Offline-Karte von Marrakesh un

0.0 Reisen & Lokales Aktualisiert 30. August 2026

Offline-Karte von Marrakesh un icon
Werbung

Screenshots

Offline-Karte von Marrakesh un screenshot
Offline-Karte von Marrakesh un screenshot
Offline-Karte von Marrakesh un screenshot

Vorteile

  • Funktioniert auch ohne mobile Daten oder WLAN.
  • Hilft bei der Orientierung in engen Gassen der Medina.
  • Schneller Zugriff auf gespeicherte Orte und Sehenswürdigkeiten.
  • Praktisch für Reisende mit begrenztem Datenvolumen.
  • Kann Roaming-Kosten während der Reise vermeiden.

Nachteile

  • Kartendaten können nach Änderungen vor Ort veraltet sein.
  • GPS-Genauigkeit ist in Gebäuden und engen Gassen eingeschränkt.
  • Zusätzliche Regionen müssen möglicherweise separat geladen werden.
  • Der Download kann je nach Kartenumfang viel Speicher belegen.
  • Nicht alle kleinen Geschäfte oder lokalen Wege sind erfasst.
Werbung

Wer Marrakesch zum ersten Mal besucht, merkt schnell, dass eine gute Orientierung nicht nur eine Frage des Komforts ist. Zwischen Medina, Souks, Museen, Gärten und größeren Straßen kann eine ständig wechselnde Internetverbindung die Planung unnötig erschweren. Ich habe die Offline-Karte von Marrakesh deshalb als praktisches Reisehilfsmittel betrachtet: nicht als vollständigen Ersatz für jede Navigationslösung, sondern als kompakte Begleitung für Situationen, in denen ich den Überblick behalten möchte, ohne mich auf mobile Daten zu verlassen.

Die App gehört in den Bereich Reisen und Lokales und stammt von Aerostatmaps. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an ein sehr breites Publikum und läuft ab Android 6.0. Mit über 10.000 Installationen ist sie kein Massenprodukt, aber gerade für eine klar auf Marrakesch zugeschnittene Anwendung wirkt dieser Fokus sinnvoll. Die aktuelle Version 1.46 zeigt außerdem, dass das Projekt nicht bei einer einmaligen Veröffentlichung stehen geblieben ist.

So funktioniert die Karte im gemeinsamen Reisealltag

Der nützlichste Einsatz ergibt sich für mich bei einer Reise mit mehreren Personen, wenn nicht jeder ständig dieselbe Aufgabe übernimmt. Eine Person kann die Unterkunft oder das nächste Ziel suchen, während eine andere die Umgebung im Blick behält und die Gruppe durch die Straßen führt. Auf einem gemeinsam genutzten Smartphone ist das besonders unkompliziert, weil die App nicht wie ein soziales Netzwerk oder ein Organisationsdienst wirkt, bei dem mehrere persönliche Konten miteinander verbunden werden müssten.

Ein realistisches Beispiel: Nach dem Frühstück möchte eine Familie zunächst einen Garten besuchen, danach durch die Medina gehen und später zu einem Restaurant zurückkehren. Statt jedes Mal eine neue Online-Suche zu starten, kann man die Karte vorab öffnen, die ungefähre Lage der Ziele prüfen und das Gerät während des Rundgangs weiterreichen. Das spart nicht unbedingt viel Zeit bei jedem einzelnen Schritt, reduziert aber die kleinen Unterbrechungen, die bei Gruppen schnell entstehen: Wer hat Empfang, wer kennt die Adresse, wer hat gerade die richtige Anwendung geöffnet?

Die GPS-Navigation ist dabei der entscheidende praktische Bestandteil. Ich würde sie vor allem nutzen, um die eigene Position im Verhältnis zu markierten Sehenswürdigkeiten einzuschätzen. In einem dicht bebauten Viertel ist das oft hilfreicher als eine lange Liste von Ortsnamen. Gleichzeitig sollte man die Anzeige nicht mit einem persönlichen Reiseführer verwechseln. Die Karte unterstützt die Orientierung, erklärt aber nicht automatisch die Geschichte eines Ortes, seine Öffnungszeiten oder die beste Besuchszeit.

Die größte Stärke liegt in der Kombination aus Ortsfokus, Offline-Nutzung und GPS-Orientierung. Wer genau diese drei Dinge braucht, bekommt ein Werkzeug, das sich anders anfühlt als eine allgemeine Karten-App. Es ist weniger überladen und lenkt mich nicht mit Informationen zu Städten ab, die für die aktuelle Reise keine Rolle spielen.

Warum offline unterwegs mehr bedeutet als nur Daten zu sparen

Eine Offline-Karte ist nicht nur für Menschen interessant, die Kosten für mobile Daten vermeiden möchten. In Marrakesch kann sie auch dann angenehm sein, wenn das Netz grundsätzlich verfügbar ist, aber die Verbindung in engen Gassen, Gebäuden oder stark besuchten Bereichen nicht zuverlässig bleibt. Für eine Gruppe ist das wichtig, weil die Navigation nicht sofort davon abhängt, ob gerade jemand ein brauchbares Signal hat.

Ich würde die Anwendung vor dem Verlassen der Unterkunft öffnen und die geplante Gegend kurz durchgehen. So lässt sich besser einschätzen, ob die Sehenswürdigkeiten nah beieinanderliegen oder ob ein längerer Weg durch weniger vertraute Straßen bevorsteht. Dieser Vorbereitungsschritt ist unscheinbar, aber wertvoll: Offline-Navigation funktioniert am entspanntesten, wenn ich nicht erst in dem Moment improvisiere, in dem die Gruppe bereits unterwegs ist.

Ein weiterer Vorteil bei gemeinsam genutzten Geräten ist die einfache Übergabe. Das Smartphone kann bei einer Pause an eine andere Person gehen, ohne dass dafür ein persönliches Konto gewechselt oder eine neue Reiseplanung synchronisiert werden muss. Das macht die App für Paare, Familien und kleine Reisegruppen interessant, die gemeinsam entscheiden, aber nicht alle dieselben Apps oder Konten verwenden.

Die Kehrseite ist, dass eine einzelne Karte keine vollständige Reiseorganisation ersetzt. Für Reservierungen, Nachrichten, Fahrpläne oder aktuelle Hinweise brauche ich weiterhin andere Quellen. Wer eine Anwendung erwartet, die alle Stationen, Tickets und Kontakte an einem Ort verwaltet, wird hier zu wenig finden. Gerade diese Begrenzung ist aber auch der Grund, warum die Oberfläche nicht mit unnötigen Planungsfunktionen überfrachtet sein muss.

Vorbereitung auf einem gemeinsamen Smartphone

Bei einem Haushaltsgerät oder einem Telefon, das mehrere Personen während der Reise verwenden, würde ich die App bewusst vor der Abreise einrichten. Zuerst sollte klar sein, welches Gerät die Gruppe tatsächlich mitnimmt. Danach lohnt sich ein kurzer Test im Flugmodus oder ohne aktive Verbindung, damit man nicht erst vor Ort feststellt, dass man die Offline-Funktion falsch eingeschätzt hat. Ich würde außerdem den Akku im Blick behalten, denn GPS-Nutzung kann bei langen Stadtspaziergängen eine größere Rolle spielen als die Karte selbst.

Die kostenlose Basis macht den Einstieg leicht. Gleichzeitig weist die App auf einen möglichen In-App-Kauf von 4,59 € bei Abrechnung über Google Play hin. Ich würde diesen Schritt nicht automatisch einplanen, sondern erst prüfen, welche Funktionen während der konkreten Reise tatsächlich benötigt werden. Für eine kurze Erkundung kann die kostenlose Nutzung bereits ausreichend wirken; wer die App intensiver einsetzen möchte, sollte die Kaufoption direkt in der Anwendung nachvollziehen und gemeinsam mit den Mitreisenden entscheiden.

Das ist bei einem gemeinsam verwendeten Gerät wichtiger, als es zunächst klingt. Wenn eine Person den Kauf auslöst, sollte die Gruppe wissen, ob dadurch nur auf diesem Gerät zusätzliche Möglichkeiten verfügbar werden oder ob ein anderer Zugriff vorgesehen ist. Ich würde deshalb keine spontane Entscheidung mitten im Ausflug treffen. Besser ist es, die App in ruhiger Umgebung zu testen und die Kostenfrage vorher zu klären.

Auch die Kontogrenzen sollte man praktisch verstehen: Die Anwendung ist ein Kartenwerkzeug, kein gemeinsamer Reiseplan mit persönlichen Profilen. Ich kann sie herumreichen und gemeinsam verwenden, aber ich würde nicht erwarten, dass jedes Familienmitglied eigene Listen, Nachrichten oder individuelle Berechtigungen erhält. Für diese Aufgaben sind andere Apps besser geeignet. Der Vorteil liegt gerade darin, dass die Orientierung nicht von mehreren Benutzerkonten abhängt.

Koordination ohne ständiges Nachfragen

In einer Gruppe entsteht beim Sightseeing oft ein kleines Kommunikationsproblem: Eine Person möchte fotografieren, eine andere sucht den Weg, jemand braucht eine Pause und eine weitere Person möchte noch eine Sehenswürdigkeit ansehen. Die Karte hilft nicht dabei, diese Wünsche zu verwalten, aber sie schafft eine gemeinsame räumliche Grundlage. Statt nur zu sagen, dass ein Ziel „irgendwo dort vorne“ liegt, kann man die Position auf dem Bildschirm zeigen und gemeinsam entscheiden, ob der Weg sinnvoll ist.

Ich finde besonders praktisch, die Karte nicht ausschließlich während des Gehens zu verwenden. Vor einem Abschnitt mit vielen Abzweigungen kann die Gruppe kurz stehen bleiben, die nächste Sehenswürdigkeit bestimmen und einen Treffpunkt in der Umgebung festlegen. Das ist eine einfache, aber nicht offensichtliche Arbeitsweise: Die App dient dann nicht nur als Navigationshilfe, sondern als sichtbare Gesprächsgrundlage. Gerade mit Kindern oder älteren Mitreisenden kann das ruhiger funktionieren, als wenn eine Person allein die ganze Wegentscheidung übernimmt.

Für eine Familie würde ich außerdem ein Hauptgerät bestimmen und ein Ersatzgerät nur dann einsetzen, wenn es ohnehin verfügbar ist. Mehrere parallel laufende Karten können sonst eher verwirren, weil nicht alle denselben Standort oder dieselbe Zoomstufe zeigen. Ein einziges Gerät in der Hand der Person, die gerade führt, hält die Abstimmung einfacher. Die Anwendung unterstützt diese unkomplizierte Weitergabe besser als Lösungen, die stark auf persönliche Konten und individuelle Synchronisierung ausgerichtet sind.

Die GPS-Funktion sollte dabei als Orientierungshilfe und nicht als unfehlbare Anweisung verstanden werden. In verwinkelten Bereichen kann die eigene Position langsamer oder weniger eindeutig wirken, als man es von einer offenen Straße kennt. Ich würde deshalb immer zusätzlich auf sichtbare Orientierungspunkte achten und die Karte mit der tatsächlichen Umgebung abgleichen. Das ist kein Grund, die App abzulehnen, sondern eine vernünftige Arbeitsweise bei jeder digitalen Navigation in dicht bebauten Vierteln.

Für welches Alter und welches Vertrauen die App passt

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht die Anwendung grundsätzlich auch für einen Familienausflug zugänglich. Das heißt für mich vor allem, dass sie sich als gemeinsames Werkzeug eignet, das Eltern, Jugendliche und Kinder ansehen können. Ein Kind kann beispielsweise helfen, das nächste Ziel auf der Karte zu finden oder die Gruppe daran erinnern, in welche Richtung die Sehenswürdigkeit liegt. Dabei bleibt die Verantwortung für die tatsächliche Wegentscheidung bei den Erwachsenen.

Ich würde jüngeren Kindern das Telefon nicht als alleinige Navigationsquelle überlassen. Eine Karte kann die Aufmerksamkeit fördern, aber sie ersetzt weder die Begleitung durch Erwachsene noch die Prüfung, ob ein Weg sicher und passend ist. In stark besuchten Straßen sollte das Gerät nicht dazu führen, dass jemand nur auf den Bildschirm schaut. Die beste Nutzung besteht darin, kurz zu prüfen, dann wieder die Umgebung wahrzunehmen.

Auch beim Vertrauen in die Anwendung hilft eine klare Erwartungshaltung. Sie zeigt Orientierung und Sehenswürdigkeiten, aber ich würde daraus keine Garantie für jede reale Situation ableiten. Ein geschlossener Zugang, eine kurzfristige Umleitung oder eine unübersichtliche Passage kann die praktische Entscheidung verändern. Wer die App als digitale Karte und nicht als allwissenden Reiseleiter einsetzt, wird mit solchen Grenzen besser umgehen können.

Für ältere Reisende kann die reduzierte thematische Ausrichtung angenehm sein, wenn sie keine komplexe Reiseplattform bedienen möchten. Gleichzeitig hängt die Alltagstauglichkeit davon ab, wie gut die betreffende Person mit dem eigenen Smartphone und einer Kartenansicht zurechtkommt. Ich würde vor dem Spaziergang gemeinsam üben: Standort anzeigen, Ziel suchen, Karte drehen oder ausrichten und wieder zur Übersicht zurückkehren. Diese kurze Einweisung ist bei einem geteilten Gerät hilfreicher als eine lange Erklärung während des Laufens.

Abgrenzung zu allgemeinen Karten- und Reise-Apps

Im Vergleich zu einer großen allgemeinen Karten-App ist die Marrakesch-Anwendung stärker auf einen einzelnen Ort konzentriert. Allgemeine Dienste sind meist besser, wenn ich zusätzlich Geschäfte, aktuelle Bewertungen, Verkehrsverbindungen, Reservierungen oder laufend aktualisierte Informationen brauche. Sie können auch dann praktischer sein, wenn die Reise mehrere Städte umfasst und ich nicht zwischen verschiedenen spezialisierten Karten wechseln möchte.

Die Offline-Karte von Marrakesh hat ihren Vorteil dort, wo ich eine klare, lokale Orientierung ohne den Ballast einer weltweiten Plattform suche. Für eine Reise, die fast vollständig in Marrakesch stattfindet, kann diese Konzentration angenehmer sein. Ich muss nicht erst aus einer riesigen Datenmenge die relevanten Sehenswürdigkeiten herausfiltern. Dafür fehlen mir möglicherweise genau jene Zusatzinformationen, die eine allgemeine Plattform für spontane Entscheidungen attraktiv machen.

Ein gedruckter Stadtplan bleibt ebenfalls eine brauchbare Alternative, besonders wenn mehrere Personen gleichzeitig auf denselben Ausschnitt schauen möchten oder der Akku geschont werden soll. Papier zeigt mir jedoch nicht die eigene GPS-Position. Die App ist daher stärker, sobald ich mich vergewissern möchte, ob ich mich tatsächlich in Richtung des ausgewählten Ziels bewege. Umgekehrt kann ein Papierplan als Reserve sinnvoll sein, falls das Smartphone leer ist oder die digitale Darstellung gerade nicht ausreicht.

Ein klassischer Reiseführer wiederum liefert mehr Hintergrund, Empfehlungen und kulturellen Kontext. Für die Frage „Was sehe ich hier?“ ist er oft besser; für die Frage „Wo befinde ich mich gerade?“ ist die GPS-Karte direkter. Ich würde die App deshalb nicht gegen einen Reiseführer ausspielen. Die überzeugendste Kombination ist eine Karte für die Orientierung und eine andere Quelle für Inhalte, Öffnungszeiten und persönliche Auswahl.

Konkrete Arbeitsweise für einen Tagesausflug

Mein bevorzugter Ablauf wäre einfach: Am Morgen prüfe ich die geplanten Sehenswürdigkeiten in der Karte und bespreche mit der Gruppe eine grobe Reihenfolge. Danach wird das Gerät vollständig geladen und während des Rundgangs nur bei Bedarf hervorgeholt. Vor jeder längeren Wegstrecke kontrolliere ich die Richtung, statt die Karte dauerhaft geöffnet zu lassen. So bleibt die Aufmerksamkeit bei der Stadt und der Akku wird nicht unnötig belastet.

Wenn die Gruppe sich trennt, würde ich vorher einen klaren Treffpunkt vereinbaren und die Position auf der Karte gemeinsam ansehen. Die App ist nicht als Kommunikationssystem gedacht, daher sollte niemand voraussetzen, dass sie automatisch mitteilt, wo sich die anderen befinden. Diese kleine Regel verhindert Missverständnisse: Die Karte hilft beim Festlegen eines Ortes, die eigentliche Abstimmung erfolgt über die gewählte Kommunikationsmöglichkeit der Gruppe.

Bei einem gemeinsamen Telefon würde ich außerdem nur eine Person gleichzeitig navigieren lassen. Das klingt banal, verhindert aber, dass mehrere Reisende parallel an der Karte drehen, herauszoomen oder eine andere Sehenswürdigkeit auswählen. Wer die Führung übernimmt, kann das Gerät nach dem Abschnitt weitergeben. Dadurch wird die Nutzung zu einem gemeinsamen Ablauf statt zu einer Sammlung einzelner, widersprüchlicher Anweisungen.

Wer den Kauf innerhalb der App erwägt, sollte ihn in diesen Ablauf einordnen: erst die kostenlose Nutzung kennenlernen, dann prüfen, ob die zusätzlichen Möglichkeiten für die eigene Reise einen Mehrwert bringen. Der Preis von 4,59 € über Google Play ist überschaubar, aber auch ein kleiner Kauf sollte bei einem Familiengerät bewusst erfolgen. Besonders bei Kindern würde ich die Entscheidung nicht ihnen überlassen, sondern gemeinsam mit der Person treffen, die das Konto verwaltet.

Wo ich Grenzen sehe

Die stärkste Einschränkung ist die enge Spezialisierung. Wer eine umfassende Reise-App mit aktuellen lokalen Meldungen, Buchungen, Bewertungen, Fahrplänen und persönlicher Organisation sucht, wird zusätzliche Anwendungen benötigen. Auch für eine Rundreise durch mehrere Regionen ist eine einzelne Stadtkarte nur ein Teil der Lösung. Die App überzeugt nicht durch eine möglichst große Funktionsliste, sondern durch die Konzentration auf Marrakesch.

Eine weitere Grenze liegt in der Verantwortung des Nutzers. GPS kann die Richtung unterstützen, aber es entscheidet nicht, welcher Weg für eine Familie, eine Person mit eingeschränkter Mobilität oder eine Gruppe mit Gepäck am angenehmsten ist. Ich würde die vorgeschlagene Orientierung deshalb immer mit der realen Umgebung abgleichen und bei Unsicherheit nachfragen. Gerade in einer fremden Stadt ist menschliche Aufmerksamkeit wichtiger als blindes Vertrauen in einen blauen Positionspunkt.

Auch die gemeinsame Nutzung hat ihren Preis: Wer ein einziges Gerät verwendet, muss sich auf eine gemeinsame Bedienung einigen. Persönliche Vorlieben, individuelle gespeicherte Ziele oder getrennte Reisepläne stehen dabei nicht im Mittelpunkt. Für eine Gruppe, die bewusst zusammenbleibt, ist das kein großes Problem. Für Reisende, die sich häufig aufteilen und unabhängig voneinander planen, ist eine stärker synchronisierte Lösung wahrscheinlich geeigneter.

Die kostenlose Verfügbarkeit macht den Test unkompliziert, aber ich würde vor der Abreise nicht nur nach dem Preis entscheiden. Wichtiger ist, ob die Kartenansicht zur eigenen Art zu reisen passt. Manche Menschen möchten jeden Schritt über eine große Plattform organisieren; andere brauchen nur eine verlässliche lokale Orientierung. Für die zweite Gruppe ist der Ansatz deutlich passender.

Mein Urteil für Haushalte und Reisegruppen

Ich sehe die Offline-Karte von Marrakesh als ruhiges, zweckmäßiges Werkzeug für Menschen, die Marrakesch erkunden und dabei nicht ständig von einer Internetverbindung abhängig sein möchten. Die Anwendung ist kostenlos, für alle Altersgruppen freigegeben und mit Android 6.0 auch für ältere kompatible Geräte interessant. Aerostatmaps bleibt bei einer klaren Aufgabe: Karte, Sehenswürdigkeiten und GPS-Navigation für diesen konkreten Ort.

Für einen Haushalt ist besonders angenehm, dass kein kompliziertes gemeinsames Profil nötig ist, um die Karte weiterzugeben. Eltern können sie vorbereiten, Jugendliche können bei der Orientierung helfen und die Gruppe kann das Gerät während des Tages gemeinsam verwenden. Gleichzeitig sollte man keine Familienverwaltung, automatische Standortfreigabe oder umfassende Reiseplanung erwarten. Das sind keine versteckten Schwächen, sondern schlicht Aufgaben, für die andere Werkzeuge besser geeignet sind.

Ich würde die App empfehlen, wenn Marrakesch das zentrale Reiseziel ist, Offline-Orientierung wichtig ist und die Gruppe eine einfache gemeinsame Karte sucht. Ich würde eher zu einer allgemeinen Kartenplattform greifen, wenn aktuelle Geschäftsdetails, Bewertungen, Verkehrsinformationen oder mehrere Reiseorte im Vordergrund stehen. Ein gedruckter Plan und ein Reiseführer bleiben sinnvolle Ergänzungen, besonders für Akku-Reserven und kulturelle Hintergründe.

Unterm Strich ist Offline-Karte von Marrakesh keine komplette Reisebegleitung, sondern eine fokussierte Navigationshilfe. Genau darin liegt ihr Wert. Wenn ich vor dem Spaziergang kurz plane, das Gerät gemeinsam und sparsam nutze und GPS als Unterstützung statt als Ersatz für Aufmerksamkeit behandle, kann die App im Alltag einer Marrakesch-Reise spürbar entspannen. Für mich ist sie deshalb eine gute Wahl für lokale Orientierung, aber nur dann, wenn ich ihre klare Grenze akzeptiere: Sie hilft mir, mich zurechtzufinden, sie organisiert nicht die gesamte Reise.

FAQ

Was ist die Offline-Karte von Marrakesh und wofür kann ich sie verwenden?

Die Offline-Karte von Marrakesh ist eine mobile Stadtkarte, mit der du dich in Marrakesch orientieren kannst, ohne dauerhaft eine Internetverbindung zu benötigen. Sie kann bei der Suche nach Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Geschäften und wichtigen Straßen hilfreich sein. Besonders praktisch ist sie auf Reisen, wenn mobile Daten teuer, das Netz unzuverlässig oder WLAN nicht verfügbar ist.

Funktioniert die Karte wirklich ohne Internetverbindung?

Damit die Karte offline funktioniert, musst du die benötigten Kartendaten normalerweise vor der Reise herunterladen oder innerhalb der App speichern. Danach kannst du viele grundlegende Karteninformationen auch ohne mobile Daten aufrufen. Funktionen wie aktuelle Verkehrsmeldungen, Live-Standorte, Online-Suche oder externe Inhalte können jedoch weiterhin eine Internetverbindung benötigen. Es empfiehlt sich, die Karte vor der Abreise vollständig zu testen.

Welche Orte und Informationen sind in der Marrakesch-Karte enthalten?

Der genaue Umfang hängt von der jeweiligen App-Version ab, in der Regel umfasst die Offline-Karte jedoch zentrale Straßen, Viertel und bekannte Sehenswürdigkeiten von Marrakesch. Häufig lassen sich auch Hotels, Restaurants, Museen, Märkte und öffentliche Einrichtungen finden. Vor dem Download solltest du prüfen, ob die von dir gewünschten Ziele enthalten sind und wie aktuell die Kartendaten sind.

Kann ich meinen aktuellen Standort und Routen ohne Internet verfolgen?

Viele Smartphones können den Standort über GPS auch ohne mobile Internetverbindung bestimmen. Wenn die App diese Funktion unterstützt, kannst du dadurch deine Position auf der heruntergeladenen Karte anzeigen lassen. Eine präzise Navigation mit Abbiegehinweisen, Echtzeit-Verkehrsdaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist offline jedoch möglicherweise eingeschränkt. Für wichtige Wege solltest du die Route vorher speichern und zusätzlich Orientierungspunkte beachten.

Ist die Offline-Karte von Marrakesh kostenlos und welche Berechtigungen benötigt sie?

Ob die Anwendung kostenlos ist, hängt vom Anbieter und der jeweiligen Version für Android oder iOS ab. Manche Funktionen können durch Werbung, kostenpflichtige Zusatzinhalte oder Premium-Versionen ergänzt werden. Bei der Installation solltest du außerdem die angeforderten Berechtigungen prüfen, insbesondere den Standortzugriff und den Speicherzugriff für Kartendaten. Lade die App am besten nur aus dem offiziellen App Store oder Google Play Store herunter.

Werbung

Herunterladen

Im Google Play Store herunterladen Im App Store herunterladen

Verwandte Apps