Flush - Öffentliche WCs finden

3,5 Lifestyle Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Findet öffentliche Toiletten schnell über eine übersichtliche Kartenansicht.
  • Zeigt Toiletten in der Nähe anhand des aktuellen Standorts an.
  • Praktisch auf Reisen
  • bei Stadtbesichtigungen oder langen Spaziergängen.
  • Nützliche Ergänzung für Familien
  • Senioren und Menschen mit Toilettenbedarf.
  • Einfache Bedienung ohne lange Einarbeitungszeit.

Nachteile

  • Die Abdeckung hängt stark von den Einträgen in der jeweiligen Stadt ab.
  • Informationen zu Öffnungszeiten können veraltet oder unvollständig sein.
  • Für die Standortsuche wird eine aktive Internetverbindung benötigt.
  • Die Genauigkeit der Angaben kann je nach Nutzerbeiträgen variieren.
  • In kleineren Orten werden möglicherweise nur wenige Toiletten angezeigt.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wenn ich unterwegs dringend eine öffentliche Toilette brauche, möchte ich nicht erst mehrere Karten-Apps öffnen, Bewertungen vergleichen und mich durch unklare Suchergebnisse arbeiten. Genau an diesem kleinen, aber sehr praktischen Problem setzt Flush - Öffentliche WCs finden an. Die Lifestyle-App von Sam Ruston konzentriert sich auf öffentliche Toiletten und Waschräume und macht daraus eine deutlich speziellere Suche als die üblichen Karten- oder Such-Apps.

Ich finde diesen engen Fokus sinnvoll, weil eine normale Karten-App zwar oft Toiletten anzeigt, aber nicht immer schnell erkennen lässt, ob der Eintrag wirklich nützlich ist. Flush ist für den Moment gedacht, in dem Zeit, Komfort oder körperliche Belastbarkeit eine Rolle spielen. Das kann auf einer Reise passieren, beim Stadtbummel, während einer langen Autofahrt oder wenn man mit Kindern unterwegs ist. Die App ist kostenlos erhältlich, richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an ein sehr breites Publikum und läuft ab Android 6.0.

Lesbarkeit und Navigation im entscheidenden Moment

Mein erster Eindruck bei einer solchen Anwendung ist weniger die Optik als die Frage: Finde ich ohne Umwege, was ich brauche? Bei Flush steht die Suche nach einem Waschraum im Mittelpunkt. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Apps, die gleichzeitig Restaurants, Geschäfte, Haltestellen, Sehenswürdigkeiten und unzählige andere Orte anzeigen. Weniger Ablenkung bedeutet im Alltag oft weniger Tippen und weniger Nachdenken.

Gerade unter Stress ist diese Reduktion hilfreich. Wer mit einem Kind unterwegs ist oder selbst nur noch wenige Minuten hat, braucht keine ausführliche Recherche. Eine auf Toiletten spezialisierte Oberfläche kann die Aufmerksamkeit auf die entscheidende Information lenken: Wo befindet sich der nächste passende Ort? Ich würde die App deshalb besonders für kurze, spontane Suchvorgänge verwenden und nicht als allgemeines Reiseplanungswerkzeug.

Die Lesbarkeit hängt natürlich auch vom jeweiligen Smartphone, der eingestellten Schriftgröße und der Umgebung ab. Im hellen Sonnenlicht, in einem fahrenden Zug oder bei schlechter Sicht kann jede Kartenansicht anstrengender werden. Mein praktischer Tipp ist, die Suche nicht erst im allerletzten Moment zu beginnen. Wenn ich weiß, dass ich gleich durch eine unbekannte Gegend laufe, würde ich vorher einen möglichen Standort prüfen und mir die Richtung einprägen.

Ein weiterer nützlicher Arbeitsablauf ist die Kombination mit einer vertrauten Navigations-App. Flush hilft mir, einen geeigneten Waschraum zu finden; für die eigentliche Wegführung kann eine bereits bekannte Kartenlösung angenehmer sein. Das ist kein Zeichen dafür, dass die App ihren Zweck verfehlt. Es zeigt vielmehr, dass ihre Stärke in der spezialisierten Suche liegt und nicht unbedingt darin, jede Aufgabe rund um den Weg selbst zu übernehmen.

Warum die Spezialisierung mehr bringt als eine gewöhnliche Suche

Bei einer Suche über eine allgemeine Karten-App muss ich häufig unterschiedliche Begriffe ausprobieren. Ein Eintrag kann als Toilette, WC, Waschraum, Raststätte oder Teil eines Geschäfts erscheinen. Dadurch entstehen unvollständige oder schwer vergleichbare Ergebnisse. Flush setzt an einem klareren Bedürfnis an: Ich öffne die App nicht, um einen Ort zu bewerten, sondern um eine notwendige Infrastruktur zu finden.

Das ist besonders dann praktisch, wenn ich nicht nach dem bekanntesten Café oder dem nächstgelegenen Einkaufszentrum suche, sondern nach einer Toilette, die möglichst wenig Umweg verursacht. Die Spezialisierung kann auch für Menschen nützlich sein, die in einer fremden Stadt nicht wissen, welche lokalen Begriffe in der Suche funktionieren. Statt die richtige Formulierung zu erraten, beginne ich direkt mit der passenden Kategorie.

Gleichzeitig sollte man die Darstellung nicht mit einer Garantie verwechseln. Ein gefundener Ort kann geschlossen, schwer zugänglich oder anders nutzbar sein, als ich es mir vorstelle. Deshalb würde ich bei einem wichtigen Termin immer einen Ersatz im Kopf behalten. Die App reduziert die Suchzeit, ersetzt aber nicht mein eigenes Urteil über die konkrete Situation.

Motorische und sensorische Bedürfnisse im Alltag

Bei einer App für öffentliche Toiletten ist Barrierefreiheit ein besonders sensibles Thema. Nicht jede Person sucht einfach nur den nächstgelegenen Raum. Manche brauchen einen stufenlosen Zugang, mehr Platz, eine bestimmte Ausstattung oder eine Umgebung, in der sie sich sicher fühlen. Flush kann bei der Orientierung helfen, aber ich würde die Ergebnisse nicht automatisch als umfassende Aussage über die Nutzbarkeit für jede Person verstehen.

Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ist die Entfernung allein kein ausreichendes Kriterium. Ein Standort kann auf der Karte sehr nah wirken und trotzdem durch Treppen, enge Wege, Baustellen oder einen schwer erreichbaren Eingang problematisch sein. Mein sinnvollster Umgang damit wäre, den Fundort zunächst als Hinweis zu betrachten und vor dem Losgehen zu prüfen, ob der Zugang zur eigenen Situation passt.

Auch für Personen mit Sehschwierigkeiten zählt nicht nur, ob ein Symbol auf der Karte erscheint. Kontrast, Schriftgröße, Zoom und die Bedienung des eigenen Geräts spielen eine wichtige Rolle. Ich würde deshalb die systemweiten Bedienungshilfen von Android nutzen, wenn ich größere Darstellung oder stärkere Vergrößerung brauche. Das kann die Nutzung erleichtern, ist aber von den Einstellungen des Smartphones abhängig und keine besondere Zusage der App.

Für Menschen, die empfindlich auf visuelle Reize reagieren, kann die Konzentration auf eine einzige Aufgabe angenehmer sein als eine überladene Umgebung mit vielen Kategorien. Trotzdem bleibt eine Kartenansicht grundsätzlich eine visuelle Informationsform. Wer akustische oder besonders reduzierte Orientierung benötigt, sollte die App eher zusammen mit den Assistenzfunktionen des Telefons und einer vertrauten Navigationsmethode verwenden.

Bei eingeschränkter Feinmotorik ist jeder zusätzliche Schritt relevant. Ich würde vor einer dringenden Situation testen, wie schnell sich die Suche bedienen lässt, statt die App erstmals in Eile zu öffnen. Ein großes, gut erreichbares Telefongehäuse, aktivierte Bedienungshilfen und eine vorbereitete Route können mehr bewirken als jede einzelne App-Funktion. Diese Vorbereitung ist einer der unterschätzten Vorteile: Sie verwandelt eine spontane Suche in einen planbaren Ablauf.

Ein realistischer Einsatz unterwegs

Stell dir vor, ich bin mit einem Kind in einer unbekannten Innenstadt unterwegs. Nach dem Besuch eines Parks beginnt es plötzlich zu drängen, und der nächste bekannte Ort ist nicht in Sicht. Eine allgemeine Suche würde wahrscheinlich mehrere passende Treffer liefern, aber ich müsste erst entscheiden, welche davon tatsächlich eine öffentliche Toilette meinen. Mit Flush kann ich gezielter nach einem Waschraum suchen, die Lage einschätzen und anschließend den Weg mit der gewohnten Navigation fortsetzen.

Für mich wäre dabei nicht nur der nächstgelegene Punkt wichtig. Ich würde auch darauf achten, ob der Weg durch eine belebte Straße, über eine große Kreuzung oder durch ein Gebäude führt. Mit einem Kinderwagen kann ein kleiner Umweg besser sein als ein vermeintlich naher Eingang mit Hindernissen. Genau hier zeigt sich, dass eine gute Suche nur der erste Teil der Lösung ist: Die Alltagstauglichkeit entsteht aus der Verbindung von Standortinformation, eigener Kenntnis und einer realistischen Einschätzung des Weges.

Ähnlich kann die App auf Reisen helfen, wenn ich mich nicht auf lokale Sprachkenntnisse verlassen möchte. Ich würde sie vor einem langen Spaziergang öffnen, einen möglichen Waschraum in der Nähe des Zielgebiets suchen und mir nicht nur einen einzigen Treffer merken. Bei starkem Zeitdruck ist ein zweiter Anlaufpunkt eine einfache, aber wichtige Vorsichtsmaßnahme.

Für welche Situationen Flush besonders sinnvoll ist

Die App passt gut zu Menschen, die häufig in fremden Gegenden unterwegs sind. Dazu zählen Reisende, Pendler, Familien, Personen mit empfindlicher Verdauung und alle, die bei langen Wegen lieber vorher wissen, wo eine Toilette erreichbar sein könnte. Auch bei Veranstaltungen oder Stadtbesichtigungen kann eine spezialisierte Suche angenehmer sein als das Durchsuchen allgemeiner Orte.

Für Eltern liegt der Nutzen auf der Hand: Eine spontane Toilettensuche wird nicht zu einer langen Diskussion darüber, welches Geschäft vielleicht Kundentoiletten hat. Für ältere Menschen oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann die frühzeitige Planung helfen, Stress zu vermeiden. Ich würde Flush außerdem nutzen, wenn ich eine neue Gegend zu Fuß erkunde und nicht erst warten möchte, bis die Situation dringend wird.

Weniger geeignet ist die App für jemanden, der nur sehr selten eine öffentliche Toilette sucht und bereits eine andere Karten-App mit verlässlichen gespeicherten Orten verwendet. Wer außerdem detaillierte Informationen zu Zugängen, Öffnungszeiten oder Ausstattung benötigt, sollte die Ergebnisse nicht ungeprüft übernehmen. In solchen Fällen kann eine lokale Website, der direkte Kontakt zu einem Veranstaltungsort oder eine etablierte Kartenlösung mit aktuellen Nutzerhinweisen die bessere Ergänzung sein.

Situativer Zugang und praktische Grenzen

Der größte Vorteil von Flush zeigt sich nicht auf dem Sofa, sondern in Situationen, in denen die Umgebung unübersichtlich ist. In einer fremden Stadt kann die App eine erste Orientierung geben. Auf Reisen hilft sie, die Suche nach einem Waschraum nicht von der Sprache oder von der Kenntnis lokaler Orte abhängig zu machen. Für mich ist das ein gutes Beispiel für digitale Unterstützung, die klein wirkt, aber im richtigen Moment viel Stress abnehmen kann.

Allerdings ist ein Karteneintrag nicht dasselbe wie ein tatsächlich zugänglicher Ort. Öffentliche Toiletten können zeitweise geschlossen sein, sich in Gebäuden befinden oder nur über einen Eingang erreichbar sein, den man von außen nicht sofort erkennt. Auch die Frage, ob eine Nutzung kostenlos ist, kann im Alltag eine Rolle spielen. Ich würde deshalb bei einem wichtigen Weg immer etwas Zeitreserve einplanen und nicht darauf vertrauen, dass der erste Treffer automatisch funktioniert.

Die kostenlose Grundausrichtung macht den Einstieg unkompliziert. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe von 0,69 € bis 0,94 € bei Abrechnung über Google Play. Für mich ist das ein Punkt, den ich vor der regelmäßigen Nutzung bewusst prüfen würde: Die App kann ohne großen finanziellen Einstieg ausprobiert werden, aber zusätzliche Funktionen oder Inhalte sollte man erst nach einem kurzen Test des eigenen Nutzens in Betracht ziehen.

Mit Version 5.5 wirkt die Anwendung wie ein spezialisiertes Werkzeug, das man bei Bedarf öffnet und danach wieder schließt. Ich würde sie nicht dauerhaft im Mittelpunkt meiner Smartphone-Nutzung sehen. Ihre Stärke liegt gerade darin, eine einzelne Aufgabe schnell anzustoßen. Das macht sie weniger umfassend als eine große Kartenplattform, aber möglicherweise angenehmer für Menschen, die in einem dringenden Moment keine allgemeine Suchmaschine bedienen möchten.

Offline-Denken und Vorbereitung

Bei jeder standortbezogenen Suche sollte ich mir überlegen, was passiert, wenn die Verbindung langsam ist oder der Empfang schwankt. Ich würde Flush daher nicht erst in einer Tiefgarage, auf einem abgelegenen Wanderweg oder kurz vor einer unbekannten Veranstaltung ausprobieren. Besser ist es, die Umgebung vorher zu prüfen, solange ich noch Zeit und eine stabile Verbindung habe.

Ein hilfreicher persönlicher Ablauf besteht aus drei Schritten: Erst suche ich einen passenden Ort, dann vergleiche ich die Entfernung mit dem tatsächlichen Weg und schließlich lege ich eine Alternative fest. Besonders bei Rollstuhl, Kinderwagen, Gehhilfe oder schneller Ermüdung ist die Wegbeschaffenheit wichtiger als die Luftlinie. Diese Vorgehensweise ist kein versteckter App-Modus, sondern eine Art, die Ergebnisse verantwortungsvoll zu nutzen.

Auch die soziale Situation kann den Zugang beeinflussen. Eine Toilette in einem Café, Bahnhof oder Einkaufszentrum ist möglicherweise leichter auffindbar als ein alleinstehender öffentlicher Raum, aber der Zugang kann an Öffnungszeiten oder Hausregeln gebunden sein. Wenn ich mit einer Begleitperson unterwegs bin, würde ich vorher absprechen, ob wir uns am Eingang treffen oder gemeinsam weitergehen. So wird aus einer reinen Ortsangabe ein verlässlicherer Plan.

Verbleibende Hürden für eine wirklich inklusive Nutzung

Die wichtigste Einschränkung ist für mich die mögliche Lücke zwischen dem Auffinden eines Ortes und dem Wissen, ob dieser Ort für eine konkrete Person geeignet ist. Menschen haben sehr unterschiedliche Anforderungen. Ein Standort, der für mich bequem ist, kann für eine andere Person wegen Stufen, fehlender Haltegriffe, enger Türen oder ungünstiger Beleuchtung ungeeignet sein. Deshalb sollte Flush als Orientierung dienen, nicht als abschließende Zugänglichkeitsprüfung.

Auch die Aktualität von Ortsinformationen ist im Alltag entscheidend. Öffentliche Infrastruktur verändert sich: Ein Eingang kann verlegt werden, ein Gebäude kann renoviert werden, oder ein Raum ist vorübergehend nicht nutzbar. Ich würde bei wiederkehrenden Wegen wichtige Orte zusätzlich selbst bestätigen und nicht allein auf einen einzelnen Kartentreffer bauen.

Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen kann eine klare, vorher eingeübte Routine wertvoller sein als spontane Suche. Eine Begleitperson könnte vor dem Weg einen Standort auswählen und die Route erklären. Für Personen mit Hörbehinderung ist die visuelle Orientierung grundsätzlich hilfreich, doch Hinweise vor Ort können trotzdem fehlen. Wer schlecht sieht, sollte die App mit den Bedienungshilfen des Geräts und gegebenenfalls einer vertrauten Person kombinieren.

Ein weiterer möglicher Stolperstein ist die Erwartung, dass eine Spezial-App automatisch alle relevanten Details liefert. Der Name und die Lage eines Waschraums beantworten nicht unbedingt Fragen zu Zugang, Privatsphäre, Ausstattung oder tatsächlicher Nutzbarkeit. Genau deshalb gefällt mir die App eher als schneller Finder denn als vollständiger Ratgeber für barrierefreie Sanitäranlagen.

Die Bewertung liegt bei etwa 3,5 aus rund 2.100 Bewertungen, bei ungefähr 51 schriftlichen Rezensionen. Diese Zahlen zeigen für mich vor allem, dass die App bereits von einer beachtlichen Zahl von Menschen ausprobiert wurde, aber nicht automatisch, dass sie in jeder Stadt gleich zuverlässig ist. Die Zahl der Installationen liegt bei über 500.000. Das spricht für ein reales Bedürfnis, sagt aber nichts darüber aus, wie dicht oder aktuell die Einträge an meinem jeweiligen Aufenthaltsort sind.

Was ich vor der ersten dringenden Nutzung testen würde

Ich würde Flush zunächst in meiner eigenen Umgebung öffnen und prüfen, ob die angezeigten Orte plausibel liegen. Dabei würde ich nicht nur den nächstgelegenen Treffer ansehen, sondern auch einen zweiten und dritten. Anschließend würde ich testen, ob ich die Darstellung mit meinen persönlichen Schrift- und Vergrößerungseinstellungen gut lesen kann. Dieser kurze Test beantwortet zwei wichtige Fragen: Ist die App in meinem Alltag schnell genug, und passen die gefundenen Orte zu meinen tatsächlichen Anforderungen?

Wer auf einen rollstuhlgerechten oder besonders geräumigen Waschraum angewiesen ist, sollte sich nicht mit der bloßen Nähe zufriedengeben. Ich würde die Zielumgebung zusätzlich über andere Quellen prüfen oder direkt beim betreffenden Gebäude nachfragen. Für Familien ist es sinnvoll, vor einem Ausflug einen bekannten Ersatzort zu bestimmen. So bleibt die App eine Hilfe und wird nicht zum einzigen Plan.

Mein inklusives Urteil zu Flush

Ich sehe Flush - Öffentliche WCs finden als nützliches Spezialwerkzeug für einen sehr konkreten Bedarf. Die klare Ausrichtung auf öffentliche Toiletten kann in stressigen Situationen angenehmer sein als eine überfüllte allgemeine Karten-App. Besonders überzeugend finde ich den Nutzen für Reisende, Familien, Pendler und Menschen, die ihre Wege wegen gesundheitlicher oder körperlicher Bedürfnisse genauer planen müssen.

Die App unterstützt unterschiedliche Situationen vor allem dadurch, dass sie die Suche nach einem Waschraum in den Mittelpunkt stellt. Das kann die mentale Belastung senken: Statt aus vielen Kategorien eine passende Option herauszufiltern, beginne ich direkt mit dem relevanten Ziel. Für Menschen mit motorischen oder sensorischen Einschränkungen bleibt aber eine zusätzliche Prüfung notwendig. Nähe, Sichtbarkeit auf der Karte und tatsächliche Zugänglichkeit sind drei verschiedene Dinge.

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Karten-App ist Flush weniger vielseitig, dafür fokussierter. Wenn ich Restaurants, Geschäfte, Verkehr und Toiletten gleichzeitig planen möchte, bleibe ich wahrscheinlich bei meiner vertrauten Kartenlösung. Wenn ich dagegen schnell einen Waschraum suche und keine Zeit für allgemeine Suchergebnisse habe, ist die Spezialisierung ein echter Vorteil.

Der kostenlose Einstieg macht das Ausprobieren leicht, während die möglichen In-App-Käufe von 0,69 € bis 0,94 € bei Google Play für mich ein Grund sind, zuerst den persönlichen Mehrwert zu prüfen. Die Anwendung ist ab Android 6.0 verfügbar, trägt die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren und stammt von Sam Ruston. Für ein Lifestyle-Werkzeug dieser Art sind das unkomplizierte Voraussetzungen für viele Nutzerinnen und Nutzer.

Meine Empfehlung fällt deshalb vorsichtig positiv aus: Installieren würde ich Flush besonders dann, wenn öffentliche Toiletten auf meinen Wegen regelmäßig eine Rolle spielen. Ich würde die App aber immer mit gesundem Menschenverstand, einer alternativen Route und den eigenen Anforderungen an Zugänglichkeit verwenden. Die beste Nutzung besteht nicht darin, jedem Treffer blind zu folgen, sondern schnell einen realistischen Plan für die eigene Situation zu gewinnen.

FAQ

Was ist Flush – Öffentliche WCs finden und wie funktioniert die App?

Flush ist eine mobile Anwendung, mit der sich öffentliche Toiletten in der näheren Umgebung suchen lassen. Nach dem Start verwendet die App – sofern erlaubt – den aktuellen Standort und zeigt verfügbare WCs auf einer Karte oder in einer Listenansicht an. Je nach Eintrag können zusätzliche Informationen wie Adresse, Entfernung, Öffnungszeiten, Gebühren, Barrierefreiheit oder die Ausstattung angezeigt werden.

Benötigt Flush eine Internetverbindung oder funktioniert die App auch offline?

Für die Kartendarstellung, die Suche nach neuen Toiletten und das Abrufen aktueller Standortinformationen ist in der Regel eine Internetverbindung erforderlich. Einige bereits geladene Kartendaten können möglicherweise kurzfristig verfügbar bleiben, darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen. Wer unterwegs ist, sollte die gewünschten Informationen am besten vorab laden oder prüfen, ob am Zielort eine stabile mobile Datenverbindung vorhanden ist.

Welche Standortberechtigung benötigt Flush und kann ich die App auch ohne GPS nutzen?

Flush funktioniert am bequemsten mit aktivierter Standortberechtigung, da dadurch öffentliche Toiletten in der Nähe automatisch gefunden werden. Die Berechtigung kann normalerweise während der Einrichtung oder später in den Systemeinstellungen erteilt und wieder entzogen werden. Ohne GPS lässt sich die App meist weiterhin verwenden, allerdings muss der gewünschte Ort manuell gesucht werden und die Ergebnisse sind weniger komfortabel.

Sind die Informationen zu den öffentlichen Toiletten zuverlässig und aktuell?

Die Datenbank von Flush ist eine praktische Orientierungshilfe, kann aber nicht garantieren, dass jeder Eintrag jederzeit korrekt ist. Öffnungszeiten, Gebühren, Zugänglichkeit oder der tatsächliche Zustand einer Toilette können sich kurzfristig ändern. Vor allem bei dringendem Bedarf, nachts oder auf Reisen empfiehlt es sich deshalb, die Angaben zusätzlich zu prüfen und einen alternativen Standort in der Nähe einzuplanen.

Ist Flush kostenlos und gibt es Werbung oder kostenpflichtige Funktionen?

Flush kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und für die Suche nach öffentlichen Toiletten genutzt werden. Je nach Version, Plattform und Region können jedoch Werbung, optionale Zusatzfunktionen oder In-App-Käufe enthalten sein. Vor der Installation lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Beschreibung im App Store beziehungsweise bei Google Play. Außerdem sollten Nutzer die geforderten Berechtigungen und die Datenschutzinformationen aufmerksam prüfen.

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