Express E-Paper

3,9 Nachrichten & Zeitschriften Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Ausgaben lassen sich bequem offline speichern und später ohne Internet lesen.
  • Die Schriftgröße kann für eine angenehmere Lektüre flexibel angepasst werden.
  • Neue Ausgaben sind meist schneller verfügbar als die gedruckte Zeitung.
  • Die klare Navigation erleichtert den Wechsel zwischen Ressorts und Artikeln.
  • Praktisch für unterwegs
  • da mehrere Ausgaben kein zusätzliches Gewicht verursachen.

Nachteile

  • Für den vollständigen Zugriff kann ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich sein.
  • Große Ausgaben benötigen beim ersten Download relativ viel Speicherplatz.
  • Die Leseansicht ist auf kleinen Smartphone-Displays teilweise unübersichtlich.
  • Ohne aktive Synchronisierung werden gespeicherte Ausgaben nicht automatisch aktualisiert.
  • Einige interaktive Funktionen können je nach Gerät oder Betriebssystem fehlen.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Ich habe das Express E-Paper vor allem als digitale Morgenzeitung genutzt: auf dem Smartphone unterwegs, auf einem größeren Bildschirm am Küchentisch und zwischendurch mit dem Gedanken, eine Ausgabe nicht überall in Papierform herumliegen zu lassen. Genau darin liegt der Reiz dieser Nachrichten-App. Sie versucht nicht, ein allgemeiner Nachrichtenstrom mit endlosen Benachrichtigungen zu sein, sondern bringt die Zeitung in einer vertrauten Form auf das Display. Für Leserinnen und Leser, die den EXPRESS ohnehin kennen und lieber blättern als durch einzelne Meldungen zu scrollen, ist das ein nachvollziehbarer Ansatz.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und wird von DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG entwickelt. Sie ist kostenlos installierbar, wobei innerhalb der App Käufe über Google Play zwischen 1,49 Euro und 159,99 Euro möglich sind. Das ist ein wichtiger Unterschied: Der Download kostet nichts, aber das digitale Lesen kann je nach gewähltem Angebot mit Kosten verbunden sein. In meinem Alltag würde ich deshalb vor dem regelmäßigen Gebrauch zuerst prüfen, welches Modell für mich tatsächlich gilt, statt die kostenlose Installation mit einer komplett kostenlosen Zeitung gleichzusetzen.

So funktioniert das E-Paper im gemeinsamen Alltag

Eine Zeitung für den Küchentisch, ohne dass sie auf dem Tisch liegen muss

Der praktischste Einsatz ist für mich ein gemeinsames Gerät im Haushalt. Eine Person möchte morgens die Zeitung lesen, eine andere später am Tag noch einmal in bestimmte Seiten schauen. Beim gedruckten Exemplar ist das unkompliziert, solange es nicht gerade jemand anderes in der Hand hält. Das E-Paper verschiebt diesen Vorteil auf ein Smartphone oder Tablet: Die Ausgabe bleibt digital verfügbar und kann dort gelesen werden, wo gerade Zeit dafür ist.

Das klingt zunächst unspektakulär, verändert aber den Ablauf. Wer beim Frühstück nur einige Minuten hat, kann die Zeitung kurz öffnen und später an anderer Stelle weiterlesen. Wer unterwegs ist, braucht kein Papier mitzunehmen. Und wer Nachrichten lieber in der Reihenfolge einer Ausgabe aufnimmt, bekommt eine andere Orientierung als bei einer klassischen Nachrichten-App, die ständig neue Beiträge nach oben schiebt.

Für einen geteilten Haushalt ist allerdings entscheidend, dass ein einzelnes Gerät nicht automatisch mehrere persönliche Leseplätze ersetzt. Ich würde die App nicht so behandeln, als wäre sie ein Familienportal mit getrennten Profilen. Wenn mehrere Personen regelmäßig lesen, sollte vorher klar sein, wer das Gerät verwendet, über welches Konto ein Kauf läuft und ob die jeweils gewünschte Ausgabe für alle im Haushalt zugänglich ist. Diese kleine Absprache verhindert mehr Ärger als jede spontane Einrichtung.

Warum das Zeitungsformat mehr ist als ein anderes Layout

Das E-Paper-Format hat eine eigene Leselogik. Bei einer normalen Nachrichten-App springe ich oft direkt über Überschriften zu einem einzelnen Artikel. Beim digitalen Zeitungsexemplar blättere ich eher durch die Ausgabe und entdecke auch Themen, nach denen ich nicht gezielt gesucht hätte. Das kann angenehm sein, wenn ich mir morgens einen Überblick verschaffen möchte. Es kann aber langsamer wirken, wenn ich nur eine konkrete Nachricht brauche.

Ich sehe darin den größten Unterschied zu kostenlosen News-Feeds: Das Express E-Paper ist eher ein digitales Abbild eines Zeitungserlebnisses als ein neutraler Nachrichtenaggregator. Wer lokale Schlagzeilen, kurze Unterhaltung und die typische Dramaturgie einer Boulevardzeitung mag, dürfte sich schneller zurechtfinden als jemand, der ausschließlich sachlich sortierte Ressorts oder internationale Hintergrundberichte sucht.

Mein Tipp für den Alltag ist, die Nutzung nicht mit dem Anspruch zu beginnen, jede Seite vollständig lesen zu müssen. Ich blättere zuerst grob durch die Ausgabe, merke mir interessante Artikel und kehre anschließend gezielt zurück. So bleibt der Vorteil des Zeitungsformats erhalten, ohne dass das Lesen zu einer Pflichtaufgabe wird. Gerade auf einem kleinen Smartphone ist diese Vorgehensweise angenehmer, als jede Seite lange zu vergrößern.

Ein realistischer Morgen mit mehreren Leserinnen und Lesern

In einem Haushalt könnte der Ablauf so aussehen: Eine Person öffnet die Ausgabe vor der Arbeit und liest die wichtigsten Seiten. Später nutzt jemand anderes dasselbe Gerät, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren. Am Abend schaut eine dritte Person noch einmal in die Ausgabe, sofern der Zugang und das verwendete Konto dafür passen. Der Vorteil ist nicht, dass alle gleichzeitig unabhängig voneinander lesen können, sondern dass die Zeitung nicht an einen einzigen Papierstapel gebunden ist.

Ich würde für solche Situationen ein festes Gerät bevorzugen, das gut lesbar ist und nicht ständig für andere Aufgaben gebraucht wird. Auf einem persönlichen Smartphone ist die App flexibler, aber auch stärker mit Benachrichtigungen, kleinen Bedienelementen und wechselnden Konten verbunden. Ein gemeinsam genutztes Tablet kann ruhiger wirken, doch die App sollte vor dem Kauf eines Abonnements oder einer Ausgabe genau auf diesem Gerät ausprobiert werden. So merkt man schnell, ob Schriftgröße, Seitenansicht und Bedienung für alle im Haushalt passen.

Einrichtung: kostenloser Einstieg, aber klare Grenzen beim Konto

Die Installation ist kostenlos und richtet sich laut Alterskennzeichnung an Nutzerinnen und Nutzer ab 0 Jahren. Das beschreibt die Einstufung der App, nicht automatisch jede einzelne Schlagzeile oder jeden Artikel als kindgerechten Inhalt. Für mich ist das ein guter Anlass, zwischen technischer Freigabe und familiärer Medienentscheidung zu unterscheiden. Ein Kind kann die Anwendung auf dem Gerät sehen, aber daraus folgt nicht, dass jede Ausgabe ohne Begleitung passend ist.

Bei der Einrichtung würde ich zuerst die grundlegenden Fragen klären: Wer soll lesen? Wird ein persönliches Google-Play-Konto verwendet oder ein gemeinsames Haushaltsgerät? Wer darf einen kostenpflichtigen Kauf bestätigen? Diese Punkte sind besonders wichtig, weil der kostenlose Download und die möglichen In-App-Käufe leicht zu unterschiedlichen Erwartungen führen können. Ein gemeinsames Gerät sollte deshalb nicht einfach unbeaufsichtigt mit einem Zahlungsweg verbunden werden, wenn mehrere Personen darauf zugreifen.

Ich finde es sinnvoll, Käufe nicht spontan während der ersten neugierigen Nutzung anzustoßen. Erst sollte man sich mit dem Blättern, der Darstellung und dem gewünschten Umfang vertraut machen. Danach lässt sich besser einschätzen, ob die digitale Ausgabe wirklich regelmäßig gelesen wird. Für einen Haushalt, in dem nur eine Person den EXPRESS nutzt, ist ein persönliches Konto meist übersichtlicher. Bei mehreren Leserinnen und Lesern braucht es dagegen eine klare Vereinbarung, damit nicht aus Versehen ein Kauf über die falsche Abrechnung ausgelöst wird.

Was mehrere Personen koordinieren sollten

Das Express E-Paper eignet sich für gemeinsame Lesezeiten, aber ich würde die Koordination nicht der App überlassen. Vor allem sollte feststehen, ob eine Ausgabe nur von einer Person genutzt wird oder ob das Gerät bewusst als gemeinsamer Zeitungspunkt dient. Wer morgens liest, kann dem nächsten Nutzer einfach sagen, welche Seiten interessant waren. Diese menschliche Absprache ist oft hilfreicher als der Versuch, aus einer Zeitung ein soziales Netzwerk zu machen.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Leseposition. Wenn ich auf einem kleinen Bildschirm mitten im Artikel aufhöre, weiß die nächste Person nicht unbedingt, wo ich war. Bei einem gemeinsam genutzten Gerät hilft es, die Ausgabe nach dem Lesen wieder auf eine erkennbare Startseite zurückzusetzen oder kurz mitzuteilen, welche Geschichte gerade offen ist. Das ist keine besondere Funktion, sondern eine einfache Gewohnheit, die den Wechsel zwischen Haushaltsmitgliedern angenehmer macht.

Auch bei der Gerätewahl gibt es einen Trade-off. Ein gemeinsames Gerät schafft Übersicht und vermeidet mehrere parallele Installationen. Ein persönliches Gerät ist dagegen bequemer, wenn jemand unterwegs lesen oder seine eigene Routine beibehalten möchte. Ich würde nicht versuchen, alle Bedürfnisse mit einem einzigen Smartphone zu lösen. Für gelegentliches gemeinsames Lesen reicht das, für tägliche Nutzung durch mehrere Personen kann ein größerer Bildschirm die bessere Ergänzung sein.

Altersfreigabe und Vertrauen richtig einordnen

Die Kennzeichnung USK ab 0 Jahren wirkt zunächst beruhigend, weil sie keine technische Altersbarriere für junge Nutzerinnen und Nutzer signalisiert. Trotzdem bleibt eine Nachrichten-App etwas anderes als eine Kinder-App. Schlagzeilen können zugespitzt sein, Bilder können emotional wirken, und Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen lassen sich nicht wie Lerninhalte nach einer festen Altersstufe beurteilen.

Ich würde die Anwendung daher bei jüngeren Kindern nicht als selbstständige Nachrichtenquelle einplanen. Wenn ein Kind gemeinsam mit einem Erwachsenen durch eine Ausgabe schaut, kann das eine gute Gelegenheit sein, Begriffe und Zusammenhänge zu erklären. Für ältere Jugendliche hängt die Eignung stärker vom individuellen Umgang mit Nachrichten und vom gewünschten Stil ab. Wer eine nüchterne, ausführlich eingeordnete Informationsquelle sucht, könnte mit einer anderen Nachrichten-App besser aufgehoben sein.

Vertrauen spielt auch bei Erwachsenen eine Rolle. Das E-Paper bietet eine bestimmte journalistische Auswahl und Tonalität. Wer den EXPRESS bereits liest, weiß ungefähr, welche Art von Zeitung ihn erwartet. Wer dagegen nur eine möglichst breite, sachlich sortierte Übersicht sucht, sollte die App nicht als alleinige Informationsquelle betrachten. Ich nutze sie eher als gezielte Zeitungsausgabe und ergänze sie bei wichtigen Themen durch andere seriöse Quellen.

Stärken, die erst bei regelmäßiger Nutzung auffallen

Eine Stärke ist die klare Trennung zwischen Zeitunglesen und ständigem Aktualisieren. Ich werde nicht automatisch in einen endlosen Strom aus Meldungen gezogen, sondern nehme mir eine Ausgabe vor. Das hilft mir an Tagen, an denen ich Nachrichten bewusst in einem begrenzten Zeitfenster lesen möchte. Gerade im Haushalt kann diese Ruhe nützlich sein, weil das Gerät nicht für jedes Familienmitglied eine andere laufende Nachrichtenliste bereithalten muss.

Eine zweite Stärke ist die gemeinsame Gesprächsbasis. Wenn mehrere Personen dieselbe Ausgabe lesen, können sie sich auf konkrete Seiten oder Artikel beziehen. Das funktioniert anders als bei personalisierten Feeds, in denen jeder eine völlig andere Auswahl sieht. Für ein Paar oder eine Wohngemeinschaft, die morgens kurz über das Tagesgeschehen sprechen möchte, kann das E-Paper deshalb verbindender sein als mehrere individuelle News-Apps.

Die dritte Einsicht betrifft den Kaufzeitpunkt: Die App lohnt sich eher für Menschen mit einer festen Leseroutine als für gelegentliche Neugier. Wer nur alle paar Wochen eine einzelne Meldung sucht, findet sie wahrscheinlich schneller über eine allgemeine Nachrichtenquelle. Wer dagegen regelmäßig eine Zeitungsausgabe durchgeht, kann den digitalen Zugang besser in den Tagesablauf einbauen. Ich würde deshalb nicht nur fragen, ob der Download kostenlos ist, sondern ob ich die Zeitungsform tatsächlich nutzen werde.

Wo die Nutzung im Vergleich zu Alternativen an Grenzen kommt

Gegenüber einer klassischen Nachrichten-App ist das E-Paper weniger spontan. Eine News-App ist meist schneller, wenn ich nur wissen möchte, was gerade passiert, und sie kann unterschiedliche Quellen nebeneinanderstellen. Das Express E-Paper bietet dafür die geschlossenere Erfahrung einer konkreten Zeitung. Diese Entscheidung ist nicht grundsätzlich besser oder schlechter, sondern hängt davon ab, ob ich Orientierung durch eine Ausgabe oder Auswahl durch einen Feed bevorzuge.

Gegenüber der gedruckten Zeitung ist die digitale Version platzsparender und leichter mitzunehmen. Gleichzeitig fehlt das haptische Gefühl, Seiten auf dem Tisch auszubreiten und gemeinsam darüber zu sprechen. Bei einem Haushalt mit älteren Leserinnen und Lesern kann außerdem die Bedienung des Geräts selbst zur Hürde werden. Wer Papier intuitiv findet und digitale Konten oder Käufe vermeiden möchte, wird mit der gedruckten Alternative wahrscheinlich entspannter sein.

Im Vergleich zu einem Browser-Aufruf ist eine eigene App angenehmer, wenn ich regelmäßig dieselbe Zeitung lesen möchte. Der Einstieg ist direkter, und das Zeitungsformat gibt dem Lesen eine feste Struktur. Wer aber nur selten auf den EXPRESS zugreift, sollte überlegen, ob eine zusätzliche App auf dem Gerät wirklich nötig ist. Für mich rechtfertigt sich die Installation vor allem dann, wenn die Zeitung Teil meiner regelmäßigen Morgen- oder Abendroutine wird.

Bedienkomfort, Kostenbewusstsein und tägliche Routine

Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 aus 356 Bewertungen, bei 152 veröffentlichten Rezensionen. Das wirkt auf mich wie ein Hinweis auf eine brauchbare, aber nicht völlig reibungsfreie Erfahrung. Ich würde daraus keine pauschale Aussage über jedes Gerät ableiten. Gerade bei E-Paper-Apps können Bildschirmgröße, Android-Version, Lesergewohnheiten und Erwartungen an das digitale Zeitungsformat den persönlichen Eindruck stark beeinflussen.

Die Anwendung wurde am 31. Januar 2014 veröffentlicht und hat sich damit in einer Zeit etabliert, in der digitale Zeitungsausgaben für viele Verlage ein fester Bestandteil des Angebots wurden. Im Google Play Store kommt sie auf über 50.000 Installationen. Diese Größenordnung zeigt, dass sie nicht nur als theoretische Ergänzung gedacht ist, aber sie ersetzt keine persönliche Prüfung auf dem eigenen Gerät. Für mich zählt am Ende, ob ich die Seiten ohne unnötige Umwege lesen kann und ob der Zugang zu meinem Haushalt passt.

Beim Kostenpunkt ist Aufmerksamkeit besonders wichtig. Die App selbst ist gratis erhältlich, während die möglichen Käufe über Google Play von 1,49 Euro bis 159,99 Euro reichen. Diese Spanne kann unterschiedliche Produkte oder Laufzeiten abbilden, deshalb würde ich vor jeder Bestätigung den konkreten Kauftext sorgfältig lesen. In einem gemeinsamen Haushalt sollte nur die Person mit klarer Zahlungsberechtigung den Kauf auslösen. So bleibt nachvollziehbar, welcher Zugang gewählt wurde und wer ihn nutzen soll.

Ich empfehle außerdem, eine feste Testphase ohne Kaufdruck einzuplanen. An mehreren normalen Tagen zeigt sich besser als an einem einzigen Sonntag, ob das Format passt. Wird morgens wirklich geblättert? Lesen mehrere Personen oder bleibt die App nach dem ersten Öffnen liegen? Ist das Smartphone groß genug? Solche Fragen sind wichtiger als die bloße Zahl der Installationen, weil sie direkt mit dem eigenen Haushalt zu tun haben.

Für wen ich die App empfehlen würde

Ich würde das Express E-Paper vor allem Menschen empfehlen, die den EXPRESS bereits mögen und seine Ausgabe digital lesen möchten. Auch für Pendlerinnen und Pendler, die keine Zeitung mitnehmen wollen, ist der Ansatz plausibel. Wer morgens gerne durch mehrere Seiten blättert, statt nur einzelne Push-Meldungen zu öffnen, bekommt eine passendere Leseerfahrung als mit einem beliebigen Nachrichten-Feed.

Für Paare, Wohngemeinschaften oder Familien kann die App ebenfalls interessant sein, wenn ein gemeinsames Gerät und eine klare Kaufabsprache vorhanden sind. Der Mehrwert liegt dann nicht in speziellen Familienfunktionen, sondern in der Möglichkeit, dieselbe digitale Ausgabe nacheinander zu lesen und darüber zu sprechen. Ich würde sie allerdings nicht als Werkzeug für getrennte Profile, individuelle Empfehlungen oder eine umfassende Haushaltsverwaltung einplanen.

Weniger passend ist sie für Personen, die ausschließlich internationale Nachrichten, tiefgehende Analysen oder eine quellenübergreifende Übersicht suchen. Auch wer nur kurze Aktualisierungen ohne Zeitungsrahmen möchte, ist mit einer klassischen Nachrichten-App wahrscheinlich schneller. Und wer keinerlei kostenpflichtige Optionen auf einem gemeinsam genutzten Gerät riskieren möchte, sollte die App nur unter einer sauber geregelten Konto- und Zahlungsumgebung verwenden.

Mein Urteil für den Haushalt

Mein Eindruck ist insgesamt positiv, aber klar eingegrenzt: Das Express E-Paper ist eine digitale Zeitung, kein universeller Nachrichtenbegleiter. Genau diese Spezialisierung ist seine Stärke. Ich kann eine Ausgabe bewusst lesen, sie auf einem mobilen Gerät mitnehmen und sie im Haushalt weiterreichen, ohne einen Papierstapel zu organisieren. Das fühlt sich besonders dann sinnvoll an, wenn die Zeitungsform selbst Teil des Lesevergnügens ist.

Die Grenzen liegen bei der gemeinsamen Nutzung und bei den Erwartungen. Die App nimmt mir nicht die Aufgabe ab, Konten und Käufe im Haushalt zu ordnen. Die Altersfreigabe macht sie nicht automatisch zu einem Kinderangebot. Und wer eine völlig neutrale, ständig aktualisierte Nachrichtenübersicht möchte, findet in anderen Apps wahrscheinlich die passendere Lösung.

Wenn ich einem Freund einen konkreten Rat geben müsste, würde ich sagen: Installiere sie kostenlos, probiere das Blättern auf dem Gerät aus und entscheide erst danach über einen Kauf. Kläre bei mehreren Nutzern vorher, wer lesen darf und über welches Konto bezahlt wird. Passt die Zeitung in eure tägliche Routine, ist Express E-Paper eine praktische und angenehm fokussierte Alternative zur gedruckten Ausgabe. Wenn ihr dagegen nur schnelle Einzelmeldungen oder strikt getrennte persönliche Nachrichtenfeeds braucht, würde ich bei einer anderen Nachrichten-App bleiben.

FAQ

Was ist Express E-Paper und welche Inhalte bietet die App?

Express E-Paper ist die digitale Ausgabe der Zeitung Express für Smartphones und Tablets. Nach dem Öffnen stehen Ihnen die aktuellen Nachrichten aus Politik, Gesellschaft, Sport, Unterhaltung und der Region zur Verfügung. Je nach Ausgabe können Sie durch die Seiten blättern, einzelne Artikel vergrößern und das typische Zeitungslayout digital nutzen. Die App richtet sich vor allem an Leser, die ihre Zeitung unterwegs oder ohne gedrucktes Exemplar lesen möchten.

Benötige ich ein Abonnement, um Express E-Paper vollständig nutzen zu können?

Für den vollständigen Zugriff auf die digitalen Ausgaben ist in der Regel ein kostenpflichtiges E-Paper-Abonnement oder ein entsprechendes Zugangspaket erforderlich. Ohne Anmeldung können möglicherweise Informationen zur App oder einzelne Inhalte sichtbar sein, der komplette Zeitungskauf beziehungsweise das Lesen aller Ausgaben bleibt jedoch eingeschränkt. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, welches Abonnement angeboten wird, welche Laufzeit gilt und ob sich bestehende Zugangsdaten verwenden lassen.

Kann ich die Ausgaben von Express E-Paper offline lesen?

Ja, heruntergeladene Ausgaben lassen sich normalerweise auch ohne aktive Internetverbindung lesen. Dafür müssen Sie die gewünschte Zeitung zunächst bei bestehender WLAN- oder Mobilfunkverbindung vollständig auf Ihr Gerät laden. Das ist besonders praktisch auf Reisen, im Zug oder an Orten mit schlechtem Empfang. Da digitale Ausgaben relativ viel Speicherplatz benötigen können, sollten Sie den verfügbaren Gerätespeicher sowie die Einstellungen für automatische Downloads regelmäßig kontrollieren.

Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert Express E-Paper?

Express E-Paper ist für mobile Geräte mit unterstützten Android- oder iOS-Versionen vorgesehen. Die genaue Kompatibilität hängt von der aktuellen Version der App und dem verwendeten Smartphone oder Tablet ab. Auf größeren Tablet-Bildschirmen ist das Lesen meist komfortabler, während Smartphones für unterwegs geeignet sind. Vor der Installation empfiehlt es sich, die Angaben im jeweiligen Google-Play- oder App-Store zu prüfen und ausreichend freien Speicherplatz bereitzuhalten.

Welche Funktionen erleichtern das Lesen in Express E-Paper?

Die App bietet typischerweise eine digitale Zeitungsansicht mit Seitennavigation, Zoomfunktion und einer übersichtlichen Auswahl der verfügbaren Ausgaben. Artikel können dadurch auch auf kleineren Displays besser gelesen werden. Je nach Version können zusätzlich Such-, Lesezeichen- oder Archivfunktionen vorhanden sein. Die Bedienung ist grundsätzlich unkompliziert, allerdings kann die Darstellung je nach Gerät variieren. Regelmäßige Updates sind empfehlenswert, damit neue Funktionen und Fehlerbehebungen verfügbar bleiben.

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