Finanzmanager, Ausgaben & Geld

4,5 Finanzen Aktualisiert 30. August 2026

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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Einnahmen
  • Ausgaben und Kontoständen
  • Individuelle Kategorien erleichtern die persönliche Finanzplanung
  • Wiederkehrende Zahlungen lassen sich bequem im Blick behalten
  • Budgets helfen dabei
  • monatliche Ausgaben besser zu kontrollieren
  • Sinnvoll für Nutzer
  • die mehrere Konten und Geldquellen verwalten

Nachteile

  • Der volle Funktionsumfang kann ein kostenpflichtiges Abo voraussetzen
  • Die Ersteinrichtung erfordert bei vielen Kategorien etwas Zeit
  • Nicht jede Bank lässt sich möglicherweise direkt anbinden
  • Viele manuelle Eingaben können im Alltag schnell lästig werden
  • Für einfache Haushalte wirkt die Vielzahl an Funktionen teils überladen
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Finanzen im Alltag fühlen sich oft nicht deshalb kompliziert an, weil jede Ausgabe besonders schwer zu verstehen wäre, sondern weil viele kleine Beträge an unterschiedlichen Stellen auftauchen. Genau hier setzt Finanzmanager, Ausgaben & Geld an: Die App von Bazimo bündelt den persönlichen Überblick in einem Finanzwerkzeug für Android. Ich habe sie vor allem als Begleiter für Menschen wahrgenommen, die ihre Einnahmen und Ausgaben selbst eintragen und dadurch bewusster mit ihrem Geld umgehen möchten.

Mein erster Eindruck ist angenehm bodenständig. Die Anwendung versucht nicht, aus der privaten Finanzplanung ein überladenes Analyseprojekt zu machen. Stattdessen steht die tägliche Kontrolle im Vordergrund. Das passt gut zu einem kurzen Check nach dem Einkauf, zur Vorbereitung auf den Monatswechsel oder zu einem ruhigen Blick auf die eigenen Gewohnheiten. Gleichzeitig sollte man wissen, worauf man sich einlässt: Wer eine vollständig automatische Bankzentrale erwartet, wird vermutlich andere Lösungen passender finden.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Finanzcheck

Die größte Stärke liegt für mich in der klaren Grundidee. Einnahmen und Ausgaben sollen an einem Ort zusammenlaufen, damit ich nicht zwischen Notizen, Taschenrechner und mehreren Apps wechseln muss. Das ist besonders hilfreich, wenn ich nicht nur wissen möchte, wie viel Geld noch vorhanden ist, sondern auch verstehen will, warum sich dieser Betrag verändert hat.

Bei einer Finanz-App entscheidet die Navigation stärker über den praktischen Nutzen als eine beeindruckende Startseite. Ich möchte eine Zahlung möglichst ohne Nachdenken erfassen, später wiederfinden und in einen sinnvollen Zusammenhang bringen. Finanzmanager, Ausgaben & Geld ist deshalb vor allem dann nützlich, wenn ich regelmäßig mit denselben Abläufen arbeite: Betrag eintragen, Art der Bewegung auswählen, Eintrag prüfen und anschließend den Überblick aktualisieren.

Für Einsteiger ist dieser manuelle Ansatz leicht nachvollziehbar. Es gibt keine notwendige Umstellung auf eine komplizierte Haushaltsbuch-Methode, bei der man zuerst ein umfangreiches System planen muss. Ich kann klein anfangen und zunächst nur die wichtigsten Ausgaben dokumentieren. Wer später genauer werden möchte, kann den eigenen Ablauf verfeinern, statt am ersten Tag alle Lebensbereiche vollständig zu strukturieren.

Ein sinnvoller Arbeitsrhythmus ist, nicht jede Buchung sofort als große Finanzanalyse zu behandeln. Ich würde die App nach einem Einkauf kurz öffnen und den Eintrag direkt erledigen. Einmal pro Woche lohnt sich dann ein ruhigerer Blick auf wiederkehrende Muster. Diese Trennung ist wichtig: Das schnelle Erfassen hält die Daten aktuell, während die spätere Betrachtung hilft, aus den Einträgen eine Entscheidung abzuleiten.

Die Bewertung von 4,5 bei rund 1.300 Bewertungen zeigt, dass die Anwendung bei vielen Menschen gut ankommt. Dazu kommen mehr als 100.000 Installationen. Solche Zahlen ersetzen keinen eigenen Test, geben aber einen brauchbaren Hinweis darauf, dass die App nicht nur für einen sehr kleinen Spezialkreis gedacht ist. Ich würde sie vor allem Personen empfehlen, die eine überschaubare Lösung für das eigene Budget suchen und nicht sofort ein umfassendes Finanzsystem benötigen.

Warum ein einfacher Einstieg auch eine Frage der Zugänglichkeit ist

Eine verständliche Struktur hilft nicht nur Menschen, die sich mit Finanzen bereits auskennen. Auch Nutzerinnen und Nutzer, die bei Zahlen schnell den Überblick verlieren, profitieren davon, wenn der Ablauf in kleine Schritte zerfällt. Eine App muss dafür nicht besonders auffällig gestaltet sein. Entscheidend ist, dass wichtige Informationen nicht zwischen unnötigen Elementen untergehen und dass eine versehentliche Eingabe möglichst schnell erkannt werden kann.

Ich finde außerdem wichtig, dass ein Finanzmanager nicht voraussetzt, dass man jeden Fachbegriff kennt. Im Alltag denke ich selten in Buchhaltungssprache. Ich denke an Miete, Lebensmittel, Fahrtkosten, Freizeit oder eine unerwartete Rechnung. Je näher die eigene Nutzung an diesen konkreten Situationen bleibt, desto leichter fällt es, dauerhaft dranzubleiben.

Ein kleiner, aber wirkungsvoller Tipp ist, eigene Kategorien nicht zu fein aufzuteilen. Wenn jede Kleinigkeit eine eigene Schublade erhält, wird die Erfassung langsam und die spätere Auswertung unübersichtlich. Für viele Haushalte ist es besser, zunächst wenige verständliche Gruppen zu verwenden und erst dann weitere Unterscheidungen einzuführen, wenn eine konkrete Frage auftaucht. So bleibt die App auch für Menschen zugänglich, die mit dicht gepackten Tabellen wenig anfangen können.

Bedienung bei unterschiedlichen motorischen und sensorischen Bedürfnissen

Bei der Bedienung achte ich nicht nur darauf, ob eine Funktion vorhanden ist, sondern auch darauf, wie viel Präzision und Aufmerksamkeit sie verlangt. Das manuelle Eintragen von Ausgaben kann für Personen mit eingeschränkter Feinmotorik anstrengender sein als eine automatische Erfassung. Jede zusätzliche Eingabe bedeutet eine weitere Gelegenheit, sich zu vertippen oder einen Vorgang abzubrechen. Deshalb ist Finanzmanager, Ausgaben & Geld für mich besonders dann passend, wenn die eigene Handynutzung kurze, gezielte Eingaben erlaubt.

Wer beim Lesen kleiner Texte Schwierigkeiten hat, sollte die Darstellung zunächst in der eigenen Android-Umgebung anpassen und anschließend prüfen, ob alle wichtigen Bereiche weiterhin gut erreichbar bleiben. Eine größere Systemschrift kann die Lesbarkeit verbessern, nimmt aber möglicherweise mehr Platz ein. Das ist bei Finanzübersichten relevant, weil Beträge, Bezeichnungen und Bedienelemente schnell dichter wirken können. Ich würde deshalb nicht nur den Startbildschirm testen, sondern auch den vollständigen Ablauf zum Anlegen und Kontrollieren eines Eintrags.

Für Menschen mit eingeschränktem Farbsehen ist eine Finanz-App dann angenehm, wenn Informationen nicht ausschließlich über Farben vermittelt werden. Bei Geldübersichten sollte die Bedeutung eines Eintrags möglichst auch durch Text, Zahlen oder eine erkennbare Anordnung verständlich bleiben. Ich würde mich bei der Entscheidung nicht auf farbliche Unterschiede allein verlassen, sondern prüfen, ob sich Einnahmen und Ausgaben auch ohne perfekte Farbwahrnehmung sicher auseinanderhalten lassen.

Ähnliches gilt für Nutzerinnen und Nutzer, die empfindlich auf visuelle Unruhe reagieren oder sich bei vielen Anzeigen schnell ablenken lassen. Eine Finanzanwendung wird nicht besser, wenn sie jede Information gleichzeitig präsentiert. Mein praktischer Vorschlag ist, sie in einer ruhigen Situation einzurichten und nur die Angaben zu verwenden, die für den eigenen Alltag wirklich nötig sind. Ein reduzierter persönlicher Ablauf kann die Nutzung deutlich angenehmer machen als der Versuch, jede mögliche Funktion auszureizen.

Auch bei motorischen Einschränkungen kann ein fester Ablauf helfen. Ich würde häufige Ausgaben nicht aus dem Gedächtnis sammeln und später in einem langen Block nachtragen. Das erhöht den Aufwand und macht Korrekturen mühsamer. Besser ist eine kleine Routine nach dem Bezahlen, sofern das körperlich und organisatorisch möglich ist. Wer das Smartphone lieber mit einer Hand bedient, sollte außerdem testen, ob die wichtigsten Eingabefelder ohne umständliches Umgreifen erreichbar sind.

Ein realistischer Ablauf zwischen Supermarkt und Monatsende

Stell dir einen gewöhnlichen Samstag vor: Ich kaufe Lebensmittel, bezahle eine Fahrkarte und bestelle am Abend noch etwas zu essen. Keine dieser Ausgaben ist für sich genommen problematisch. Zusammen können sie aber erklären, warum am Monatsende weniger übrig bleibt als gedacht. Mit Finanzmanager, Ausgaben & Geld kann ich die Beträge zeitnah festhalten, statt mich später auf eine ungenaue Erinnerung zu verlassen.

Am Abend würde ich nicht nur die Summe ansehen, sondern fragen: Welche Ausgabe war geplant, welche war spontan, und welche Kategorie taucht häufiger auf als erwartet? Genau dort entsteht der eigentliche Wert eines Haushaltsbuchs. Die App nimmt mir die Entscheidung nicht ab, aber sie kann den Abstand zwischen Gefühl und tatsächlichem Verhalten kleiner machen.

Für Personen mit Konzentrationsproblemen ist dieser Ablauf zugleich eine mögliche Hürde. Ein zusätzlicher Eintrag nach jeder Zahlung klingt klein, kann aber bei einem hektischen Tag schnell vergessen werden. Ich würde deshalb einen festen Zeitpunkt wählen, etwa direkt nach dem Heimkommen, und die Anzahl der Kategorien begrenzen. Das ist kein technischer Trick, sondern eine Nutzungsentscheidung, die verhindert, dass die Finanzpflege zu einer zweiten großen Aufgabe wird.

Zugang in verschiedenen Alltagssituationen

Die Anwendung eignet sich am besten für Situationen, in denen ich bewusst und ohne Zeitdruck auf mein Smartphone schauen kann. Zu Hause, am Schreibtisch oder während einer wöchentlichen Finanzroutine lässt sich ein manueller Eintrag sorgfältiger prüfen. Unterwegs ist die Nutzung ebenfalls möglich, aber dort steigt das Risiko, einen Betrag falsch einzugeben oder eine Buchung nur halb abzuschließen.

Ich würde sensible Finanzdaten nicht hastig in einer überfüllten Umgebung bearbeiten. In öffentlichen Verkehrsmitteln oder an der Kasse ist nicht nur die Aufmerksamkeit geteilt; auch die Sichtbarkeit persönlicher Angaben kann unangenehm sein. Wer die App unterwegs verwendet, sollte sich auf das Nötigste beschränken und die ausführliche Kontrolle später an einem privaten Ort erledigen.

Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten können von einer eigenen Wochenroutine profitieren, statt sich an einen klassischen Monatsrhythmus zu binden. Für Schichtarbeit, wechselnde Einnahmen oder viele kleine Barzahlungen ist es wichtiger, einen verlässlichen persönlichen Zeitpunkt zu finden, als eine perfekte Standardroutine nachzuahmen. Die App ist hier ein Werkzeug zur Selbstorganisation, kein Ersatz für eine Methode, die zur eigenen Lebenssituation passen muss.

Auch für Familien oder Wohngemeinschaften ist die Frage entscheidend, wer die Einträge pflegt. Wenn nur eine Person alle Ausgaben dokumentiert, kann der Überblick zwar funktionieren, aber er hängt stark von dieser Person ab. Ich würde vor der gemeinsamen Nutzung klären, ob die App als persönliches Haushaltsbuch dienen soll oder ob mehrere Menschen regelmäßig Informationen zuliefern. Für eine einfache private Kontrolle ist sie naheliegender als für ein komplexes gemeinsames Abrechnungssystem.

Die App ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren grundsätzlich an ein breites Publikum. Zusätzlich werden In-App-Käufe von 0,89 € bis 26,99 € über Google Play angeboten. Für mich bedeutet das: Vor einer intensiven Nutzung sollte ich prüfen, welche Funktionen im kostenlosen Umfang ausreichen und ob optionale Ausgaben zu meinem Budget passen. Gerade bei einer Finanz-App ist es sinnvoll, nicht nur die eigenen Ausgaben einzutragen, sondern auch die Kosten des Werkzeugs selbst bewusst zu betrachten.

Wo sie gegenüber anderen Finanzlösungen überzeugt

Im Vergleich zu einer einfachen Notiz-App liegt der Vorteil in der stärkeren Ausrichtung auf Geldbewegungen. Eine Notiz kann schnell erstellt werden, wird aber bei vielen Einträgen unübersichtlich. Gegenüber einer Tabellenkalkulation ist der Einstieg weniger technisch: Ich muss keine Formeln bauen und keine eigene Struktur entwerfen, bevor ich überhaupt anfangen kann.

Der Vergleich mit Banking-Apps fällt anders aus. Eine Bankanwendung ist meist besser geeignet, wenn ich Kontostände, Überweisungen und konkrete Bankvorgänge direkt verwalten möchte. Finanzmanager, Ausgaben & Geld passt eher zu der Frage, wie ich mein Geld im Alltag verteile und welche Ausgaben ich bewusst beobachten möchte. Wer automatische Kontobewegungen, mehrere Konten oder eine sehr detaillierte Vermögensplanung erwartet, sollte eher nach einer spezialisierten Lösung für diesen Zweck suchen.

Gegenüber einem Papier-Haushaltsbuch bietet die App den praktischen Vorteil, dass das Smartphone meistens ohnehin griffbereit ist. Papier kann jedoch angenehmer sein, wenn ich lange ohne Bildschirm arbeiten möchte oder digitale Eingaben als belastend empfinde. Für mich entscheidet daher nicht die Modernität, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Methode tatsächlich regelmäßig nutze.

Ein nicht offensichtlicher Trade-off liegt in der Genauigkeit: Je mehr ich eintrage, desto aussagekräftiger wird der Überblick, aber desto mehr Zeit kostet die Pflege. Eine App kann diesen Zielkonflikt nicht vollständig lösen. Ich würde Finanzmanager, Ausgaben & Geld deshalb nicht als perfekte automatische Wahrheit betrachten, sondern als Spiegel meiner eigenen Disziplin. Unvollständige Einträge können zu falschen Schlussfolgerungen führen, selbst wenn die Anwendung technisch sauber bedient wird.

Verbleibende Barrieren und Grenzen der persönlichen Nutzung

Die wichtigste Grenze ist der manuelle Charakter. Wer häufig Bargeld verwendet, viele kleine Zahlungen hat oder Einnahmen aus mehreren Quellen erhält, muss konsequent bleiben. Für manche Menschen ist genau das der gewünschte Lerneffekt. Für andere wird die zusätzliche Arbeit nach wenigen Tagen lästig. Ich würde die App daher nicht wählen, wenn ich schon weiß, dass ich Eingaben regelmäßig aufschiebe und später nicht mehr zuverlässig rekonstruieren kann.

Eine weitere Hürde kann entstehen, wenn die eigene Finanzsituation sehr komplex ist. Mehrere Konten, gemeinsame Verpflichtungen, Kredite, Investitionen oder berufliche und private Ausgaben verlangen oft nach spezialisierten Werkzeugen. Finanzmanager, Ausgaben & Geld kann als einfacher Überblick weiterhin nützlich sein, aber ich würde es dann nicht als einzige Grundlage für wichtige finanzielle Entscheidungen verwenden.

Auch die Zugänglichkeit hängt stark vom konkreten Gerät und von den persönlichen Einstellungen ab. Eine größere Schrift, eine andere Bildschirmdarstellung oder eine alternative Bedienhilfe kann auf dem einen Smartphone gut funktionieren und auf einem anderen weniger angenehm sein. Deshalb empfehle ich, nicht nur die Beschreibung zu lesen, sondern den wichtigsten eigenen Ablauf praktisch zu testen: eine Ausgabe erfassen, sie korrigieren, den Überblick öffnen und anschließend prüfen, ob alle Informationen verständlich bleiben.

Für Menschen mit geringer digitaler Erfahrung kann die erste Einrichtung trotzdem Fragen aufwerfen. Ich würde nicht versuchen, sofort sämtliche Möglichkeiten zu verstehen. Ein guter Start besteht aus wenigen realen Einträgen und einer einzigen Auswertung: etwa der Frage, wie viel in einer Woche für spontane Käufe ausgegeben wurde. Wenn dieser Ablauf klar ist, lässt sich die Nutzung schrittweise erweitern.

Die aktuelle Version ist 210 und läuft ab Android 5.1. Das macht die App auch für ältere Android-Geräte grundsätzlich interessant. Trotzdem bleibt die tatsächliche Bedienbarkeit vom jeweiligen Smartphone, der Bildschirmgröße und den Systemeinstellungen abhängig. Wer ein älteres Gerät nutzt, sollte besonders darauf achten, ob Eingaben flüssig genug funktionieren und ob die Darstellung bei der eigenen Schriftgröße angenehm bleibt.

Für wen ich sie empfehlen würde

Ich sehe Finanzmanager, Ausgaben & Geld vor allem bei Menschen, die ihre privaten Ausgaben bewusst dokumentieren möchten, ohne sich in einer großen Finanzplattform zu verlieren. Studierende, Berufstätige mit überschaubarem Budget, Haushalte mit einem klaren Monatsplan und alle, die erst einmal ein Gefühl für ihre Gewohnheiten entwickeln wollen, können davon profitieren.

Besonders sinnvoll ist die App für jemanden, der eine konkrete Frage beantworten möchte: Wo verschwindet mein Geld? Wie viel gebe ich regelmäßig für spontane Käufe aus? Welche wiederkehrenden Belastungen sollte ich beim nächsten Monatswechsel einplanen? Mit einer solchen Frage bleibt die Nutzung zielgerichtet und wird nicht zu einer endlosen Sammlung von Zahlen.

Ich würde sie dagegen nicht als erste Wahl für Personen empfehlen, die eine automatische Verbindung zu Bankkonten, umfangreiche gemeinsame Finanzverwaltung oder professionelle Buchhaltung erwarten. Auch wer wegen motorischer Einschränkungen möglichst wenige manuelle Eingaben machen kann, sollte vorab sehr genau prüfen, ob der eigene Bedienablauf praktikabel ist. In diesen Fällen kann eine stärker automatisierte oder anders strukturierte Alternative besser passen.

Mein inklusives Urteil zum Finanzmanager

Nach meiner Einschätzung ist Finanzmanager, Ausgaben & Geld eine zugängliche Idee für den persönlichen Finanzalltag, weil sie nicht voraussetzt, dass ich sofort ein kompliziertes System beherrsche. Ihre Stärke liegt in der bewussten, nachvollziehbaren Erfassung. Das kann Menschen helfen, die mit Tabellen überfordert sind, aber dennoch sehen möchten, wie sich ihr Geld tatsächlich verteilt.

Gleichzeitig sollte man die Einfachheit nicht mit vollständiger Automatisierung verwechseln. Der Nutzen hängt davon ab, ob ich Einträge zuverlässig vornehme und die Ergebnisse regelmäßig anschaue. Für unterschiedliche Fähigkeiten und Alltagssituationen bedeutet das: Die App kann gut funktionieren, wenn ich die Eingaben an mein Tempo anpasse, die Darstellung mit meinen Geräteeinstellungen teste und die Kategorien überschaubar halte.

Mein persönlicher Rat lautet deshalb, mit einer einzigen Woche und wenigen Kategorien zu beginnen. Wenn der Ablauf nach mehreren Tagen noch leicht verständlich wirkt, kann die App zu einer dauerhaften Gewohnheit werden. Wenn mich schon die manuelle Erfassung ausbremst, ist das kein persönliches Versagen, sondern ein klares Zeichen, dass eine andere Finanzlösung besser zu mir passt.

Unterm Strich ist die App besonders stark als ruhiges, persönliches Haushaltsbuch für Android: kostenlos startbar, verständlich angelegt und sinnvoll für alle, die ihre Ausgaben selbst in die Hand nehmen möchten. Ich würde sie einem Freund empfehlen, der endlich Ordnung in alltägliche Geldbewegungen bringen will, aber ich würde zugleich ehrlich dazusagen, dass die beste Finanz-App nur dann hilft, wenn ihre Bedienung zur eigenen Energie, Aufmerksamkeit und Lebenssituation passt.

FAQ

Was ist Finanzmanager, Ausgaben & Geld und wofür kann ich die App nutzen?

Finanzmanager, Ausgaben & Geld ist eine mobile Anwendung zur persönlichen Budgetplanung und Verwaltung der eigenen Finanzen. Nach dem Testen lassen sich Einnahmen und Ausgaben kategorisieren, wiederkehrende Zahlungen im Blick behalten und finanzielle Entwicklungen übersichtlich nachvollziehen. Die App eignet sich besonders für Nutzer, die ihre monatlichen Kosten strukturieren, Sparziele verfolgen oder schnell erkennen möchten, wofür ihr Geld tatsächlich ausgegeben wird.

Kann ich mit Finanzmanager, Ausgaben & Geld ein persönliches Budget erstellen?

Ja, die App ist vor allem für die Planung eines persönlichen Budgets ausgelegt. Nutzer können Einnahmen und feste oder variable Ausgaben eintragen und einzelnen Kategorien zuordnen. Dadurch entsteht eine bessere Übersicht über das verfügbare Geld im jeweiligen Zeitraum. Praktisch ist die Anwendung für Haushalte und Einzelpersonen, die Ausgabenlimits festlegen und unnötige Kosten frühzeitig erkennen möchten.

Muss ich meine Bankdaten oder Kontozugangsdaten in der App hinterlegen?

Ob Bankkonten direkt verbunden werden können oder müssen, hängt von der jeweiligen Version und den angebotenen Funktionen ab. Wer Finanzmanager, Ausgaben & Geld als manuelles Haushaltsbuch verwendet, kann Einnahmen und Ausgaben in der Regel selbst eintragen, ohne sensible Online-Banking-Zugangsdaten zu hinterlegen. Vor der Nutzung sollten Sie dennoch die Datenschutzinformationen prüfen und nur Berechtigungen akzeptieren, die für die gewünschten Funktionen wirklich erforderlich sind.

Ist Finanzmanager, Ausgaben & Geld auch für Anfänger geeignet?

Die App richtet sich nicht ausschließlich an erfahrene Finanznutzer und lässt sich grundsätzlich auch ohne besondere Vorkenntnisse verwenden. Die wichtigsten Aufgaben bestehen darin, Einnahmen, Ausgaben und Kategorien anzulegen sowie die verfügbaren Übersichten regelmäßig zu kontrollieren. Anfänger profitieren besonders davon, zunächst mit wenigen Kategorien zu beginnen und die Einträge konsequent zu pflegen, damit die Auswertungen aussagekräftig bleiben.

Ist Finanzmanager, Ausgaben & Geld kostenlos und gibt es möglicherweise Werbung oder Premium-Funktionen?

Vor dem Download sollten Sie die Angaben im jeweiligen App Store genau prüfen, da kostenlose Versionen häufig durch Werbung, optionale In-App-Käufe oder zusätzliche Premium-Funktionen ergänzt werden. Je nach Angebot können beispielsweise erweiterte Auswertungen, mehr Kategorien, Synchronisation oder ein werbefreies Nutzungserlebnis kostenpflichtig sein. Die konkreten Preise und Bedingungen können sich ändern und sollten direkt auf der Download-Seite kontrolliert werden.

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