Meine ABG

4,5 Haus & Garten Aktualisiert 30. August 2026

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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung der persönlichen AGB-Sammlungen
  • Schneller Zugriff auf häufig benötigte Vertragsbedingungen
  • Praktische Suchfunktion zum Auffinden einzelner Klauseln
  • Dokumente lassen sich bequem mobil verwalten
  • Nützlich für den Einsatz unterwegs ohne Papierunterlagen

Nachteile

  • Funktionsumfang kann je nach Anbieter oder Version eingeschränkt sein
  • Nicht jede AGB-Vorlage passt zu individuellen rechtlichen Anforderungen
  • Rechtliche Aktualität der Inhalte sollte regelmäßig geprüft werden
  • Für die Nutzung bestimmter Funktionen kann ein Konto nötig sein
  • Die App ersetzt keine individuelle Beratung durch eine Rechtsfachkraft
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Wenn ich als Mieter bei der ABG FRANKFURT HOLDING schnell etwas rund um meine Wohnung erledigen möchte, ist Meine ABG ein naheliegender digitaler Anlaufpunkt. Die kostenlose App richtet sich nicht an beliebige Haushalte, sondern an Mieter:innen dieses Unternehmens. Genau diese Begrenzung ist wichtig: Für mich ist sie dann interessant, wenn mein Mietverhältnis zur ABG gehört und ich wiederkehrende Anliegen nicht jedes Mal über Telefon, Brief oder eine allgemeine Webseite klären möchte.

Ich sehe den größten Nutzen in Situationen, in denen mehrere Personen denselben Haushalt organisieren. Eine Person entdeckt ein Problem im Treppenhaus, die andere möchte eine Mitteilung des Vermieters nachsehen, und beide müssen wissen, was bereits erledigt wurde. Eine solche App kann Wege verkürzen, ersetzt aber nicht automatisch jede persönliche Abstimmung. Deshalb habe ich besonders darauf geachtet, wie sinnvoll die Nutzung im Alltag ist, wo klare Grenzen liegen und für wen der digitale Zugang tatsächlich einen Unterschied macht.

Wie sich Meine ABG im gemeinsamen Haushalt einordnet

Ein realistischer Tag mit einem Wohnungsproblem

Stell dir vor, am Abend fällt in der Wohnung ein Problem auf: Eine Tür schließt nicht richtig, im Hausflur gibt es eine Auffälligkeit oder eine andere Angelegenheit muss an die Hausverwaltung weitergegeben werden. In einem gemeinsamen Haushalt ist oft nicht die Frage schwierig, ob man sich kümmern muss, sondern wer es übernimmt und ob die Meldung wirklich angekommen ist. Genau an dieser Stelle kann eine mieterbezogene Service-App praktischer sein als lose Notizen, weitergeleitete E-Mails oder ein Anruf während der Arbeitszeit.

Ich würde Meine ABG in so einem Fall als zentralen digitalen Zugang verwenden: Anliegen möglichst direkt dort prüfen, die nötigen Angaben sorgfältig eintragen und anschließend im Blick behalten, was daraus wird. Der Vorteil liegt weniger in einem spektakulären Extra als in der Bündelung. Statt dass eine Person den Vorgang startet und die andere später dieselben Informationen zusammensuchen muss, gibt es einen gemeinsamen Bezugspunkt für die Kommunikation mit dem Vermieter.

Das funktioniert besonders gut, wenn im Haushalt vorher abgesprochen ist, wer den Zugang verwaltet und wer nur Informationen weitergibt. Ich würde nicht mehrere Konten ungeordnet auf verschiedenen Geräten verwenden. Besser ist eine klare Regel: Eine erwachsene Person übernimmt die Anmeldung und Pflege, während die andere weiß, wo sie relevante Nachrichten oder Vorgänge nachsehen kann. So bleibt nachvollziehbar, wer etwas angestoßen hat und welche Antwort bereits vorliegt.

Für wen der digitale Zugang wirklich sinnvoll ist

Die App passt vor allem zu Mieter:innen, die ihre Angelegenheiten gern selbstständig und digital erledigen. Wer häufig unterwegs ist, nicht zu den üblichen Servicezeiten telefonieren möchte oder wichtige Wohnungsinformationen an einem Ort sucht, dürfte den Ansatz angenehm finden. Auch für Menschen, die im Haushalt Aufgaben teilen, ist eine strukturierte Anlaufstelle hilfreicher als ein Papierstapel auf dem Küchentisch.

Weniger überzeugend ist Meine ABG für Personen, die gar kein Mietverhältnis bei der ABG FRANKFURT HOLDING haben. Die App ist kein allgemeines Werkzeug für Hausverwaltung, private Vermieter oder beliebige Wohnungsfragen. Ebenso würde ich sie nicht als vollständigen Ersatz für jeden Kontaktweg betrachten. Bei dringenden Problemen, technischen Störungen oder Situationen, in denen sofortige Hilfe nötig ist, sollte man sich an den dafür vorgesehenen direkten Notfall- oder Bereitschaftskontakt wenden, statt allein auf eine digitale Bearbeitung zu hoffen.

Auch wer grundsätzlich lieber persönlich spricht, wird durch die App nicht automatisch zufriedener. Der digitale Weg ist bequem, wenn Informationen sauber eingegeben und später wiedergefunden werden können. Er kann aber umständlicher wirken, wenn ein Fall viele Rückfragen braucht oder sich nur schwer in kurze Textfelder bringen lässt. Meine Empfehlung ist deshalb nicht pauschal „alles über die App“, sondern: für planbare Servicevorgänge nutzen und bei zeitkritischen oder komplizierten Fällen den passenden direkten Weg wählen.

Einrichtung ohne vermischte Konten

Bei einer Mieter-App ist die erste Einrichtung wichtiger als bei vielen gewöhnlichen Alltags-Apps. Hier geht es nicht nur um persönliche Vorlieben, sondern um den Bezug zu einer Wohnung und zu einem Mietverhältnis. Ich würde bei der Registrierung besonders darauf achten, dass die verwendeten Kontaktdaten zur eigenen Mieterbeziehung passen und dass der Zugang nicht versehentlich über das Konto einer anderen Person eingerichtet wird.

Das ist im gemeinsamen Haushalt ein entscheidender Punkt. Ein Paar, eine Wohngemeinschaft oder eine Familie kann dieselbe Wohnung nutzen, aber daraus folgt nicht automatisch, dass alle Personen denselben digitalen Kontozugriff haben sollten. Ich würde die Zugangsdaten nicht einfach in einem Gruppenchat teilen. Sicherer und übersichtlicher ist eine vorherige Absprache darüber, wer den Zugang besitzt, wer Meldungen erstellt und wie Antworten intern weitergegeben werden.

Gerade bei einem Gerätewechsel lohnt es sich, nicht nur die App zu installieren, sondern auch die eigene Kontostruktur zu prüfen. Gehört das Smartphone einer Person, die häufig außer Haus ist, sollte der Haushalt wissen, wie wichtige Informationen trotzdem erreichbar bleiben. Das bedeutet nicht, dass man Anmeldedaten offen herumliegen lässt. Es bedeutet vielmehr, eine verlässliche Zuständigkeit zu vereinbaren, damit ein einzelnes Gerät nicht zum einzigen Gedächtnis des Haushalts wird.

Meine ABG ist kostenlos erhältlich und wurde von ABG FRANKFURT HOLDING GmbH entwickelt. Im Alltag würde ich trotzdem nicht nur auf die Installation achten, sondern auch darauf, ob die App auf dem eigenen Gerät stabil läuft und ob die Anmeldung mit den persönlichen Mieterdaten ohne Reibung gelingt. Der eigentliche Wert entsteht erst, wenn man den Zugang regelmäßig verwendet und Antworten nicht zusätzlich in mehreren anderen Kanälen verstreut.

Was man bei mehreren Bewohnern vorher klären sollte

Eine praktische Hausregel kann viel Frust vermeiden: Wer ein Anliegen entdeckt, sammelt zunächst die nötigen Informationen, bevor es eingetragen wird. Dazu gehören eine verständliche Beschreibung, der betroffene Bereich und gegebenenfalls ein Foto, sofern der jeweilige Vorgang das unterstützt. Ich würde außerdem vermeiden, dass zwei Personen denselben Schaden unabhängig voneinander melden. Doppelte Meldungen können die Übersicht verschlechtern und machen später unklar, welcher Vorgang der aktuelle ist.

Hilfreich ist auch eine kurze interne Notiz außerhalb der App, etwa im gemeinsamen Kalender: „Meldung erstellt, Antwort prüfen“. Das ist kein Ersatz für den App-Verlauf, verhindert aber, dass eine Person fälschlich annimmt, die andere habe sich gekümmert. Nach einer Rückmeldung sollte eine Person die Information zusammenfassen und den nächsten Schritt festlegen. So wird aus einer App nicht bloß ein Ablageort, sondern ein Teil der Haushaltsorganisation.

Koordination statt paralleler Einzelaktionen

Der stärkste Nutzen liegt für mich in der Koordination. In einer Wohngemeinschaft kann jemand tagsüber den Vorgang anlegen, während eine andere Person abends nachfragt, ob bereits eine Antwort eingegangen ist. In einer Familie kann ein Elternteil die Wohnungsangelegenheit verwalten, ohne dass Kinder oder Jugendliche Zugang zu den Kontodaten benötigen. Bei älteren Mitbewohnern kann wiederum die technisch versiertere Person helfen, ohne die Zuständigkeit des Mieters vollständig zu übernehmen.

Wichtig ist dabei, zwischen Unterstützung und Stellvertretung zu unterscheiden. Wenn ich für eine andere Person etwas in der App erledige, sollte klar sein, in wessen Namen ich handle und welche Angaben ich verwende. Unklare Stellvertretung kann zu Missverständnissen führen, besonders wenn mehrere Personen im Mietvertrag stehen oder wenn eine Wohngemeinschaft im Lauf der Zeit wechselt. Die App kann Informationen bündeln, aber sie entscheidet nicht für den Haushalt, wer rechtlich oder organisatorisch zuständig ist.

Ich würde deshalb bei jedem Vorgang drei Dinge festhalten: Wer hat ihn erstellt, welches konkrete Problem wurde beschrieben und wer beobachtet die weitere Entwicklung? Diese kleine Routine ist unscheinbar, aber sie verhindert, dass alle auf die jeweils andere Person warten. Sie ist auch dann nützlich, wenn die App selbst keine gemeinsame Haushaltsansicht bietet oder wenn nicht jede Person einen eigenen Zugang verwenden soll.

Die Grenze zwischen Service-App und Hausverwaltung

Eine mieterbezogene App kann den Kontakt vereinfachen, aber sie ist nicht automatisch eine komplette Verwaltungslösung für alle Bewohner. Ich würde nicht erwarten, dass sie private Aufgaben im Haushalt übernimmt, Rechnungen von Versorgern bündelt oder die Kommunikation mit Handwerkern außerhalb des ABG-Kontexts ersetzt. Für solche Themen bleiben andere Werkzeuge sinnvoller, etwa ein gemeinsamer Kalender, ein Haushaltsordner oder der direkte Kontakt zu einem zuständigen Dienstleister.

Auch bei der Dokumentation sollte man realistisch bleiben. Wenn ein Problem wichtig ist, bewahre ich relevante Unterlagen weiterhin geordnet auf und notiere mir, wann ich etwas gemeldet habe. Die App kann der praktische Startpunkt sein, doch bei längeren oder strittigen Vorgängen möchte ich nicht ausschließlich von einer einzigen Oberfläche abhängig sein. Ein Screenshot oder eine eigene Notiz kann helfen, den Überblick zu behalten, ohne die App mit Erwartungen zu überladen.

Das ist kein grundsätzlicher Nachteil, sondern eine Frage der richtigen Rolle. Meine ABG ist für mich am überzeugendsten als direkter Mieter-Service, nicht als universelles digitales Zuhause für jede Angelegenheit rund ums Wohnen. Wer diese Rolle versteht, nutzt sie gezielter und ist weniger enttäuscht, wenn ein Thema weiterhin einen anderen Kommunikationsweg verlangt.

Alter, Vertrauen und gemeinsamer Gerätezugriff

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ macht die App im familiären Umfeld unproblematisch, sagt aber nicht, dass jedes Kind sie selbst bedienen sollte. In meinem Verständnis ist der relevante Inhalt nicht gefährlich, der Zugang kann dennoch persönliche Miet- und Kontaktdaten betreffen. Ein gemeinsam genutztes Tablet im Wohnzimmer ist deshalb nicht automatisch der beste Ort für eine dauerhaft eingeloggte Mieter-App.

Ich würde bei einem Familiengerät besonders darauf achten, ob andere Personen den Bildschirm öffnen können. Die App kann für die ganze Familie nützlich sein, aber der Zugang sollte bei einer verantwortlichen erwachsenen Person liegen. Kinder können ein Problem melden oder beim Fotografieren helfen, müssen dafür aber weder Anmeldedaten kennen noch selbst Nachrichten im Namen des Mieters versenden.

In einer Wohngemeinschaft ist Vertrauen ebenfalls wichtig. Nicht jede Person muss alle Informationen sehen, nur weil sie dieselbe Wohnung bewohnt. Wenn ein Gerät von mehreren Menschen genutzt wird, sollte man die App nach der Verwendung sperren oder sich abmelden, sofern das eigene Gerät und der jeweilige App-Ablauf diese Möglichkeit vorsehen. Ich würde keine vertraulichen Angaben in frei zugänglichen Notizen speichern und keine Zugangsdaten per Messenger verteilen.

Für ältere Angehörige ist eine gemeinsame Nutzung denkbar, wenn jemand bei der ersten Einrichtung hilft. Der beste Ansatz ist meiner Meinung nach nicht, alles heimlich für sie zu erledigen, sondern die Schritte gemeinsam durchzugehen: Wo findet man den Zugang, wie erkennt man eine neue Nachricht und wen fragt man bei Unsicherheit? So bleibt die Person beteiligt und kann die App nach Bedarf verwenden, ohne dass technische Hürden zum Ausschluss führen.

Bedienung im Alltag: kleine Routinen machen den Unterschied

Ich würde die App nicht nur dann öffnen, wenn bereits ein Problem eskaliert ist. Sinnvoller ist eine kurze Gewohnheit: Nach einer Mitteilung oder nach einem erledigten Anliegen einmal prüfen, ob der Status noch aktuell ist und ob eine Antwort den nächsten Schritt verlangt. Dadurch verhindert man, dass eine Rückfrage wochenlang unbeachtet bleibt oder dass ein Haushaltsmitglied eine alte Information für neu hält.

Bei einer Meldung würde ich möglichst konkret schreiben. „Etwas im Haus ist kaputt“ hilft weniger als eine knappe Beschreibung mit Ort, Zeitpunkt und sichtbarer Auswirkung. Diese Genauigkeit ist ein nicht offensichtlicher Vorteil der digitalen Kommunikation: Man kann vor dem Absenden noch einmal lesen, ob eine fremde Person das Problem verstehen würde. Gleichzeitig sollte man keine unnötigen persönlichen Details eintragen. Nur das, was für die Bearbeitung relevant ist, gehört in den Vorgang.

Ein weiterer sinnvoller Ablauf ist die Trennung von Beobachtung und Vermutung. Ich würde beschreiben, was tatsächlich passiert, statt eine technische Ursache zu behaupten. Das erleichtert die Weitergabe an die zuständige Stelle und verhindert, dass sich der Haushalt auf eine falsche Diagnose festlegt. Gerade bei Heizung, Wasser oder Elektrik ist diese Zurückhaltung wichtig.

Version, Reife und Alltagstauglichkeit

Meine ABG ist am 4. Dezember 2023 erschienen und liegt in Version 2.0.5 vor. Für mich spricht das dafür, dass man sie als noch vergleichsweise junge digitale Ergänzung betrachten sollte, nicht als jahrzehntelang gewachsene Verwaltungsumgebung. Die angezeigte Durchschnittsbewertung von 4,5 aus 91 Bewertungen wirkt positiv, aber ich würde daraus keine Garantie für jedes Gerät oder jeden individuellen Mietvorgang ableiten.

Die App kommt auf über 10.000 Installationen. Das zeigt, dass sie bereits von einer beachtlichen Zahl an Menschen ausprobiert wird, sagt aber weniger über die Qualität eines konkreten Servicefalls aus als die eigene Erfahrung mit Anmeldung, Nachrichten und Bearbeitung. Ich finde es sinnvoll, sie zunächst mit einem einfachen, nicht dringenden Anliegen kennenzulernen. So merkt man, wie der eigene Haushalt den Zugang am besten organisiert, bevor ein komplizierter Vorgang ansteht.

Die vorhandenen Bewertungen können bei der Entscheidung ein nützlicher Hinweis sein, sollten aber nicht die persönliche Prüfung ersetzen. Bei einer App, deren Nutzen stark vom Mietverhältnis und vom konkreten Serviceprozess abhängt, ist die Alltagstauglichkeit weniger eine reine Geschmacksfrage als eine Frage der Passung. Für ABG-Mieter:innen kann sie sehr relevant sein; für alle anderen bleibt sie schlicht außerhalb des eigenen Bedarfs.

Meine Abwägung gegenüber den üblichen Alternativen

Ohne App würde ich wahrscheinlich zwischen Telefon, E-Mail, Briefverkehr und einer Webseite wechseln. Jeder dieser Wege hat seinen Platz. Telefon ist bei dringenden oder komplizierten Gesprächen oft direkter. E-Mail eignet sich, wenn ich ausführliche Informationen oder Anhänge brauche und eine eigene Kopie behalten möchte. Ein Brief kann bei formellen Angelegenheiten wichtig sein. Eine Webseite ist praktisch, wenn ich nur allgemeine Informationen suche.

Meine ABG ist dagegen dort stärker, wo ich als Mieter einen wiederkehrenden digitalen Kontakt mit meinem Vermieter bündeln möchte. Ich muss nicht jedes Mal überlegen, welche allgemeine Adresse zuständig ist, und kann die Wohnungsangelegenheit von anderen privaten E-Mails trennen. Für einen gemeinsamen Haushalt ist das besonders angenehm, weil die Zuständigkeit nicht an einem chaotischen Postfach hängen muss.

Der Trade-off ist die Spezialisierung. Eine allgemeine Notiz-App ist flexibler für Einkaufslisten, Reparaturpläne und Aufgaben zwischen Mitbewohnern. Ein Messenger ist schneller für interne Absprachen. Beide ersetzen aber nicht den offiziellen Mieterkanal. Meine ABG wiederum ist nicht dafür gedacht, die gesamte Haushaltsorganisation zu übernehmen. Ich würde sie deshalb mit einem gemeinsamen Kalender oder einer Aufgabenliste kombinieren, statt von einem einzigen Werkzeug alles zu erwarten.

Wo ich bewusst vorsichtig bleiben würde

Meine größte Einschränkung ist nicht die Idee der App, sondern die Gefahr falscher Erwartungen. Ein digital eingetragenes Anliegen ist nicht automatisch ein sofort gelöstes Anliegen. Wer eine akute Gefahr, einen Wasserschaden oder einen Ausfall wichtiger Versorgung meldet, sollte nicht einfach auf eine spätere App-Antwort warten, sondern den vorgesehenen dringenden Kontaktweg nutzen.

Auch bei mehreren Bewohnern kann die App keine organisatorischen Konflikte lösen. Wenn zwei Personen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wer eine Meldung erstellen darf, hilft keine Oberfläche allein. Vor der Nutzung sollte man sich auf einfache Regeln einigen: Wer darf handeln, wer wird informiert und wer bewahrt die Unterlagen auf? Diese Absprachen sind besonders wichtig, wenn der Haushalt aus Personen besteht, die nicht alle gleichermaßen im Mietverhältnis stehen.

Ich würde außerdem regelmäßig prüfen, ob alte Vorgänge noch relevant sind und ob die verwendeten Kontaktdaten aktuell bleiben. Ein Umzug, ein Wechsel in der Wohngemeinschaft oder ein neues Gerät kann die persönliche Organisation verändern. Die App ist am nützlichsten, wenn sie nicht als stiller Briefkasten vergessen wird, sondern in eine bewusste Routine eingebunden ist.

Mein Urteil für den Haushalt

Für Mieter:innen der ABG FRANKFURT HOLDING ist Meine ABG eine sinnvolle kostenlose Service-App, wenn der eigene Alltag viele kleine Wohnungsangelegenheiten, Mitteilungen und Abstimmungen umfasst. Ich mag besonders den klaren Zweck: Sie versucht nicht, ein allgemeines soziales Netzwerk oder eine überladene Haushaltszentrale zu sein, sondern richtet sich auf den Kontakt zwischen Mieter:innen und ihrem Vermieter.

Im gemeinsamen Haushalt empfehle ich sie mit einer eindeutigen Kontoregel, einer verantwortlichen Person und einer kurzen internen Absprache zu nutzen. So lassen sich doppelte Meldungen, vergessene Rückfragen und ungeschützte Zugangsdaten vermeiden. Für Familien ist die niedrige Altersfreigabe beruhigend, aber der Zugang zu Mietinformationen gehört trotzdem in verantwortungsvolle Hände. Für Wohngemeinschaften ist Transparenz über Zuständigkeiten wichtiger als die Zahl der verwendeten Geräte.

Wer schnelle Hilfe in Notfällen, eine vollständige Aufgabenverwaltung oder einen universellen Kontakt zu allen Wohnungsdienstleistern sucht, sollte andere Wege ergänzend bereithalten. Wer jedoch ABG-Mieter:in ist und den eigenen Servicekontakt übersichtlicher organisieren möchte, bekommt mit dieser App einen passenden digitalen Einstieg. Meine Empfehlung: installieren, den Zugang sauber einrichten und zuerst einen normalen Servicevorgang damit strukturieren – dann zeigt sich schnell, ob sie im eigenen Haushalt wirklich Zeit und Abstimmung spart.

FAQ

Was ist Meine ABG und welche Funktionen bietet die App?

Meine ABG ist die mobile Anwendung der ABG Frankfurt Holding, mit der Mieter viele Anliegen rund um ihre Wohnung digital verwalten können. Je nach hinterlegtem Mietkonto lassen sich beispielsweise Nachrichten senden, Dokumente und Informationen einsehen, Schäden melden oder Kontaktdaten abrufen. Der genaue Funktionsumfang kann davon abhängen, ob das Mietverhältnis bereits mit der App verknüpft wurde und welche ABG-Dienste für den jeweiligen Nutzer freigeschaltet sind.

Wer kann Meine ABG nutzen und ist eine Registrierung erforderlich?

Die App richtet sich in erster Linie an Mieterinnen und Mieter der ABG Frankfurt Holding beziehungsweise an Personen mit einem passenden ABG-Konto. Für die Nutzung persönlicher Vertrags- und Servicefunktionen ist normalerweise eine Registrierung oder Anmeldung notwendig. Dabei können Angaben zur Identifikation des Mietverhältnisses verlangt werden. Wer noch kein berechtigtes Konto besitzt, kann die App möglicherweise nur eingeschränkt verwenden oder muss sich zunächst an die ABG wenden.

Kann ich über Meine ABG einen Schaden oder eine Reparatur melden?

Eine der wichtigsten Funktionen von Meine ABG ist die digitale Kontaktaufnahme bei Anliegen zur Wohnung. Je nach aktueller App-Version und freigeschaltetem Service können Nutzer einen Schaden beschreiben, ergänzende Angaben machen und gegebenenfalls Fotos hinzufügen. Nach dem Absenden sollte die Meldung im persönlichen Bereich nachvollziehbar sein. Bei akuten Notfällen, Gefahr für Personen oder erheblichen Wasserschäden sollte jedoch nicht ausschließlich die App genutzt, sondern sofort der zuständige Notdienst kontaktiert werden.

Welche persönlichen Daten werden in Meine ABG verarbeitet?

Da Meine ABG mit einem Mietverhältnis und persönlichen Serviceanfragen verbunden sein kann, verarbeitet die Anwendung typischerweise Daten wie Name, Kontaktdaten, Wohnungs- oder Vertragsinformationen sowie Inhalte eingereichter Nachrichten und Schadensmeldungen. Vor der Registrierung sollten Nutzer die Datenschutzerklärung und Berechtigungen sorgfältig prüfen. Es empfiehlt sich außerdem, nur notwendige Fotos und Informationen hochzuladen und das Konto mit einem sicheren Passwort zu schützen.

Ist Meine ABG kostenlos und auf welchen Geräten kann ich die App installieren?

Der Download von Meine ABG ist üblicherweise kostenlos, wobei für die Nutzung der App eine Internetverbindung erforderlich ist und je nach Mobilfunkvertrag Datenkosten entstehen können. Die Anwendung ist für unterstützte Android- und iOS-Geräte vorgesehen. Vor der Installation sollten Nutzer im jeweiligen App-Store die aktuellen Systemanforderungen, die Anbieterangaben und die benötigten Berechtigungen kontrollieren. Verfügbarkeit und einzelne Funktionen können sich je nach Betriebssystem und App-Version unterscheiden.

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