EU Login

3,0 Business Aktualisiert 30. August 2026

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Vorteile

  • Ein Konto ermöglicht den Zugang zu vielen EU-Diensten und Portalen.
  • Zusätzliche Sicherheitsstufe durch Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Biometrische Anmeldung kann den Login deutlich beschleunigen.
  • Die App ist kostenlos und ohne Werbung nutzbar.
  • Anmeldebestätigungen lassen sich direkt über das Smartphone durchführen.

Nachteile

  • Ohne Internetverbindung sind Bestätigungen und Anmeldungen meist nicht möglich.
  • Die Einrichtung kann für unerfahrene Nutzer zunächst kompliziert wirken.
  • Ein verlorenes oder gewechseltes Smartphone erschwert die Kontowiederherstellung.
  • Nicht jedes EU-Portal unterstützt alle Funktionen der App vollständig.
  • Push-Benachrichtigungen können bei deaktivierten App-Rechten ausbleiben.
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Wer regelmäßig mit europäischen Institutionen oder EU-nahen Online-Diensten arbeitet, kennt das Grundproblem: Für einen einzelnen Vorgang braucht man oft einen Zugang, der nicht wie ein gewöhnliches soziales Konto funktioniert. EU Login ist die mobile Anwendung der Europäischen Union für Anmeldung und Zugangsverwaltung auf Smartphones. Ich habe sie vor allem als Begleiter für den mobilen Zugriff betrachtet und dabei weniger auf zusätzliche Funktionen als auf Klarheit, Bedienbarkeit und die Frage geachtet, ob sie in unterschiedlichen Alltagssituationen verlässlich verständlich bleibt.

Mein erster Eindruck ist nüchtern, aber positiv: Die App will kein umfassendes Produktivitätswerkzeug sein. Sie konzentriert sich auf den Zugang zu EU-Diensten. Genau das ist ihre Stärke, kann aber auch enttäuschen, wenn man eine allgemeine Sicherheits-App, einen Passwortmanager oder eine vielseitige Authentifizierungszentrale erwartet. Als kostenlose Business-App wird sie von der Europäischen Union angeboten und ist für alle Altersgruppen freigegeben. Im Alltag zählt für mich vor allem, dass sie eine formale Zugangshürde auf dem Smartphone begleitet, ohne sich wie eine zusätzliche Arbeitsplattform aufzuspielen.

Bedienung, Lesbarkeit und Orientierung im Alltag

Eine App mit klarer, aber zweckgebundener Aufgabe

Bei einer Zugangsanwendung ist eine übersichtliche Struktur wichtiger als eine lange Liste von Möglichkeiten. Ich möchte beim Öffnen schnell erkennen, ob ich gerade eine Anmeldung bestätigen, einen Zugang verwalten oder einen bereits eingerichteten Vorgang fortsetzen soll. EU Login wirkt in diesem Zusammenhang eher funktional als verspielt. Das passt zum Einsatzgebiet: Wer sich bei einem EU-Portal anmelden muss, braucht keine Ablenkung, sondern einen möglichst geradlinigen Weg.

Die Orientierung hängt allerdings stark davon ab, ob man den Zugang bereits eingerichtet hat und den Ablauf des jeweiligen EU-Dienstes kennt. Die App erklärt nicht automatisch jede Besonderheit des Portals, von dem man gerade kommt. Deshalb ist es hilfreich, den Vorgang nicht hektisch zu beginnen: Erst die Anmeldung im Browser starten, dann die mobile Anwendung bereithalten und die angezeigten Schritte aufmerksam abgleichen. Dieser kleine Wechsel zwischen Browser und App ist einer der Punkte, an denen eine ansonsten einfache Aufgabe anspruchsvoller werden kann.

Für Menschen, die selten mit EU-Webseiten arbeiten, ist die Trennung zwischen dem eigentlichen Online-Dienst und der mobilen Zugangsverwaltung nicht sofort selbstverständlich. Ich würde deshalb empfehlen, beim ersten Einsatz nicht nebenbei andere Aufgaben zu erledigen. Wer die App nur gelegentlich öffnet, sollte sich außerdem merken, dass sie nicht der Ort ist, an dem die Inhalte des jeweiligen Portals bearbeitet werden. Sie unterstützt den Zugang; der eigentliche Antrag, die Recherche oder die Verwaltungsaufgabe findet normalerweise im verbundenen Dienst statt.

Textverständlichkeit und visuelle Ruhe

Die Lesbarkeit einer Login-App zeigt sich weniger in langen Texten als in kurzen Hinweisen, Statusmeldungen und Bestätigungsschritten. Für mich ist entscheidend, dass solche Informationen nicht übersehen werden. Gerade bei einer Anmeldung kann ein kleiner Hinweis den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Vorgang und einem abgebrochenen Versuch ausmachen. Ich rate daher, Meldungen vollständig zu lesen, statt nur nach einer auffälligen Schaltfläche zu suchen.

Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen profitieren grundsätzlich von einer überschaubaren Oberfläche, weil weniger Elemente gleichzeitig bewertet werden müssen. Trotzdem ersetzt eine reduzierte Struktur keine individuelle Prüfung mit den eigenen Anzeigeeinstellungen. Größere Systemschrift, stärkere Kontraste oder eine vergrößerte Darstellung können je nach Gerät helfen, aber sie verändern nicht automatisch jeden Inhalt gleich gut. Wer auf sehr große Schrift angewiesen ist, sollte vor einem wichtigen Termin testen, ob alle Hinweise und Bedienelemente noch vollständig sichtbar bleiben.

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Ablauf ist ein kurzer Probelauf in einer ruhigen Situation. Ich würde die App einmal öffnen, den eigenen Zugang prüfen und den Wechsel zum Browser nachvollziehen, bevor eine fristgebundene Aufgabe ansteht. So erkennt man früh, ob man die richtige Anwendung verwendet, ob die Anmeldung bereits vorbereitet ist und an welcher Stelle man eventuell Unterstützung braucht. Für Barrierearmut ist diese Vorbereitung besonders wertvoll, weil sie Zeitdruck aus dem Prozess nimmt.

Navigation ohne unnötige Umwege

Die App ist nicht dafür gedacht, dass man lange darin stöbert. Das ist angenehm, wenn man genau weiß, weshalb man sie geöffnet hat. Gleichzeitig bedeutet die enge Aufgabenstellung, dass man bei einem Problem nicht einfach auf eine alternative Funktion ausweichen kann. Wenn ein Bestätigungsschritt unklar ist, hilft meist eher der Kontext des verbundenen EU-Dienstes als das bloße Tippen durch verschiedene Bereiche der App.

Ich würde EU Login deshalb nicht wie eine gewöhnliche App installieren und anschließend ohne Vorbereitung vergessen. Der bessere Umgang ist, sie als Teil eines festen Anmeldewegs zu betrachten. Ein Lesezeichen für den jeweiligen EU-Dienst, die mobile App für die Zugangsbestätigung und ein ruhiger Arbeitsplatz ergeben zusammen einen deutlich verständlicheren Ablauf als der Versuch, alles nur auf dem Smartphone zu erledigen.

Motorische Anforderungen beim Anmelden

Bei der Bedienung fallen vor allem kurze, gezielte Interaktionen an. Das klingt einfach, kann aber für Menschen mit Zittern, eingeschränkter Feinmotorik oder Schwierigkeiten beim schnellen Wechsel zwischen Anwendungen relevant sein. Ein unabsichtliches Tippen, ein zu frühes Zurückgehen oder das Verwechseln von Browser und App kann den Ablauf unterbrechen. Ich würde das Smartphone während der Anmeldung möglichst stabil halten und nicht versuchen, mehrere Schritte gleichzeitig zu erledigen.

Wer eine Bedienungshilfe für größere Berührungsflächen oder eine alternative Eingabemethode nutzt, sollte den vollständigen Anmeldeweg vorher ausprobieren. Wichtig ist nicht nur, ob die App selbst reagiert, sondern auch, ob der Wechsel zwischen dem EU-Portal und EU Login mit der persönlichen Bedienweise gut funktioniert. Genau an dieser Schnittstelle können Schwierigkeiten entstehen, die man beim isolierten Testen der App nicht bemerkt.

Für Nutzerinnen und Nutzer, die sich auf Sprachsteuerung oder Vorlesefunktionen verlassen, ist die Benennung der sichtbaren Elemente besonders wichtig. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass ein automatisches Vorlesen jede Situation genauso verständlich macht wie die visuelle Darstellung. Bei einem sicherheitsrelevanten Schritt sollte man die angezeigte Information, den aktuellen Kontext und die erwartete Aktion miteinander abgleichen. Falls nötig, ist eine vertraute Person als zweite Kontrolle sinnvoller, als mehrfach auf Verdacht zu bestätigen.

Hören, Sehen und die Umgebung

Eine mobile Anmeldung findet nicht immer am Schreibtisch statt. In einem lauten Zug, bei schwachem Licht oder mit eingeschränkter Aufmerksamkeit kann selbst ein kurzer Hinweis schwer wahrzunehmen sein. Für mich ist deshalb ein ruhiger Ort nicht bloß bequem, sondern ein echter Vorteil. Wer unterwegs arbeitet, sollte die App vor dem Betreten eines Termins oder vor einer wichtigen Einreichung öffnen und nicht erst im letzten Moment zwischen mehreren Benachrichtigungen suchen.

Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen sollten sich nicht auf akustische Hinweise verlassen. Entscheidend ist, was auf dem Bildschirm angezeigt wird und ob der Vorgang dort eindeutig nachvollziehbar ist. Umgekehrt kann eine Person, die visuelle Informationen nur eingeschränkt wahrnimmt, stärker auf Vorlesefunktionen, Vergrößerung oder Unterstützung angewiesen sein. Ich sehe hier einen wichtigen Unterschied zwischen einer grundsätzlich einfachen Oberfläche und einer vollständig zugänglichen Nutzung: Einfachheit hilft, garantiert aber nicht, dass jeder persönliche Bedarf abgedeckt wird.

EU Login in verschiedenen Situationen

Der typische Arbeitsweg zwischen Browser und Smartphone

Ein realistisches Beispiel ist eine Person, die im Homeoffice ein EU-Portal nutzt und für die Anmeldung das Smartphone bereithält. Am Laptop wird der Dienst geöffnet, anschließend folgt der mobile Schritt in EU Login. Wenn beide Geräte griffbereit sind und keine Eile besteht, ist dieser Ablauf nachvollziehbar. Die App übernimmt dabei nicht die gesamte Arbeit, sondern dient als mobiles Gegenstück zum Browserzugang.

Schwieriger wird es, wenn der Laptop in einer Dockingstation steht, das Smartphone auf dem Tisch liegt und man ständig zwischen beiden Bildschirmen wechseln muss. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Konzentrationsproblemen oder nur einer verfügbaren Hand kann dieser Wechsel anstrengender sein. Mein praktischer Tipp ist, die Geräte so zu positionieren, dass beide Bildschirme ohne Umgreifen sichtbar oder leicht erreichbar sind. Das klingt banal, reduziert aber unnötige Bewegungen und verhindert, dass man einen Schritt aus Versehen verliert.

Auch unterwegs kann die App nützlich sein, etwa wenn eine berufliche Aufgabe nicht bis zum Büro warten kann. Ich würde sie jedoch nicht als ideale Lösung für jede mobile Situation bezeichnen. In öffentlicher Umgebung sind kleine Anzeigen, Ablenkungen und Zeitdruck problematisch. Außerdem sollte man bei vertraulichen Zugangsvorgängen darauf achten, dass niemand den Bildschirm mitliest. Die mobile Verfügbarkeit verbessert den Zugang, beseitigt aber nicht die praktischen und sozialen Bedingungen des Umfelds.

Für wen die Anwendung besonders sinnvoll ist

EU Login passt am besten zu Personen, die tatsächlich einen EU-Dienst mit entsprechender Anmeldung verwenden. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die beruflich mit europäischen Verwaltungs- oder Förderprozessen zu tun haben, sowie Nutzerinnen und Nutzer, die nur gelegentlich einen solchen Zugang benötigen, aber trotzdem eine mobile Möglichkeit zur Anmeldung wünschen. Für diese Zielgruppe ist die App sinnvoller als der Versuch, jedes Mal einen neuen mobilen Umweg zu suchen.

Auch in gemeinsam genutzten Arbeitsumgebungen kann die klare Trennung hilfreich sein. Der Browser bleibt auf dem Arbeitsgerät, während die mobile Zugangsverwaltung auf dem persönlichen Smartphone erfolgt. Das kann den Ablauf übersichtlicher machen, setzt aber voraus, dass die betreffende Person den eigenen Zugang korrekt eingerichtet hat und die Geräte zuverlässig bedienen kann. Wer zwischen mehreren Konten oder Rollen wechselt, sollte besonders aufmerksam prüfen, welcher Zugang gerade verwendet wird, bevor eine Bestätigung erfolgt.

Für Menschen, die nur eine allgemeine Zwei-Faktor-App suchen, ist EU Login dagegen nicht automatisch die beste Wahl. Eine etablierte Authentifizierungs-App mit breiter Unterstützung für verschiedene Dienste kann im Alltag vielseitiger sein. EU Login ist spezifischer: Seine Berechtigung ergibt sich daraus, dass der benötigte EU-Zugang genau diesen Weg unterstützt. Ich würde daher nicht nach dem Prinzip „eine Sicherheits-App für alles“ entscheiden, sondern nach dem Dienst, den man tatsächlich erreichen möchte.

Was die technische Einordnung für die Nutzung bedeutet

Die Anwendung ist seit dem vierundzwanzigsten November zweitausendfünfzehn verfügbar und läuft ab Android sieben. Die aktuelle Version ist 2.2.0. Diese Angaben sind vor allem dann relevant, wenn ein älteres Gerät oder ein verwaltetes Firmenhandy verwendet wird. Vor einer wichtigen Anmeldung würde ich prüfen, ob das Gerät die App installieren und aktualisieren kann. Ein Zugangsvorgang ist kein guter Moment, um erstmals festzustellen, dass das Smartphone zu alt ist oder die Installation durch Geräteeinstellungen eingeschränkt wird.

Dass die App über eine Million Installationen erreicht hat, zeigt, dass sie nicht nur für einen sehr kleinen Kreis gedacht ist. Die durchschnittliche Bewertung von 3,0 bei rund 7.500 Bewertungen fällt allerdings deutlich gemischter aus. Ich lese das als Hinweis darauf, dass die App zwar einen realen Bedarf erfüllt, der Nutzungskontext aber nicht immer reibungslos wirkt. Bei einer Login-Anwendung können dabei nicht nur die App selbst, sondern auch Kontoanlage, Browser, Gerätewechsel und der jeweilige EU-Dienst in die Erfahrung hineinspielen.

Die rund 211 Rezensionen vermitteln zusätzlich den Eindruck, dass einzelne Probleme für Betroffene stark ins Gewicht fallen können. Eine Anmeldung ist entweder erfolgreich oder sie blockiert den nächsten Arbeitsschritt; dadurch fühlt sich ein kleiner Fehler schnell wie ein großer Ausfall an. Ich würde die Bewertung deshalb weder als pauschale Warnung noch als Qualitätsbeweis lesen. Sie unterstreicht eher, dass man den gesamten Anmeldeweg testen sollte und nicht nur die App nach dem ersten Öffnen beurteilt.

Verbleibende Barrieren und typische Reibungspunkte

Die größte Hürde ist meiner Einschätzung nach die Abhängigkeit von einem mehrteiligen Ablauf. Wer nur ein Smartphone besitzt, mit kleinen Bildschirmen schlecht zurechtkommt oder Anwendungen nicht gern wechselt, kann den Prozess als unnötig kompliziert empfinden. Die App kann den Zugang mobil unterstützen, aber sie nimmt dem Nutzer nicht jede organisatorische Entscheidung ab. Man muss wissen, von welchem Dienst die Anmeldung ausgeht, welcher Schritt als Nächstes erwartet wird und wann eine Bestätigung wirklich abgeschlossen ist.

Eine weitere Barriere entsteht durch Zeitdruck. Wenn eine Sitzung abläuft oder man eine Meldung zu schnell wegwischt, ist die Ursache nicht immer sofort verständlich. Hier hilft ein bewusst langsames Vorgehen: den Ausgangsdienst geöffnet lassen, die App vollständig lesen und erst dann bestätigen. Wer regelmäßig Schwierigkeiten mit solchen Abläufen hat, sollte den Prozess gemeinsam mit einer vertrauten Person einmal durchspielen und sich die Reihenfolge in eigenen Worten notieren. Das ist keine elegante technische Lösung, aber eine sehr wirksame Alltagshilfe.

Auch Sprach- und Verständnishürden können eine Rolle spielen. Verwaltungssprache wirkt häufig formeller als die übrigen Anwendungen auf dem Smartphone. Selbst wenn die App technisch korrekt arbeitet, kann ein Hinweis unklar bleiben, wenn man mit EU-Verfahren wenig Erfahrung hat. Ich würde deshalb zwischen einem Bedienproblem und einem Verständnisproblem unterscheiden: Bei Letzterem bringt wiederholtes Tippen selten etwas. Besser ist es, den Namen des verbundenen Dienstes, den Zweck der Anmeldung und die erwartete Aktion zu prüfen.

Für Organisationen mit besonderen Anforderungen an unterstützende Technologien sollte die App nicht ungeprüft als vollständige Lösung eingeplant werden. Die tatsächliche Nutzbarkeit hängt vom Smartphone, den Systemeinstellungen, dem Browser und dem jeweiligen Portal ab. Eine kurze Prüfung mit den betroffenen Personen ist aussagekräftiger als eine allgemeine Annahme über Barrierefreiheit. Besonders wichtig ist, dass niemand gezwungen wird, einen sicherheitsrelevanten Vorgang unter Bedingungen durchzuführen, die körperlich oder sensorisch unnötig belastend sind.

Vergleich mit gewöhnlichen Alternativen

Im Vergleich zu einem Passwortmanager hat EU Login einen anderen Zweck. Ein Passwortmanager hilft beim Speichern und Ausfüllen vieler Zugangsdaten; diese App konzentriert sich auf den mobilen Zugang zu EU-Diensten. Wer beides verwechselt, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Im Vergleich zu einer allgemeinen Authentifizierungs-App ist EU Login weniger breit einsetzbar, kann aber gerade deshalb die passendere Wahl sein, wenn ein bestimmter europäischer Dienst sie voraussetzt oder darauf ausgelegt ist.

Ein weiterer Vergleich ist die reine Browsernutzung. Sie kann für gelegentliche Vorgänge einfacher wirken, wenn keine zusätzliche mobile Anwendung benötigt wird. Sobald der EU-Dienst jedoch eine mobile Zugangsverwaltung einbezieht, ist die App praktischer als ein improvisierter Wechsel zwischen Webseiten. Für Menschen mit eingeschränkter Sicht oder Motorik bleibt die Browserlösung in manchen Fällen trotzdem angenehmer, etwa wenn der größere Bildschirm, die Tastatur oder eine persönliche Assistenztechnik besser unterstützt wird.

Mein Rat lautet daher: EU Login installieren, wenn der konkrete EU-Dienst den Zugang damit sinnvoll unterstützt; nicht installieren, nur weil man allgemein eine Sicherheits-App sucht. Wer keine europäischen Online-Dienste verwendet, hat von der spezialisierten Ausrichtung wenig. Wer dagegen regelmäßig zwischen EU-Portal und Smartphone arbeitet, erhält ein Werkzeug, das genau diese Verbindung abdeckt, auch wenn es keine universelle Lösung für alle Zugangsprobleme ist.

Mein inklusives Urteil

Ich empfehle EU Login vor allem als zweckmäßige Begleit-App für Menschen, die einen EU-Zugang mobil verwalten müssen. Die Oberfläche wirkt aufgeräumter, wenn man den vorgesehenen Ablauf kennt, und die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde. Die Freigabe ab null Jahren sagt dabei wenig über die praktische Zugänglichkeit für jede Person aus; entscheidend sind die individuellen Anzeige-, Eingabe- und Vorleseeinstellungen sowie der verbundene Dienst.

Die wichtigste Stärke ist die klare Spezialisierung, die wichtigste Schwäche der Wechsel zwischen mehreren Teilen des Anmeldeprozesses. Wer gut mit Smartphone und Browser umgehen kann, wird diesen Ablauf meist schnell einordnen. Wer auf große Darstellung, Sprachsteuerung, Vorlesefunktionen, alternative Eingaben oder Unterstützung angewiesen ist, sollte nicht nur die App, sondern den vollständigen Weg vom EU-Portal bis zur Bestätigung testen.

Nach meinem Eindruck ist EU Login weder eine App, die man pauschal wegen ihrer gemischten Bewertung meiden sollte, noch eine Anwendung, die ich jedem ohne konkreten Bedarf empfehlen würde. Für den passenden EU-Dienst kann sie den mobilen Zugang deutlich praktischer machen. Für allgemeine Konten, vielseitige Sicherheitsverwaltung oder besonders anspruchsvolle barrierearme Arbeitsabläufe sind andere Lösungen möglicherweise besser geeignet. Meine Empfehlung ist deshalb bewusst situativ: Erst den eigenen Anmeldeweg prüfen, dann die App in einer stressfreien Situation einrichten und sie nur dort einsetzen, wo sie den Zugang tatsächlich vereinfacht.

FAQ

Was ist EU Login und wofür wird die App verwendet?

EU Login ist das zentrale Authentifizierungssystem der Europäischen Kommission und ermöglicht den Zugang zu zahlreichen digitalen Diensten der Europäischen Union. Je nach Dienst können Sie sich damit beispielsweise bei Förderprogrammen, Verwaltungsportalen, Bewerbungsplattformen oder internen EU-Anwendungen anmelden. Die App dient vor allem als zusätzliche Sicherheitsstufe zur Bestätigung Ihrer Identität und ersetzt nicht grundsätzlich jedes Webportal, bei dem Sie sich anmelden möchten.

Wie richte ich EU Login auf meinem Android- oder iOS-Gerät ein?

Nach der Installation müssen Sie die EU-Login-App normalerweise mit Ihrem bestehenden EU-Login-Konto verknüpfen. Dazu melden Sie sich zunächst über einen unterstützten Browser an und wählen die Registrierung eines mobilen Geräts oder einer mobilen Authentifizierungsmethode aus. Anschließend wird das Smartphone meist über einen QR-Code oder einen Aktivierungscode gekoppelt. Folgen Sie den angezeigten Schritten genau, da die Einrichtung je nach verwendetem EU-Dienst leicht abweichen kann.

Benötige ich ein EU-Login-Konto, um die App nutzen zu können?

Ja, für die eigentliche Nutzung der EU-Login-App benötigen Sie in der Regel ein persönliches EU-Login-Konto. Die App ist nicht als eigenständiger Dienst gedacht, sondern unterstützt die Anmeldung bei kompatiblen EU-Portalen. Falls Sie noch kein Konto besitzen, müssen Sie dieses zunächst über die offizielle EU-Login-Webseite erstellen. Je nach Anwendung können zusätzlich eine bestätigte E-Mail-Adresse, persönliche Daten oder eine weitere Sicherheitsmethode erforderlich sein.

Funktioniert EU Login auch ohne Internetverbindung oder im Ausland?

Die Verfügbarkeit einzelner Funktionen hängt davon ab, wie der jeweilige EU-Dienst die Authentifizierung umgesetzt hat. Für die erstmalige Einrichtung, die Kontoverknüpfung und viele Bestätigungen ist normalerweise eine Internetverbindung erforderlich. Einige Sicherheitsfunktionen können jedoch lokal auf dem Gerät arbeiten. Im Ausland sollte die App grundsätzlich nutzbar sein, sofern Ihr Smartphone korrekt eingerichtet ist und Sie Zugriff auf Ihre hinterlegte Authentifizierungsmethode haben.

Was kann ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere oder die EU-Login-Bestätigung nicht funktioniert?

Wenn Ihr Gerät verloren geht, gestohlen wird oder keine Bestätigungsanfragen ankommen, sollten Sie möglichst schnell über die offizielle EU-Login-Webseite eine alternative Anmeldemethode verwenden und das betroffene Gerät aus Ihrem Konto entfernen. Bewahren Sie daher Wiederherstellungsoptionen, Sicherheitscodes oder eine zweite registrierte Methode sicher auf. Bei Problemen können außerdem die Hilfeseiten oder der Support des jeweiligen EU-Portals weiterhelfen, da nicht jeder Fehler direkt durch die App verursacht wird.

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