Hydrawise

4,5 Haus & Garten Aktualisiert 30. August 2026

Hydrawise icon
Werbung

Screenshots

Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot
Hydrawise screenshot

Vorteile

  • Übersichtliche App zur Kontrolle von Bewässerungsplänen und Laufzeiten.
  • Wetterdaten helfen
  • unnötiges Bewässern bei Regen zu vermeiden.
  • Bewässerungszonen lassen sich bequem aus der Ferne steuern.
  • Benachrichtigungen informieren über aktive Zyklen und mögliche Probleme.
  • Verbrauchs- und Verlaufsdaten erleichtern die Optimierung der Bewässerung.

Nachteile

  • Für die Nutzung wird ein kompatibler Hydrawise-Bewässerungscontroller benötigt.
  • Ohne stabile Internetverbindung sind Fernzugriff und Aktualisierungen eingeschränkt.
  • Die Einrichtung kann bei vielen Zonen und individuellen Plänen zeitaufwendig sein.
  • Einige Funktionen hängen vom Controller-Modell und gewählten Dienstumfang ab.
  • Ungenaue Wetter- oder Sensordaten können zu unpassenden Bewässerungszeiten führen.
Werbung

Wer eine Bewässerungsanlage nicht jeden Tag von Hand kontrollieren möchte, landet schnell bei digitalen Steuerungen. Genau hier setzt Hydrawise an: Die App von Hunter Industries richtet sich an Menschen, die ihre Gartenbewässerung übersichtlicher und datenorientierter verwalten wollen. Ich habe sie vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Wie viel bringt eine App, die mehr Informationen in die tägliche Kontrolle einbezieht, tatsächlich im Alltag?

Mein Eindruck ist grundsätzlich positiv. Die Anwendung wirkt nicht wie eine beliebige Fernbedienung für den Garten, sondern wie eine zentrale Oberfläche für die Verwaltung eines passenden Hydrawise-Systems. Das ist zugleich ihre größte Stärke und ihre wichtigste Einschränkung. Wer bereits eine kompatible Hunter-Steuerung nutzt oder eine solche Anlage plant, bekommt ein Werkzeug, das die Bewässerung verständlicher machen kann. Wer dagegen nur eine einfache Zeitschaltuhr am Wasserhahn ersetzen möchte, wird den Einstieg möglicherweise als unnötig aufwendig empfinden.

Mehr Daten sollen die Bewässerung sinnvoller machen

Der Kern der neuen Hydrawise-App liegt für mich nicht darin, dass man irgendwo auf dem Smartphone einen Startknopf für Wasser findet. Interessanter ist die Möglichkeit, die Bewässerung anhand von mehr Informationen zu betrachten und die Anlage dadurch bewusster zu steuern. Das klingt zunächst unspektakulär, verändert aber die Art, wie man sich mit dem Garten beschäftigt: Statt nur feste Uhrzeiten einzutragen, schaut man eher auf Zusammenhänge zwischen Programm, Wetterlage und dem Zustand der einzelnen Bereiche.

Gerade bei einem Garten mit mehreren Zonen ist das hilfreich. Rasen, Hecke, Hochbeet und Pflanzkübel haben nicht automatisch denselben Wasserbedarf. Eine einfache Zeitschaltuhr behandelt sie oft nach demselben Muster, sofern man nicht ständig manuell nachjustiert. Eine datenorientierte Oberfläche macht zumindest sichtbar, dass diese Bereiche getrennt betrachtet werden sollten. Für mich ist das der eigentliche praktische Wert: Die App kann die Bewässerung aus der Ecke des starren Zeitplans holen und näher an die tatsächlichen Bedingungen bringen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Anwendung jede Gartenentscheidung automatisch übernimmt. Die Qualität des Ergebnisses hängt weiterhin davon ab, wie sauber die Anlage eingerichtet ist und ob die Zonen sinnvoll angelegt sind. Wer einen Regner falsch positioniert, eine verstopfte Düse übersieht oder Pflanzen mit völlig unterschiedlichen Bedürfnissen in eine Zone steckt, kann dieses Problem nicht einfach durch eine bessere App ausgleichen. Die Daten helfen bei der Entscheidung, ersetzen aber nicht die grundlegende Planung der Bewässerung.

In der Oberfläche achte ich deshalb weniger auf spektakuläre Automatik als auf die Frage, ob ich schnell verstehe, was gerade passiert. Bei einer Garten-App ist Übersicht wichtiger als eine lange Liste von Einstellungen. Wenn ich im Urlaub bin oder nach einem warmen Tag prüfen möchte, ob ein Bereich bewässert wurde, sollte ich nicht erst durch unklare Menüs gehen müssen. Die neue Anwendung verfolgt erkennbar das Ziel, diesen Blick auf die Anlage angenehmer zu machen.

Der Unterschied zu einer klassischen Zeitschaltuhr

Eine herkömmliche Zeitschaltuhr hat einen großen Vorteil: Sie ist leicht zu verstehen. Startzeit, Dauer, vielleicht mehrere Wochentage – mehr braucht man oft nicht. Für einen kleinen Garten mit gleichmäßiger Bepflanzung kann das sogar die bessere Lösung sein. Die Hydrawise-App lohnt sich vor allem dann, wenn ich mehr als einen simplen, unveränderten Ablauf verwalten möchte.

Der Unterschied zeigt sich besonders bei wechselnden Bedingungen. Ein fester Zeitplan läuft auch dann weiter, wenn die Pflanzen weniger Wasser benötigen oder ein Durchlauf nicht sinnvoll wäre. Eine informationsreichere Steuerung gibt mir mehr Ansatzpunkte, um solche Situationen zu erkennen und die Bewässerung anzupassen. Das ist kein Selbstzweck: Weniger unnötige Bewässerung kann den Wasserverbrauch reduzieren und verhindert zugleich, dass bestimmte Flächen dauerhaft zu nass bleiben.

Im Vergleich zu einer vollständig manuellen Lösung spare ich außerdem Aufmerksamkeit. Ich muss nicht jedes Mal zum Steuergerät gehen, um den Ablauf zu kontrollieren oder eine Änderung vorzunehmen. Der Komfort entsteht also nicht allein durch die App, sondern durch die Verbindung aus App, Steuerung und einer ordentlich eingerichteten Anlage. Ohne diese Verbindung bleibt sie eher eine Verwaltungsoberfläche als eine echte Alltagshilfe.

So wirkt die Nutzung im Alltag

Beim ersten Kontakt würde ich nicht sofort alle Möglichkeiten verändern. Ich würde zunächst die vorhandenen Bereiche prüfen: Welche Zone versorgt den Rasen, welche die Beete, und welche Laufzeiten sind dafür hinterlegt? Dieser erste Schritt ist wichtiger, als er klingt. Wenn Bezeichnungen zu allgemein sind, wird die spätere Kontrolle unnötig mühsam. Ein Name wie „Seite links“ hilft mir weniger als eine klare Beschreibung des tatsächlichen Bereichs.

Danach würde ich die Bewässerung einige Tage beobachten, bevor ich größere Anpassungen vornehme. Das ist einer meiner wichtigsten Tipps für die Nutzung: Nicht jede sichtbare Veränderung verlangt sofort eine neue Einstellung. Ein feuchter Boden am Morgen kann bedeuten, dass der Ablauf funktioniert, während trockene Stellen auf eine schlechte Abdeckung hindeuten. Die App kann die Steuerung strukturieren, aber die Kontrolle im Garten bleibt entscheidend.

Besonders nützlich ist die App, wenn ich eine Änderung nicht nur einmal, sondern nachvollziehbar durchführen möchte. Statt am Steuergerät herumzuprobieren und später zu vergessen, was ich verändert habe, kann ich die Konfiguration gezielter betrachten. Für Menschen, die mehrere Bewässerungsbereiche besitzen, ist diese nachvollziehbare Arbeitsweise deutlich angenehmer als ein unübersichtliches Bedienfeld mit wenigen Anzeigen.

Ein realistisches Beispiel ist ein verlängertes Wochenende im Sommer. Vor der Abreise prüfe ich, ob die einzelnen Bereiche korrekt eingeplant sind, und verschaffe mir einen Überblick über die aktuelle Konfiguration. Während ich unterwegs bin, muss ich nicht automatisch jede Kleinigkeit ändern. Nach der Rückkehr kann ich dagegen leichter prüfen, ob die Anlage so gearbeitet hat, wie ich es erwartet habe. Genau in solchen Situationen zeigt sich der Wert einer vernetzten Gartensteuerung: nicht als spektakuläre Einzelaktion, sondern als weniger nervige Kontrolle.

Für die tägliche Nutzung würde ich trotzdem nicht ständig in die App schauen. Das wäre übertrieben und würde den Vorteil der Automatisierung zunichtemachen. Sinnvoller ist ein kurzer Kontrollrhythmus: nach der Einrichtung, bei auffälligem Wetter, vor einer Reise und wenn sich im Garten sichtbar etwas verändert. Die App ist am stärksten, wenn sie Entscheidungen unterstützt, nicht wenn sie mich dazu verleitet, jede Bewässerung minütlich zu überwachen.

Ein unterschätzter Punkt: Die Anlage muss verständlich bleiben

Bei mehreren Zonen entsteht schnell ein organisatorisches Problem. Wer die Anlage über längere Zeit erweitert, kann später vergessen, welcher Bereich an welchem Ausgang hängt. Eine gute digitale Übersicht ist dann mehr als Komfort. Sie wird zu einer Art Gedächtnis für den Garten. Ich würde deshalb nach jeder Änderung prüfen, ob die Bezeichnungen noch stimmen und ob die Zuordnung für eine andere Person nachvollziehbar wäre.

Das ist besonders praktisch, wenn jemand anderes während einer Reise nach dem Rechten sehen soll. Eine klare Struktur reduziert die Gefahr, dass versehentlich der falsche Bereich verändert wird. Gleichzeitig zeigt sich hier eine Grenze: Die App kann eine verwirrende Installation nicht automatisch ordentlich dokumentieren. Diese Arbeit muss ich einmal selbst erledigen, danach zahlt sie sich aber bei jeder weiteren Kontrolle aus.

Auch die Perspektive auf Fehlersuche verändert sich. Wenn eine Pflanze trocken bleibt, sollte ich nicht nur die Laufzeit verlängern. Ich würde zuerst prüfen, ob die richtige Zone angesprochen wird, ob der betroffene Bereich tatsächlich vom Regner erreicht wird und ob ein mechanisches Problem vorliegt. Die App hilft mir, die digitale Seite der Kette zu kontrollieren. Sie sagt mir aber nicht automatisch, ob ein Schlauch geknickt oder eine Düse verschmutzt ist. Diese Trennung zwischen Softwareproblem und Gartenproblem sollte man von Anfang an im Kopf behalten.

Der beste Einsatz: ein Garten mit mehreren Bedürfnissen

Am meisten überzeugt mich Hydrawise bei einem mittelgroßen oder abwechslungsreich bepflanzten Garten. Dort entstehen die Situationen, in denen ein einziger starrer Zeitplan schnell unpraktisch wird. Ein sonniger Rasenabschnitt, ein schattiges Beet und empfindliche Pflanzen am Haus brauchen nicht zwingend denselben Ablauf. Je unterschiedlicher die Flächen sind, desto mehr bringt eine strukturierte Steuerung.

Auch für Eigentümer, die nicht dauerhaft vor Ort sind, ist der Ansatz interessant. Ein Gartenhaus, ein Wochenendgrundstück oder ein Haus, das während längerer Abwesenheit versorgt werden muss, profitiert von einer besseren Übersicht. Ich würde die App allerdings nicht als Ersatz für jede persönliche Kontrolle betrachten. Gerade bei längerer Abwesenheit sollte jemand gelegentlich prüfen, ob Wasser tatsächlich dort ankommt, wo es ankommen soll.

Ein weiterer guter Einsatzbereich ist die schrittweise Optimierung. Ich kann zunächst mit einer plausiblen Einstellung beginnen und anhand des sichtbaren Ergebnisses nachbessern. Dabei würde ich nicht alle Zonen gleichzeitig verändern. Wenn ich nur einen Bereich anpasse und die Wirkung beobachte, kann ich besser beurteilen, ob die Änderung sinnvoll war. Dieses Vorgehen ist weniger aufregend, aber deutlich zuverlässiger als ein kompletter Umbau des Plans nach einem einzigen trockenen Tag.

Für Familien ist die klare Verwaltung ebenfalls hilfreich. Wenn mehrere Personen den Garten betreuen, kann eine gemeinsam verständliche Oberfläche Missverständnisse vermeiden. Die entscheidende Voraussetzung ist, dass alle wissen, welche Einstellungen dauerhaft gelten sollen und welche Änderung nur vorübergehend gedacht ist. Eine App schafft Transparenz, aber sie verhindert nicht automatisch, dass jemand aus Versehen eine gut funktionierende Konfiguration verändert.

Wann eine einfache Lösung besser passt

Ich würde Hydrawise nicht jedem Gartenbesitzer empfehlen. Für einen kleinen Balkon mit wenigen Pflanzgefäßen oder eine einzelne Rasenfläche kann eine einfache Bewässerungslösung völlig ausreichen. Wenn ich nur eine feste Zeit am Morgen benötige und keine unterschiedlichen Zonen verwalte, bringt mir eine umfangreichere Steuerung möglicherweise mehr Einrichtung als Nutzen.

Auch Menschen, die möglichst wenig Technik im Garten möchten, sollten sich den Einstieg gut überlegen. Die App ist kostenlos, was die Entscheidung erleichtert, aber die eigentliche Investition liegt nicht zwingend in der Anwendung selbst. Eine passende Steuerung, eine sauber geplante Installation und die Bereitschaft, die Anlage sinnvoll einzurichten, gehören zum Gesamtbild. Wer nur eine App installieren möchte und danach keine technische oder praktische Einrichtung vornehmen will, wird vermutlich enttäuscht.

Für ältere Nutzer oder Personen mit wenig Geduld für verschachtelte Einstellungen hängt die Zufriedenheit stark von der konkreten Anlage ab. Eine klare Benennung der Zonen erleichtert vieles. Trotzdem bleibt eine digitale Bewässerung komplexer als ein Drehregler. Ich würde deshalb vor dem Wechsel prüfen, ob die betreffende Person wirklich mehrere Bereiche, Fernkontrolle oder eine datenbasierte Anpassung braucht.

Die wichtigsten Abwägungen bei Komfort und Kontrolle

Der größte Trade-off ist die Balance zwischen Automatik und Vertrauen. Je mehr ich der Steuerung überlasse, desto weniger muss ich selbst eingreifen. Gleichzeitig möchte ich verstehen, warum ein Ablauf so stattfindet. Eine gute Nutzung bedeutet für mich deshalb nicht, jede Entscheidung blind zu automatisieren. Ich richte die Anlage ein, beobachte die Ergebnisse und greife nur dort ein, wo der Garten tatsächlich eine andere Behandlung braucht.

Ein zweiter Punkt ist die Abhängigkeit von einer funktionierenden technischen Umgebung. Bei einer klassischen Zeitschaltuhr sehe ich den Ablauf direkt am Gerät. Eine App bringt eine zusätzliche Ebene dazwischen. Das kann sehr bequem sein, macht die Kontrolle aber indirekter. Wenn die Verbindung oder die Einrichtung Probleme bereitet, muss ich wissen, wie ich die Anlage auch ohne ständige Smartphone-Nutzung beurteilen kann.

Die neue Version trägt die Versionsnummer 0.1.1162. Das wirkt auf mich wie ein Hinweis, dass die Anwendung noch eine vergleichsweise junge Produktphase widerspiegelt. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass jede Bedienung bereits so ausgereift wirkt wie bei einer lang etablierten Standard-App. Gerade bei einer neuen Oberfläche können sich Abläufe verändern, und Nutzer sollten bereit sein, sich auf Weiterentwicklung einzustellen.

Das ist kein Grund, die App grundsätzlich abzulehnen. Im Gegenteil: Eine neue Oberfläche kann frischer und übersichtlicher wirken als ein älteres Bedienkonzept. Ich würde aber vor einer umfassenden Umstellung zunächst mit einer überschaubaren Konfiguration beginnen. So merke ich schnell, ob die Darstellung zu meiner Anlage passt, ohne den gesamten Garten gleichzeitig neu organisieren zu müssen.

Beim Datenschutz oder bei Benachrichtigungen würde ich mir als Nutzer grundsätzlich eine klare, ruhige Bedienung wünschen. Für die Gartenpflege brauche ich keine App, die mich mit unnötigen Hinweisen beschäftigt. Entscheidend sind für mich Informationen, aus denen sich eine Handlung ableiten lässt: eine anstehende Kontrolle, eine auffällige Abweichung oder ein Grund, die Bewässerung anzupassen. Alles andere sollte im Hintergrund bleiben.

Ein praktischer Arbeitsablauf für die ersten Tage

Ich würde nach der Einrichtung zunächst eine Bestandsaufnahme machen und jede Zone eindeutig benennen. Danach kontrolliere ich die sichtbare Verteilung des Wassers, nicht nur die geplanten Zeiten. Anschließend beobachte ich die Flächen bei unterschiedlichen Wetterlagen und ändere jeweils nur eine wichtige Einstellung. So bleibt nachvollziehbar, welche Anpassung welchen Effekt hatte.

Vor einer Reise würde ich die Anlage nicht erst am Abreisetag testen. Ein kurzer Probelauf mit anschließender Kontrolle im Garten ist sinnvoller. Dabei kann ich feststellen, ob ein Bereich zu lange läuft, ob Wasser auf Wege gelangt oder ob eine empfindliche Pflanze zu viel abbekommt. Die App erleichtert die Planung, aber der Test vor Ort verhindert, dass ich mich ausschließlich auf eine digitale Anzeige verlasse.

Nach der Rückkehr würde ich nicht nur prüfen, ob die Pflanzen noch gesund aussehen. Ich würde auch überlegen, ob der Ablauf unnötig häufig oder zu lange war. Dieser Blick auf die Effizienz ist einer der konkreten Vorteile einer datenreicheren Verwaltung. Selbst wenn der Garten äußerlich in Ordnung ist, kann eine feinere Einstellung Wasser sparen und die Anlage langfristig besser an die tatsächlichen Bedürfnisse anpassen.

Für wen sich die App wirklich lohnt

Am meisten profitieren Nutzer, die bereits eine passende Hunter-Bewässerung besitzen und mehr Überblick über ihre Anlage möchten. Für sie ist die App keine abstrakte Zusatzfunktion, sondern eine bequemere Schnittstelle zu einem System, das ohnehin vorhanden ist. Auch Gartenbesitzer mit mehreren Zonen, wechselnden Bedingungen und regelmäßigen Abwesenheiten gehören für mich zur klaren Zielgruppe.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die nur einen sehr kleinen, gleichförmigen Bereich bewässern oder bewusst bei einer rein manuellen Lösung bleiben möchten. In solchen Fällen kann eine einfache Zeitschaltuhr schneller eingerichtet und leichter erklärt sein. Die Frage ist also nicht, ob die App grundsätzlich mehr kann, sondern ob mein Garten diese zusätzliche Kontrolle tatsächlich braucht.

Die Anwendung ist kostenlos und im Bereich Haus und Garten angesiedelt. Im Store erreicht sie einen Durchschnitt von 4,5 bei rund 12.000 Bewertungen und kommt auf über 100.000 Installationen. Diese Größenordnung zeigt mir, dass sie nicht nur für eine winzige Gruppe gedacht ist. Trotzdem sollte ich die Verbreitung nicht mit einer Garantie für jede Anlage verwechseln: Entscheidend bleibt die Kompatibilität und die Art, wie mein Bewässerungssystem aufgebaut ist.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Für eine Bewässerungs-App ist das eine Information, die im Familienhaushalt oder bei gemeinsam genutzten Geräten berücksichtigt werden sollte. Die Anwendung wurde am 30. Oktober 2023 veröffentlicht und wird von Hunter Industries entwickelt. Diese Einordnung passt zu meinem Eindruck, dass hier nicht bloß ein allgemeiner Gartenkalender, sondern eine Steuerung aus dem Bewässerungsumfeld im Mittelpunkt steht.

Wenn du mich fragst, ob du sie installieren solltest, lautet meine Antwort: Ja, wenn du eine Hydrawise-Anlage besitzt und die Bewässerung nicht länger als undurchsichtigen Zeitplan behandeln möchtest. Ich würde sie besonders dann empfehlen, wenn dein Garten aus unterschiedlichen Bereichen besteht oder du regelmäßig nicht zu Hause bist. Der größte Gewinn liegt nicht in einer einzelnen spektakulären Funktion, sondern in der besseren Verbindung von Übersicht, Anpassung und Kontrolle.

Ich würde sie dagegen nicht als Pflicht-App für jeden Garten bezeichnen. Wer nur eine kleine Fläche versorgt, selten etwas verändert und mit einer einfachen Zeitschaltung zufrieden ist, fährt mit einer weniger anspruchsvollen Lösung wahrscheinlich entspannter. Hydrawise ist dann stark, wenn die zusätzliche Information eine echte Entscheidung erleichtert.

Mein abschließendes Urteil fällt deshalb ausgewogen aus. Die App macht die Verwaltung einer passenden Bewässerungsanlage moderner und kann helfen, starre Abläufe besser an den Garten anzupassen. Ihre Stärke liegt in der Übersicht und in der Möglichkeit, mehrere Bereiche bewusster zu betrachten. Ihre Schwäche ist, dass sie eine sorgfältige Einrichtung und ein Mindestmaß an technischer Bereitschaft voraussetzt.

Für mich ist sie eine sinnvolle Ergänzung für vernetzte Bewässerung, aber kein Ersatz für Aufmerksamkeit im Garten. Wer die Zonen sauber anlegt, Änderungen schrittweise testet und die sichtbaren Ergebnisse nicht ignoriert, bekommt ein nützliches Werkzeug für den Alltag. Wer hingegen nur einen einfachen Timer sucht, sollte sich den zusätzlichen Aufwand sparen. Genau diese klare Grenze macht die App interessant: Sie richtet sich nicht an jeden, kann für die passende Anlage aber spürbar mehr Ruhe und Kontrolle in die Gartenpflege bringen.

FAQ

Was ist Hydrawise und wofür kann ich die App verwenden?

Hydrawise ist eine Bewässerungs-App zur Steuerung kompatibler Hunter-Bewässerungsanlagen. Nach der Einrichtung können Sie Bewässerungszeiten verwalten, Zonen manuell starten oder stoppen und den Status Ihrer Anlage aus der Ferne prüfen. Besonders praktisch ist die automatische Anpassung an Wetterdaten, da die Bewässerung bei erwarteten Niederschlägen reduziert oder verschoben werden kann. Voraussetzung ist ein kompatibles Hydrawise-Steuergerät mit Internetverbindung.

Welche Geräte und Bewässerungssysteme sind mit Hydrawise kompatibel?

Die App funktioniert nicht mit jeder beliebigen Bewässerungssteuerung, sondern benötigt ein kompatibles Hunter-Hydrawise-Steuergerät, beispielsweise Modelle der entsprechenden Hydrawise-Produktreihe. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihr vorhandener Controller unterstützt wird und ob eine stabile WLAN- oder Internetverbindung vorhanden ist. Die App allein kann keine herkömmliche Bewässerungsanlage ohne kompatible Hardware steuern.

Benötige ich ein Benutzerkonto oder entstehen Kosten für die Nutzung von Hydrawise?

Für die Fernsteuerung und Verwaltung Ihrer Anlage ist in der Regel ein Hydrawise-Benutzerkonto erforderlich. Die grundlegenden Funktionen hängen vom verwendeten Steuergerät und dem jeweiligen Dienstumfang ab. Je nach Modell, Kontoart oder zusätzlichen Funktionen können unterschiedliche Bedingungen gelten. Prüfen Sie daher vor der Einrichtung die aktuellen Angaben des Herstellers zu kostenlosen Funktionen, möglichen Premium-Angeboten und eventuell anfallenden Kosten.

Wie zuverlässig funktioniert die automatische Bewässerung anhand von Wetterdaten?

Hydrawise kann lokale Wetterinformationen nutzen, um Bewässerungspläne automatisch anzupassen. Dadurch lässt sich unnötige Bewässerung bei Regen vermeiden und der Wasserverbrauch möglicherweise reduzieren. Die Genauigkeit hängt jedoch vom ausgewählten Wetterdienst, dem Standort, der Internetverbindung und der korrekten Einrichtung der Bewässerungszonen ab. Die Wetterautomatik ersetzt keine gelegentliche Kontrolle, besonders bei ungewöhnlichen Wetterlagen oder falsch konfigurierten Sensoren.

Kann ich mit Hydrawise mehrere Zonen steuern und die Bewässerung unterwegs ändern?

Ja, bei einer korrekt eingerichteten kompatiblen Anlage können mehrere Bewässerungszonen über die App verwaltet werden. Sie können Zeitpläne anpassen, einzelne Zonen manuell aktivieren und laufende Bewässerung kontrollieren, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Die tatsächlich verfügbaren Optionen hängen vom installierten Controller, der Anzahl der angeschlossenen Ventile und der Internetverbindung ab. Bei einer Unterbrechung kann die Fernsteuerung vorübergehend nicht erreichbar sein.

Werbung

Herunterladen

Im Google Play Store herunterladen Im App Store herunterladen

Verwandte Apps