SachsenEnergie StromTanken
4,6 Autos & Fahrzeuge Aktualisiert 30. August 2026
Screenshots
Vorteile
- Ladepunkte lassen sich nach Standort
- Verfügbarkeit und Ladeleistung filtern.
- Die App zeigt wichtige Details wie Steckertypen und mögliche Ladegeschwindigkeiten.
- Favoriten erleichtern den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Ladestationen.
- Lade- und Standortinformationen sind übersichtlich und einfach verständlich dargestellt.
- Praktisch für Kunden von SachsenEnergie mit passender Lade- oder Stromtarifbindung.
Nachteile
- Die Abdeckung außerhalb der SachsenEnergie-Region kann begrenzt sein.
- Für manche Funktionen ist möglicherweise ein Kundenkonto erforderlich.
- Preise und Roamingkosten können je nach Betreiber unterschiedlich ausfallen.
- Eine stabile Internetverbindung ist für Suche und aktuelle Verfügbarkeiten nötig.
- Nicht jede angezeigte Ladestation garantiert einen freien Ladepunkt bei Ankunft.
Wer ein Elektroauto fährt, möchte unterwegs nicht erst lange überlegen, welche Lade-App jetzt zuständig ist. Genau hier setzt SachsenEnergie StromTanken an: Ich nutze die Anwendung als direkte Anlaufstelle, um einen Ladepunkt zu finden, den Ladevorgang zu starten und die Bezahlung in derselben App abzuwickeln. Das klingt schlicht, ist im Alltag aber genau der Unterschied zwischen einem ruhigen Ladestopp und unnötigem Suchen am Parkplatz.
Die kostenlose App gehört in den Bereich Autos & Fahrzeuge und stammt von msu solutions GmbH. Sie richtet sich vor allem an Menschen, die ihr E-Auto regelmäßig laden und dafür eine möglichst geradlinige mobile Lösung möchten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei rund 180 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen wirkt sie bereits ausreichend etabliert, ohne den Eindruck einer überladenen Massenplattform zu machen. Ich finde sie besonders interessant für Fahrer, die eine regionale Lade-App bevorzugen, aber gelegentlich auch unterwegs auf öffentliche Ladepunkte angewiesen sind.
Mein Eindruck nach der Nutzung: SachsenEnergie StromTanken ist kein digitales Cockpit für sämtliche Themen rund ums Elektroauto. Die Stärke liegt vielmehr im wiederholbaren Ablauf. Ladepunkt auswählen, Ladevorgang anstoßen, anschließend über die App bezahlen – wer diesen Ablauf ein paar Mal gemacht hat, kommt schnell zurecht. Die aktuelle Version 5.1.5 läuft ab Android 7.0, die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die technische Einstiegshürde niedrig, sagt aber natürlich nichts darüber aus, ob die App zu den persönlichen Ladegewohnheiten passt.
So funktioniert der normale Ladestopp
Beim ersten Einsatz würde ich nicht direkt an einer unbekannten Säule unter Zeitdruck loslegen. Besser ist es, die App einmal in Ruhe zu öffnen und den grundlegenden Ablauf kennenzulernen. Entscheidend ist zunächst die Suche nach einem passenden Ladepunkt. Dabei sollte man nicht nur auf die Entfernung achten, sondern auch prüfen, ob der Standort tatsächlich auf der eigenen Strecke liegt und ob die Position auf der Karte zur Einfahrt des Parkplatzes passt.
Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zu einer reinen Navigationssuche. Eine Karte kann einen Ladepunkt anzeigen, während die Zufahrt in der Praxis auf der anderen Straßenseite, in einem Parkhaus oder hinter einer Schranke liegt. Ich plane deshalb den Ladestopp nicht erst, wenn der Akkustand bereits unangenehm niedrig ist. Mit etwas Reserve bleibt Zeit, den Standort zu kontrollieren und gegebenenfalls eine Alternative auszuwählen.
Am Ladeort beginnt der praktische Teil. Ich prüfe zuerst, ob ich wirklich an der ausgewählten Säule stehe, bevor ich den Ladevorgang in der App starte. Gerade wenn mehrere Ladepunkte nebeneinander liegen, ist diese kurze Kontrolle sinnvoll. Die Nummer oder Kennzeichnung an der Säule sollte mit dem Eintrag in der Anwendung übereinstimmen. Ein voreiliger Tipp auf den falschen Ladepunkt kann sonst zu einem unnötigen Abbruch oder zu Verwirrung führen.
Die Bezahlung innerhalb der App ist für mich einer der angenehmsten Aspekte. Statt für jeden einzelnen Ladevorgang eine andere Lösung zu suchen, bleibt der Vorgang an einem Ort. Trotzdem sollte man die Zahlungsseite nicht erst im Moment des Ladens kennenlernen. Wer die App für regelmäßige Fahrten einsetzen möchte, fährt besser, wenn die erforderlichen Zahlungsangaben vorher eingerichtet und überprüft sind. So wird aus dem Ladestopp eine kurze Routine statt einer kleinen Verwaltungsaufgabe.
Ein realistisches Alltagsszenario sieht bei mir so aus: Ich fahre zu einem Termin in einer fremden Stadt und weiß, dass ich nach der Rückfahrt nachladen möchte. Vor dem Losfahren suche ich in SachsenEnergie StromTanken nach einem geeigneten Ladepunkt in der Nähe des Zielorts. Ich wähle nicht automatisch den nächstgelegenen, sondern berücksichtige Aufenthaltsdauer, Zufahrt und die Möglichkeit, nach dem Termin ohne Umweg weiterzufahren. Am Ziel prüfe ich die Säulenkennung und starte den Vorgang erst dann. Diese Reihenfolge spart nicht unbedingt viele Sekunden, verhindert aber die typischen Fehler unter Zeitdruck.
Was ich vor dem ersten Einsatz vorbereiten würde
Die wichtigste Vorbereitung ist weniger spektakulär, als viele erwarten: Die App sollte installiert, geöffnet und einmal vollständig durchgesehen werden, bevor man auf eine öffentliche Säule angewiesen ist. Ich würde insbesondere kontrollieren, ob die Anmeldung funktioniert, ob die bevorzugte Zahlungsart verfügbar ist und ob die Kartenansicht den eigenen Standort korrekt erkennt. Auch eine stabile mobile Datenverbindung gehört zur praktischen Vorbereitung, denn der Start über die App hängt nicht nur vom Ladegerät, sondern auch vom Smartphone ab.
Außerdem empfehle ich, die App nicht unmittelbar vor einer langen Fahrt zu aktualisieren. Die aktuelle Fassung 5.1.5 ist zwar der maßgebliche Stand, doch jede Aktualisierung kann eine erneute Anmeldung oder eine kurze Umgewöhnung bedeuten. Für eine entspannte Reise ist es besser, den Ablauf vorher zu testen. Das gilt besonders für Fahrer, die bisher ausschließlich mit Ladekarten oder einer Fahrzeug-App gearbeitet haben und nun einen zusätzlichen digitalen Weg ausprobieren.
Ein weiterer nützlicher Schritt ist, sich die eigene Ladeplanung nicht allein auf die App zu übertragen. SachsenEnergie StromTanken hilft beim Finden und Starten des Ladevorgangs, ersetzt aber nicht automatisch die Reichweitenplanung des Fahrzeugs. Ich nutze deshalb weiterhin die Anzeige im Auto oder die gewohnte Routenplanung und setze die App gezielt für den öffentlichen Ladepunkt ein. Diese Aufteilung ist übersichtlicher, als alle Aufgaben in einem einzigen Werkzeug erzwingen zu wollen.
Einstellungen und Gewohnheiten, die den Ablauf verbessern
Bei einer Lade-App sind nicht nur sichtbare Schalter wichtig, sondern auch die persönlichen Gewohnheiten rundherum. Ich achte darauf, dass Standortzugriff und mobile Daten im entscheidenden Moment verfügbar sind. Wer die Standortfreigabe grundsätzlich eingeschränkt hat, kann zwar möglicherweise manuell suchen, verliert aber den Komfort der automatischen Orientierung. Für mich ist der Standortzugriff deshalb dann sinnvoll, wenn ich gerade einen Ladepunkt in der Umgebung brauche, nicht unbedingt dauerhaft im Hintergrund.
Auch Benachrichtigungen sollte man bewusst behandeln. Wenn die App über den Status eines Ladevorgangs informiert, können solche Hinweise praktisch sein. Gleichzeitig möchte ich nicht jede Meldung auf dem Telefon aktivieren, wenn ich sie im Alltag nicht benötige. Mein Ansatz ist, nur die Nachrichten zuzulassen, die mir beim Abschluss oder bei einer notwendigen Aktion helfen. So bleibt die App ruhig, aber der Ladestopp wird nicht unnötig unübersichtlich.
Die Kartenansicht verdient ebenfalls einen eigenen Blick. Ich verwende sie nicht nur als Liste möglichst naher Ladepunkte, sondern als Planungswerkzeug. Ein Standort mit einem kleinen Umweg kann besser sein als die theoretisch nächste Säule, wenn er leichter anzufahren ist oder besser zu meinem Termin passt. Besonders bei unbekannten Orten lohnt es sich, die Umgebung vorab zu betrachten. Ein Ladepunkt ist erst dann praktisch, wenn man ihn ohne Rätselraten erreicht.
Mein wichtigster Tipp: Den Ladevorgang nie starten, bevor Standort, Säulennummer und Zahlungsweg zusammenpassen. Diese kurze Prüfung ist wertvoller als jede hektische Suche nach einer vermeintlich schnelleren Bedienung. Sie reduziert die Wahrscheinlichkeit, am falschen Ladepunkt zu stehen oder den Prozess wegen einer fehlenden Zahlungsangabe wiederholen zu müssen.
Für wiederkehrende Strecken entwickle ich mir eine feste Reihenfolge. Vor der Abfahrt prüfe ich den Zielbereich, am Parkplatz vergleiche ich die Kennzeichnung, danach starte ich die Ladung und kontrolliere am Ende, ob der Vorgang tatsächlich beendet wurde. Diese Routine ist nicht auf eine einzelne Funktion der App angewiesen, sondern nutzt ihre Stärken an den richtigen Stellen. Gerade dadurch fühlt sich die Anwendung nach einigen Einsätzen deutlich schneller an.
Schneller werden, ohne unvorsichtig zu werden
Erfahrene Nutzer öffnen die App nicht erst, wenn sie bereits neben der Säule stehen. Ich suche den Ladepunkt möglichst während der Fahrtplanung heraus und entscheide mich für einen Standort, der zum Tagesablauf passt. Dadurch muss ich am Parkplatz nur noch die konkrete Säule auswählen. Der eigentliche Geschwindigkeitsgewinn entsteht also durch Vorbereitung, nicht durch hektisches Tippen.
Eine zweite hilfreiche Gewohnheit ist die klare Trennung zwischen Ladepunkt finden und Ladevorgang starten. In der Suche kann ein Standort interessant aussehen, aber vor Ort muss die Säule trotzdem eindeutig identifiziert werden. Ich behandle die Karte daher als Vorauswahl und die Kennzeichnung an der Ladesäule als letzte Sicherheitskontrolle. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Stationen auf engem Raum stehen.
Auch beim Bezahlen zahlt sich ein wiederholbarer Ablauf aus. Wenn die Zahlungsdaten eingerichtet sind, sollte man trotzdem nicht davon ausgehen, dass jeder Ladevorgang automatisch problemlos durchläuft. Ich kontrolliere vor dem Start, ob die App angemeldet ist und ob das Smartphone eine Verbindung hat. Diese Kontrolle dauert nur einen Moment und verhindert, dass man erst nach dem Einstecken bemerkt, dass eine Anmeldung abgelaufen ist.
Für spontane Fahrten ist die App praktisch, wenn man bereits weiß, dass öffentliche Ladepunkte gebraucht werden. Für eine lange Reise mit mehreren Stopps würde ich sie eher als Teil eines Systems verwenden. Die Routenplanung im Auto oder eine zusätzliche Reiseplanung kann die Gesamtstrecke besser strukturieren, während SachsenEnergie StromTanken den konkreten Ladevorgang übernimmt. Die beste Nutzung ist deshalb nicht „eine App für alles“, sondern eine klare Arbeitsteilung zwischen Fahrzeug, Navigation und Lade-App.
Im Vergleich zu einer klassischen Ladekarte bietet die App den Vorteil, dass Suche, Start und Bezahlung direkt auf dem Smartphone zusammenlaufen. Eine Karte kann dagegen angenehmer sein, wenn das Telefon leer ist, die Verbindung schwach ist oder mehrere Personen dasselbe Fahrzeug nutzen. Ich würde deshalb nicht automatisch alle bisherigen Alternativen ersetzen. Wer bereits mit einer Ladekarte zuverlässig arbeitet, kann SachsenEnergie StromTanken als zusätzliche Option testen, statt sich vollständig davon abhängig zu machen.
Wo die Grenzen im Alltag liegen
Die Anwendung ist auf den eigentlichen Ladeprozess konzentriert. Wer eine umfassende Fahrzeugverwaltung, detaillierte Verbrauchsauswertungen oder eine zentrale Reiseplanung erwartet, könnte sie als zu schlank empfinden. Ich sehe das nicht grundsätzlich als Schwäche, aber es ist eine wichtige Erwartung. Die App ist dann überzeugend, wenn man einen Ladepunkt finden und den Vorgang digital abwickeln möchte – nicht, wenn man sämtliche Daten des E-Autos an einer Stelle analysieren will.
Auch die Abhängigkeit vom Smartphone bleibt ein praktischer Punkt. Ein leerer Akku, fehlender Empfang oder eine unterbrochene Anmeldung kann den bequemen Ablauf stören. Deshalb würde ich auf längeren Fahrten weiterhin eine alternative Zahlungsmöglichkeit und etwas Planung bereithalten. Das bedeutet nicht, dass die App unzuverlässig ist; es zeigt vielmehr, dass öffentliche Ladeinfrastruktur mehrere Berührungspunkte hat und kein einzelnes Werkzeug jede Situation abfangen kann.
Für Menschen, die fast ausschließlich zu Hause laden, ist der Nutzen naturgemäß geringer. Wenn das Auto jeden Abend an der privaten Wallbox hängt und öffentliche Ladepunkte nur sehr selten vorkommen, wird man die App vielleicht nicht regelmäßig öffnen. In diesem Fall lohnt sich die Installation vor allem als Reserve für Reisen oder unerwartete Zwischenstopps. Wer dagegen häufig in verschiedenen Städten unterwegs ist, profitiert deutlich stärker vom schnellen Zugriff auf die Ladesuche.
Auch Nutzer, die mehrere Fahrzeuge oder unterschiedliche Fahrprofile verwalten, sollten den persönlichen Ablauf prüfen. Die App kann den öffentlichen Ladevorgang vereinfachen, aber sie ersetzt nicht automatisch die Abstimmung zwischen Fahrer, Fahrzeug und Zahlungsweg. In einem geteilten Auto ist es sinnvoll, vorher festzulegen, wer die App verwendet und wie die Abrechnung organisiert wird. Sonst entsteht trotz einfacher Bedienung eine organisatorische Reibung, die nicht auf der Karte sichtbar ist.
Die Altersfreigabe ab 0 Jahren passt zum sachlichen Charakter der Anwendung. Für die tatsächliche Nutzung ist aber weniger das Alter als die Erfahrung mit öffentlichen Ladesäulen entscheidend. Ein neuer E-Auto-Fahrer braucht vor allem eine klare Routine: passenden Standort auswählen, Säule prüfen, Start bestätigen und den Abschluss kontrollieren. SachsenEnergie StromTanken kann diesen Ablauf unterstützen, nimmt einem aber nicht jede Entscheidung am Ladeplatz ab.
Für wen sich die App besonders lohnt
Ich würde sie Fahrern empfehlen, die eine kostenlose Lösung für öffentliche Ladevorgänge suchen und den Prozess gern zentral auf dem Smartphone erledigen. Besonders passend ist sie für Menschen mit regelmäßigen Fahrten in Regionen, in denen SachsenEnergie StromTanken gut in den eigenen Alltag passt, ebenso für Pendler, die gelegentlich außerhalb der gewohnten Strecke laden müssen. Die niedrige technische Einstiegshürde und die verständliche Grundidee machen sie auch für E-Auto-Einsteiger interessant.
Weniger passend ist sie für Nutzer, die ausschließlich auf eine physische Ladekarte setzen möchten, grundsätzlich ohne Smartphone laden oder eine einzige App für Navigation, Fahrzeugdaten, Ladeplanung und Kostenanalyse erwarten. In diesen Fällen kann eine andere Lösung besser zum persönlichen Ablauf passen. Ich würde auch niemandem raten, nur wegen dieser App eine bewährte Alternative sofort abzuschaffen. Ein kurzer Praxistest an einer bekannten Strecke zeigt schneller als jede Beschreibung, ob die Bedienung zum eigenen Fahrzeug und Alltag passt.
Die Bewertung von 4,6 bei rund 180 abgegebenen Stimmen ist ein gutes Signal, aber ich würde sie nicht isoliert betrachten. Entscheidend ist, ob die App die eigenen Ladeorte abdeckt und ob man mit dem vorgesehenen Bezahlablauf zurechtkommt. Die Zahl von mehr als 10.000 Installationen zeigt, dass sie nicht nur als theoretisches Angebot existiert, sagt aber ebenfalls nichts darüber aus, wie gut sie zu jeder individuellen Reiseroute passt.
Mein Urteil nach dem wiederholbaren Ablauf
SachsenEnergie StromTanken gefällt mir, weil sie das Wesentliche nicht unnötig kompliziert macht. Ich kann einen Ladepunkt suchen, den Start über das Telefon erledigen und die Zahlung im selben Ablauf berücksichtigen. Diese Konzentration ist im Alltag angenehm, besonders wenn ich nicht erst zwischen mehreren Apps, Karten und Webseiten wechseln möchte.
Die beste Erfahrung entsteht, wenn man die Anwendung nicht als magische Komplettlösung betrachtet, sondern als einen gut abgegrenzten Baustein. Vorher planen, vor Ort genau prüfen, den Start bewusst bestätigen und die Beendigung kontrollieren – mit diesen Gewohnheiten wird der Ablauf zuverlässig und schnell. Wer dagegen spontane Ladeentscheidungen ohne Vorbereitung trifft oder bei jeder Fahrt eine vollständige Fahrzeuganalyse erwartet, könnte an den Grenzen der App stoßen.
Entwickelt von msu solutions GmbH und kostenlos erhältlich, ist sie für mich eine sinnvolle Ergänzung für viele E-Auto-Fahrer. Die aktuelle Version 5.1.5 und die Unterstützung ab Android 7.0 machen sie auch auf älteren Android-Geräten zugänglich. Ich würde sie besonders dann installieren, wenn öffentliche Ladevorgänge regelmäßig vorkommen und eine digitale Abwicklung wichtiger ist als eine möglichst umfassende Sammlung zusätzlicher Funktionen.
Unterm Strich ist SachsenEnergie StromTanken eine fokussierte Lade-App mit einem klaren praktischen Nutzen. Sie ersetzt nicht jede Ladekarte und nicht jede Navigationslösung, kann aber den wiederkehrenden Kernprozess angenehm bündeln. Mein Rat an Interessierte lautet daher: einmal zu Hause einrichten, an einem vertrauten Ladepunkt ausprobieren und anschließend eine feste Routine entwickeln. Wenn genau dieser Ablauf zum eigenen Fahralltag passt, wird die App schnell zu einem nützlichen Begleiter statt zu einer weiteren ungenutzten Anwendung auf dem Smartphone.
FAQ
Was ist SachsenEnergie StromTanken und wofür kann ich die App nutzen?
SachsenEnergie StromTanken ist eine Anwendung für Fahrer von Elektrofahrzeugen, die das Auffinden und Nutzen öffentlicher Ladestationen erleichtern soll. In der App können Nutzer je nach verfügbarer Datenlage Ladestationen in der Umgebung suchen, Standorte prüfen und Informationen wie Ladepunkte oder mögliche Zugangsbedingungen ansehen. Sie richtet sich vor allem an E-Auto-Fahrer in Sachsen und an Reisende, die unterwegs laden möchten.
Kann ich mit SachsenEnergie StromTanken Ladestationen direkt starten und bezahlen?
Ob ein Ladevorgang direkt über die App gestartet und bezahlt werden kann, hängt vom jeweiligen Ladepunkt, dem Betreiber und dem gewählten Zugangsmodell ab. Bei unterstützten Stationen können Registrierung, Vertragsdaten oder eine hinterlegte Zahlungsmethode erforderlich sein. Vor dem Laden sollten Nutzer deshalb die angezeigten Preise, Startbedingungen und Zahlungsoptionen prüfen, da Roaming- oder Fremdladekosten abweichen können.
Benötige ich ein Benutzerkonto, um SachsenEnergie StromTanken zu verwenden?
Für die reine Suche nach Ladestationen kann je nach App-Version möglicherweise ein eingeschränkter Zugriff ohne vollständige Registrierung möglich sein. Funktionen wie das Starten eines Ladevorgangs, die Abrechnung, Favoriten oder persönliche Vertragsverwaltung können jedoch ein Benutzerkonto voraussetzen. Bei der Anmeldung sollten Nutzer korrekte Kontaktdaten hinterlegen und die verfügbaren Vertrags- sowie Zahlungsbedingungen sorgfältig lesen.
Welche Informationen zeigt die App zu den verfügbaren Ladestationen an?
SachsenEnergie StromTanken kann je nach Standort und Datenaktualität Informationen zu öffentlichen Ladepunkten anzeigen. Dazu gehören typischerweise die Adresse, die geografische Position, verfügbare Anschlüsse, Ladeleistungen, Öffnungszeiten oder der aktuelle Status. Diese Angaben können sich kurzfristig ändern, etwa wenn ein Ladepunkt belegt, außer Betrieb oder vorübergehend nicht erreichbar ist. Eine zusätzliche Kontrolle vor der Anfahrt ist daher sinnvoll.
Funktioniert SachsenEnergie StromTanken auch an Ladestationen anderer Betreiber?
Die Nutzung von Ladestationen anderer Betreiber ist grundsätzlich vom vorhandenen Roaming-Netzwerk und den jeweiligen Vereinbarungen abhängig. Nicht jeder in der App angezeigte Ladepunkt muss automatisch mit denselben Preisen, Funktionen oder Startmöglichkeiten nutzbar sein. Vor dem Ladevorgang sollten Nutzer daher prüfen, ob die Station tatsächlich unterstützt wird, welche Kosten gelten und ob eine alternative Authentifizierung, etwa per Ladekarte, notwendig ist.











