungen beim Kochen
Wenige Berührungen sind in der Küche ein echter Vorteil
In der Küche ist ein Smartphone besonderen Belastungen ausgesetzt. Hände sind nass, mit Mehl bedeckt oder durch Schneiden und Würzen beschäftigt. Jede zusätzliche Geste kann dann lästig werden. Bei einer Magazin-App ist es sinnvoll, den Inhalt vorab zu öffnen und das Gerät so zu platzieren, dass man möglichst wenig scrollen muss. Ein stabiler Stand auf der Arbeitsfläche oder ein gut erreichbarer Platz neben dem Kochbuchständer macht im Alltag mehr aus als eine theoretisch elegante Navigation.
Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik kann die Bedienung auf kleinen Displays eine Hürde sein. Kleine Schaltflächen, dicht beieinanderliegende Bedienelemente oder häufiges Wischen verlangen eine gewisse Präzision. Ich würde das Gerät nicht direkt neben Spritzwasser oder einer heißen Herdplatte ablegen, sondern die Seite in einer sicheren Position geöffnet lassen. So muss man nicht ständig nach dem Telefon greifen, was die Bedienung ruhiger und sicherer macht.
Wer den Bildschirm nicht zuverlässig antippen kann, kann die systemweiten Bedienungshilfen des Smartphones prüfen. Sprachsteuerung, alternative Eingabemethoden oder ein größerer Zeiger können je nach Gerät helfen. Das sind Funktionen des Betriebssystems und keine zugesicherten Spezialfunktionen der App. Trotzdem kann diese Kombination den Zugang erleichtern, sofern das eigene Telefon die gewünschte Unterstützung anbietet.
Hören, Sehen und die Umgebung
Eine Food-Zeitschrift ist in erster Linie ein visuelles und schriftliches Medium. Das ist für Menschen angenehm, die gern lesen und Bilder zur Orientierung nutzen. Für Personen, die Informationen bevorzugt hören, ist sie weniger naheliegend als ein Podcast oder ein Kochvideo mit gesprochenen Anweisungen. Auch beim Kochen mit lauten Geräten, laufendem Wasser oder mehreren Personen in der Küche sollte man nicht davon ausgehen, dass akustische Hinweise die Hauptrolle spielen.
Das kann zugleich ein Vorteil sein: Wer schlecht hört oder in einer geräuschvollen Umgebung kocht, ist nicht auf Signaltöne oder gesprochene Anweisungen angewiesen. Die wesentlichen Inhalte lassen sich beim Lesen aufnehmen. Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen bleibt jedoch die Dichte einer Magazinseite relevant. Eine einzelne Seite kann Inspiration, Hintergrundtext, Zutaten und Zubereitung miteinander verbinden. Ich arbeite dann lieber in kleinen Abschnitten und markiere mir gedanklich den nächsten konkreten Schritt.
Ein realistisches Alltagsszenario
Stell dir vor, du kommst am Samstag vom Einkauf zurück, hast noch keine genaue Idee für das Abendessen und möchtest nicht lange am Schreibtisch sitzen. Ich würde die App öffnen, zunächst durch die aktuelle digitale Ausgabe blättern und ein Gericht auswählen, dessen Zutaten bereits im Einkaufskorb liegen. Danach lese ich das Rezept komplett, stelle das Smartphone außerhalb der Spritzwasserzone auf und bereite alle Zutaten vor. Während des Kochens schaue ich nur noch kurz auf den jeweils nächsten Abschnitt.
Für jemanden mit eingeschränkter Beweglichkeit ist dieser Ablauf ebenfalls sinnvoll, weil er unnötige Wege und wiederholtes Tippen verringert. Wer das Gerät nicht sicher aufstellen kann, könnte stattdessen die relevanten Informationen vor dem Kochen notieren oder die eigenen Systemfunktionen zur Sprachbedienung ausprobieren. Die App ersetzt dabei kein speziell angepasstes Küchen-Setup, kann sich aber in einen gut vorbereiteten Ablauf einfügen.
Zugang in verschiedenen Situationen
Zu Hause, unterwegs und beim gemeinsamen Kochen
Zu Hause spielt die App ihre Stärke am ehesten aus. Das Smartphone ist griffbereit, die Lichtverhältnisse lassen sich anpassen und man kann sich vor dem Kochen ohne Zeitdruck orientieren. In einer kleinen Küche wird der Platz für das Gerät allerdings schnell knapp. Wer mit mehreren Personen kocht, sollte darauf achten, dass das Telefon nicht zwischen Schüsseln, Schneidebrett und heißen Töpfen liegt.
Unterwegs ist die Nutzung stärker davon abhängig, wie gut man lesen kann und wie viel Ruhe vorhanden ist. Im Supermarkt kann die App Inspiration liefern, wenn man noch überlegt, was aus bestimmten Zutaten werden soll. Als spontane Einkaufsliste ist sie aber nicht automatisch die beste Lösung. Ich würde die benötigten Zutaten vorher notieren, weil das Wechseln zwischen Rezeptseite, Einkaufswagen und anderen Apps die Orientierung erschweren kann.
Beim gemeinsamen Kochen kann eine digitale Ausgabe praktisch sein, weil mehrere Personen dasselbe Rezept auf dem Display betrachten können. Für ältere Menschen oder Gäste, die mit dem Smartphone weniger vertraut sind, bleibt eine gedruckte Seite manchmal zugänglicher. Das gilt besonders dann, wenn das Gerät ständig gesperrt wird, die Schrift zu klein wirkt oder niemand während des Kochens die Navigation übernehmen möchte.
Für wen sich die App besonders eignet
Ich sehe den größten Nutzen bei Leserinnen und Lesern, die Food-Journalismus, Rezeptideen und Magazinbilder miteinander verbinden möchten. Auch wer gern saisonal oder thematisch stöbert, dürfte mehr Freude daran haben als jemand, der nur eine einzelne Zutat verwerten will. Die App kann außerdem interessant sein, wenn man digitale Ausgaben bevorzugt und nicht mehrere gedruckte Hefte aufbewahren möchte.
Für Familien kann sie als Ideengeber dienen, wenn gemeinsam entschieden wird, was am Wochenende auf den Tisch kommt. Für Menschen mit wenig Zeit ist sie dagegen nur dann praktisch, wenn sie bereit sind, die Auswahl und Vorbereitung vorher zu erledigen. Wer ausschließlich schnelle Gerichte mit wenigen Zutaten sucht, findet in einer fokussierten Rezept-App wahrscheinlich eine effizientere Arbeitsweise.
Wer besser eine andere Lösung wählt
Ich würde die App nicht als erste Wahl empfehlen, wenn du eine ausgefeilte Suche nach Allergenen, Nährwerten, bestimmten Diäten oder exakt verfügbaren Zutaten brauchst. Dafür sind spezialisierte Rezeptdienste meist besser geeignet, sofern ihre jeweiligen Filter und Inhalte deinen Anforderungen entsprechen. Auch wer Schritt für Schritt mit großen, klar getrennten Anweisungen und möglichst wenig redaktionellem Zusatz kochen möchte, könnte mit einer einfachen Kochanleitung glücklicher sein.
Umgekehrt verlieren klassische Webseiten auf dem Smartphone oft an Übersicht, wenn Werbung, wechselnde Seitenlayouts oder viele nicht relevante Treffer dazukommen. Eine redaktionell kuratierte digitale Ausgabe kann dann angenehmer wirken, weil sie nicht nur auf Suchbegriffe reagiert, sondern ein zusammenhängendes Leseerlebnis bietet. Der Preis dieses Komforts ist, dass man weniger zielgenau vorgehen kann.
Verbleibende Barrieren und praktische Grenzen
Kostenlose Installation bedeutet nicht automatisch kostenloses Lesen
Die App selbst ist kostenlos erhältlich, aber innerhalb der Anwendung sind Käufe über Google Play möglich. Der genannte Preisrahmen reicht von 3,49 € bis 44,90 €. Für mich ist das ein Punkt, den man vor der Nutzung mit Kindern oder auf einem gemeinsam verwendeten Gerät beachten sollte. Die USK-Einstufung ab 0 Jahren sagt etwas über das Alter aus, nicht darüber, dass jede Ausgabe oder jeder Inhalt ohne Kosten zugänglich ist.
Ich würde deshalb vor einem Kauf prüfen, welcher konkrete Inhalt ausgewählt wird und ob es sich um eine einzelne Ausgabe oder einen umfangreicheren Zugang handelt. Gerade bei einer Zeitschriften-App sollte man nicht nur auf den Installationsbutton achten. Wer grundsätzlich keine In-App-Käufe möchte, kann die kostenlose Installation zwar vermeiden oder die Zahlungsoptionen des Geräts entsprechend absichern, sollte aber nicht mit dem gleichen Funktionsumfang wie bei einer vollständig kostenlosen Rezeptdatenbank rechnen.
Bewertung und Reichweite richtig einordnen
Im Google-Play-Umfeld liegt die durchschnittliche Bewertung bei 3,0 aus rund 40 Bewertungen; außerdem sind etwa 19 schriftliche Rezensionen vorhanden. Das ist keine eindeutige Empfehlung, aber auch kein Beweis dafür, dass die App für jeden ungeeignet ist. Bei einer Zeitschriften-App können unterschiedliche Erwartungen besonders stark auf die Bewertung wirken: Manche Nutzer möchten die digitale Ausgabe lesen, andere erwarten eine komplett kostenlose Rezeptplattform oder eine moderne Suchfunktion.
Die App kommt auf über 10.000 Installationen. Für mich zeigt das, dass sie eine erkennbare Zielgruppe erreicht, aber nicht mit den sehr großen allgemeinen Kochplattformen gleichgesetzt werden sollte. Wer eine riesige Community, unzählige Nutzerbewertungen zu einzelnen Rezepten oder eine besonders breite Sammlung erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.
Technische Voraussetzungen und Nutzung älterer Geräte
Die aktuelle Version ist 5.2.0 und setzt Android 8.0 oder höher voraus. Auf einem passenden Gerät ist das keine ungewöhnliche Hürde, für sehr alte Smartphones kann sie aber entscheidend sein. Gerade Menschen, die ein älteres Telefon wegen großer physischer Tasten oder vertrauter Bedienung weiterverwenden, sollten vor der Installation prüfen, ob das Betriebssystem unterstützt wird.
Die App ist seit dem 23.10.2017 verfügbar. Eine längere Marktpräsenz kann Vertrauen schaffen, bedeutet aber nicht automatisch, dass sich jede Darstellung auf jedem Gerät gleich modern anfühlt. Für die Barrierearmut ist daher der konkrete Bildschirm wichtiger als das Alter der Anwendung: Displaygröße, Schriftoptionen, Bedienungshilfen und die persönliche Sicherheit beim Tippen bestimmen, ob das Lesen angenehm bleibt.
Redaktioneller Inhalt ist nicht dasselbe wie individuelle Beratung
Ein Food-Magazin kann Inspiration und Kochwissen vermitteln, aber es ersetzt keine persönliche Ernährungsberatung. Wer wegen Allergien, Unverträglichkeiten oder medizinischer Vorgaben sehr genau planen muss, sollte jede Zutat und Zubereitung selbst sorgfältig prüfen. Ich würde mich in solchen Fällen nicht allein auf die allgemeine Magazinstruktur verlassen, sondern die Inhalte mit den eigenen Anforderungen abgleichen.
Auch für Menschen mit eingeschränkter Aufmerksamkeit kann die Mischung aus Bildern, Texten und Rezeptschritten ambivalent sein. Sie macht das Lesen abwechslungsreich, kann aber vom eigentlichen Ziel ablenken. Ein guter Workaround ist, nur ein Rezept auszuwählen, die Zutaten herauszuschreiben und die übrigen Artikel erst nach dem Kochen zu lesen. So wird aus dem Magazin ein überschaubares Werkzeug statt einer zusätzlichen Reizquelle.
Mein inklusives Urteil für verschiedene Nutzergruppen
essen & trinken ist für mich eine interessante Wahl, wenn du digitale Food-Magazine magst und dich gern durch redaktionell präsentierte Kochideen treiben lässt. Die App eignet sich besonders für ruhige Lesemomente, die Wochenendplanung und gemeinsames Aussuchen eines Gerichts. Ihre visuelle Aufbereitung kann Orientierung geben, während die schriftliche Form auch in lauten Umgebungen funktioniert, in denen gesprochene Anweisungen unpraktisch wären.
Bei unterschiedlichen Fähigkeiten entscheidet jedoch die konkrete Nutzungssituation. Menschen mit Sehschwierigkeiten sollten Schriftgröße, Kontrast und Bildschirmvergrößerung direkt auf dem eigenen Gerät ausprobieren. Personen mit motorischen Einschränkungen profitieren von einem vorbereiteten Ablauf und einer sicheren Geräteposition. Wer Informationen lieber hört, sehr große Bedienelemente benötigt oder beim Kochen keine zusätzlichen Wischbewegungen ausführen kann, stößt eher an Grenzen und sollte eine dafür besser geeignete Alternative in Betracht ziehen.
Mein wichtigster Tipp ist, die App nicht erst im hektischen Kochmoment kennenzulernen. Öffne ein Rezept vorher, lies es vollständig, plane die Zutaten und richte den Arbeitsplatz so ein, dass das Smartphone geschützt und gut sichtbar liegt. Dieser kleine Vorbereitungsschritt verbessert die Nutzung deutlich und hilft zugleich, sensorische, motorische und organisatorische Barrieren zu umgehen.
Unterm Strich sehe ich hier kein universelles Küchenwerkzeug, sondern eine digitale Magazinbibliothek für Menschen, die Essen gern entdecken und lesen. Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, während mögliche Käufe und die begrenztere Ausrichtung gegenüber großen Rezeptplattformen bewusst eingeplant werden sollten. Wenn du Inspiration und Magazincharakter suchst, kann die App gut in deinen Alltag passen. Wenn du dagegen maximale Filter, streng strukturierte Kochschritte oder vollständig kostenlose Inhalte erwartest, ist eine spezialisierte Alternative wahrscheinlich die bessere Entscheidung.
FAQ
Was ist das essen & trinken Magazin und welche Inhalte bietet die App?
Das essen & trinken Magazin richtet sich an alle, die gerne kochen, neue Rezepte ausprobieren und sich für Genuss interessieren. In der App finden Sie eine große Auswahl an Rezepten, saisonalen Empfehlungen, Menüs, Backideen und Beiträgen zu aktuellen Food-Trends. Die Inhalte sind übersichtlich nach Themen geordnet und enthalten meist Zutatenlisten, Zubereitungsschritte sowie ansprechende Bilder zur Orientierung.
Kann ich mit der App gezielt nach Rezepten suchen?
Ja, die Rezeptsuche gehört zu den praktischsten Funktionen des essen & trinken Magazins. Sie können nach Gerichten, Zutaten oder bestimmten Themen suchen und dadurch schneller passende Vorschläge finden. Je nach Rezept lassen sich außerdem Kategorien wie vegetarisch, saisonal, schnell zubereitet oder für besondere Anlässe berücksichtigen. Das ist besonders hilfreich, wenn bereits bestimmte Zutaten zu Hause vorhanden sind.
Sind die Rezepte auch für Kochanfänger verständlich?
Die meisten Rezepte sind klar strukturiert und Schritt für Schritt erklärt, sodass auch weniger erfahrene Köche gut damit arbeiten können. Zutatenmengen, Zubereitungszeiten und wichtige Hinweise werden in der Regel übersichtlich dargestellt. Einige Gerichte können jedoch etwas anspruchsvoller sein und spezielle Küchengeräte oder mehr Zeit erfordern. Vor dem Kochen lohnt sich deshalb ein Blick auf alle Angaben.
Benötigt man ein Abonnement oder entstehen Kosten für die Nutzung?
Ob alle Inhalte kostenlos verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Angebot und der verwendeten Version der App ab. Grundlegende Informationen oder einzelne Rezepte können möglicherweise frei zugänglich sein, während vollständige Magazin-Ausgaben, exklusive Beiträge oder zusätzliche Funktionen ein Abonnement beziehungsweise einen Kauf erfordern können. Vor dem Download sollten Sie die aktuellen Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen.
Funktioniert das essen & trinken Magazin auch ohne Internetverbindung?
Für das Laden neuer Artikel, Bilder und Rezepte wird normalerweise eine Internetverbindung benötigt. Je nach App-Version und gewähltem Inhalt können bestimmte Ausgaben oder Rezepte jedoch zuvor gespeichert und anschließend offline gelesen werden. Das ist unterwegs oder beim Einkaufen besonders praktisch. Da sich die Offline-Funktionen ändern können, sollten Sie die Beschreibung der aktuellen Version und die Einstellungen der App überprüfen.











