Readest: EPUB & PDF Reader

4,4 Bücher & Nachschlagewerke Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Unterstützt EPUB
  • PDF
  • MOBI und weitere gängige Buchformate.
  • Synchronisiert Lesepositionen und Notizen über mehrere Geräte hinweg.
  • Anpassbare Schriftarten
  • Abstände und Bildschirmfarben erleichtern das Lesen.
  • Markierungen und Notizen lassen sich direkt im Text übersichtlich verwalten.
  • Die übersichtliche Oberfläche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Bibliothek.

Nachteile

  • Einige erweiterte Funktionen können eine kurze Einarbeitung erfordern.
  • Bei sehr großen PDF-Dateien kann das Öffnen länger dauern.
  • Die Darstellung komplexer PDF-Layouts ist nicht immer perfekt.
  • Für bestimmte Synchronisationsfunktionen ist möglicherweise ein Konto nötig.
  • Der Funktionsumfang kann auf älteren Geräten etwas langsamer reagieren.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Ich lese nicht immer am selben Ort und auch nicht immer auf demselben Gerät. Genau für diesen Alltag ist Readest interessant: Die App des Entwicklers Readest richtet sich an Menschen, die EPUB- und PDF-Dateien nicht nur öffnen, sondern unterwegs weiterlesen, markieren, übersetzen oder sich Inhalte anhören möchten. In meinem Eindruck liegt die Stärke weniger in einer spektakulären Einzel­funktion als im Versuch, den kompletten Weg eines Dokuments zusammenzuhalten.

Readest gehört zu den Bücher- und Nachschlage-Apps und ist kostenlos erhältlich. Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,4 aus rund 1.200 Bewertungen, außerdem kommt die Anwendung auf über 100.000 Installationen. Das wirkt für mich wie ein gutes Zeichen für einen noch vergleichsweise jungen Reader, ersetzt aber nicht den eigenen Blick auf den täglichen Ablauf: Wie kommt ein Buch hinein, was passiert beim Wechsel zwischen Geräten und wo stößt der Komfort an Grenzen?

Vom vorhandenen Dokument bis zum fertigen Leseabend

Der erste Schritt: Dateien statt geschlossenes Bücherregal

Mein sinnvollster Einstieg in Readest ist nicht die Suche nach einem neuen Buch, sondern eine bereits vorhandene Datei. Wer EPUBs aus einer Bibliothek, PDFs aus dem Studium oder eigene Unterlagen auf dem Gerät hat, kann die App als zentrale Lesestelle ausprobieren. Das ist ein anderer Ansatz als bei Plattformen, die vor allem ihren eigenen Shop in den Mittelpunkt stellen. Readest fühlt sich eher wie ein Werkzeug für die persönliche Dokumentensammlung an.

Das macht die App besonders interessant, wenn die eigene Bibliothek aus unterschiedlichen Quellen stammt. Ein Roman im EPUB-Format verhält sich beim Lesen anders als ein fest gesetztes PDF, und genau diese Unterscheidung sollte man im Alltag im Kopf behalten. EPUB eignet sich meist besser für variable Schriftgrößen und verschiedene Displays, während ein PDF häufig seine ursprüngliche Seitenaufteilung behalten soll. Readest bringt beide Formate in dieselbe Leseumgebung, aber es kann die grundlegenden Unterschiede zwischen ihnen natürlich nicht abschaffen.

Ein realistischer Ablauf sieht bei mir so aus: Ich erhalte ein PDF mit längeren Notizen, öffne es zunächst auf dem Smartphone und lese nur den relevanten Abschnitt. Später möchte ich an einer größeren Ansicht weiterlesen, eine Stelle kommentieren und unterwegs noch einmal auf eine markierte Passage zurückgreifen. Der Wert der App entsteht dann nicht beim bloßen Öffnen, sondern an den Übergängen zwischen diesen einzelnen Tätigkeiten.

Lesen ohne ständiges Nachjustieren

Bei einem EPUB achte ich zuerst darauf, ob sich die Darstellung angenehm an meinen Leseort anpasst. Auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm ist eine flexible Textdarstellung wichtiger als eine möglichst originalgetreue Seite. Bei einem PDF ist es umgekehrt: Dort will ich Tabellen, Randnotizen und Seitenaufbau so sehen, wie sie angelegt wurden. Readest ist deshalb am überzeugendsten, wenn man die Dateiart bewusst berücksichtigt, statt jedes Dokument wie ein gewöhnliches E-Book zu behandeln.

Für längere Sitzungen hilft mir die klare Trennung zwischen Lesen und Nachschlagen. Ich kann einen Roman einfach fortsetzen, während ich bei einem Fachtext eher abschnittsweise arbeite. Diese beiden Nutzungsweisen verlangen unterschiedliche Gewohnheiten: Beim Roman möchte ich nicht aus dem Lesefluss gerissen werden, beim Fachtext sind Markierungen, Kommentare und Übersetzungen Teil der eigentlichen Arbeit.

Ein nützlicher Tipp ist, nicht sofort alles zu markieren, was interessant klingt. Bei längeren PDFs wird eine Sammlung aus zu vielen Hervorhebungen schnell unübersichtlich. Ich markiere lieber nur Aussagen, zu denen ich später eine eigene Notiz brauche. So bleibt der Übergang vom Lesen zum Wiederholen brauchbar, statt in einer langen Liste beliebiger Fundstellen zu enden.

Markieren, kommentieren und übersetzen

Die Kombination aus Markierungen und Kommentaren ist für mich der Punkt, an dem Readest über einen einfachen Dateibetrachter hinausgeht. Beim Lesen eines fremdsprachigen Textes kann ich eine schwierige Passage zunächst hervorheben, die Bedeutung klären und anschließend eine eigene kurze Notiz daneben setzen. Das ist praktischer, als zwischen Reader, Übersetzungs-App und Notizprogramm hin und her zu springen.

Der Vorteil zeigt sich besonders bei einem Lernablauf: Ich lese einen Abschnitt, übersetze nur den Ausdruck, der den Zusammenhang wirklich blockiert, und notiere anschließend in eigenen Worten, worum es in der Passage geht. Dadurch bleibt die Übersetzung ein Hilfsmittel und wird nicht zum Ersatz für das Verstehen. Wer regelmäßig Fachtexte liest, kann so aus einem passiven Dokument schrittweise ein persönliches Arbeitsmaterial machen.

Gleichzeitig würde ich Kommentare nicht mit einem vollständigen Wissensmanagement-System verwechseln. Für umfangreiche Forschungsprojekte, komplexe Querverweise oder eine über Jahre gepflegte Zettelsammlung ist ein spezialisiertes Notizprogramm wahrscheinlich die bessere Ergänzung. Readest ist stark an der Stelle, an der die Notiz direkt am gelesenen Inhalt entstehen soll. Sobald daraus ein großes, unabhängiges Archiv werden soll, braucht man einen weiteren Arbeitsort.

Der Audio-Weg: lesen lassen statt selbst lesen

Dass die App Inhalte auch hörbar machen kann, erweitert den Ablauf sinnvoll. Ich kann einen Text beim Spaziergang oder bei einfachen Haushaltsarbeiten weiterverfolgen, anstatt auf den Bildschirm angewiesen zu sein. Für Romane oder längere, fortlaufende Texte ist das naheliegend. Bei Tabellen, Fußnoten, komplizierten Formeln oder stark gestalteten PDFs würde ich dagegen nicht dieselbe Verständlichkeit erwarten wie beim visuellen Lesen.

Hier liegt ein wichtiger Unterschied zu einer klassischen Hörbuch-App: Ein Reader, der Text vorliest, arbeitet mit dem Dokument, das ich bereits besitze. Das ist praktisch, wenn ich nicht für jede Datei eine separate Audiofassung suchen möchte. Es bedeutet aber auch, dass die Qualität des Hörerlebnisses stark vom Ausgangsmaterial abhängt. Ein sauber strukturierter EPUB ist dafür vermutlich angenehmer als ein PDF, dessen Text aus ungewöhnlichen Spalten, Scans oder vielen Seitenelementen besteht.

Ich würde die Vorlesefunktion deshalb als flexible zweite Ebene nutzen, nicht als vollständigen Ersatz für jedes Hörbuch. Für konzentriertes literarisches Hören bevorzuge ich weiterhin eine dafür produzierte Aufnahme. Für das Wiederholen eines Artikels, das Auffrischen eines Kapitels oder das Überbrücken eines kurzen Weges ist die Audiooption in Readest jedoch deutlich nützlicher als ein Reader, der ausschließlich auf Bildschirmlektüre ausgelegt ist.

Der Wechsel zwischen Geräten

Der eigentliche Alltagstest beginnt beim Gerätewechsel. Readest verspricht, Lesen, Markierungen, Übersetzungen und das Hören auf mehreren Geräten zusammenzuführen. In meinem Workflow ist das entscheidend: Ich möchte nicht am nächsten Gerät erst herausfinden müssen, auf welcher Seite ich war oder welche Passage ich bereits kommentiert habe.

Ein typischer Übergang wäre für mich morgens das Smartphone, mittags ein größeres Gerät und abends wieder das Smartphone. Wenn Leseposition und Anmerkungen sauber mitwandern, wird aus einzelnen Sitzungen ein zusammenhängender Vorgang. Besonders bei einem Fachtext spart das Zeit, weil ich nicht erneut durch das Dokument suchen muss, um an die letzte Arbeitsstelle zu gelangen.

Der praktische Tipp dabei lautet, vor dem Schließen einer Sitzung kurz zu prüfen, ob die letzte Aktion abgeschlossen ist. Bei jeder Synchronisation kann ein unruhiger Wechsel zwischen Geräten problematisch sein, vor allem wenn man unmittelbar hintereinander auf mehreren Geräten Änderungen vornimmt. Ich würde daher nicht gleichzeitig dieselbe Datei an zwei Geräten bearbeiten, wenn eine Markierung oder ein Kommentar gerade besonders wichtig ist. Das ist weniger eine Kritik an einer einzelnen Funktion als eine vernünftige Arbeitsweise bei synchronisierten Dokumenten.

Was bei den Übergaben wirklich zählt

Die interessantesten Übergaben sind nicht nur technisch. Eine Datei muss vom Eingang in die Bibliothek gelangen, eine Lese­position muss zur nächsten Sitzung mitgenommen werden, und aus einer Markierung soll später eine brauchbare Erinnerung werden. Readest deckt diese Kette in einer Anwendung ab, wodurch weniger Wechsel nötig sind als bei einer Kombination aus Dateimanager, PDF-Viewer, Übersetzer und separater Vorlese-App.

Gerade beim Lernen kann ich mir folgenden Ablauf vorstellen: Ein Kursmaterial kommt als PDF an, ich lese es auf dem Telefon, markiere eine Definition und schreibe eine kurze Erklärung dazu. Später wechsle ich auf ein anderes Gerät, höre den Abschnitt noch einmal und nutze die Markierung als Ausgangspunkt für die Wiederholung. Das Ergebnis ist kein automatisches Lernsystem, aber ein deutlich geordneterer Weg vom Dokument zur eigenen Zusammenfassung.

Beim privaten Lesen ist die Übergabe einfacher, aber nicht weniger angenehm. Ich kann ein EPUB zu Hause beginnen, unterwegs weiterhören und abends wieder an die visuelle Darstellung zurückkehren. Diese Mischung aus Text und Audio passt zu einem wechselnden Tagesablauf besser als ein System, das nur eine einzige Lesemethode unterstützt.

Wo Readest gegenüber üblichen Alternativen punktet

Im Vergleich zu einem reinen PDF-Viewer bietet Readest einen breiteren Ablauf: EPUB, PDF, Kommentare, Übersetzungen und Audio liegen näher beieinander. Ein einfacher Viewer ist oft schneller geöffnet und reicht vollkommen, wenn ich nur eine einzelne Datei ansehen oder eine Seite ausdrucken möchte. Sobald ich aber regelmäßig zwischen Lesen, Nachschlagen und Weiterarbeiten wechsle, wirkt die Bündelung in Readest sinnvoller.

Gegenüber einem geschlossenen E-Book-Ökosystem hat die App einen anderen Schwerpunkt. Wer Bücher fast ausschließlich in einem bestimmten Shop kauft und dort bereits komfortable Synchronisation, Lesezeichen und Hörbuchwechsel nutzt, erhält durch Readest nicht automatisch einen besseren Grund, das bestehende System zu verlassen. Für freie oder selbst verwaltete EPUB- und PDF-Dateien ist Readest dagegen näher an dem, was ich von einem vielseitigen Dokumentenleser erwarte.

Auch klassische Notizprogramme bleiben in manchen Situationen überlegen. Sie eignen sich besser, wenn ich Informationen aus vielen Quellen zusammenführen, Aufgaben verwalten oder ein langfristiges Wissensarchiv pflegen möchte. Readest gewinnt dort, wo die Anmerkung direkt am Text bleiben soll. Diese Abgrenzung ist wichtig, damit man die App nicht mit einem vollständigen Büro- oder Studien­system verwechselt.

Die Kostenfrage und der Einstieg

Der Einstieg ist kostenlos, was die Entscheidung leicht macht: Ich kann den eigenen Lesestapel ausprobieren, ohne zuerst ein kostenpflichtiges Paket einplanen zu müssen. Für bestimmte Funktionen oder Erweiterungen können bei der Abrechnung über Google Play In-App-Käufe zwischen 4,99 Euro und 49,99 Euro anfallen. Vor einem Kauf würde ich deshalb genau prüfen, welche Funktion ich tatsächlich brauche und ob mein persönlicher Ablauf auch mit dem kostenlosen Einstieg bereits vollständig funktioniert.

Diese Preisstruktur ist besonders für gelegentliche Leser relevant. Wer nur ab und zu ein PDF öffnet, braucht möglicherweise keine zusätzlichen Optionen. Wer dagegen täglich zwischen mehreren Geräten arbeitet, viele Dokumente kommentiert oder die Audiofunktion regelmäßig verwendet, kann einen erweiterten Funktionsumfang eher rechtfertigen. Ich würde nicht allein wegen der kostenlosen Verfügbarkeit eine Kaufentscheidung treffen, sondern erst nach einigen echten Sitzungen mit den eigenen Dateien.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zum Charakter einer Lese- und Nachschlage-App: Sie ist nicht auf ein bestimmtes Alter zugeschnitten, sondern auf die Inhalte, die man selbst hineinbringt. Für Familien ist trotzdem sinnvoll, die verwendeten Dokumente getrennt vom technischen Altershinweis zu betrachten, denn die App kann natürlich auch Texte öffnen, deren Inhalt nicht für jedes Kind geeignet ist.

Version, Reifegrad und kleine Reibungen

Zum Testzeitpunkt ist Version 0.12.1 aktuell. Die Versionsnummer vermittelt mir den Eindruck eines Produkts, das noch weiterentwickelt wird und bei dem sich Bedienabläufe verändern können. Das muss kein Nachteil sein: Gerade bei einer App, die mehrere Leseschritte miteinander verbindet, können Verbesserungen bei Synchronisation, Darstellung oder Anmerkungen spürbar helfen.

Es bedeutet aber auch, dass ich Readest nicht wie einen seit Jahren unveränderlichen Standard behandeln würde. Wer eine absolut eingespielte Umgebung für eine wichtige Arbeitsroutine benötigt, sollte die App zunächst mit weniger kritischen Dokumenten testen. Ich würde besonders kontrollieren, ob das eigene EPUB sauber dargestellt wird, ob PDFs gut lesbar bleiben und ob der Gerätewechsel zu den persönlichen Gewohnheiten passt.

Die größte mögliche Reibung liegt für mich in der Vielfalt der Dokumente. Ein gut strukturiertes EPUB kann sich angenehm lesen, während ein kompliziertes PDF mit Spalten, Tabellen oder eingescannten Seiten deutlich mehr Aufmerksamkeit verlangt. Auch Übersetzungen und Vorlesen sind abhängig davon, wie der Text im Dokument vorliegt. Readest kann den Arbeitsweg vereinfachen, aber es kann aus einem schlecht vorbereiteten Dokument nicht automatisch ein perfekt aufbereitetes Lernbuch machen.

Für wen ich die App empfehlen würde

Ich würde Readest vor allem Menschen empfehlen, die eigene Dateien über mehrere Geräte hinweg lesen und dabei mehr als nur die letzte Seite behalten möchten. Studierende können PDFs markieren und kommentieren, Berufstätige können Unterlagen unterwegs nachschlagen, und Vielleser können EPUBs lesen, hören und bei Bedarf übersetzen. Der gemeinsame Nenner ist nicht ein bestimmtes Genre, sondern der Wunsch nach einem zusammenhängenden Dokumenten-Workflow.

Auch für Personen, die zwischen visueller Lektüre und Audio wechseln, ist die App interessant. Wer morgens nur zuhören kann und abends konzentriert liest, bekommt einen flexibleren Umgang mit den eigenen Dateien. Ich finde diesen Wechsel besonders dann nützlich, wenn ein Text nicht als fertiges Hörbuch erhältlich ist, aber trotzdem in kleinen Abschnitten weiterbearbeitet werden soll.

Weniger passend ist Readest für jemanden, der ausschließlich Bücher aus einem einzigen geschlossenen Shop konsumiert und mit dessen Reader bereits zufrieden ist. Ebenso würde ich bei professioneller Dokumentenverwaltung, umfangreicher Recherche oder sehr präziser PDF-Bearbeitung eher eine spezialisierte Lösung ergänzen. Die App ist vielseitig, aber Vielseitigkeit ersetzt nicht jede Spezialfunktion.

Mein Ergebnis nach dem gesamten Ablauf

Wenn ich den Weg vom vorhandenen Dokument bis zur späteren Wiederaufnahme betrachte, hinterlässt Readest einen guten Gesamteindruck. Die App verbindet mehrere Tätigkeiten, die sonst schnell auf verschiedene Anwendungen verteilt sind: lesen, markieren, kommentieren, übersetzen, hören und zwischen Geräten wechseln. Gerade diese Übergaben machen den praktischen Unterschied aus.

Mein wichtigster Rat ist, die Anwendung nicht mit einem beliebigen EPUB- oder PDF-Viewer zu testen, sondern mit einem Dokument, das wirklich zum eigenen Alltag gehört. Ein Roman zeigt die Lesbarkeit, ein Fach-PDF die Anmerkungen, und ein fremdsprachiger Text die Übersetzungsseite. Erst die Kombination macht sichtbar, ob Readest den persönlichen Ablauf tatsächlich vereinfacht.

Für mich ist Readest damit eine überzeugende kostenlose Lese-App mit einem klaren Schwerpunkt auf flexiblen Dokumenten-Workflows. Die noch junge Versionslinie, mögliche Unterschiede zwischen EPUB und PDF sowie die kostenpflichtigen Erweiterungen sollte man realistisch einplanen. Wer aber regelmäßig zwischen Geräten, Text und Audio wechselt, findet hier ein Werkzeug, das mehr kann als bloß Seiten anzuzeigen. Die beste Entscheidung ist, Readest mit den eigenen Dateien und dem eigenen Tagesrhythmus zu prüfen – genau dort zeigt sich, ob die gebündelten Funktionen Zeit sparen oder nur zusätzliche Optionen schaffen.

FAQ

Was ist Readest: EPUB & PDF Reader und welche Dateien werden unterstützt?

Readest: EPUB & PDF Reader ist eine Lese-App für digitale Bücher und Dokumente. Sie ist vor allem auf EPUB- und PDF-Dateien ausgerichtet und eignet sich dadurch sowohl für E-Books als auch für Arbeitsunterlagen, Skripte und längere Dokumente. Je nach Version und Plattform können zusätzliche Formate oder Funktionen verfügbar sein. Vor dem Download sollte man daher prüfen, ob das eigene Dateiformat vollständig unterstützt wird.

Kann ich mit Readest auch offline lesen?

Ja, Readest ist grundsätzlich für das Lesen lokal gespeicherter Dokumente geeignet. Nachdem eine EPUB- oder PDF-Datei auf das Gerät geladen oder in die App importiert wurde, kann sie normalerweise ohne aktive Internetverbindung geöffnet werden. Das ist besonders praktisch auf Reisen oder unterwegs. Für Cloud-Synchronisierung, Downloads aus externen Quellen oder bestimmte Online-Funktionen kann jedoch weiterhin eine Internetverbindung erforderlich sein.

Welche Lese- und Anpassungsfunktionen bietet Readest?

Die App konzentriert sich auf ein komfortables Leseerlebnis und bietet je nach Plattform Funktionen wie anpassbare Schriftgrößen, verschiedene Darstellungsmöglichkeiten, Seiten- oder Scrollansicht sowie Einstellungen für ein angenehmeres Lesen. Bei EPUB-Dateien lässt sich der Text meist flexibler anpassen als bei PDFs, deren Layout häufig fest vorgegeben ist. Nutzer sollten außerdem prüfen, welche Notiz-, Markierungs- oder Suchfunktionen in der verwendeten Version enthalten sind.

Ist Readest für PDFs und EPUB-E-Books gleichermaßen geeignet?

Readest kann für beide Formate nützlich sein, allerdings verhalten sich EPUB und PDF grundsätzlich unterschiedlich. EPUB-Dateien passen sich meist automatisch an Bildschirmgröße, Schriftart und Schriftgröße an und sind deshalb auf Smartphones besonders angenehm zu lesen. PDFs behalten dagegen ihr ursprüngliches Layout, was bei Tabellen, Formularen oder wissenschaftlichen Dokumenten hilfreich ist, auf kleinen Displays aber gelegentlich Zoomen und horizontales Verschieben erfordert.

Ist Readest: EPUB & PDF Reader kostenlos und auf welchen Geräten verfügbar?

Ob Readest vollständig kostenlos ist oder optionale Premium-Funktionen, In-App-Käufe oder Einschränkungen enthält, kann sich je nach Version und Plattform ändern. Vor der Installation empfiehlt sich deshalb ein Blick auf die aktuelle Store-Beschreibung. Die App ist für unterstützte Android- und iOS-Geräte vorgesehen; außerdem sollten Nutzer die Anforderungen an Betriebssystem, Speicherplatz und Berechtigungen kontrollieren, bevor sie den Download starten.

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