Terminologie - Med. Begriffe

4,5 Medizin Aktualisiert 30. August 2026

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Vorteile

  • Übersichtliche Oberfläche erleichtert das schnelle Nachschlagen medizinischer Begriffe.
  • Viele Fachbegriffe werden verständlich und kompakt erklärt.
  • Praktisch für Ausbildung
  • Studium und medizinische Grundkenntnisse.
  • Suchfunktion liefert meist schnell passende Begriffsergebnisse.
  • Auch ohne Internetverbindung als mobiles Nachschlagewerk nutzbar.

Nachteile

  • Einige Erklärungen bleiben für Laien möglicherweise zu fachlich.
  • Der Umfang ersetzt kein vollständiges medizinisches Fachlexikon.
  • Nicht alle Begriffe enthalten ausführliche Beispiele oder Abbildungen.
  • Aktualisierungen und neue Fachbegriffe könnten unregelmäßig erscheinen.
  • Keine individuelle medizinische Beratung oder Diagnosefunktion enthalten.
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Wer medizinische Begriffe lernen möchte, braucht nicht immer ein umfangreiches Lehrbuch oder einen kompletten Onlinekurs. Ich habe mir Terminologie - Med. Begriffe als kleine Lernhilfe für Android angesehen und finde den Ansatz angenehm direkt: Die App konzentriert sich auf medizinische Terminologie und soll dabei helfen, Fachwörter kennenzulernen und zu üben. Das klingt schlicht, ist im Alltag aber durchaus nützlich, wenn man sich regelmäßig mit Gesundheitsberufen, medizinischer Ausbildung oder Fachtexten beschäftigt.

Mein Eindruck nach der Nutzung: Die Anwendung ist eher ein konzentriertes Übungswerkzeug als ein vollständiger Medizinkurs. Sie erklärt keine Krankheiten umfassend und ersetzt weder Unterricht noch Fachliteratur. Ihre Stärke liegt darin, medizinische Begriffe in einer zugänglichen Form zum Wiederholen bereitzustellen. Gerade diese Begrenzung macht sie interessant für kurze Lerneinheiten, verlangt aber auch, dass man weiß, wofür man sie einsetzen möchte.

Wie gut sich die Lernhilfe lesen und bedienen lässt

Die Oberfläche wirkt auf mich zweckorientiert. Bei einer App dieser Art ist das ein Vorteil, denn beim Lernen von Terminologie möchte ich nicht erst durch viele Themenbereiche, Einstellungen oder Zusatzangebote navigieren. Ich will einen Begriff sehen, darüber nachdenken und anschließend prüfen, ob ich ihn richtig verstanden oder behalten habe. Die klare Ausrichtung auf medizinische Begriffe senkt die Ablenkung und macht die Anwendung besonders für kurze Wiederholungen interessant.

Für Einsteiger ist wichtig, dass medizinische Wörter nicht wie gewöhnliche Alltagssprache behandelt werden. Viele Begriffe bestehen aus Wortteilen, die zunächst fremd wirken. Beim Üben hilft es deshalb, nicht nur auf die richtige Antwort zu achten, sondern sich die Bestandteile eines Wortes bewusst anzusehen. Ich würde beispielsweise versuchen, wiederkehrende Endungen und Vorsilben zu markieren und ähnliche Begriffe miteinander zu vergleichen. So wird aus dem bloßen Abfragen langsam ein System.

Die Lesbarkeit hängt natürlich stark vom verwendeten Gerät und von den persönlichen Einstellungen ab. Auf einem größeren Bildschirm lassen sich längere Begriffe meist entspannter erfassen als auf einem kleinen Smartphone. Wer schnell ermüdet oder eine stärkere Vergrößerung benötigt, sollte vor dem regelmäßigen Lernen prüfen, ob die Darstellung angenehm genug ist. Eine Lern-App verliert ihren Nutzen, wenn man sich beim Lesen ständig anstrengen muss.

Ich würde außerdem nicht erwarten, dass die App die komplette Struktur einer medizinischen Ausbildung abbildet. Sie eignet sich besser als Begleiter neben einem Lernplan. Ein sinnvoller Ablauf wäre, zuerst im Unterricht oder in einem Buch ein Themengebiet zu bearbeiten und danach mit der App zu wiederholen. Auf diese Weise dient sie als Gedächtnisstütze, statt isolierte Wörter ohne Zusammenhang zu liefern.

Für kurze Wiederholungen besonders praktisch

Eine konkrete Alltagssituation sieht für mich so aus: Vor einer Lernveranstaltung bleiben zehn Minuten im Bus oder im Wartebereich. Statt in sozialen Netzwerken zu scrollen, öffne ich die App und wiederhole einige medizinische Begriffe. Dabei geht es nicht darum, in dieser kurzen Zeit ein ganzes Kapitel zu beherrschen. Der Nutzen liegt darin, bereits Gelerntes wieder ins Gedächtnis zu holen. Solche kleinen Abstände können effektiver sein als eine einzige lange Sitzung, bei der die Konzentration am Ende deutlich nachlässt.

Für diesen Einsatz sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Ich würde lieber wenige Begriffe aufmerksam bearbeiten und unsichere Wörter später erneut ansehen, statt möglichst schnell durch alle Inhalte zu gehen. Ein einfacher Trick ist, nach jeder Runde drei besonders schwierige Begriffe aufzuschreiben oder gedanklich zu gruppieren. Danach kann man sich bei der nächsten Nutzung zuerst auf diese Wörter konzentrieren.

Ob die App einen vollständigen persönlichen Lernplan ersetzt, sehe ich eher kritisch. Wer feste Kapitel, ausführliche Erklärungen, Lernstatistiken oder Karteikarten mit frei einstellbaren Wiederholungsintervallen erwartet, könnte bei einer spezialisierten Lernplattform besser aufgehoben sein. Terminologie - Med. Begriffe ist für mich vor allem dann überzeugend, wenn die Aufgabe klein und klar bleibt: medizinische Fachsprache wiederholen, Begriffe festigen und den eigenen Wortschatz erweitern.

Unterstützung für unterschiedliche Fähigkeiten und Lernsituationen

Lesen, Tempo und kognitive Belastung

Beim Lernen medizinischer Sprache spielt die kognitive Belastung eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Ein unbekanntes Wort muss gelesen, ausgesprochen oder innerlich verarbeitet und anschließend mit einer Bedeutung verbunden werden. Wenn gleichzeitig viele Informationen auf dem Bildschirm stehen, kann das unnötig überfordern. Ich würde deshalb in ruhigem Tempo arbeiten und nicht versuchen, jede Runde als Leistungstest zu behandeln.

Menschen mit Konzentrationsproblemen können von kurzen Einheiten profitieren. Die App lässt sich gedanklich gut in kleine Aufgaben aufteilen: einen Begriff lesen, die eigene Vermutung bilden, die Lösung prüfen und anschließend eine Verbindung zu einem bekannten Wort herstellen. Diese Abfolge ist überschaubarer als ein langer Lernblock. Wer leicht den Überblick verliert, sollte sich zusätzlich ein eigenes Blatt oder eine digitale Notiz mit schwierigen Begriffen anlegen.

Für Personen mit Legasthenie oder anderen Leseschwierigkeiten kann medizinische Terminologie besonders anspruchsvoll sein, weil viele Wörter lang sind und sich nur in wenigen Buchstaben unterscheiden. Hier hilft es, Begriffe langsam in Wortteile zu zerlegen und sie laut oder innerlich zu wiederholen. Die App kann dabei ein Übungsmedium sein, aber sie nimmt einem diese zusätzliche Lernarbeit nicht automatisch ab. Ich würde sie in solchen Fällen mit Vorlesen, handschriftlichem Schreiben oder mündlichem Abfragen kombinieren.

Auch für Lernende, die Deutsch nicht als erste Sprache sprechen, kann die Anwendung interessant sein. Medizinische Fachwörter sind oft international geprägt, trotzdem bleibt die deutsche Schreibweise wichtig. Ich würde unbekannte Begriffe nicht nur auswendig lernen, sondern parallel die Alltagserklärung in eigenen Worten formulieren. So entsteht ein Unterschied zwischen dem Fachwort und dem tatsächlichen Verständnis. Gerade im Kontakt mit Patientinnen und Patienten ist diese Unterscheidung entscheidend.

Motorische und sensorische Gesichtspunkte

Bei einer mobilen Lern-App ist die Bedienung mit einer Hand ein praktischer Faktor. Wer unterwegs lernt, hält das Gerät möglicherweise nur locker in einer Hand oder nutzt es auf einem Tisch. Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik können Schwierigkeiten bekommen, wenn Bedienelemente klein angelegt sind oder schnelle, präzise Eingaben verlangt werden. Deshalb würde ich die App zunächst in einer ruhigen Umgebung ausprobieren, bevor ich sie als wichtiges Werkzeug für unterwegs einplane.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die Lesbarkeit medizinischer Begriffe besonders wichtig. Lange Wörter können bei kleiner Darstellung schnell unübersichtlich werden. Eine größere Systemschrift kann helfen, sofern die App diese Anpassung sauber übernimmt. Auch ausreichend Kontrast und eine klare Trennung von Begriff und Rückmeldung sind im Lernalltag wertvoll. Ich würde nicht nur den ersten Eindruck prüfen, sondern eine längere Runde absolvieren, weil Belastungen oft erst nach mehreren Minuten auffallen.

Menschen mit Hörbehinderung werden durch eine textbasierte Lernweise grundsätzlich nicht ausgeschlossen, solange wichtige Inhalte nicht ausschließlich über Ton vermittelt werden. Für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen wäre dagegen eine gute Unterstützung durch Vorlesefunktionen besonders hilfreich. Ob alle Inhalte mit den jeweiligen Bedienungshilfen des Smartphones problemlos funktionieren, sollte man persönlich testen. Ich möchte hier keine Barrierefreiheit versprechen, die sich aus der bloßen Existenz der App nicht ableiten lässt.

Ein weiterer Punkt ist die Umgebung. In einem hellen, ruhigen Raum kann das Lesen leichter fallen als in einem fahrenden Fahrzeug oder bei starkem Sonnenlicht. Wer empfindlich auf visuelle Reize reagiert, sollte die Lernzeit an die eigene Belastbarkeit anpassen. Für mich ist die beste Nutzung nicht unbedingt die längste, sondern diejenige, bei der ich die Begriffe noch aufmerksam unterscheiden kann.

Wenn Lernen nicht am Schreibtisch stattfindet

Die App passt gut zu Situationen, in denen ein Buch unpraktisch wäre. Im öffentlichen Verkehr, in einer Pause oder vor einem Termin kann das Smartphone schnell zur Hand genommen werden. Gleichzeitig ist unterwegs nicht jede Umgebung geeignet: Lärm, Bewegung und Unterbrechungen erschweren das konzentrierte Lernen. Ich würde neue Begriffe eher zu Hause bearbeiten und unterwegs nur wiederholen. Das ist ein wichtiger Unterschied, weil Wiedererkennen unter günstigen Bedingungen leichter ist als freies Erinnern.

Wer im Schichtdienst arbeitet oder unregelmäßige Lernzeiten hat, kann die Anwendung flexibel in den Tagesablauf einbauen. Eine kurze Wiederholung nach dem Frühstück, während einer Pause oder vor dem Schlafengehen kann realistischer sein als ein fester langer Termin. Dabei sollte man auf die eigene Müdigkeit achten. Medizinische Wörter sehen sich teilweise ähnlich; wenn die Aufmerksamkeit sinkt, steigt die Gefahr, Begriffe nur noch oberflächlich zu unterscheiden.

Für gemeinsames Lernen kann man die App als Ausgangspunkt verwenden. Eine Person liest einen Begriff vor, die andere erklärt ihn mit eigenen Worten oder nennt einen passenden Zusammenhang. Diese Methode ist hilfreicher, als nur gemeinsam auf den Bildschirm zu schauen. Sie macht sichtbar, ob ein Wort wirklich verstanden wurde oder lediglich bekannt aussieht. Besonders Auszubildende können so schwierige Begriffe in einer kleinen Lerngruppe besprechen.

Wer ohne Internetverbindung lernen möchte, sollte die konkrete Nutzung vorher ausprobieren, statt sich blind darauf zu verlassen. Für Reisen oder Orte mit schlechtem Empfang ist es sinnvoll, die App rechtzeitig zu öffnen und zu prüfen, ob die gewünschte Lernfunktion verfügbar bleibt. Diese kleine Vorbereitung verhindert, dass eine geplante Wiederholung genau dann ausfällt, wenn man sie braucht.

Wo die Grenzen im Alltag spürbar werden

Die größte inhaltliche Grenze liegt für mich darin, dass Terminologie allein noch kein medizinisches Verständnis ergibt. Ein Fachwort zu kennen bedeutet nicht automatisch, einen Befund, eine Behandlung oder einen Gesprächsverlauf richtig einordnen zu können. Wer sich auf eine Prüfung vorbereitet, sollte deshalb zusätzlich mit Definitionen, Beispielen, Abbildungen und echten Fallzusammenhängen arbeiten. Die App kann beim Vokabular helfen, aber sie ersetzt diese Ebenen nicht.

Auch beim Auswendiglernen besteht eine typische Falle: Man erkennt einen Begriff wieder, kann ihn aber nicht selbst erklären. Um das zu vermeiden, würde ich nach jeder Antwort kurz innehalten und den Begriff in einem eigenen Satz verwenden. Noch besser ist es, die Bedeutung vor der Auflösung laut zu formulieren. Diese Vorgehensweise dauert länger, zeigt aber deutlich zuverlässiger, ob das Wissen sitzt.

Ein weiterer möglicher Reibungspunkt ist die unterschiedliche Vorerfahrung der Nutzer. Für Anfänger können medizinische Begriffe ohne zusätzlichen Kontext zu abstrakt sein. Fortgeschrittene wiederum könnten sich eine größere fachliche Tiefe oder eine anspruchsvollere Auswahl wünschen. Deshalb ist die App nicht automatisch für jede Lernphase gleich gut geeignet. Ich sehe sie vor allem zwischen den ersten Berührungspunkten mit Fachsprache und der regelmäßigen Wiederholung bereits behandelter Inhalte.

Wer eine Anwendung mit umfangreichen Anpassungen, ausführlichen Erklärtexten oder ausgefeilten Lernanalysen sucht, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen. Eine klassische Karteikarten-App kann besser sein, wenn man eigene Begriffe importieren, Kategorien frei anlegen oder Wiederholungsintervalle genau steuern möchte. Ein Lehrbuch ist überlegen, wenn man Zusammenhänge systematisch aufbauen will. Die Stärke dieser App liegt dagegen in der niedrigen Einstiegshürde und der unmittelbaren Beschäftigung mit medizinischer Terminologie.

Einordnung von Entwickler, Umfang und Nutzung

Entwickelt wird die Anwendung von Dr. Alexander Streuer. Sie gehört zur medizinischen Kategorie und ist kostenlos erhältlich. Das macht sie interessant für Lernende, die ohne zusätzliche Ausgaben einen ersten Zugang zu medizinischen Begriffen suchen. Kostenlos bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sie für jeden Zweck vollständig genug ist. Ich würde sie als ergänzendes Werkzeug betrachten und nicht als einzige Quelle für eine Prüfung oder berufliche Entscheidung.

Die App ist mit einer Altersfreigabe ab null Jahren versehen. Das sagt wenig über den fachlichen Anspruch aus, sondern beschreibt vor allem, dass keine problematischen Inhalte für Kinder im Vordergrund stehen. Inhaltlich richtet sie sich meiner Einschätzung nach eher an Jugendliche und Erwachsene, die medizinische Sprache lernen oder auffrischen möchten. Für ein jüngeres Kind wären die Begriffe vermutlich nur dann sinnvoll, wenn eine erwachsene Person sie erklärt.

Die derzeitige Version ist 1.11 und läuft ab Android 4.4. Wer ein älteres Gerät verwendet, hat dadurch grundsätzlich eine größere Chance auf Kompatibilität als bei vielen modernen Anwendungen. Trotzdem sollte man die Darstellung auf dem eigenen Smartphone prüfen, besonders wenn das Gerät eine kleine Anzeige oder eine stark angepasste Systemoberfläche besitzt. Eine technische Mindestanforderung allein sagt nicht, wie angenehm sich das Lernen auf jedem Modell anfühlt.

Mit über zehntausend Installationen ist die App keine völlig unbekannte Nischenanwendung. Ihre durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei rund drei Dutzend Bewertungen zeigt, dass sie von den bisherigen Nutzerinnen und Nutzern überwiegend positiv aufgenommen wird. Ich würde diese Zahlen als ermutigendes Signal sehen, aber nicht als Ersatz für den eigenen Test. Gerade bei Lern-Apps unterscheiden sich Erwartungen stark: Was für kurze Wiederholungen hervorragend funktioniert, kann für eine vollständige Prüfungsvorbereitung zu begrenzt sein.

Für wen ich sie empfehlen würde

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die medizinische Fachsprache regelmäßig sehen und sich beim Wiederholen nicht mit einer komplizierten Plattform beschäftigen möchten. Dazu zählen etwa Lernende in medizinischen Ausbildungswegen, Personen mit Interesse an Gesundheitsberufen und alle, die Begriffe aus Unterricht, Praktikum oder Fachlektüre festigen wollen. Auch wer nach längerer Pause wieder in ein medizinisches Thema einsteigt, kann von einer kompakten Auffrischung profitieren.

Besonders sinnvoll ist sie, wenn du bereits einen Kontext hast. Hast du gerade ein Kapitel über Anatomie, Pflege oder medizinische Grundlagen bearbeitet, kannst du die Begriffe anschließend gezielter üben. Ohne diesen Kontext bleibt möglicherweise nur das Gefühl, Wörter erkannt zu haben. Mein praktischer Rat lautet daher: Nutze die App nicht zufällig, sondern verbinde jede Lernrunde mit einem Thema, das du gerade tatsächlich bearbeitest.

Weniger geeignet ist sie für Personen, die ausschließlich visuell oder ausschließlich auditiv lernen und dafür eine speziell angepasste Aufbereitung benötigen. Auch wer eine ausführliche Erklärung zu jedem Begriff erwartet, sollte eher zu einem Lehrwerk oder einem Kurs greifen. Für Menschen mit starken motorischen oder visuellen Einschränkungen ist ein persönlicher Test unverzichtbar, weil die Alltagstauglichkeit von Gerät, Systemeinstellungen und individueller Bedienung abhängt.

Ich würde außerdem davon abraten, die App als medizinische Entscheidungsgrundlage zu verwenden. Das Lernen von Terminologie ist etwas anderes als die Beurteilung von Symptomen oder Befunden. Fachwörter aus einer Übung dürfen nicht dazu führen, dass man sich selbst eine Diagnose zuschreibt oder medizinische Beratung ersetzt. Als Lernhilfe ist sie sinnvoll; als Werkzeug für konkrete Gesundheitsentscheidungen wäre sie die falsche Wahl.

Mein inklusives Urteil zur Lernhilfe

Mein Gesamturteil fällt positiv, aber bewusst nüchtern aus. Terminologie - Med. Begriffe macht eine klar umrissene Aufgabe zugänglich: medizinische Wörter wiederholen und den eigenen Fachwortschatz Schritt für Schritt festigen. Die kostenlose Nutzung, die einfache Ausrichtung und die Unterstützung älterer Android-Versionen sprechen dafür, sie unkompliziert auszuprobieren. Für kurze Lerneinheiten auf dem Smartphone sehe ich einen echten praktischen Nutzen.

Gleichzeitig hängt viel davon ab, wie du lernst. Wer Lesbarkeit, Tempo und Umgebung an die eigenen Bedürfnisse anpasst, kann aus einer kleinen App mehr herausholen als aus einer langen, unregelmäßigen Lernsession. Ich würde schwierige Begriffe laut erklären, Wortbestandteile vergleichen, unterwegs nur Bekanntes wiederholen und neue Inhalte mit einem Lehrbuch oder Unterricht verknüpfen. Diese Arbeitsweise gleicht einige Grenzen einer kompakten Terminologie-App aus.

Die Anwendung ist für mich deshalb kein vollständiger medizinischer Lernkurs, sondern ein niedrigschwelliger Baustein. Sie passt zu dir, wenn du Fachbegriffe regelmäßig sehen und üben möchtest, ohne dich durch ein großes System zu arbeiten. Suchst du dagegen ausführliche Zusammenhänge, individuelle Lernpläne, freie Karteikarten oder besonders umfassende Zugänglichkeitsfunktionen, ist eine andere Lösung wahrscheinlich besser.

Unterm Strich würde ich sie einer befreundeten Person empfehlen, die gerade medizinische Terminologie aufbaut oder auffrischt und eine kostenlose Ergänzung für Android sucht. Der wichtigste Vorteil ist die Konzentration auf genau diese Lernaufgabe. Der wichtigste Vorbehalt ist ebenso klar: Erst durch eigenes Erklären, Wiederholen und Einordnen werden die Begriffe zu echtem Wissen. Wer diesen Unterschied berücksichtigt, bekommt mit der App eine praktische, unaufdringliche Hilfe für den Lernalltag.

FAQ

Was ist Terminologie - Med. Begriffe und für wen eignet sich die App?

Terminologie - Med. Begriffe ist eine mobile Anwendung zum Nachschlagen medizinischer Fachbegriffe und ihrer Bedeutungen. Sie richtet sich vor allem an Studierende der Medizin und Pflege, medizinisches Personal sowie Personen, die Arztberichte oder Untersuchungsergebnisse besser verstehen möchten. Die App ersetzt jedoch keine ärztliche Beratung und sollte nicht zur eigenständigen Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden.

Welche medizinischen Begriffe enthält Terminologie - Med. Begriffe?

Die App konzentriert sich auf wichtige medizinische Fachbegriffe aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Anatomie, Krankheiten, Untersuchungen, Behandlungsmethoden und allgemeine medizinische Terminologie. Die Einträge sind in der Regel alphabetisch oder über eine Suchfunktion auffindbar. Je nach Version und Plattform kann der Umfang variieren, weshalb Nutzer vor dem Download die aktuelle Beschreibung und die verfügbaren Inhalte im jeweiligen App-Store prüfen sollten.

Kann ich die medizinischen Begriffe ohne Internetverbindung nachschlagen?

Ob die Inhalte vollständig offline verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Version der Anwendung ab. Viele Nachschlage-Apps speichern zumindest einen Teil ihrer Daten direkt auf dem Gerät, während andere für bestimmte Inhalte oder Aktualisierungen eine Internetverbindung benötigen. Wer die App im Krankenhaus, unterwegs oder während des Lernens ohne stabiles Netz verwenden möchte, sollte diese Funktion vor der Installation ausdrücklich überprüfen.

Ist Terminologie - Med. Begriffe auch für medizinische Laien verständlich?

Die App kann auch für Laien hilfreich sein, wenn sie unbekannte Begriffe aus Befunden, Arztbriefen oder Gesprächen besser einordnen möchten. Allerdings sind medizinische Definitionen häufig knapp und setzen teilweise Grundkenntnisse voraus. Die Anwendung erklärt nicht automatisch den persönlichen Gesundheitszustand und berücksichtigt keine individuellen Symptome. Bei Unsicherheit sollten Nutzer die Bedeutung immer mit einer Ärztin, einem Arzt oder anderem qualifizierten Fachpersonal besprechen.

Ist die App kostenlos und welche Risiken gibt es beim Herunterladen?

Vor dem Download sollte geprüft werden, ob Terminologie - Med. Begriffe kostenlos angeboten wird oder Werbung, In-App-Käufe beziehungsweise kostenpflichtige Zusatzfunktionen enthält. Außerdem empfiehlt es sich, die angeforderten Berechtigungen, Datenschutzinformationen, Bewertungen und das Datum der letzten Aktualisierung anzusehen. Medizinische Inhalte sollten regelmäßig gepflegt werden; dennoch ersetzt die App weder professionelle Beratung noch eine verlässliche medizinische Informationsquelle für akute Beschwerden.

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