Integreat
4,2 Bücher & Nachschlagewerke Aktualisiert 2. September 2026
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Vorteile
- Kostenlos und ohne Werbung nutzbar
- Mehrsprachige Inhalte erleichtern die Orientierung vor Ort
- Informationen sind auf einzelne Städte und Landkreise zugeschnitten
- Offline-Funktion ermöglicht Zugriff ohne mobile Daten
- Übersichtliche Kategorien und einfache Navigation
Nachteile
- Angebot und Aktualität unterscheiden sich je nach Region
- Nicht jede Kommune ist in der App vertreten
- Einige Inhalte führen zu externen Webseiten
- Für persönliche Beratung ersetzt die App keine Behörden
- Offline gespeicherte Inhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden
Analysiert von Mobexer
Wenn man in eine neue Stadt kommt, helfen oft nicht die großen Reiseführer, sondern ganz praktische Antworten: Wo finde ich wichtige Anlaufstellen? Welche Informationen gelten für meinen Alltag? Und wie kann ich mich orientieren, ohne erst viele Webseiten, Aushänge und Übersetzungen zusammensuchen zu müssen? Genau an dieser Stelle setzt Integreat an. In meiner Nutzung wirkt die App weniger wie ein klassisches Nachschlagewerk und mehr wie ein digitaler Wegweiser für Menschen, die sich in einer neuen Stadt oder Umgebung erst zurechtfinden müssen.
Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, aber mit einer klaren Einschränkung: Integreat ist dann besonders hilfreich, wenn ich konkrete lokale Informationen suche und bereit bin, mich durch die passende Stadt- oder Regionsauswahl zu arbeiten. Wer dagegen eine allgemeine Suchmaschine, einen vollständigen Übersetzer oder eine universelle Behörden-App erwartet, wird schnell merken, dass die Anwendung einen deutlich engeren Zweck verfolgt. Gerade diese Spezialisierung ist ihre Stärke, verlangt aber auch, dass die eigene Stadt beziehungsweise Region passend abgedeckt ist.
Ein digitaler Stadtführer für die ersten wichtigen Schritte
Die App gehört zur Kategorie Bücher und Nachschlagewerke und wird von Tür an Tür - Digitalfabrik gGmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich an alle Altersgruppen; die Einstufung lautet USK ab 0 Jahren. Seit dem 30.10.2015 ist Integreat auf dem Markt. Die aktuelle Version 2026.7.2 läuft auf Geräten ab Android 8.0, wodurch auch ältere Smartphones grundsätzlich infrage kommen.
Schon beim ersten Öffnen wird deutlich, worum es geht: nicht um Unterhaltung und auch nicht um eine lose Sammlung allgemeiner Ratschläge, sondern um Orientierung im lokalen Alltag. Die Anwendung kann besonders für neu zugewanderte Menschen, Geflüchtete, internationale Studierende, Familien und Personen nützlich sein, die eine Stadt noch nicht kennen. Auch Angehörige oder ehrenamtlich Helfende können davon profitieren, wenn sie jemandem schnell eine verständliche Informationsquelle zeigen möchten.
Was mir an diesem Ansatz gefällt, ist die Konzentration auf Situationen, die außerhalb des eigenen Zuhauses schnell kompliziert werden. Ein allgemeiner Suchdienst liefert zwar viele Ergebnisse, aber nicht immer in einer Reihenfolge, die für einen neuen Alltag sinnvoll ist. Integreat versucht, Informationen stärker nach Lebensbereichen und lokalen Bedürfnissen zu ordnen. Dadurch muss ich nicht jedes Thema mit einer neuen Suchanfrage beginnen.
Warum die lokale Ausrichtung den Unterschied macht
Der wichtigste Mehrwert liegt nicht allein darin, dass Informationen digital vorliegen. Entscheidend ist die Verbindung zum jeweiligen Ort. Für jemanden, der neu in einer Stadt ist, sind allgemeine Hinweise zu Gesundheit, Bildung, Arbeit, Wohnen oder Behörden nur dann wirklich nützlich, wenn sie mit der eigenen Umgebung zusammenpassen. Ein Hinweis ohne lokalen Bezug kann korrekt sein und trotzdem am Alltag vorbeigehen.
In meiner Einschätzung funktioniert Integreat deshalb eher wie ein sortierter Einstieg als wie eine fertige Lösung für jedes Problem. Ich bekomme eine Richtung, kann Themenbereiche durchsehen und erkenne schneller, welche Art von Stelle oder Angebot für meine Situation relevant sein könnte. Das spart vor allem dann Zeit, wenn ich noch nicht weiß, nach welchem deutschen Begriff ich überhaupt suchen müsste.
Ein gutes Beispiel ist der erste Behördengang nach einem Umzug. Eine Person kennt vielleicht das Anliegen, aber nicht die deutsche Bezeichnung der zuständigen Stelle. Über eine gewöhnliche Suchmaschine entstehen dann leicht mehrere Suchwege: erst die Übersetzung des Problems, danach die Suche nach der Behörde und anschließend die Prüfung, ob die Information für den eigenen Ort gilt. Integreat kann diesen Einstieg übersichtlicher machen, weil die Orientierung vom Lebensbereich und vom lokalen Zusammenhang ausgeht.
Mein sinnvollster Arbeitsablauf mit der App
Ich würde die Anwendung nicht erst in dem Moment installieren, in dem ich bereits vor einer verschlossenen Tür stehe. Besser ist es, sie nach dem Einrichten zunächst in Ruhe zu öffnen, den eigenen Ort auszuwählen und die wichtigsten Themen einmal zu überfliegen. So entsteht ein grober Überblick, bevor ein konkretes Problem dringend wird.
Danach lohnt sich eine persönliche kleine Merkliste außerhalb der App, etwa in den Notizen des Smartphones. Ich würde dort die Namen wichtiger Stellen, Öffnungszeiten und eventuell benötigte Unterlagen festhalten, sofern diese Informationen in der jeweiligen lokalen Ausgabe genannt werden. Das ist ein praktischer Schritt, weil eine Informations-App nicht automatisch bedeutet, dass alle Details dauerhaft im Kopf bleiben oder jede Situation ohne Vorbereitung gelöst ist.
Besonders nützlich finde ich den Ansatz, zuerst nach dem Problem und erst danach nach dem passenden Ansprechpartner zu suchen. Wer beispielsweise Unterstützung rund um Schule, Gesundheit oder Arbeit benötigt, sollte nicht unbedingt mit dem Namen einer Behörde beginnen. Für neue Nutzerinnen und Nutzer ist die Lebenssituation oft leichter zu erkennen als die Verwaltungsstruktur. Genau dort kann die App ihre Stärke ausspielen.
Ein realistisches Beispiel aus dem Alltag
Stellen wir uns eine Familie vor, die neu in einer deutschen Stadt angekommen ist. Ein Elternteil möchte wissen, welche Möglichkeiten es für die Kinderbetreuung gibt, während gleichzeitig Fragen zur Anmeldung, zu Sprachkursen und zu medizinischer Versorgung offen sind. Ohne lokale Orientierung würde die Familie wahrscheinlich mehrere Suchmaschinen öffnen, Begriffe übersetzen und sich durch unterschiedliche Webseiten arbeiten.
Mit Integreat würde ich zunächst den passenden Ort auswählen und anschließend die Themen nicht alle gleichzeitig bearbeiten. Ich würde mit dem dringendsten Anliegen beginnen, die dort genannten Anlaufstellen prüfen und erst danach zu den nächsten Bereichen wechseln. Dieser schrittweise Ablauf ist wichtig: Die App ersetzt keine persönliche Beratung, kann aber dabei helfen, die richtigen Fragen zu formulieren und den nächsten sinnvollen Kontakt zu finden.
Für ehrenamtlich Helfende ergibt sich ein ähnlicher Vorteil. Statt bei jedem Gespräch dieselben Grundlagen neu zu erklären, kann man gemeinsam durch die passenden Bereiche gehen. Das schafft eine bessere Ausgangsbasis für das Gespräch. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung dort, wo sie hingehört: Bei komplizierten rechtlichen, medizinischen oder finanziellen Fragen sollte ich die App als Orientierung verwenden und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage.
Mehrsprachige Orientierung ist hilfreich, aber kein Ersatz für Prüfung
Bei einer Anwendung für Menschen in neuen Städten ist verständliche Sprache besonders wichtig. Integreat ist deshalb vor allem dann interessant, wenn die vertraute Sprache oder eine leichter zugängliche Darstellung den Einstieg erleichtert. Für viele Nutzer kann das den entscheidenden Unterschied machen: Nicht jeder kennt die passenden deutschen Fachbegriffe, und nicht jede Familie kann sich sofort sicher durch deutsche Verwaltungsseiten bewegen.
Trotzdem würde ich wichtige Angaben immer noch einmal auf Aktualität und Zuständigkeit prüfen, besonders wenn es um Fristen, Dokumente oder Termine geht. Eine App kann Orientierung vereinfachen, aber lokale Angebote und Abläufe können sich verändern. Mein praktischer Rat ist daher, die Informationen als Vorbereitung zu nutzen und bei einem direkten Kontakt gezielt nachzufragen, ob die genannten Voraussetzungen noch gelten.
Das ist keine Schwäche, die nur Integreat betrifft, sondern eine Grenze dieser gesamten App-Kategorie. Ein digitaler Wegweiser kann mir zeigen, wo ich anfangen soll. Er kann aber nicht jede individuelle Lebenslage beurteilen und nicht automatisch garantieren, dass ein bestimmtes Amt, eine Beratungsstelle oder ein Angebot genau zu meinem Fall passt.
Die wichtigsten Stärken liegen in der Struktur, nicht in der Menge
Die Anwendung überzeugt mich vor allem durch ihren möglichen Ordnungsrahmen. Menschen, die neu in einer Stadt sind, brauchen selten möglichst viele Treffer. Sie brauchen eher eine verständliche Auswahl an Themen und einen nachvollziehbaren nächsten Schritt. Dieser Unterschied klingt klein, entscheidet aber darüber, ob eine Informations-App im Alltag tatsächlich benutzt wird.
Ein weiterer Pluspunkt ist der kostenlose Zugang. Gerade die Zielgruppe, an die sich Integreat richtet, kann nicht selbstverständlich davon ausgehen, für jede einzelne Alltagshilfe bezahlen zu können. Dass die App ohne Kaufpreis nutzbar ist, senkt die Einstiegshürde. Die breite Verbreitung mit über 100.000 Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei etwas mehr als 300 Bewertungen zeigt außerdem, dass das Konzept bereits von vielen Menschen angenommen wurde.
Ich würde diese Zahlen allerdings nicht isoliert als Qualitätsbeweis betrachten. Bei einer lokalen Informations-App hängt der tatsächliche Nutzen stark davon ab, wie gut der eigene Ort abgebildet ist und ob die angebotenen Inhalte zur persönlichen Situation passen. Eine hohe Reichweite macht die Anwendung bekannt, ersetzt aber nicht den individuellen Test nach der Ortsauswahl.
Wo die Nutzung Reibung erzeugen kann
Die größte mögliche Hürde liegt in der lokalen Abhängigkeit. Wenn ich in einer Stadt lebe, für die ich keine passende Ausgabe finde oder deren Inhalte meine konkrete Frage nicht abdecken, hilft mir die App deutlich weniger. Dann muss ich wieder auf kommunale Webseiten, Suchmaschinen, Beratungsstellen oder persönliche Kontakte ausweichen. Das ist kein kleiner Nebenaspekt, sondern sollte vor der Installation als zentrale Erwartung verstanden werden.
Auch die thematische Struktur kann für erfahrene Nutzer etwas langsam wirken. Wer bereits genau weiß, welche Behörde zuständig ist und welche Information benötigt wird, kommt mit einer direkten Suche im Web möglicherweise schneller ans Ziel. Integreat richtet sich eher an Menschen, die Orientierung brauchen, nicht an Nutzer, die einen einzelnen Fachbegriff möglichst sofort überprüfen möchten.
Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der Rolle der App als Nachschlagewerk. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass ein gefundener Hinweis alle praktischen Fragen beantwortet. Vielleicht steht dort, welche Stelle zuständig ist, aber für den nächsten Schritt brauche ich trotzdem einen Termin, bestimmte Unterlagen oder eine persönliche Rückfrage. Die App kann den Weg verkürzen, aber sie nimmt mir nicht jede Vorbereitung ab.
Wer eine vollständige Übersetzung von Gesprächen, Formularen oder Webseiten sucht, sollte ebenfalls eine andere Lösung ergänzend verwenden. Integreat ist für Orientierung gedacht, nicht als Ersatz für ein Übersetzungswerkzeug. Ebenso ist sie nicht die beste Wahl für touristische Empfehlungen, spontane Navigation oder allgemeine Nachrichten. Für diese Aufgaben sind Karten-Apps, Reiseplaner oder Suchdienste passender.
Für wen ich Integreat empfehlen würde
Ich empfehle die App besonders Menschen, die neu in einer Stadt angekommen sind und sich zunächst einen verständlichen Überblick verschaffen möchten. Dazu gehören auch Personen, die zwar schon länger dort leben, aber wegen Sprachbarrieren oder fehlender Erfahrung mit deutschen Behörden noch keinen sicheren Zugang zu lokalen Angeboten haben.
Für Familien kann sie hilfreich sein, wenn mehrere Lebensbereiche gleichzeitig organisiert werden müssen. Eltern können Themen nacheinander durchgehen, statt sich in einer langen Liste einzelner Suchergebnisse zu verlieren. Internationale Studierende und Berufseinsteiger können ebenfalls profitieren, wenn sie neben dem Studium oder der Arbeit praktische Fragen rund um das Leben am neuen Ort klären müssen.
Auch für Unterstützerinnen und Unterstützer ist die App sinnvoll. In Beratungs- oder Ehrenamtssituationen kann sie als gemeinsamer Ausgangspunkt dienen. Ich würde sie dabei nicht einfach als fertigen Antwortkatalog weitergeben, sondern gemeinsam mit der betreffenden Person verwenden. So lässt sich besser feststellen, ob ein Hinweis wirklich zur individuellen Lage passt.
Weniger geeignet ist Integreat für Menschen, die ausschließlich aktuelle Verkehrsinformationen, Restauranttipps, touristische Sehenswürdigkeiten oder eine schnelle Navigation suchen. Auch wer bereits genau weiß, welche kommunale Webseite oder Behörde benötigt wird, wird den zusätzlichen Überblick vielleicht nicht brauchen. In solchen Fällen ist ein direkter Weg oft effizienter.
So würde ich die App mit anderen Möglichkeiten kombinieren
Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Suchmaschine hat Integreat den Vorteil, dass sie den Einstieg stärker nach lokalen Alltagsthemen ordnet. Die Suchmaschine bleibt überlegen, wenn ich eine sehr spezielle, aktuelle oder ungewöhnlich formulierte Frage habe. Dafür muss ich dort selbst beurteilen, ob ein Ergebnis seriös, verständlich und für meinen Ort relevant ist.
Kommunale Webseiten sind häufig die bessere Wahl, wenn es um verbindliche Formulare, konkrete Terminbuchungen oder offizielle Detailangaben geht. Integreat kann davor sinnvoll sein, weil ich dort möglicherweise schneller erkenne, welche Stelle überhaupt zuständig ist. Ich sehe die beiden Angebote daher nicht als Konkurrenten, sondern als zwei Schritte: Die App hilft beim Verstehen und Einordnen, die offizielle Stelle liefert die verbindliche Auskunft.
Übersetzungs-Apps erfüllen wiederum einen anderen Zweck. Sie können einzelne Wörter, Sätze oder Dokumente verständlich machen, geben mir aber normalerweise keinen lokalen Überblick darüber, welche Hilfe in meiner Stadt sinnvoll ist. Die Kombination aus Integreat für die Orientierung und einem Übersetzungswerkzeug für einzelne sprachliche Hürden kann deshalb praktischer sein als der Versuch, eine einzige App für alles einzusetzen.
Mein Fazit nach der Nutzung
Integreat ist für mich eine nützliche, klar ausgerichtete Informations-App mit einem sozialen und sehr praktischen Zweck. Ihre beste Seite zeigt sie nicht bei spektakulären Funktionen, sondern in der ersten Phase nach einem Umzug: wenn ich noch nicht weiß, welche Begriffe, Stellen und Themen zusammengehören. Die lokale Struktur kann aus einem unübersichtlichen Problem einen nachvollziehbaren nächsten Schritt machen.
Gleichzeitig sollte ich die Anwendung realistisch einordnen. Sie ersetzt weder eine Behörde noch eine persönliche Beratung, einen Übersetzer oder eine Suchmaschine. Ihre Qualität hängt davon ab, ob der eigene Ort gut abgedeckt ist und ob die vorhandenen Hinweise zur konkreten Situation passen. Wer diese Grenzen akzeptiert und wichtige Angaben bei offiziellen Stellen prüft, bekommt ein Werkzeug, das den Einstieg deutlich erleichtern kann.
Mit 4,2 als durchschnittlicher Bewertung, mehr als 100.000 Installationen und einem kostenlosen Zugang ist der erste Versuch unkompliziert. Ich würde Integreat besonders neu angekommenen Menschen, Familien und ehrenamtlich Unterstützenden empfehlen. Für diese Gruppen lautet mein Urteil klar: Als lokaler Wegweiser ist die App einen Versuch wert, solange man sie als Startpunkt und nicht als endgültige Antwort auf jede Verwaltungsfrage verwendet.
FAQ
Was ist Integreat und für wen ist die App gedacht?
Integreat ist eine kostenlose Informations-App für Menschen, die neu in einer Stadt oder einem Landkreis sind. Sie bündelt wichtige Hinweise zu Themen wie Aufenthalt, Sprache, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen und Alltag. Die Inhalte werden regional bereitgestellt und unterscheiden sich deshalb je nach ausgewähltem Standort. Besonders hilfreich ist die App für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten sowie für Beratungsstellen und ehrenamtlich Engagierte.
Welche Informationen finde ich in Integreat?
Nach der Auswahl einer teilnehmenden Kommune zeigt Integreat lokale Informationen und Anlaufstellen an. Dazu gehören beispielsweise Adressen von Behörden, Beratungsangeboten, Sprachkursen, medizinischen Einrichtungen, Schulen, Kitas und Freizeitangeboten. Häufig werden außerdem Erklärungen zu wichtigen Verfahren und Rechten bereitgestellt. Umfang und Aktualität hängen jedoch von der jeweiligen Kommune ab, da die Inhalte lokal gepflegt werden.
Funktioniert Integreat auch ohne Internetverbindung?
Ja, Integreat ist grundsätzlich für die Offline-Nutzung ausgelegt. Nachdem die Inhalte eines ausgewählten Standorts heruntergeladen wurden, können viele Informationen auch ohne aktive Internetverbindung gelesen werden. Das ist besonders praktisch unterwegs oder wenn kein stabiles mobiles Netz verfügbar ist. Für neue Inhalte, Aktualisierungen, externe Webseiten, Kartenansichten oder Kontaktdaten kann dennoch eine Internetverbindung erforderlich sein.
In welchen Sprachen ist Integreat verfügbar?
Integreat bietet die Inhalte je nach Kommune in mehreren Sprachen an. Neben Deutsch können häufig auch Arabisch, Englisch, Ukrainisch, Russisch, Türkisch, Farsi oder weitere Sprachen verfügbar sein. Die konkrete Auswahl ist regional unterschiedlich und hängt von der zuständigen Kommune ab. Übersetzungen erleichtern den Einstieg, ersetzen bei rechtlich wichtigen Fragen jedoch keine persönliche Beratung oder professionelle Übersetzung.
Ist die Nutzung von Integreat kostenlos und werden persönliche Daten benötigt?
Integreat kann in der Regel kostenlos auf Android- und iOS-Geräten genutzt werden. Für die grundlegende Verwendung ist normalerweise kein Benutzerkonto erforderlich, sodass keine persönliche Registrierung notwendig ist. Die App kann technische oder für bestimmte Funktionen erforderliche Berechtigungen verwenden; diese sollten vor der Nutzung geprüft werden. Bei wichtigen Behörden- oder Rechtsfragen empfiehlt es sich außerdem, die Angaben mit der zuständigen Stelle zu bestätigen.











