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4,9 Nachrichten & Zeitschriften Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Unabhängiger Journalismus ohne Konzerninteressen
  • Übersichtliche App mit schneller Navigation
  • Artikel lassen sich bequem unterwegs lesen
  • Viele Inhalte auch ohne dauerhafte Internetverbindung verfügbar
  • Unterstützt eine vielfältige und progressive Perspektive

Nachteile

  • Vollständiger Zugriff erfordert ein kostenpflichtiges Digitalabo
  • Nicht alle Inhalte sind für Gelegenheitsleser kostenlos
  • Teilweise hoher Datenverbrauch durch Bilder und Multimedia
  • Push-Mitteilungen können bei vielen Meldungen störend wirken
  • Weniger geeignet für Nutzer
  • die ausschließlich kurze Nachrichten suchen
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wer die taz nicht nur gelegentlich über einen Browser lesen, sondern ihre digitale Ausgabe bewusst in den eigenen Nachrichtenalltag einbauen möchte, bekommt mit dieser kostenlosen iOS- und Android-App einen direkten Zugang zu den Inhalten der taz, die tageszeitung. Ich habe sie vor allem als Lese-App betrachtet: weniger als hektischen Nachrichtenstrom und mehr als digitales Zeitungsformat, das man gezielt öffnet, wenn man sich konzentriert mit politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen beschäftigen will.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und trägt im Store den knappen Namen „taz“. Entwickelt wird sie von taz, die tageszeitung. Ihre aktuelle Fassung ist Version 2.1.1, die App läuft ab Android 6.0 und ist ab null Jahren freigegeben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,9 bei rund 3.800 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen wirkt sie wie ein etabliertes Angebot für Leserinnen und Leser, die eine digitale Ausgabe einer bestimmten Zeitung suchen, nicht wie ein beliebiger Nachrichtenaggregator.

Mein Eindruck vom aktuellen Leseerlebnis

Der größte Vorteil liegt für mich in der klaren Ausrichtung. Die App versucht nicht, möglichst viele Quellen, Videos, Push-Meldungen und personalisierte Themenkanäle in eine Oberfläche zu pressen. Ihr Zweck ist einfacher: Ich öffne sie, um die digitale taz-Ausgabe zu lesen. Das macht die Entscheidung im Alltag angenehm unkompliziert. Wer bereits weiß, dass er taz-Inhalte lesen möchte, muss sich nicht erst durch eine Sammlung fremder Medienangebote arbeiten.

Gerade bei einer Zeitung ist diese Konzentration sinnvoll. Ein Nachrichten-Feed belohnt oft das schnelle Weiterwischen, während eine digitale Ausgabe eher dazu einlädt, einen Artikel vollständig zu lesen, später zurückzukehren oder sich bewusst Zeit für mehrere Texte zu nehmen. Die App passt deshalb gut zu meinem morgendlichen Lesen am Küchentisch ebenso wie zu einer längeren Pause, in der ich nicht nur die ersten Schlagzeilen überfliegen möchte.

Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die gesamte Nutzung für jede Person kostenlos bleibt. Bei einer Zeitungs-App sollte man zwischen dem Herunterladen der Anwendung und dem Zugang zu den eigentlichen Inhalten unterscheiden. Wer die taz regelmäßig lesen möchte, sollte daher vor der dauerhaften Nutzung prüfen, welches digitale Zugangsmodell in der App gilt und ob ein bestehendes taz-Angebot benötigt wird.

Das ist kein nebensächlicher Punkt. Bei vielen Zeitungs-Apps entsteht Frust nicht wegen der Technik, sondern weil Nutzer eine kostenlose App mit vollständig kostenlosen Zeitungsinhalten verwechseln. Mein Rat ist deshalb, die App zunächst in Ruhe zu öffnen und den eigenen Bedarf zu klären: Möchte ich nur gelegentlich einzelne Inhalte lesen, oder suche ich eine digitale Ausgabe als festen Bestandteil meines Tages? Für den zweiten Fall ist ein passender Zugang wichtiger als die Installationskosten.

Für wen die App besonders gut passt

Ich würde sie vor allem Menschen empfehlen, die die politische und gesellschaftliche Perspektive der taz gezielt suchen und ihre Lektüre nicht aus vielen verschiedenen Quellen zusammensetzen wollen. Auch bestehende taz-Leser profitieren von der direkten Anlaufstelle auf dem Smartphone oder Tablet. Statt jedes Mal eine Website aufzurufen, liegt die Zeitung dort, wo man ohnehin seine mobilen Inhalte liest.

Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist das bewusste Lesen ohne die Ablenkung eines allgemeinen sozialen Feeds. Wenn ich Nachrichten über soziale Netzwerke entdecke, springe ich schnell zwischen Kommentaren, Videos und Nebenthemen. Eine dedizierte Zeitungs-App setzt einen anderen Rahmen. Sie hilft mir, die taz als zusammenhängendes redaktionelles Angebot wahrzunehmen, statt nur einzelne, aus dem Zusammenhang gelöste Fundstücke mitzunehmen.

Weniger passend ist sie für Nutzer, die ausschließlich kurze Eilmeldungen wünschen oder täglich viele Medienmarken vergleichen möchten. Dafür sind allgemeine Nachrichten-Apps, RSS-Lösungen oder die mobilen Angebote großer Nachrichtenportale oft flexibler. Die taz-App ist keine neutrale Übersicht über das gesamte Nachrichtengeschehen, sondern der digitale Zugang zu einer konkreten Zeitung. Genau diese Spezialisierung ist ihre Stärke und zugleich ihre Grenze.

So fügt sie sich in einen normalen Tag ein

Ein realistisches Beispiel: Ich habe morgens zehn Minuten Zeit und möchte nicht sofort in einen endlosen Nachrichtenstrom geraten. Ich öffne die App, verschaffe mir einen Überblick über die aktuelle Ausgabe und wähle einen längeren Beitrag aus, der zu meinem Interesse passt. Später am Tag kann ich weiterlesen, ohne erneut mehrere Webseiten durchsuchen zu müssen. Am Abend eignet sich die App eher für eine ruhige Leseeinheit als für das schnelle Prüfen vieler Einzelmeldungen.

Für diesen Ablauf ist eine kleine Gewohnheit hilfreich: Ich öffne die App nicht bei jeder freien Minute, sondern lege mir ein festes Zeitfenster zum Lesen. Dadurch behält die digitale Ausgabe ihren Zeitungscharakter. Wer dagegen erwartet, dass die App jede neue Entwicklung sofort in Form zahlreicher Hinweise meldet, könnte sie als zurückhaltend empfinden. Das ist eine Frage der Erwartung, nicht zwingend ein technischer Fehler.

Auf einem größeren Bildschirm ist die Nutzung besonders naheliegend, wenn man längere Texte bevorzugt. Auf dem Smartphone bleibt die App praktischer für unterwegs, aber die Lesbarkeit hängt stärker von der jeweiligen Darstellung und der eigenen Gerätegröße ab. Ich würde deshalb nicht nur nach dem ersten Öffnen entscheiden, sondern einen vollständigen Artikel lesen. Erst dann zeigt sich, ob die Bedienung für die eigene tägliche Leseweise angenehm genug ist.

Was die aktuelle Version über die Entwicklung zeigt

Die derzeitige Version 2.1.1 zeigt, dass die App als fortlaufend gepflegtes Produkt betrachtet werden sollte und nicht bloß als einmal veröffentlichte digitale Visitenkarte. Sie wurde am 6. September 2020 veröffentlicht und hat damit bereits eine längere Entwicklung hinter sich. Für mich ist das relevant, weil eine Zeitungs-App laufend mit veränderten Lesegewohnheiten, neuen Geräten und unterschiedlichen Bildschirmgrößen umgehen muss.

Aus diesen Angaben lässt sich vor allem eine Entwicklungslinie erkennen: Die App ist nicht brandneu, sondern ein gereiftes Angebot, das weiterhin in einer konkreten Version bereitsteht. Das spricht für eine gewisse Kontinuität, sagt aber allein noch nichts darüber aus, wie umfangreich einzelne Aktualisierungen waren. Ich würde deshalb nicht automatisch erwarten, dass jede moderne Komfortfunktion enthalten ist, nur weil die App eine aktuelle Versionsnummer trägt.

Für bestehende Nutzer ist der Versionsstand trotzdem nützlich. Wer ein älteres Gerät verwendet, kann anhand der Mindestanforderung einschätzen, ob die Anwendung grundsätzlich in die eigene mobile Umgebung passt. Android 6.0 ist keine aktuelle Plattformgeneration, wodurch die Einstiegshürde bei älteren Android-Geräten vergleichsweise niedrig bleibt. Gleichzeitig sollte man bei sehr alten Geräten mit einer weniger flüssigen Bedienung rechnen, ohne daraus eine konkrete Fehlfunktion abzuleiten.

Die hohe Durchschnittsbewertung und die große Zahl an Installationen vermitteln außerdem, dass viele Menschen die App grundsätzlich akzeptieren. Ich sehe solche Werte jedoch eher als Orientierung denn als persönliche Garantie. Eine Person, die bereits taz liest, bewertet den Zugang wahrscheinlich anders als jemand, der eine vollkommen kostenlose Nachrichtenübersicht erwartet. Die eigene Nutzungssituation bleibt entscheidend.

Was sich für bestehende Nutzer praktisch ändert

Wer die App schon länger verwendet, sollte bei einem Update nicht nur auf sichtbare neue Elemente achten. Bei einer digitalen Zeitung zählen auch weniger auffällige Verbesserungen: Wie schnell finde ich die aktuelle Ausgabe? Wie leicht kehre ich zu einem begonnenen Text zurück? Bleibt die Navigation verständlich, wenn ich zwischen Übersicht und Artikel wechsle? Solche Details bestimmen im Alltag stärker über die Zufriedenheit als ein einzelnes auffälliges Designmerkmal.

Ich empfehle Bestandsnutzern, nach einer Aktualisierung einmal den eigenen Standardablauf durchzuspielen. Also nicht nur die Startseite zu öffnen, sondern eine Ausgabe auszuwählen, einen längeren Artikel anzulesen und später wieder aufzunehmen. Wer die App vor allem unterwegs nutzt, sollte zusätzlich prüfen, ob die eigene Verbindung zuverlässig genug ist und ob die Darstellung bei wechselnden Netzbedingungen angenehm bleibt. Das sind praktische Prüfungen, die keine besondere technische Erfahrung erfordern.

Wichtig ist auch, zwischen einer Änderung der App und einer Änderung des redaktionellen Angebots zu unterscheiden. Die Anwendung ist der Zugang, aber die Inhalte und ihre Anordnung gehören zum Zeitungsprodukt. Wenn sich die Auswahl oder der Aufbau einer Ausgabe anders anfühlt, muss das nicht automatisch an der Bedienoberfläche liegen. Diese Unterscheidung hilft, Erwartungen realistischer zu halten und Probleme genauer einzuordnen.

Für Leser, die bereits ein digitales taz-Angebot nutzen, ist die App vor allem dann sinnvoll, wenn sie den mobilen Zugang vereinfacht. Sie ersetzt nicht die Frage, welches Abo oder welcher Zugang zum eigenen Leseverhalten passt. Wer bisher nur sporadisch Artikel liest, sollte daher nicht allein wegen der App-Installation sein gesamtes Nachrichtenverhalten umstellen. Die Anwendung lohnt sich besonders, wenn die taz regelmäßig und in ihrer digitalen Ausgabe gelesen werden soll.

Stärken, die im Alltag erst nach einigen Tagen auffallen

Eine Stärke ist die thematische Konsequenz. Ich muss nicht jedes Mal neu entscheiden, welche Quelle ich für einen bestimmten gesellschaftlichen oder politischen Text öffne. Das kann den Nachrichtenkonsum entschleunigen und macht die App für Menschen interessant, die lieber einer redaktionellen Linie folgen, als aus vielen Einzelmeldungen ein persönliches Bild zusammenzubauen.

Ein zweiter Vorteil liegt in der Trennung vom Browser. Im Browser sammeln sich bei mir schnell geöffnete Tabs, Werbung, andere Nachrichtenquellen und private Seiten. Eine eigene App schafft einen klareren mentalen Raum für die Zeitung. Das ist kein spektakuläres Feature, aber ein echter Unterschied, wenn man regelmäßig liest und nicht jedes Mal bei null anfangen möchte.

Als dritten, weniger offensichtlichen Punkt sehe ich die Möglichkeit, die App als festen Lesepunkt zu verwenden, ohne sie mit allen Aufgaben einer allgemeinen Nachrichten-App zu belasten. Ich kann sie für die taz reservieren und für Eilmeldungen oder internationale Übersichten eine andere Anwendung nutzen. Diese Arbeitsteilung ist oft besser, als von einem einzigen Programm gleichzeitig vollständige Zeitungslektüre, Live-Ticker und Quellenvergleich zu verlangen.

Ein nützlicher Workflow ist deshalb: Die taz-App für vertiefende Lektüre, eine zweite Quelle für schnelle Bestätigung aktueller Entwicklungen und gegebenenfalls der Browser für das Nachschlagen zusätzlicher Hintergründe. So bleibt die App bei dem, was sie am besten kann. Wer sie dagegen als alleinige Nachrichtenversorgung einsetzt, könnte die thematische Begrenzung als Nachteil erleben.

Wo ich Reibung und Grenzen sehe

Die wichtigste Grenze ist die enge Bindung an ein einzelnes Medium. Wer eine breite Mischung aus lokalen Nachrichten, internationaler Berichterstattung, Sport, Wirtschaft und kurzen Meldungen in einer Oberfläche erwartet, wird mit einer reinen taz-Ausgabe nicht dieselbe Vielfalt erhalten wie mit einem Aggregator. Das ist kein Argument gegen die App, aber ein klarer Grund, sie nicht als universelle Nachrichtenlösung zu betrachten.

Auch das Verhältnis zwischen kostenloser App und möglichem Zugang zu den Inhalten kann erklärungsbedürftig sein. Ein neuer Nutzer möchte verständlicherweise sofort wissen, was ohne weitere Schritte lesbar ist und welche Inhalte einen Zugang voraussetzen. Wenn dieser Unterschied nicht auf Anhieb klar wirkt, entsteht unnötige Unsicherheit. Ich würde deshalb die Hinweise innerhalb der Anwendung aufmerksam lesen, statt vorschnell von einem Fehler auszugehen.

Die App ist außerdem nicht automatisch die beste Wahl für Menschen, die ihre Nachrichten vollständig über personalisierte Empfehlungen beziehen. Eine individuell zusammengestellte Startseite kann bequemer sein, wenn man viele Themen parallel verfolgt. Dafür besteht bei solchen Angeboten oft die Gefahr, nur noch ähnliche Inhalte angezeigt zu bekommen. Die taz-App bietet hier weniger algorithmische Breite, aber eine klarere redaktionelle Orientierung.

Wer sehr große Schrift, besondere Bedienungshilfen oder eine bestimmte Vorlesefunktion benötigt, sollte die App mit den eigenen Anforderungen praktisch testen. Aus der allgemeinen Verfügbarkeit auf Android und iOS folgt nicht, dass jede persönliche Barrierefreiheitspräferenz gleich gut erfüllt wird. Für mich ist das ein wichtiger Entscheidungspunkt, besonders wenn längere Texte täglich gelesen werden sollen.

Vergleich mit Browser, Aggregator und anderer Zeitungs-App

Gegenüber der mobilen Website liegt der mögliche Vorteil vor allem in der klaren Trennung vom übrigen Web. Ein Browser ist vielseitiger und eignet sich besser, wenn ich spontan zwischen mehreren Quellen wechseln möchte. Die App ist dagegen fokussierter. Für regelmäßige taz-Lektüre würde ich die App bevorzugen; für einen schnellen Quellenvergleich bleibt der Browser praktischer.

Im Vergleich zu einem Nachrichtenaggregator bietet die Anwendung weniger Vielfalt, dafür eine erkennbare redaktionelle Identität. Ein Aggregator ist sinnvoll, wenn ich verschiedene Perspektiven zu einem Ereignis nebeneinanderlegen möchte. Die taz-App ist sinnvoll, wenn ich die taz selbst lesen und ihre Ausgabe als zusammenhängendes Angebot nutzen möchte. Diese beiden Zwecke sollte man nicht verwechseln.

Auch gegenüber einer allgemeinen App eines großen Medienhauses wirkt die taz-Anwendung spezialisierter. Eine größere Plattform kann mehr Ressorts, Live-Elemente oder unterschiedliche Nachrichtenformate bündeln. Dafür kann die taz-App für ihre Zielgruppe übersichtlicher und weniger überladen wirken. Meine Wahl würde davon abhängen, ob ich ein einzelnes Zeitungsangebot oder ein möglichst breites Medienportal suche.

Was ich vor der Installation und beim ersten Start prüfen würde

Vor der Installation würde ich zunächst klären, ob das eigene Smartphone oder Tablet mindestens Android 6.0 verwendet beziehungsweise die passende iOS-Version unterstützt. Danach sollte man sich fragen, wie man Nachrichten liest: in kurzen Momenten, über den ganzen Tag verteilt oder als feste digitale Zeitung. Die App entfaltet ihren Sinn vor allem bei der dritten Variante, kann aber auch für regelmäßige einzelne Artikel praktisch sein.

Beim ersten Start würde ich nicht nur nach der auffälligsten Überschrift suchen. Besser ist es, die Struktur der aktuellen Ausgabe zu erkunden, einen längeren Text zu öffnen und zu prüfen, wie schnell man wieder zur Übersicht gelangt. Ebenso sollte man sich mit den Zugangs- und Anmeldehinweisen vertraut machen, falls man bereits ein taz-Angebot besitzt. Damit lässt sich früh erkennen, ob die App zum persönlichen Ablauf passt.

Wer unterwegs liest, sollte außerdem überlegen, an welchen Orten die App hauptsächlich verwendet wird. Im Zug, im Wartezimmer oder auf dem Sofa sind die Erwartungen an Navigation und Lesbarkeit unterschiedlich. Ein kurzer Test in der tatsächlichen Alltagssituation ist aussagekräftiger als ein flüchtiger Blick auf den Store-Eintrag. Besonders bei einer Zeitung zählt, ob man nach mehreren Minuten noch konzentriert weiterlesen möchte.

Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde

Bei künftigen Versionen würde ich darauf achten, ob die App den Spagat zwischen klassischer digitaler Ausgabe und modernen mobilen Gewohnheiten weiter verbessert. Für mich wären eine nachvollziehbare Navigation, ein verlässlicher Zugang zu begonnenen Artikeln und eine lesefreundliche Darstellung wichtiger als möglichst viele zusätzliche Funktionen. Eine Zeitungs-App muss nicht alles können, sollte ihre Kernaufgabe aber ohne Umwege erfüllen.

Ebenso interessant wäre, wie gut die Anwendung neue Gerätegenerationen unterstützt, ohne Nutzer älterer Android-Versionen unnötig auszuschließen. Die derzeitige Mindestanforderung von Android 6.0 ist vergleichsweise zugänglich. Eine Weiterentwicklung sollte diesen Vorteil nicht leichtfertig aufgeben, sofern moderne Funktionen auch mit einer breiteren Gerätebasis vereinbar bleiben.

Ich würde außerdem beobachten, wie deutlich die App den Unterschied zwischen redaktioneller Ausgabe, einzelnen Artikeln und dem jeweiligen digitalen Zugang erklärt. Gerade neue Nutzer brauchen an dieser Stelle Orientierung. Je verständlicher dieser Einstieg gestaltet ist, desto eher wird aus einer einmaligen Installation eine regelmäßige Lesegewohnheit.

Mein Urteil zur taz als täglicher Begleiter

Nach meiner Einschätzung ist die App eine gute Wahl für alle, die die taz bewusst und regelmäßig digital lesen möchten. Sie überzeugt nicht durch eine möglichst große Funktionssammlung, sondern durch ihre klare Aufgabe: die digitale Ausgabe der taz auf mobilen Geräten zugänglich zu machen. Die kostenlose Installation, die breite Geräteunterstützung ab Android 6.0 und die starke Nutzerbewertung machen den Einstieg unkompliziert.

Ich würde sie jedoch nicht als Ersatz für jede andere Nachrichtenquelle empfehlen. Wer Live-Meldungen, viele Medienmarken, maximale Personalisierung oder eine vollständig kostenlose Nachrichtenübersicht sucht, findet bei einem Aggregator, Browser oder anderen Nachrichten-Apps wahrscheinlich die passendere Lösung. Auch die Frage nach dem konkreten digitalen Zugang sollte vor einer regelmäßigen Nutzung geklärt werden.

Für mich liegt der Wert in der bewussten Begrenzung. Die App hilft dabei, die taz nicht nur zufällig über einen geteilten Link zu entdecken, sondern als eigene digitale Zeitung zu lesen. Wenn genau das dein Ziel ist, würde ich ihr eine faire Chance geben und sie über mehrere Tage in deinen normalen Leseablauf einbauen. Die beste Entscheidung ist hier nicht die Suche nach möglichst vielen Funktionen, sondern die Frage, ob die taz deine gewünschte Art des Nachrichtenlesens trifft.

FAQ

Was ist taz und welche Inhalte bietet die App?

taz ist die digitale App der Tageszeitung „die tageszeitung“ und richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die sich für unabhängigen, gesellschaftskritischen und politisch engagierten Journalismus interessieren. Je nach Angebot finden Sie dort aktuelle Nachrichten, Analysen, Kommentare, Reportagen, Interviews und weitere Beiträge aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Umwelt. Die Inhalte sind überwiegend textbasiert und werden regelmäßig aktualisiert.

Ist die taz-App kostenlos oder benötige ich ein Abonnement?

Die taz-App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen werden, allerdings sind nicht zwangsläufig alle Inhalte ohne Einschränkung verfügbar. Ein Teil der Artikel kann frei zugänglich sein, während bestimmte Beiträge, digitale Ausgaben oder zusätzliche Funktionen ein taz-Abonnement voraussetzen. Vor dem Abschluss sollten Sie die aktuellen Preise, Laufzeiten und enthaltenen Leistungen direkt in der App oder im jeweiligen App Store prüfen.

Kann ich taz auch offline lesen?

Ob eine Offline-Nutzung möglich ist, hängt vom konkreten taz-Angebot und der verwendeten App-Version ab. Digitale Ausgaben oder bestimmte Inhalte lassen sich möglicherweise vorab herunterladen, sodass sie anschließend ohne aktive Internetverbindung gelesen werden können. Für aktuelle Nachrichten, eingebettete Medien und neu geladene Artikel ist normalerweise eine Verbindung erforderlich. Prüfen Sie die Download- und Offline-Funktionen nach der Anmeldung.

Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert taz?

Die taz-App ist für mobile Geräte mit Android oder iOS vorgesehen. Wichtig ist, dass Ihr Smartphone oder Tablet eine noch unterstützte Version des jeweiligen Betriebssystems verwendet. Auf älteren Geräten können Installation, Darstellung oder Aktualisierungen eingeschränkt sein. Vor dem Download sollten Sie die technischen Angaben im Google Play Store oder Apple App Store kontrollieren, da sich die Mindestanforderungen ändern können.

Welche Vorteile und möglichen Nachteile hat die taz-App?

Zu den größten Vorteilen gehören der mobile Zugriff auf taz-Inhalte, eine übersichtliche Möglichkeit zum Lesen unterwegs und die regelmäßige Aktualisierung der journalistischen Beiträge. Besonders interessant ist die App für Menschen, die Wert auf unabhängige Perspektiven und ausführliche Einordnung legen. Als mögliche Nachteile gelten kostenpflichtige Inhalte, ein eventuell notwendiges Benutzerkonto, der Datenverbrauch sowie Unterschiede zwischen App, Website und digitaler Zeitungsausgabe.

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