Parqet - Portfolio Tracker
4,5 Finanzen Aktualisiert 2. September 2026
Screenshots
Vorteile
- Übersichtliche Darstellung von Vermögen
- Rendite und Depotentwicklung
- Unterstützt mehrere Depots und Konten in einer zentralen Übersicht
- Automatische Kursaktualisierungen erleichtern die tägliche Kontrolle
- Transaktionen lassen sich für eine genauere Auswertung importieren
- Hilfreiche Kennzahlen für langfristige Anlageentscheidungen
Nachteile
- Nicht alle Banken und Broker werden direkt unterstützt
- Einige Funktionen sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo verfügbar
- Die Einrichtung kann bei vielen Wertpapieren etwas Zeit beanspruchen
- Kursdaten oder Depotwerte können gelegentlich verzögert erscheinen
- Für aktive Trader bietet die App nur wenige Handelsfunktionen
Analysiert von Mobexer
Ich habe Parqet - Portfolio Tracker vor allem mit einer Frage ausprobiert: Hilft die App einem Haushalt wirklich dabei, den Überblick über Geldanlagen zu behalten, ohne dass daraus ein unübersichtliches Gemeinschaftskonto wird? Mein Eindruck fällt klar aus: Für die persönliche Beobachtung von Depots, Wertpapieren und Vermögensentwicklung ist Parqet angenehm fokussiert. Für gemeinsam verwaltete Finanzen braucht man dagegen vorher eine saubere Absprache, wer welche Daten einträgt, welche Ansichten geteilt werden und wo die persönliche Grenze bleibt.
Die Anwendung gehört in den Bereich Finanzen und stammt von Parqet Fintech GmbH. Im Mittelpunkt steht nicht das Bezahlen im Alltag, sondern die Darstellung des eigenen Vermögens. Genau diese Spezialisierung ist ihre größte Stärke. Ich bekomme keine überladene Haushaltsbuch-App, die gleichzeitig Einkaufslisten, Versicherungen und Banküberweisungen abdecken will, sondern ein Werkzeug, das sich auf die Frage konzentriert: Wie entwickelt sich mein Portfolio eigentlich?
Parqet im gemeinsamen Alltag: nützlich, aber nicht automatisch ein Familienkonto
Ein realistisches Beispiel ist ein Paar, bei dem eine Person den ETF-Sparplan verwaltet, während die andere hauptsächlich wissen möchte, wie sich das gemeinsame Anlageziel entwickelt. In diesem Fall kann ein Portfolio-Tracker viel angenehmer sein als mehrere Depot-Apps nebeneinander. Man kann sich zu einem festen Zeitpunkt zusammensetzen, die relevanten Positionen durchgehen und über die Entwicklung sprechen, ohne jedes Mal verschiedene Oberflächen erklären zu müssen.
Wichtig ist aber die Unterscheidung zwischen gemeinsamer Finanzplanung und gemeinsamem App-Zugang. Parqet ist nicht automatisch eine Familienzentrale. Ich würde die Anwendung deshalb nicht einfach auf einem gemeinsam genutzten Smartphone öffnen und davon ausgehen, dass damit alle Beteiligten denselben Informationsstand haben. Persönliche Vermögensdaten gehören zu den sensibelsten Informationen überhaupt. Schon innerhalb eines Haushalts sollte klar sein, ob eine Person nur die eigene Anlageübersicht führt oder ob beide bewusst dieselben Daten sehen sollen.
Für eine Haushaltsbesprechung ist die App besonders dann hilfreich, wenn man vorher eine kleine Ordnung festlegt. Welche Depots gehören zur gemeinsamen Planung? Werden private Rücklagen getrennt betrachtet? Soll die Übersicht den aktuellen Wert zeigen oder eher die langfristige Entwicklung? Diese Fragen löst die App nicht für mich, aber sie macht die anschließende Unterhaltung konkreter. Statt über vage Eindrücke zu sprechen, kann ich mich auf eine gemeinsame Vermögensansicht beziehen.
Ein praktischer Ablauf sieht so aus: Eine Person pflegt die eigenen Anlagen, die andere stellt Fragen und notiert gemeinsame Ziele außerhalb der App. Danach wird entschieden, welche Positionen in die Haushaltsplanung einfließen. Das verhindert, dass private Anlagen versehentlich als gemeinsames Vermögen behandelt werden. Gerade bei unverheirateten Paaren, Wohngemeinschaften oder erwachsenen Kindern im selben Haushalt ist diese Trennung sinnvoll.
Warum die persönliche Perspektive besser funktioniert als ein offenes Gemeinschaftsgerät
Auf einem persönlichen Smartphone wirkt ein Portfolio-Tracker am stimmigsten. Ich kann die Entwicklung in Ruhe ansehen, einzelne Veränderungen einordnen und entscheiden, wann ich die App überhaupt öffnen möchte. Auf einem Tablet im Wohnzimmer oder einem Gerät, das mehrere Familienmitglieder verwenden, entsteht dagegen schnell eine andere Situation: Die Übersicht ist sichtbar, auch wenn gerade niemand über Geld sprechen wollte.
Das ist kein spezielles Problem von Parqet, aber bei einer Vermögens-App fällt es stärker ins Gewicht als bei einer Wetter- oder Einkaufslisten-App. Wer ein gemeinsames Gerät nutzt, sollte deshalb eine klare Grenze ziehen: Die Anwendung bleibt entweder dem jeweiligen persönlichen Bereich vorbehalten oder wird nur bewusst während einer gemeinsamen Finanzrunde geöffnet. Ich würde keine vertraulichen Portfolioansichten dauerhaft auf einem frei zugänglichen Bildschirm liegen lassen.
Für Eltern, die ihren Kindern den Umgang mit Geld erklären möchten, kann die App als Gesprächsanlass dienen. Ich würde dafür aber eher eine gemeinsam ausgewählte, vereinfachte Betrachtung verwenden und nicht ungefragt das komplette persönliche Portfolio zeigen. Ein Kind muss nicht jede Position, jeden Wert oder jede private Rücklage kennen, um zu verstehen, was langfristiges Investieren bedeutet.
Einrichtung und klare Grenzen zwischen den Konten
Die Einrichtung wirkt am sinnvollsten, wenn man nicht versucht, sofort das gesamte finanzielle Leben abzubilden. Ich würde mit den Anlagen beginnen, die ich tatsächlich regelmäßig beobachten möchte. Das kann ein einzelnes Depot sein oder eine überschaubare Auswahl aus langfristig gehaltenen Wertpapieren. Erst danach lohnt es sich, die Darstellung mit weiteren Vermögensbestandteilen zu ergänzen, sofern sie für die eigene Übersicht relevant sind.
Dieser schrittweise Start ist besonders bei gemeinsamer Nutzung wichtig. Wenn zwei Personen gleichzeitig Daten sammeln, kann schnell unklar werden, ob ein Bestand doppelt erfasst wurde oder ob eine Position nur in einer privaten Übersicht auftauchen soll. Eine einfache interne Regel hilft: Jede Anlage bekommt einen verantwortlichen Besitzer, und gemeinsame Ziele werden getrennt von den persönlichen Konten besprochen.
Ich würde außerdem zwischen drei Ebenen unterscheiden: persönliche Anlagen, gemeinsames Haushaltsvermögen und reine Planungswerte. Diese Kategorien sollte man nicht gedanklich vermischen. Ein persönliches Depot kann für die eigene Altersvorsorge bestimmt sein, während ein gemeinsames Sparziel für eine Wohnung oder eine größere Anschaffung gedacht ist. Die App liefert den Überblick über das Portfolio; die Bedeutung hinter den Zahlen muss der Haushalt selbst festlegen.
Ein nicht sofort offensichtlicher Vorteil eines spezialisierten Trackers liegt genau in dieser Möglichkeit zur bewussten Auswahl. Eine klassische Banking-App zeigt mir häufig vor allem das Konto, das mit der jeweiligen Bank verbunden ist. Parqet passt besser zu Menschen, die mehrere Anlagen gedanklich zusammenführen möchten. Der Preis dafür ist, dass ich mehr Verantwortung für die Struktur übernehme. Wer eine vollständig automatische Finanzzentrale erwartet, könnte die zusätzliche Ordnung als Arbeit empfinden.
Was ich vor der gemeinsamen Einrichtung klären würde
- Besitz: Wem gehört eine Position rechtlich und in der persönlichen Planung?
- Zweck: Dient sie der Altersvorsorge, einem gemeinsamen Ziel oder der freien Geldanlage?
- Sichtbarkeit: Wer soll die Werte sehen und wer soll nur über das Ziel informiert werden?
- Pflege: Wer prüft, ob die Übersicht noch aktuell und verständlich ist?
Diese vier Punkte klingen banal, verhindern aber viele Missverständnisse. Besonders bei einem gemeinsam genutzten Gerät sollte nicht die technische Verfügbarkeit darüber entscheiden, wer etwas sehen darf. Ein offener Bildschirm ist keine Zustimmung zur vollständigen Einsicht in die Finanzen einer anderen Person.
Die App ist kostenlos erhältlich und richtet sich damit auch an Nutzer, die zunächst ohne große Hürde ausprobieren möchten, ob eine Portfolioübersicht zum eigenen Alltag passt. Zusätzlich gibt es In-App-Käufe, die bei Abrechnung über Google Play zwischen 11,99 € und 329,99 € liegen können. Für mich bedeutet das: Vor einer gemeinsamen Nutzung sollte jede Person prüfen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden und ob ein kostenpflichtiger Umfang für den eigenen Zweck sinnvoll ist.
Koordination im Haushalt statt ständiges Nachschauen
Ein Portfolio-Tracker kann eine gute Grundlage für regelmäßige Gespräche sein, aber er sollte nicht zum Auslöser für tägliche Diskussionen über jede Marktbewegung werden. In meinem Alltag wäre ein fester Termin hilfreicher als ständiges Kontrollieren. Zum Beispiel kann man einmal im Monat gemeinsam die Entwicklung ansehen, Fragen sammeln und anschließend wieder Abstand gewinnen. Die App unterstützt dabei als gemeinsame Sicht auf das Vermögen, ersetzt aber keine Anlagestrategie.
Gerade bei Paaren mit unterschiedlichen Risikogefühlen ist das nützlich. Eine Person möchte vielleicht jede Veränderung verstehen, während die andere nur wissen will, ob das langfristige Ziel noch plausibel aussieht. Beide Perspektiven können nebeneinander bestehen. Ich würde in solchen Fällen nicht versuchen, die App so einzurichten, dass sie jeden Nutzer gleich stark einbindet. Besser ist eine klare Rollenverteilung: Eine Person kennt die Details, beide sprechen über die Auswirkungen auf den Haushalt.
Ein weiterer konkreter Anwendungsfall ist die Vorbereitung auf ein Gespräch über Sparraten. Statt nur zu sagen, dass das Portfolio „gut läuft“, kann man prüfen, ob die aktuelle Aufteilung noch zum gemeinsamen Ziel passt. Dabei sollte man nicht nur auf einen momentanen Wert schauen. Ein Portfolio kann kurzfristig erfreulich wirken und trotzdem nicht zur eigenen Risikotoleranz passen. Die App liefert den Anlass zur Prüfung, die Entscheidung bleibt bei den Menschen.
Für mich ist das auch der Punkt, an dem Parqet besser abschneidet als eine einfache Notiz oder eine Tabellenkalkulation. Eine Tabelle kann zwar flexibel sein, verlangt aber viel Handarbeit und wird schnell unübersichtlich, wenn mehrere Positionen, Zeitpunkte und persönliche Kategorien zusammenkommen. Eine Banking-App ist dagegen bequem für Kontostände und Transaktionen, bildet aber nicht immer die Sicht ab, die Anleger für ihr gesamtes Portfolio brauchen. Parqet sitzt genau zwischen diesen beiden Ansätzen: fokussierter als eine Tabelle, anlageorientierter als eine gewöhnliche Bank-App.
Die Stärke der Übersicht ist zugleich ihre Grenze
Ich würde die Anwendung vor allem als Beobachtungs- und Ordnungswerkzeug verstehen. Sie hilft mir, mein Vermögen in einer verständlicheren Form zu betrachten. Sie nimmt mir aber nicht die Aufgabe ab, Anlageentscheidungen zu prüfen, Risiken einzuschätzen oder steuerliche Fragen zu klären. Wer erwartet, dass eine Übersicht automatisch sagt, welche Position verkauft werden sollte, sucht wahrscheinlich nach einer anderen Art von Finanzdienst.
Auch für ein Haushaltsbudget ist Parqet nicht automatisch die beste Wahl. Wenn mein Hauptproblem darin besteht, monatliche Ausgaben zu kategorisieren, Rechnungen zu planen oder Kontobewegungen zu kontrollieren, wäre eine klassische Budget-App passender. Wenn ich dagegen mehrere Wertpapierbestände beobachten und ihre Bedeutung für mein Gesamtvermögen verstehen möchte, spielt der Portfolio-Fokus seine Vorteile aus.
Ein sinnvoller Tipp ist, die App nicht als tägliche Bewertung der eigenen finanziellen Leistung zu verwenden. Bei langfristigen Anlagen kann zu häufiges Nachsehen unnötigen Druck erzeugen. Ich würde die Übersicht eher nutzen, um Abweichungen, Veränderungen in der Aufteilung oder den Fortschritt eines Ziels zu erkennen. Das ist eine ruhigere und meiner Meinung nach sinnvollere Nutzung als das ständige Reagieren auf kurzfristige Bewegungen.
Alter, Vertrauen und die Frage nach dem richtigen Nutzer
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das beschreibt die formale Einstufung, sagt aber wenig darüber aus, ob die App für jedes Kind praktisch geeignet ist. Vermögensübersichten sind kein Spielzeug, und jüngere Nutzer brauchen wahrscheinlich eine Erklärung durch Erwachsene. Ich würde die Anwendung deshalb nicht danach auswählen, ob ein Kind sie technisch öffnen kann, sondern danach, ob es die Zahlen und ihre Bedeutung bereits verantwortungsvoll einordnen kann.
Für Jugendliche kann ein begrenzter Einblick in ein Lern- oder Sparziel interessant sein. Dabei sollte der Erwachsene entscheiden, welche Informationen wirklich nötig sind. Ein Gespräch über regelmäßiges Sparen, Geduld und Schwankungen ist pädagogisch wertvoller, als einem Kind einfach den kompletten Kontostand oder jedes Detail der Familienfinanzen zu zeigen.
Auch innerhalb einer Partnerschaft ist Vertrauen nicht dasselbe wie vollständige Transparenz in jeder einzelnen Zahl. Manche Menschen teilen gern ihre gesamte Vermögenssituation, andere möchten private Rücklagen getrennt halten. Beides kann legitim sein. Parqet eignet sich deshalb besonders gut für Haushalte, die ihre Regeln vor der Nutzung festlegen. Wer eine App sucht, die automatisch alle Beteiligten mit passenden Rollen und Freigaben organisiert, sollte seine Erwartungen an dieses Produkt entsprechend zurückhaltend formulieren.
Bei gemeinsam genutzten Geräten würde ich zusätzlich darauf achten, dass die Anwendung nicht aus Bequemlichkeit dauerhaft geöffnet bleibt. Das ist eine einfache, aber wichtige Sicherheitsgewohnheit. Eine Finanzübersicht sollte genauso bewusst behandelt werden wie ein persönliches Bankkonto, auch wenn der Tracker selbst nicht für Überweisungen gedacht ist.
Die technische Einstiegshürde ist für viele Android-Nutzer überschaubar: Die aktuelle Version ist 1.25.8 und setzt Android 8.0 oder neuer voraus. Das macht die App auch für Geräte interessant, die nicht ganz neu sind. Für iPhone-Nutzer ist entscheidend, die jeweilige Version im passenden App-Store zu prüfen; in meinem Urteil steht aber unabhängig vom Gerät die Frage im Vordergrund, ob der Portfolio-Ansatz zum eigenen Finanzalltag passt.
Für wen sich Parqet besonders lohnt
Ich empfehle Parqet vor allem Anlegern, die mehr als ein einzelnes Depot im Blick behalten möchten. Wer verschiedene Wertpapierbestände, langfristige Ziele oder mehrere Anlageorte gedanklich zusammenführen will, erhält eine klarere Perspektive als mit vielen voneinander getrennten Bank-Apps. Auch Menschen, die ihre Finanzen regelmäßig mit dem Partner oder der Partnerin besprechen, können von einer gemeinsamen, strukturierten Gesprächsgrundlage profitieren.
Die Nutzerbasis wirkt bereits groß genug, dass die App nicht wie ein völlig unbekanntes Nischenprojekt erscheint: Es gibt über 100.000 Installationen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 aus rund 3.400 Bewertungen. Diese Zahlen sind für mich ein hilfreicher Hinweis auf eine etablierte Nutzung, aber kein Ersatz für die eigene Prüfung. Eine gute Bewertung sagt nicht automatisch, dass die Arbeitsweise zu meinem Haushalt oder meiner persönlichen Ordnung passt.
Weniger passend ist die Anwendung für Menschen, die ausschließlich ihre monatlichen Ausgaben verwalten möchten. Auch wer eine vollautomatische Bankzentrale mit gemeinsamem Familienzugang, detaillierten Rollen und umfassender Haushaltsbuchführung erwartet, sollte sich eher nach einer dafür spezialisierten Lösung umsehen. Parqet ist überzeugender, wenn das Portfolio im Mittelpunkt steht und die Nutzer bereit sind, ihre persönlichen und gemeinsamen Informationen sauber zu trennen.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Einfachheit. Die konzentrierte Ausrichtung macht die App verständlicher als ein riesiges Finanzcockpit, kann aber für Einsteiger zunächst ungewohnt sein. Wer bisher nur den Kontostand geprüft hat, muss sich erst daran gewöhnen, dass Vermögen aus mehreren Bestandteilen besteht und die richtige Interpretation wichtiger ist als ein einzelner Tageswert.
Mein Urteil für den Haushalt
Nach meiner Nutzung sehe ich Parqet als starken Portfolio-Begleiter für Einzelpersonen und als brauchbare Gesprächsgrundlage für Paare oder Familien. Die App kann helfen, Anlagebestände verständlich zusammenzufassen, gemeinsame Ziele greifbarer zu machen und die üblichen verstreuten Ansichten aus mehreren Bank-Apps zu ersetzen. Besonders gut gefällt mir, dass der Fokus auf dem Vermögen liegt, statt den Nutzer mit einem kompletten Finanzuniversum abzulenken.
Für den gemeinsamen Einsatz würde ich sie allerdings nicht einfach als Familienkonto behandeln. Der bessere Weg ist eine klare persönliche Zuständigkeit, ein bewusst gewählter Umfang an sichtbaren Daten und ein regelmäßiger Termin zur Abstimmung. So bleibt die App ein hilfreiches Werkzeug und wird nicht zur Quelle von Missverständnissen über Besitz, Privatsphäre oder finanzielle Entscheidungen.
Mein abschließender Eindruck ist deshalb differenziert: Parqet ist eine gute Wahl, wenn du dein Portfolio verstehen und mit vertrauten Personen besprechen möchtest, aber nicht, wenn du eine vollständige Haushaltsverwaltung mit automatischen Familienrollen suchst. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit erleichtert das Ausprobieren, während die zusätzlichen Käufe vorher genau zum eigenen Bedarf passen sollten. Für Anleger mit einem klaren Wunsch nach Vermögensübersicht ist die App empfehlenswert; für reine Budgetplanung oder vollständig geteilte Haushaltsfinanzen würde ich eine spezialisiertere Alternative vorziehen.
FAQ
Was ist Parqet – Portfolio Tracker und für wen eignet sich die App?
Parqet – Portfolio Tracker ist eine Anwendung zur Übersicht und Analyse von Wertpapierportfolios. Nutzer können ihre Anlagen, Gewinne, Verluste, Dividenden und die Entwicklung verschiedener Positionen zentral verfolgen. Die App eignet sich besonders für Privatanleger, die mehrere Depots oder Konten besitzen und ihre Investments übersichtlich zusammenfassen möchten. Sie ersetzt jedoch keine individuelle Anlageberatung und sollte nicht als alleinige Grundlage für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen verwendet werden.
Kann ich meine Depots automatisch mit Parqet verbinden?
Ob eine automatische Verbindung möglich ist, hängt vom jeweiligen Broker, der unterstützten Schnittstelle und der gewählten Parqet-Version ab. In vielen Fällen lassen sich Transaktionen auch manuell importieren oder über Dateien einlesen. Vor dem Download sollten Nutzer prüfen, ob ihr Broker unterstützt wird und welche Daten benötigt werden. Bei manuellen Importen ist es besonders wichtig, Käufe, Verkäufe, Gebühren, Dividenden und Steuern korrekt zu erfassen.
Welche Informationen kann ich mit Parqet analysieren?
Parqet bietet je nach Konto und Datenquelle verschiedene Auswertungen rund um das Portfolio. Dazu können unter anderem die Gesamtentwicklung, einzelne Wertpapiere, Renditen, Dividenden, Einzahlungen, Entnahmen und die Vermögensaufteilung gehören. Die Darstellung hilft dabei, Konzentrationen oder Veränderungen im Depot schneller zu erkennen. Die Genauigkeit der Ergebnisse hängt allerdings davon ab, wie vollständig und korrekt die importierten oder manuell eingetragenen Transaktionen sind.
Ist Parqet – Portfolio Tracker kostenlos nutzbar?
Parqet kann grundsätzlich mit kostenlosen oder eingeschränkten Funktionen angeboten werden, während bestimmte Analysen, Komfortfunktionen oder zusätzliche Möglichkeiten an ein kostenpflichtiges Abonnement gebunden sein können. Die genauen Preise und Leistungsunterschiede können sich ändern. Deshalb sollten Interessierte vor der Registrierung die aktuelle Tarifübersicht im App-Store oder auf der offiziellen Website prüfen. Auch mögliche Testzeiträume und Bedingungen für eine automatische Verlängerung sollten beachtet werden.
Sind meine Finanzdaten in Parqet sicher und was sollte ich beim Datenschutz beachten?
Bei einer Portfolio-App ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Daten gespeichert werden und wie der Zugriff auf verbundene Konten funktioniert. Nutzer sollten die Datenschutzbestimmungen, Berechtigungen und Sicherheitsmaßnahmen von Parqet lesen, bevor sie persönliche Finanzinformationen importieren. Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort und aktivieren Sie, falls verfügbar, zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Außerdem sollte klar sein, ob die App lediglich Lesedaten verarbeitet oder Transaktionen bei einem Broker ausführen kann.











