Make: Kreativ mit Technik

4,5 Nachrichten & Zeitschriften Aktualisiert 30. August 2026

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Vorteile

  • Viele kreative Projekte mit verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Verbindet Technik
  • Design und Handarbeit auf motivierende Weise
  • Geeignet für Anfänger und neugierige Tüftler jeden Alters
  • Regt zum Experimentieren mit eigenen Projektideen an
  • Nützliche Inspiration für Unterricht
  • Hobby und Maker-Projekte

Nachteile

  • Einige Projekte benötigen spezielle Bauteile oder zusätzliches Werkzeug
  • Anleitungen können je nach Projekt unterschiedlich anspruchsvoll sein
  • Materialkosten werden nicht immer sofort vollständig ersichtlich
  • Für manche Inhalte sind Grundkenntnisse in Elektronik hilfreich
  • Nicht jedes Projekt lässt sich ohne Anpassungen zu Hause umsetzen
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Wer gern selbst baut, tüftelt und technische Projekte nicht nur anschauen, sondern verstehen möchte, findet in Make: Kreativ mit Technik einen ungewöhnlich praktischen Begleiter. Die App gehört in den Bereich Nachrichten und Zeitschriften, wirkt im Alltag aber eher wie ein digitales Ideenheft für Arduino, Raspberry Pi, 3D-Druck und verwandte Bastelthemen. Ich habe sie vor allem danach beurteilt, ob sie nach dem ersten neugierigen Durchblättern dauerhaft nützlich bleibt. Mein Eindruck: Sie kann einen festen Platz auf dem Smartphone verdienen, wenn du regelmäßig eigene Projekte planst oder an technischen Anleitungen arbeitest. Wer nur gelegentlich Inspiration sucht, wird dagegen wahrscheinlich nicht jede Woche zurückkehren.

Entwickelt wird die kostenlose App von Heise Medien GmbH & Co. KG. Im Google-Play-Angebot liegt sie bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus rund 500 Bewertungen und kommt auf über 10.000 Installationen. Diese Zahlen sind kein Beweis für eine perfekte Anwendung, zeigen aber, dass sie eine klar erkennbare Zielgruppe erreicht: Menschen, die Technik als kreatives Werkzeug sehen und nicht bloß fertige Geräte konsumieren möchten.

Vom ersten Durchblättern zur eigenen Projektidee

In der ersten Woche liegt der Reiz ganz klar in der thematischen Mischung. Arduino, Raspberry Pi und 3D-Druck sprechen unterschiedliche Interessen an, überschneiden sich aber oft in echten Projekten. Ein Gehäuse aus dem 3D-Drucker kann beispielsweise Elektronik aufnehmen, während ein kleiner Einplatinencomputer die Steuerung übernimmt. Genau diese Verbindung macht die App interessanter als eine gewöhnliche Technik-News-Anwendung, die hauptsächlich über neue Produkte berichtet.

Ich würde sie nicht wie einen schnellen Nachrichtenstrom nutzen, den man zwischen zwei Terminen leerliest. Ihr Wert entsteht eher dann, wenn ich eine Anleitung bewusst öffne, die Idee prüfe und mir überlege, welche Teile ich bereits besitze. Das verändert die Nutzung: Die App ist weniger Unterhaltung für fünf Minuten und mehr ein Ausgangspunkt für eine Bastelsitzung am Wochenende.

Besonders angenehm finde ich den niedrigen Einstieg. Du musst nicht sofort ein großes Projekt beginnen. Eine Anleitung kann zunächst nur dazu dienen, eine neue Technik zu verstehen oder eine eigene Idee zu verändern. Wer bisher nur mit fertigen Bausätzen gearbeitet hat, bekommt einen Anstoß, einzelne Komponenten anders zu kombinieren. Erfahrene Bastler können sich dagegen Anregungen holen, ohne ihre bisherige Arbeitsweise komplett umzustellen.

Ein realistisches Alltagsszenario sieht so aus: Du bemerkst beim Arbeiten am Schreibtisch, dass Kabel, Werkzeug oder kleine Bauteile ständig herumliegen. Statt sofort eine fertige Lösung zu kaufen, stöberst du in der App nach einem passenden Ansatz, prüfst, ob 3D-Druck und ein kleiner Controller sinnvoll zusammenspielen, und legst dir eine kurze Einkaufsliste an. Die App erledigt den Bau nicht für dich, aber sie hilft, aus einem vagen Ärgernis ein konkretes Projekt zu machen.

Wichtig ist dabei, die Anleitungen nicht mit einer verbindlichen Bauprüfung zu verwechseln. Bei Elektronik und 3D-Druck bleiben praktische Fragen offen, die von deinen Bauteilen, deiner Erfahrung und dem konkreten Aufbau abhängen. Ich würde deshalb jede Anleitung zunächst vollständig lesen, bevor ich Material bestelle oder Strom anschließe. Das spart nicht nur Geld, sondern verhindert auch, dass eine gute Idee an einem übersehenen Detail scheitert.

Warum die Themenkombination mehr bringt als einzelne Tipps

Der stärkste erste Eindruck entsteht für mich nicht durch ein einzelnes Thema, sondern durch die Übergänge zwischen ihnen. Ein Raspberry-Pi-Projekt kann Software, Sensorik und ein selbst gedrucktes Gehäuse verbinden. Ein Arduino-Aufbau kann durch eine mechanische Halterung praktischer werden. Solche Kombinationen helfen dabei, nicht in der üblichen Trennung von Programmieren, Elektronik und Gestaltung stecken zu bleiben.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, zuerst nach dem gewünschten Ergebnis zu denken und erst danach nach dem Werkzeug zu suchen. Möchtest du etwas messen, bewegen, anzeigen oder in ein Gehäuse bringen? Anschließend lässt sich besser entscheiden, ob Arduino, Raspberry Pi, 3D-Druck oder eine Kombination passt. Die App unterstützt diese Denkweise, weil sie nicht ausschließlich auf ein einziges Gerät festgelegt ist.

Ein zweiter, weniger offensichtlicher Vorteil: Die Inhalte können als Entscheidungshilfe dienen, bevor du dich auf eine Plattform festlegst. Wenn du zwischen einem kleinen Mikrocontroller und einem leistungsfähigeren Einplatinencomputer schwankst, hilft der Projektkontext mehr als eine reine technische Vergleichstabelle. Du siehst eher, welche Art von Arbeit dich erwartet: Verdrahtung, Programmierung, Gehäusebau oder eine Mischung daraus.

Für Einsteiger empfiehlt sich, zunächst ein Projekt auszuwählen, bei dem ein sichtbares Ergebnis entsteht. Eine kleine Anzeige, ein einfacher Sensoraufbau oder ein passendes Gehäuse motiviert stärker als ein Vorhaben, dessen Erfolg erst nach vielen unsichtbaren Konfigurationsschritten erkennbar wird. Die App liefert dafür Ideen, aber die Auswahl sollte zu deinem vorhandenen Werkzeug und deiner Geduld passen.

Was nach dem ersten Monat übrig bleibt

Nach dem anfänglichen Entdeckungsdrang entscheidet sich, ob eine solche App auf dem Gerät bleibt. Bei Make: Kreativ mit Technik hängt das stark davon ab, ob du die Inhalte in einen eigenen Ablauf einbaust. Ich würde sie nicht einfach öffnen, um beliebig zu scrollen. Sinnvoller ist es, sie als Projektarchiv zu behandeln: eine Idee auswählen, die nötigen Fragen notieren, Material prüfen und erst später wiederkommen, wenn du wirklich bauen möchtest.

Gerade für längere Vorhaben ist diese Nutzung wertvoll. Technische Projekte entstehen selten in einer einzigen Sitzung. Zuerst kommt die Idee, dann die Auswahl der Komponenten, danach der Aufbau und schließlich die Fehlersuche. Zwischen diesen Schritten können Tage oder Wochen liegen. Die App ist dann hilfreich, wenn sie dich wieder an einen Lösungsweg erinnert oder eine alternative Herangehensweise liefert.

Mein konkreter Tipp ist, nicht jede interessante Anleitung sofort als To-do zu speichern oder innerlich als neues Projekt zu betrachten. Das führt schnell zu einer langen Liste, die eher Druck als Motivation erzeugt. Besser ist eine kleine Auswahl aus einem aktuellen Vorhaben, einer Lernidee und einem späteren Experiment. So bleibt die App mit echten Absichten verbunden und wird nicht zu einem digitalen Dachboden voller angefangener Pläne.

Für Lehrkräfte, Eltern oder Menschen, die Jugendlichen Technik näherbringen möchten, kann die App ebenfalls nützlich sein. Die Themen lassen sich in greifbare Aufgaben übersetzen, bei denen Kreativität und Problemlösung zusammenkommen. Trotzdem würde ich die Inhalte nicht ungeprüft an Kinder weitergeben. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, doch das sagt wenig darüber aus, ob ein konkreter Aufbau ohne Aufsicht geeignet ist. Werkzeuge, Stromversorgung und heiße Druckteile verlangen weiterhin vernünftige Betreuung.

Auch für Fortgeschrittene bleibt ein Nutzen, allerdings ein anderer als für Anfänger. Wer bereits viele Arduino- oder Raspberry-Pi-Projekte umgesetzt hat, wird nicht jede Anleitung als technisch neu empfinden. Der Mehrwert liegt dann eher in ungewöhnlichen Kombinationen, einer anderen Herangehensweise oder einem Impuls für ein Projekt, das man selbst noch nicht betrachtet hat. Wenn du ausschließlich tiefgehende Referenzdokumentation oder sehr spezialisierte Fehlersuche suchst, sind offizielle Dokumentationen und aktive Fachforen oft die bessere Ergänzung.

Die App im Vergleich zu den üblichen Alternativen

Im Vergleich zu allgemeinen Videoportalen wirkt eine redaktionell zusammengestellte Technik-App ruhiger und zielgerichteter. Videos sind stark, wenn ein Handgriff oder ein Aufbau sichtbar erklärt werden muss. Sie haben aber auch einen Nachteil: Man muss häufig an die richtige Stelle springen, während man beim Lesen schneller über einzelne Abschnitte hinweggehen und sich Notizen machen kann. Für die Planung nutze ich deshalb lieber schriftliche Anleitungen und greife bei komplizierten Handgriffen zusätzlich zu Videos.

Gegenüber Foren und offenen Community-Plattformen punktet die App durch eine klarere thematische Ausrichtung. In Foren findet man oft sehr konkrete Antworten, aber auch widersprüchliche Vorschläge, alte Beiträge und Diskussionen, deren Qualität stark schwankt. Make: Kreativ mit Technik ist dafür weniger geeignet, wenn du beim Aufbau an einem ganz bestimmten Fehler festhängst und eine individuelle Antwort brauchst. Dann ist eine Community meist schneller.

Auch klassische Technikzeitschriften erfüllen einen anderen Zweck. Sie sind angenehmer, wenn du Zusammenhänge, Hintergründe und mehrere Themen in Ruhe lesen möchtest. Die App passt besser zu einem mobilen, projektbezogenen Zugriff. Ich öffne sie eher mit einer Frage im Kopf als mit dem Wunsch, eine komplette Ausgabe von vorne bis hinten zu lesen.

Die kostenlose Grundnutzung macht den Einstieg leicht. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe, die bei Abrechnung über Google Play zwischen 7,99 Euro und 13,99 Euro liegen. Für mich ist deshalb entscheidend, ob ich die Inhalte regelmäßig in eigene Projekte überführe. Wer nur einmal im Monat einen kurzen Blick hineinwirft, sollte vor einem Kauf prüfen, ob der zusätzliche Nutzen den persönlichen Gebrauch wirklich rechtfertigt. Ein Abo oder ein kostenpflichtiger Bereich lohnt sich bei einer solchen App nicht automatisch nur deshalb, weil das Thema interessant ist.

Wartung, Gewohnheit und kleine Reibungspunkte

Der größte Pflegeaufwand liegt nicht in der Bedienung, sondern in der Technik selbst. Arduino-Boards, Raspberry-Pi-Zubehör und 3D-Drucker verlangen unterschiedliche Arten von Aufmerksamkeit. Ein Projekt kann an einer falschen Bibliothek, einem ungeeigneten Filament, einer unpassenden Stromversorgung oder einer mechanischen Toleranz scheitern. Die App kann die Richtung vorgeben, aber sie nimmt dir diese Wartung nicht ab. Wer eine möglichst reibungslose Sofortlösung erwartet, wird hier schnell ungeduldig.

Ich empfehle, bei jeder Anleitung drei Dinge getrennt zu notieren: Was ist zwingend erforderlich, was kann ersetzt werden und was ist nur eine komfortable Ergänzung? Diese Unterscheidung ist besonders beim Nachbauen wichtig. Nicht jedes Bauteil muss exakt gleich sein, aber nicht jede Abweichung ist harmlos. Wenn du diese Prüfung überspringst, kaufst du möglicherweise unnötig ein oder wunderst dich später über ein anderes Verhalten als in der Anleitung.

Ein weiterer praktischer Tipp betrifft den 3D-Druck. Eine gedruckte Form sieht in einer Anleitung oft nach dem eigentlichen Projekt aus, ist in der Praxis aber ein eigenes Teilprojekt. Material, Druckeinstellungen und Nacharbeit beeinflussen, ob ein Gehäuse passt. Ich würde deshalb zuerst einen kleinen Testdruck oder eine einfache Maßprüfung einplanen, bevor ich einen langen Drucklauf starte. Das ist keine besondere Funktion der App, sondern eine sinnvolle Arbeitsweise, um ihre Ideen realistisch umzusetzen.

Bei Raspberry-Pi-Projekten lohnt es sich, vor dem Start die Rolle des Geräts zu klären. Soll es dauerhaft laufen, nur gelegentlich eingesetzt werden oder hauptsächlich als Lernplattform dienen? Diese Entscheidung beeinflusst Stromversorgung, Gehäuse und Wartung. Eine Anleitung kann technisch funktionieren und trotzdem schlecht zu deinem Alltag passen, wenn du ein System suchst, das monatelang unbeaufsichtigt laufen soll.

Auch der Aktualitätsaspekt verdient Aufmerksamkeit. Die aktuelle Version der App ist 3.5.12 und setzt mindestens Android 6.0 voraus. Für viele Geräte ist das unkompliziert, doch bei älteren Smartphones solltest du vor der Installation prüfen, ob die Anwendung noch flüssig läuft und genügend Platz für deine übrigen Apps bleibt. Für iPhone-Nutzer ist außerdem wichtig, den passenden Download im jeweiligen App-Angebot zu wählen, statt von einer Android-Installation auszugehen.

Die App wurde am 23.06.2014 veröffentlicht. Das bedeutet nicht, dass ältere Inhalte wertlos sind. Grundlagen zu Sensoren, Mikrocontrollern oder Gehäuseideen können lange brauchbar bleiben. Trotzdem würde ich bei Software, Betriebssystemen und Bibliotheken immer prüfen, ob die beschriebenen Schritte noch zu deiner aktuellen Umgebung passen. Genau hier liegt eine typische Grenze redaktioneller Projektanleitungen: Der kreative Kern bleibt erhalten, während einzelne technische Details altern können.

Wann die Motivation nachlässt

Die erste Ermüdung entsteht, wenn zu viele Projekte gleichzeitig im Kopf bleiben. Die App weckt leicht den Wunsch, sofort etwas zu drucken, zu löten und zu programmieren. Ohne klare Auswahl verwandelt sich diese Inspiration in eine Sammlung halb fertiger Vorhaben. Ich sehe die Anwendung deshalb eher als Werkzeug für bewusste Projektentscheidungen und nicht als tägliche Pflichtlektüre.

Eine zweite Quelle der Müdigkeit ist die Lücke zwischen Anleitung und vorhandener Ausstattung. Wenn dir ein bestimmtes Board, ein Sensor oder ein Drucker fehlt, kann eine zunächst spannende Idee schnell zu einer Einkaufsliste werden. Das ist nicht automatisch schlecht, aber die Kosten und der Platzbedarf gehören zur Entscheidung. Wer in einer kleinen Wohnung lebt oder nur gelegentlich bastelt, sollte Projekte bevorzugen, die mit vorhandenen Mitteln auskommen.

Für reine Nachrichtenleser kann die Ausrichtung ebenfalls anstrengend sein. Wenn du hauptsächlich kurze Meldungen über neue Geräte, Sicherheitslücken oder Markttrends suchst, gibt es passendere Technik-News-Apps. Make: Kreativ mit Technik richtet den Blick stärker auf das Machen. Das ist seine Stärke, aber auch seine klare Grenze.

Schließlich darf man den Lernaufwand nicht unterschätzen. Ein Projekt, das auf dem Bildschirm übersichtlich aussieht, kann in der Werkstatt mehrere Anläufe benötigen. Ich finde das grundsätzlich positiv, weil genau dabei Verständnis entsteht. Wer jedoch ein fertiges Ergebnis ohne Fehlersuche erwartet, sollte eher nach einer Komplettlösung suchen. Die App passt zu Menschen, die den Weg zum Ergebnis zumindest teilweise genießen.

Mein Urteil nach dem Langzeittest

Für mich verdient Make: Kreativ mit Technik dann einen dauerhaften Platz, wenn sie mit einem konkreten Rhythmus genutzt wird: eine Idee auswählen, Material prüfen, in kleinen Schritten bauen und die Anleitung später als Bezugspunkt wieder öffnen. Ihr langfristiger Wert liegt weniger im schnellen Neuigkeitsgefühl als in der Fähigkeit, aus verschiedenen Technikbereichen ein eigenes Vorhaben zu entwickeln.

Ich würde die App besonders Arduino- und Raspberry-Pi-Einsteigern empfehlen, die nicht nur fertige Projekte kopieren möchten. Auch 3D-Drucker-Besitzer, die ihre Geräte funktionaler und persönlicher einsetzen wollen, können davon profitieren. Für erfahrene Bastler ist sie vor allem als Ideengeber interessant, nicht unbedingt als vollständige technische Referenz.

Überspringen würde ich sie, wenn du ausschließlich tagesaktuelle Nachrichten, sehr detaillierte API-Dokumentation oder direkte Hilfe bei individuellen Fehlern brauchst. In diesen Fällen sind Fachforen, Herstellerunterlagen oder spezialisierte Quellen geeigneter. Ebenso ist sie nicht die beste Wahl, wenn du möglichst wenig Zeit in Aufbau, Anpassung und Wartung investieren möchtest.

Die kostenlose App senkt das Risiko beim Ausprobieren. Die möglichen In-App-Käufe zwischen 7,99 Euro und 13,99 Euro sollte ich aber nur dann erwägen, wenn ich die Inhalte wiederholt nutze und nicht bloß von einer kurzen Inspirationsphase begeistert bin. Mein persönlicher Maßstab ist einfach: Wenn eine Anleitung nach einigen Wochen noch auf meiner Werkbank liegt und mir bei einer echten Entscheidung hilft, hat die App ihren Platz verdient.

Unterm Strich ist das keine Anwendung, die ich jedem Technikinteressierten blind empfehlen würde. Sie verlangt Neugier, Geduld und die Bereitschaft, selbst Hand anzulegen. Genau darin liegt aber ihre nachhaltige Stärke. Die beste Nutzung entsteht nicht beim endlosen Lesen, sondern beim Übergang von der Idee zum eigenen, getesteten Projekt. Wer diesen Übergang sucht, bekommt mit der App einen angenehm fokussierten Begleiter für kreative Technik.

FAQ

Was ist Make: Kreativ mit Technik und für wen eignet sich die App?

Make: Kreativ mit Technik richtet sich an Menschen, die Technik nicht nur bedienen, sondern kreativ einsetzen möchten. Die Inhalte verbinden praktische Projekte, Elektronik, Programmierung, digitale Werkzeuge und handwerkliche Ideen. Besonders interessant ist die App für Maker, Bastler, Schüler, Lehrkräfte und neugierige Einsteiger. Je nach Projekt können jedoch zusätzliche Materialien, Geräte oder etwas technisches Grundwissen erforderlich sein.

Welche Inhalte und Projekte bietet Make: Kreativ mit Technik?

Die Anwendung beziehungsweise das Make-Angebot konzentriert sich auf kreative Technikprojekte mit verständlichen Erklärungen, Anleitungen und Hintergrundinformationen. Nutzer finden typischerweise Ideen aus Bereichen wie Arduino, Robotik, 3D-Druck, Programmierung, Elektronik und DIY. Die Projekte sind unterschiedlich anspruchsvoll: Einige lassen sich mit einfachen Mitteln umsetzen, während andere spezielle Bauteile, Werkzeuge oder mehr Erfahrung voraussetzen.

Ist Make: Kreativ mit Technik für Anfänger geeignet?

Ja, viele Inhalte sind so aufgebaut, dass auch Einsteiger einen Zugang finden. Erklärungen zu Bauteilen, technischen Zusammenhängen und einzelnen Arbeitsschritten erleichtern den Start. Trotzdem sollte man bereit sein, sich mit neuen Begriffen und gelegentlichen Fehlversuchen auseinanderzusetzen. Bei Projekten mit Strom, Werkzeugen oder heißen Bauteilen sind außerdem Vorsicht, die genaue Befolgung der Anleitung und gegebenenfalls die Unterstützung eines Erwachsenen wichtig.

Benötigt man zusätzliche Hardware oder Materialien für die Projekte?

Das hängt stark vom jeweiligen Projekt ab. Einige Anleitungen können zunächst nur gelesen oder mit vorhandenen Geräten ausprobiert werden. Für praktische Umsetzungen werden jedoch häufig Komponenten wie Mikrocontroller, Sensoren, Kabel, LEDs, Werkzeuge oder 3D-Druckmaterial benötigt. Vor dem Nachbauen sollte man deshalb die Materialliste und die technischen Voraussetzungen prüfen. So lassen sich unnötige Ausgaben und Kompatibilitätsprobleme vermeiden.

Ist Make: Kreativ mit Technik kostenlos und auf welchen Geräten verfügbar?

Ob alle Inhalte kostenlos zugänglich sind oder bestimmte Ausgaben, Funktionen beziehungsweise Zusatzangebote kostenpflichtig sind, hängt von der jeweiligen Version und Plattform ab. Vor dem Download sollten Nutzer daher die Angaben im offiziellen App Store oder bei Google Play prüfen. Ebenso empfiehlt es sich, Bewertungen, benötigte Berechtigungen, unterstützte Betriebssystemversionen und mögliche In-App-Käufe zu kontrollieren, bevor die Installation erfolgt.

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