MR-BW Verrechnungssätze
4,3 Business Aktualisiert 30. August 2026
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Vorteile
- Übersichtliche Darstellung der aktuellen Verrechnungssätze in Baden-Württemberg.
- Schneller Zugriff auf wichtige Werte direkt auf dem Smartphone.
- Praktisch für Betriebe
- Planer und Auftraggeber unterwegs.
- Spart die Suche in gedruckten Tabellen oder verschiedenen Webseiten.
- Kompakte App mit klarer
- zweckorientierter Benutzeroberfläche.
Nachteile
- Der Nutzen ist auf den Bereich der Verrechnungssätze stark begrenzt.
- Ohne regelmäßige Aktualisierung können angezeigte Werte veraltet sein.
- Zusätzliche Erklärungen zu einzelnen Positionen fehlen teilweise.
- Für Einsteiger sind Fachbegriffe möglicherweise nicht sofort verständlich.
- Eine integrierte Export- oder Druckfunktion wäre für die Praxis hilfreich.
Wer mit den Verrechnungssätzen der MR-BW arbeitet, kennt das kleine, aber lästige Problem: Die passenden Werte müssen im richtigen Moment zur Hand sein, während man gleichzeitig Angebote vorbereitet, Leistungen dokumentiert oder interne Kalkulationen prüft. Genau an dieser Stelle setzt MR-BW Verrechnungssätze an. Ich sehe die App weniger als umfassendes Büroprogramm und mehr als spezialisiertes Nachschlagewerk für einen klar abgegrenzten Arbeitsschritt.
In meinem Eindruck liegt ihre Stärke gerade in dieser Konzentration. Sie versucht nicht, Aufgabenverwaltung, Rechnungsstellung und Kundenverwaltung miteinander zu verbinden. Stattdessen richtet sie sich an Menschen, die Verrechnungssätze schnell nachsehen möchten und dafür keine große Softwareumgebung öffnen wollen. Die Anwendung gehört damit in den geschäftlichen Alltag, besonders dort, wo mobile Verfügbarkeit praktischer ist als ein Ausdruck, eine Tabellenkalkulation oder die Suche in umfangreichen Unterlagen.
Entwickelt wird sie von Manuel Wenner – manuelwenner.de. Die App ist kostenlos erhältlich, trägt eine durchschnittliche Bewertung von 4,3 bei etwas mehr als zwanzig Bewertungen und wurde bereits über zehntausendmal installiert. Das wirkt nicht wie ein breit angelegtes Massenprodukt, sondern wie ein Werkzeug für eine bestimmte berufliche Zielgruppe. Genau deshalb sollte man vor der Installation wissen, welchen Platz sie im eigenen Ablauf einnehmen kann.
Vom umständlichen Nachschlagen zu einem verlässlichen Arbeitsschritt
Was vor der Nutzung typischerweise schiefgeht
Bevor eine solche App sinnvoll wird, lohnt sich ein Blick auf den Ablauf davor. Verrechnungssätze liegen im Arbeitsalltag oft nicht dort, wo man sie gerade braucht. Sie können in gedruckten Unterlagen stehen, in einer Datei auf dem Rechner gespeichert sein oder in einem Dokument verborgen sein, das man erst suchen und öffnen muss. Jeder zusätzliche Wechsel kostet zwar nur kurze Zeit, unterbricht aber den eigentlichen Denkprozess.
Besonders unangenehm ist das bei einem Vor-Ort-Termin. Man bespricht eine Leistung, möchte eine grobe Einschätzung geben und muss dafür erst zurück ins Büro oder eine längere Tabelle auf dem Smartphone durchsuchen. Das Problem ist dann nicht unbedingt fehlendes Fachwissen, sondern fehlender Zugriff im richtigen Moment. Eine kleine, spezialisierte App kann diesen Engpass deutlich besser lösen als eine allgemeine Notiz- oder Tabellen-App, sofern man sie tatsächlich regelmäßig verwendet.
Ich würde die Anwendung deshalb nicht als Ersatz für eine vollständige Kalkulation verstehen. Sie hilft beim Nachschlagen eines relevanten Satzes, nicht automatisch bei der gesamten betriebswirtschaftlichen Entscheidung. Material, Arbeitszeit, Fahrtkosten, individuelle Zuschläge und die konkrete Kundenvereinbarung bleiben weiterhin eigene Themen. Wer diese Grenze akzeptiert, bekommt ein Werkzeug, das sich gut in einen bestehenden Ablauf einfügen lässt.
Ein sinnvoller Platz im nachhaltigen Arbeitsablauf
Für mich funktioniert die App am besten als fester Zwischenschritt: Leistung oder Position bestimmen, passenden Verrechnungssatz nachsehen, Wert in die eigentliche Kalkulation übernehmen und anschließend wieder zur Hauptaufgabe zurückkehren. Diese Reihenfolge klingt einfach, verhindert aber, dass man die App mit Aufgaben belastet, für die sie nicht gedacht ist.
Ein praktischer Alltagseinsatz wäre ein kleiner Betrieb, dessen Mitarbeiter bei einem Kunden mehrere Arbeiten besprechen. Statt die Werte aus dem Gedächtnis zu nennen oder später alles nachzureichen, kann man den passenden Satz direkt prüfen. Danach wandert der Wert in das Angebot, eine Notiz oder eine andere kaufmännische Anwendung. Die App wird so nicht zum zentralen Ablageort, sondern zu einer verlässlichen Quelle innerhalb des Ablaufs.
Das ist auch der nachhaltigere Ansatz: Nicht jede Information muss in fünf verschiedenen Programmen gepflegt werden. Wenn eine Anwendung einen einzigen Schritt zuverlässig erledigt, sollte man sie genau dafür einsetzen. Das reduziert doppelte Pflege und macht klarer, wo die eigentliche Kalkulation stattfindet.
Wie ich die Werte organisieren würde
Die wichtigste Gewohnheit besteht darin, nicht einfach nur einen Wert abzulesen, sondern ihn immer mit dem konkreten Vorgang zu verbinden. Ich würde zuerst festlegen, welche Leistung oder Position gemeint ist, danach den Satz in der App prüfen und erst dann den Betrag in mein Angebot oder meine Notiz übertragen. So sinkt das Risiko, einen passenden, aber für den falschen Arbeitsschritt gedachten Wert zu verwenden.
Hilfreich ist außerdem, bei wiederkehrenden Arbeiten eine eigene kleine Arbeitsroutine zu entwickeln. Beispielsweise kann man für häufige Angebote eine Vorlage in der gewohnten Bürosoftware bereithalten und die App nur zum Kontrollieren der jeweiligen Verrechnungssätze öffnen. Das spart Zeit gegenüber einer ständig neu aufgebauten Tabelle und verhindert, dass die App zu einer zweiten, unübersichtlichen Datenbank wird.
Ein weiterer, weniger offensichtlicher Vorteil liegt in der Trennung von Nachschlagen und Entscheiden. Die App liefert den Bezugspunkt, aber die Entscheidung über den endgültigen Preis bleibt beim Nutzer. Diese Trennung ist wichtig, weil ein Verrechnungssatz nicht automatisch den vollständigen Angebotspreis darstellt. Wer die Zahl ungeprüft als Endbetrag übernimmt, arbeitet zwar schnell, aber nicht unbedingt korrekt.
Eine wiederholbare Routine für Büro und Außendienst
Ich würde die Nutzung in drei kurze Phasen aufteilen. Vor dem Termin prüfe ich, welche Leistungen voraussichtlich besprochen werden. Während des Gesprächs nutze ich die App nur für die Werte, die tatsächlich relevant werden. Danach übertrage ich die Ergebnisse in das System, das für Angebote, Dokumentation oder Abrechnung vorgesehen ist. Diese Routine hält die App klein und verhindert, dass wichtige Informationen ausschließlich auf dem Smartphone liegen.
Für Teams ist diese Arbeitsweise besonders nützlich, wenn mehrere Personen mit denselben Sätzen arbeiten müssen. Die App kann dann als gemeinsamer Bezugspunkt dienen, während die eigentlichen Kundendaten und Angebote in den dafür vorgesehenen Unterlagen bleiben. Sie ersetzt keine interne Abstimmung, macht aber den Moment des Nachschlagens weniger abhängig von einzelnen Personen.
Wer allein arbeitet, kann die Routine noch einfacher halten: App öffnen, Position prüfen, Wert übernehmen, App wieder schließen. Der entscheidende Punkt ist, nicht nebenbei unstrukturierte Notizen anzulegen. Je konsequenter die eigentliche Dokumentation an einem festen Ort bleibt, desto weniger Nacharbeit entsteht später.
Die Anwendung läuft ab Android 5.1 und ist damit auch für ältere Android-Geräte interessant, die im Betrieb noch zuverlässig funktionieren. Das kann praktisch sein, wenn ein vorhandenes Diensthandy nicht durch ein neues Modell ersetzt werden soll. Die aktuelle Version ist 1.7.8. Für die Nutzung sollte man allerdings darauf achten, dass das Gerät im Arbeitsalltag gut erreichbar und ausreichend geladen ist; ein Nachschlagewerk bringt wenig, wenn es nur auf einem unpraktisch verstauten Telefon vorhanden ist.
Wo der Ablauf an Grenzen stößt
Die größte Einschränkung ergibt sich aus dem spezialisierten Charakter. Wer eine komplette Lösung für Kunden, Projekte, Zeiten, Rechnungen und Zahlungen sucht, wird hier nicht den passenden Mittelpunkt für den gesamten Betrieb finden. Dafür sind klassische Bürosoftware, branchenspezifische Programme oder eine gut gepflegte Tabellenlösung geeigneter. Die App kann einen Teilprozess verbessern, aber sie sollte nicht künstlich zum umfassenden Verwaltungssystem gemacht werden.
Auch die kostenlose Verfügbarkeit sollte man richtig einordnen. In der Google-Play-Abrechnung werden In-App-Käufe zwischen 12,99 € und 14,99 € angeboten. Für jemanden, der die App nur gelegentlich benötigt, ist deshalb wichtig, vor einer Zahlung zu überlegen, ob der tägliche Nutzen tatsächlich groß genug ist. Bei regelmäßigem Einsatz kann ein solcher Betrag vertretbar sein, bei wenigen Nachschlagevorgängen im Monat bleibt eine eigene, sauber gepflegte Referenz unter Umständen die wirtschaftlichere Lösung.
Ein zweiter möglicher Stolperstein ist die Übertragung. Selbst wenn man den richtigen Satz gefunden hat, muss man ihn noch in den passenden Kontext übernehmen. Wer Werte aus der App in eine Nachricht, ein Angebot oder eine Tabelle kopiert, sollte die Position direkt dazuschreiben. Nur eine nackte Zahl verliert schnell ihre Bedeutung, besonders wenn später mehrere Leistungen mit ähnlichen Beträgen nebeneinanderstehen.
Ich würde außerdem nicht empfehlen, die App als alleinige Kontrolle für jede Rechnung zu verwenden. Vor dem Versand eines Angebots sollte der Wert noch einmal gegen die eigene Kalkulation, die Leistungsbeschreibung und die Vereinbarung mit dem Kunden geprüft werden. Gerade bei Sonderfällen ist ein Nachschlagewert nur ein Ausgangspunkt. Die Zeitersparnis beim Finden darf nicht dazu führen, dass die fachliche Prüfung entfällt.
Für wen sich die Anschaffung wirklich lohnt
Am besten passt die Anwendung zu Selbstständigen, kleinen Betrieben und Mitarbeitern, die regelmäßig mit den betreffenden Verrechnungssätzen arbeiten und unterwegs schnell nachsehen müssen. Auch für Personen, die bisher zwischen Papierunterlagen und einer unhandlichen Tabelle wechseln, kann der Wechsel auf eine mobile Lösung angenehm sein. Der Nutzen steigt mit der Häufigkeit der Nachschlagevorgänge und mit dem Anteil der Arbeit, der außerhalb des festen Büroplatzes stattfindet.
Weniger geeignet ist sie für Menschen, die nur einmalig einen Preis kalkulieren möchten. In diesem Fall kann eine vorhandene Unterlage oder ein kurzer Blick in die bereits verwendete Bürosoftware ausreichen. Ebenso sollten Nutzer, die eine automatische Angebots- und Rechnungslogik erwarten, lieber zu einer umfassenderen Geschäftsanwendung greifen. Die klare Spezialisierung ist ihre Stärke, aber eben auch ihre Grenze.
Für Einsteiger ist die niedrige Altersfreigabe von USK ab 0 Jahren zwar unproblematisch, entscheidend ist hier aber nicht das Alter, sondern der berufliche Anwendungsfall. Die App ist kein Lernprogramm für kaufmännische Grundlagen. Wer nicht weiß, welcher Satz zu einer Leistung gehört oder wie ein Angebot aufgebaut werden sollte, erhält durch das bloße Nachschlagen noch keine vollständige Anleitung.
Mein Vergleich mit den üblichen Alternativen
Eine Tabellenkalkulation bietet mehr Freiheit. Man kann eigene Formeln, Notizen und zusätzliche Kostenarten ergänzen. Dafür muss man die Inhalte selbst strukturieren und aktuell halten. Für komplexe Kalkulationen ist die Tabelle überlegen, beim schnellen mobilen Nachschlagen aber oft langsamer und fehleranfälliger, weil man sich durch mehrere Zeilen oder Tabellenblätter bewegen muss.
Gedruckte Unterlagen sind unabhängig von Akku, App-Version und Bedienung. Sie funktionieren auch dann, wenn das Smartphone gerade nicht verfügbar ist. Dafür sind sie weniger flexibel, nehmen Platz ein und lassen sich nicht so bequem in einen mobilen Ablauf einbauen. Wer selten Änderungen oder Nachschlagebedarf hat, kann mit Papier gut zurechtkommen; wer häufig unterwegs arbeitet, profitiert eher von der App.
Eine vollständige kaufmännische Software ist die bessere Wahl, wenn Nachschlagen, Kalkulation, Angebot, Auftrag und Rechnung in einem durchgängigen Prozess verbunden werden sollen. Sie bringt jedoch mehr Einrichtung und Pflege mit. MR-BW Verrechnungssätze wirkt daneben angenehm fokussiert: Man öffnet sie für einen konkreten Wert und kehrt anschließend zur eigentlichen Arbeitsumgebung zurück.
Der faire Vergleich lautet deshalb nicht „kleine App gegen große Software“, sondern „schneller Zugriff gegen umfassende Verwaltung“. Wer beides braucht, kann die App als Ergänzung einsetzen. Wer nur ein vollständiges System sucht, sollte seine Zeit nicht damit verbringen, eine Spezialanwendung in etwas umzubauen, das sie nicht sein will.
Konkrete Tipps für weniger Fehler
Mein erster Tipp: Übertrage nie nur die Zahl. Notiere oder kopiere immer auch die Bezeichnung der Leistung und, falls nötig, den Zusammenhang des Angebots. Das macht spätere Rückfragen leichter und verhindert, dass zwei ähnliche Werte verwechselt werden.
Mein zweiter Tipp: Lege einen festen Zeitpunkt für die Kontrolle deiner Arbeitsunterlagen fest. Wenn du regelmäßig mit den Sätzen arbeitest, sollte die App nicht erst im Streitfall oder kurz vor dem Versand eines Angebots geöffnet werden. Eine kurze Prüfung vor der Kalkulation ist sinnvoller als eine hektische Korrektur danach.
Mein dritter Tipp: Trenne Standardfälle von Sonderfällen. Für wiederkehrende Leistungen eignet sich die App als schneller Referenzpunkt. Bei ungewöhnlichen Kombinationen, individuellen Vereinbarungen oder zusätzlichen Kosten solltest du bewusst in deine ausführliche Kalkulation wechseln. Gerade diese Grenze verhindert, dass ein einfacher Nachschlageprozess zu einer falschen Vereinfachung wird.
Mein vierter Tipp betrifft die Teamarbeit: Vereinbart intern, wo der übernommene Wert anschließend dokumentiert wird. Wenn eine Person ihn in einer privaten Notiz speichert und eine andere ihn in einer Tabelle sucht, entsteht trotz derselben App wieder ein verstreuter Ablauf. Die Anwendung ist am wertvollsten, wenn sie einen klaren Schritt unterstützt und nicht neue Ablagen erzeugt.
Mein abschließendes Urteil
Ich empfehle MR-BW Verrechnungssätze vor allem dann, wenn du genau diese Verrechnungssätze regelmäßig brauchst und beim Nachschlagen nicht an einen festen Rechner gebunden sein möchtest. Die kostenlose App ist schnell in einen bestehenden Arbeitsablauf eingebaut, läuft auch auf älteren Android-Versionen und bleibt angenehm spezialisiert. Ihre mehr als zehntausend Installationen und die Bewertung von 4,3 zeigen zudem, dass sie für eine kleine, konkrete Zielgruppe sichtbar nützlich ist.
Gleichzeitig sollte man die Erwartungen sauber halten. Sie ist kein Ersatz für eine Buchhaltung, kein vollständiges Angebotsprogramm und keine automatische Preisentscheidung. Ihr Wert entsteht dort, wo ein gezielter Zugriff auf einen Referenzwert Zeit spart und anschließend in einem anderen Werkzeug weitergearbeitet wird. Wer diesen Ablauf konsequent einrichtet, bekommt ein praktisches kleines Glied in einer nachhaltigen Produktivitätskette.
Für mich ist das die entscheidende Empfehlung: Installiere die App, wenn du regelmäßig zwischen Außentermin, Büro und Kalkulation wechselst und genau beim Nachschlagen Reibung verlierst. Überspringe sie, wenn du nur eine umfassende Geschäftssoftware suchst oder die betreffenden Werte kaum verwendest. Die beste Nutzung ist nicht möglichst häufiges Öffnen, sondern ein klarer, wiederholbarer Schritt mit anschließender sauberer Dokumentation.
FAQ
Was ist die App „MR-BW Verrechnungssätze“ und wofür kann ich sie nutzen?
„MR-BW Verrechnungssätze“ richtet sich vor allem an landwirtschaftliche Betriebe, Maschinenringe, Lohnunternehmen und weitere Nutzer, die mit landwirtschaftlichen Dienstleistungen kalkulieren. Die App stellt Verrechnungssätze beziehungsweise Richtwerte für Maschinen- und Arbeitsleistungen bereit. Dadurch lassen sich Kosten schneller einschätzen, Angebote vorbereiten und innerbetriebliche Leistungen nachvollziehbarer berechnen, ohne jede Kalkulation vollständig manuell durchführen zu müssen.
Sind die angezeigten Verrechnungssätze verbindlich oder nur als Orientierung gedacht?
Die in der App angezeigten Verrechnungssätze sollten grundsätzlich als Orientierung und Kalkulationshilfe verstanden werden. Tatsächliche Kosten können je nach Region, Maschinenmodell, Auslastung, Arbeitszeit, Dieselpreisen, Lohnkosten, Wartungsaufwand und weiteren betrieblichen Bedingungen abweichen. Vor einer verbindlichen Abrechnung empfiehlt es sich daher, die Werte mit den eigenen Kosten, aktuellen Preisentwicklungen und gegebenenfalls den Empfehlungen des zuständigen Maschinenrings abzugleichen.
Für welche Nutzer und landwirtschaftlichen Arbeiten ist die Anwendung geeignet?
Die Anwendung ist besonders interessant für Landwirte, Betriebsleiter, Lohnunternehmer, Maschinenführer und Mitarbeiter von Maschinenringen. Je nach enthaltenem Katalog können verschiedene Maschinen-, Arbeits- und Dienstleistungsbereiche abgedeckt sein. Sie kann sowohl bei der Vorbereitung von Angeboten als auch bei der internen Kostenverrechnung helfen. Vor dem Download sollten Nutzer prüfen, ob die für ihren Betrieb relevanten Leistungen und regionalen Sätze tatsächlich enthalten sind.
Benötigt „MR-BW Verrechnungssätze“ eine Internetverbindung oder ein Benutzerkonto?
Ob eine dauerhafte Internetverbindung, eine Anmeldung oder ein persönliches Benutzerkonto erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Version der Anwendung ab. Manche Inhalte können direkt in der App verfügbar sein, während Aktualisierungen, regionale Daten oder geschützte Bereiche eine Verbindung voraussetzen können. Nach der Installation sollten Nutzer die Berechtigungen, Hinweise zum Datenschutz und die Angaben des Anbieters prüfen, bevor sie die App regelmäßig für betriebliche Kalkulationen einsetzen.
Werden die Verrechnungssätze regelmäßig aktualisiert und wie zuverlässig sind die Daten?
Bei Verrechnungssätzen ist eine regelmäßige Aktualisierung besonders wichtig, da sich Energiepreise, Lohnkosten, Reparaturkosten und technische Rahmenbedingungen verändern. Nutzer sollten deshalb darauf achten, wann die Daten zuletzt überarbeitet wurden und ob die App eine neue Version oder aktualisierte Tabellen anbietet. Die Werte können eine gute Grundlage für die Kalkulation darstellen, ersetzen jedoch keine individuelle Kostenrechnung und sollten bei wichtigen Entscheidungen zusätzlich überprüft werden.











