Npv Tunnel V2ray/SSH

4,3 Tools Aktualisiert 2. September 2026

Npv Tunnel V2ray/SSH icon
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Npv Tunnel V2ray/SSH screenshot
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Vorteile

  • Unterstützt mehrere Protokolle wie V2Ray
  • SSH und VMess.
  • Verbindungsprofile lassen sich für verschiedene Server speichern.
  • Kann bei kompatiblen Servern mobile Daten effizient nutzen.
  • Bietet flexible Einstellungen für Proxy
  • DNS und Tunnel-Modi.
  • Die App ist besonders für erfahrene Nutzer vielseitig anpassbar.

Nachteile

  • Die Einrichtung kann für Einsteiger kompliziert und unübersichtlich sein.
  • Funktionierende Server und Zugangsdaten müssen meist selbst gefunden werden.
  • Verbindungsqualität und Geschwindigkeit hängen stark vom Server ab.
  • Einige Funktionen können je nach Android-Version eingeschränkt sein.
  • Die Nutzung unbekannter VPN-Server birgt mögliche Datenschutzrisiken.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wer zum ersten Mal einen eigenen VPN-Client ausprobiert, möchte meistens nicht zuerst Fachbegriffe über Protokolle lesen, sondern eine klare Antwort bekommen: Was muss ich installieren, welche Verbindung brauche ich und woran erkenne ich, dass es funktioniert? Genau an diesem Punkt setzt Npv Tunnel V2ray/SSH an. Die kostenlose Android-App von Vonmatrix Co. Ltd gehört in die Kategorie Werkzeuge und richtet sich an Nutzer, die Verbindungen über V2Ray, SSH, Hysteria2 oder WireGuard selbst verwalten möchten.

In meinem Eindruck ist die App weniger ein „einmal antippen und vergessen“-VPN als ein Werkzeug für Menschen, die ihre Verbindung bewusst auswählen und konfigurieren wollen. Das ist ihre größte Stärke, aber auch die wichtigste Hürde. Wer bereits Zugangsdaten oder eine fertige Konfiguration besitzt, kann damit flexibel arbeiten. Wer dagegen einfach nur einen möglichst unkomplizierten VPN-Dienst mit automatisch bereitgestellten Servern sucht, wird sich mit einer klassischen VPN-App wahrscheinlich schneller wohlfühlen.

Was Einsteiger von Npv Tunnel erwarten sollten

Die Anwendung ist kein gewöhnlicher Browser-Schutz, bei dem man lediglich einen Standort auswählt. Ihr Schwerpunkt liegt auf privaten Tunnelverbindungen, die mit unterschiedlichen technischen Verfahren aufgebaut werden. V2Ray und WireGuard sprechen eher Nutzer an, die mit Konfigurationsdateien, Serverdaten oder importierbaren Profilen umgehen können. SSH und Hysteria2 erweitern die Auswahl, verlangen aber ebenfalls, dass die passende Gegenstelle und die nötigen Angaben vorhanden sind.

Das bedeutet praktisch: Die Installation allein erzeugt noch keine funktionierende Internetverbindung. Man braucht eine Konfiguration, einen Serverzugang oder ein Profil, das mit der App verwendet werden kann. Das ist kein Fehler der Anwendung, sondern gehört zu ihrem Konzept. Npv Tunnel ist ein Client, kein automatisch gefülltes Servernetzwerk. Diese Unterscheidung sollte man vor dem Download verstehen, damit die erste Nutzung nicht enttäuschend wirkt.

Der Einstieg ist trotzdem interessant, weil mehrere Tunnelarten in einer einzigen Oberfläche zusammenkommen. Statt für jede Methode eine andere Android-App zu suchen, kann ich mit demselben Werkzeug verschiedene Konfigurationen ausprobieren. Das ist besonders praktisch, wenn ein Serveranbieter mehrere Protokolle unterstützt oder wenn ich zwischen einer einfachen WireGuard-Verbindung und einer spezielleren V2Ray- beziehungsweise SSH-Konfiguration wechseln möchte.

Die App ist kostenlos erhältlich und für Android ab Version 8.0 vorgesehen. Im Play-Store-Umfeld wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 bei ungefähr 36.000 Bewertungen sichtbar und kommt auf über zehn Millionen Installationen. Diese Reichweite macht sie nicht automatisch zur besten Wahl für jeden, zeigt aber, dass das Konzept viele Android-Nutzer erreicht. Für die Nutzung über Google Play kann zusätzlich ein In-App-Kauf von 3,29 Euro bei entsprechender Abrechnung auftauchen.

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ sagt wenig über die technische Schwierigkeit aus. Inhaltlich ist die App unproblematisch, die Einrichtung kann für Anfänger aber durchaus anspruchsvoll sein. Ich würde sie deshalb nicht nach dem Alter, sondern nach der Bereitschaft beurteilen, Verbindungsdaten sorgfältig zu übernehmen und bei Problemen einzelne Einstellungen zu prüfen.

Der erste Schritt nach der Installation

Nach dem Öffnen würde ich nicht sofort wahllos auf Verbindungsoptionen tippen. Zuerst sollte klar sein, welche Art von Zugang vorliegt. Ist eine WireGuard-Konfiguration vorhanden, sollte man im passenden Bereich bleiben. Liegt ein V2Ray-Profil oder eine entsprechende Serveradresse vor, ist ein anderer Weg sinnvoll. SSH-Zugangsdaten gehören wiederum in den dafür vorgesehenen Ablauf. Die wichtigste Regel lautet: Nicht das Protokoll nach dem Namen auswählen, sondern nach dem Format der tatsächlich erhaltenen Daten.

Ein häufiger Anfängerfehler ist, eine Konfiguration aus einer Nachricht oder einem Dokument manuell abzuschreiben. Dabei können schon ein zusätzliches Leerzeichen, ein vertauschtes Zeichen oder eine unvollständige Adresse den Tunnel unbrauchbar machen. Wenn ein Profil importiert werden kann, würde ich diesen Weg bevorzugen. Er reduziert Tippfehler und macht spätere Vergleiche einfacher. Vor dem Import sollte ich trotzdem prüfen, aus welcher Quelle die Datei stammt, denn eine funktionierende Konfiguration ist nicht automatisch vertrauenswürdig.

Bei manueller Eingabe lohnt es sich, die Daten in kleinen Blöcken zu kontrollieren: Serveradresse, Port, Schlüssel oder Kennung und gegebenenfalls weitere Parameter. Ich würde nach jeder Änderung nur einen Verbindungsversuch machen, statt mehrere Werte gleichzeitig zu verändern. Sonst weiß man am Ende nicht, welche Anpassung geholfen oder einen neuen Fehler verursacht hat.

Android kann beim Aufbau eines VPN-Tunnels eine Systembestätigung anzeigen. Das ist ein normaler Schritt für VPN-Apps und sollte aufmerksam gelesen werden. Ich würde die Verbindung nur dann zulassen, wenn ich das richtige Profil ausgewählt habe und die Quelle meiner Zugangsdaten kenne. Gerade bei einer App, die verschiedene Protokolle und eigene Serverzugänge unterstützt, ist es sinnvoll, alte oder nicht mehr benötigte Profile später wieder zu entfernen, statt eine unübersichtliche Sammlung anzulegen.

Der erste erfolgreiche Verbindungstest

Der erste Erfolg ist nicht erreicht, sobald sich ein Schalter farblich verändert. Für mich zählt erst, dass die App eine aktive Verbindung anzeigt und eine normale Internetaktion danach tatsächlich funktioniert. Ein einfacher Test ist, eine bekannte Webseite oder einen Dienst zu öffnen, der zuvor zuverlässig erreichbar war. Wenn die Verbindung sofort wieder abbricht, sollte ich nicht gleich das gesamte Profil verwerfen, sondern zuerst prüfen, ob das Gerät noch online ist und ob der Tunnel wirklich aktiv blieb.

Ein hilfreicher Arbeitsablauf sieht so aus: Zuerst die mobile Datenverbindung oder das WLAN ohne Tunnel testen, danach den Tunnel aktivieren und dieselbe Aktion erneut ausführen. So lässt sich unterscheiden, ob das Problem am Internetzugang oder an der Konfiguration liegt. Anschließend kann man den Tunnel wieder trennen und kontrollieren, ob die Verbindung ohne ihn wie erwartet zurückkehrt. Dieser Vergleich ist unscheinbar, spart aber viel Zeit, wenn die Ursache nicht sofort klar ist.

Im Alltag könnte ich mir folgendes Szenario vorstellen: Ich arbeite unterwegs in einem fremden WLAN und habe von meinem eigenen Server eine WireGuard-Konfiguration erhalten. Ich importiere sie, prüfe die Angaben, bestätige Androids VPN-Hinweis und öffne danach einen Dienst, den ich ohnehin nutzen wollte. Wenn das funktioniert, speichere ich nicht einfach mehrere nahezu identische Profile, sondern benenne die verwendete Verbindung verständlich. So erkenne ich später, ob ich gerade das richtige Profil aktiviert habe.

Gerade bei mehreren Tunneln ist diese Ordnung ein nicht offensichtlicher Vorteil. Ein Profilname wie „Server Büro“ oder „WireGuard unterwegs“ ist hilfreicher als eine automatisch übernommene Zeichenfolge. Das klingt banal, wird aber wichtig, sobald verschiedene V2Ray-, SSH- und WireGuard-Zugänge nebeneinanderliegen. Ein sauberer Name verhindert, dass ich im Stress die falsche Verbindung starte oder eine funktionierende Konfiguration versehentlich ändere.

Ich würde außerdem nicht nur auf Geschwindigkeit achten. Ein Tunnel, der eine Seite lädt, kann trotzdem bei bestimmten Diensten, längeren Sitzungen oder wechselnden Netzwerken instabil sein. Für eine faire Einschätzung sollte man ihn in der Umgebung testen, in der er tatsächlich verwendet werden soll: im Heimnetz, unterwegs und gegebenenfalls beim Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten. Die App kann den Tunnel verwalten, aber die Qualität hängt stark vom verwendeten Server, Protokoll und Netzwerk ab.

Wo die Bedienung verwirren kann

Die größte Verwirrung entsteht wahrscheinlich dadurch, dass „VPN“ im Alltag oft mit einem fertigen Abo-Dienst gleichgesetzt wird. Bei Npv Tunnel bedeutet VPN jedoch eher: Ich bringe meine eigenen oder erhaltenen Zugangsdaten mit und nutze die App als Client. Wer nach der Installation eine Liste attraktiver Länder, automatisch ausgewählter Server oder eine sofortige Ein-Klick-Verbindung erwartet, hat ein anderes Produktbild im Kopf. Für solche Anforderungen ist eine typische kommerzielle VPN-App meist die bequemere Alternative.

Eine zweite Stolperfalle ist die Wahl des Protokolls. V2Ray, SSH, Hysteria2 und WireGuard sind nicht einfach vier Schalter für dieselbe Verbindung. Eine WireGuard-Datei passt nicht automatisch zu einem V2Ray-Eingabefeld, und SSH-Zugangsdaten ersetzen keine WireGuard-Schlüssel. Wenn ein Profil nicht funktioniert, sollte ich daher zuerst die technische Zuordnung prüfen, bevor ich an zufälligen Optionen drehe.

Auch ein erfolgreicher Aufbau beweist nicht, dass jede Anwendung auf dem Gerät identisch reagiert. Manche Apps verwenden eigene Netzwerkwege oder behandeln VPN-Verbindungen anders als ein normaler Browser. Deshalb sollte ich den konkreten Dienst testen, für den ich den Tunnel brauche, und nicht nur eine einzelne Webseite. Das ist besonders wichtig, wenn die Verbindung für Arbeit, Fernzugriff oder eine bestimmte App gedacht ist.

Bei Problemen würde ich die Fehlersuche in einer festen Reihenfolge durchführen. Zuerst prüfe ich, ob der Serverzugang noch gültig ist. Danach kontrolliere ich, ob Adresse und Port korrekt sind. Anschließend teste ich, ob das gewählte Protokoll wirklich zum Profil passt. Erst danach lohnt es sich, das Profil neu zu importieren oder eine alternative Tunnelart zu probieren. Dieser Ablauf ist deutlich sinnvoller, als mehrere Konfigurationen gleichzeitig zu löschen und später nicht mehr zu wissen, welche davon grundsätzlich funktioniert hat.

Ein weiterer praktischer Hinweis betrifft die Sicherheit der Profile. Konfigurationsdateien können sensible Angaben enthalten, etwa Schlüssel, Kennungen oder Serverinformationen. Ich würde sie nicht unbedacht in Chats weiterleiten und keine fremden Profile verwenden, nur weil sie kostenlos angeboten werden. Npv Tunnel stellt die technische Verbindung her; die Vertrauenswürdigkeit des Servers und der Quelle muss ich selbst beurteilen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem Anbieter, bei dem die gesamte Infrastruktur unter einem bekannten Dienstkonto gebündelt ist.

Für wen die App besonders sinnvoll ist

Ich sehe den größten Nutzen für Android-Nutzer, die bereits einen eigenen Server betreiben, Zugang zu einem privaten Tunnel erhalten oder verschiedene Protokolle in einer Anwendung bündeln möchten. Auch technisch interessierte Menschen, die WireGuard mit V2Ray oder SSH vergleichen wollen, bekommen dadurch einen flexiblen Werkzeugkasten. Die Unterstützung mehrerer Ansätze kann den Alltag vereinfachen, wenn ich nicht für jede Verbindung eine separate App pflegen möchte.

Ein konkreter Vorteil zeigt sich beim Wechsel zwischen Einsatzorten. Für das Heimnetz kann ein Profil stabil laufen, während ich für ein öffentliches WLAN eine andere Verbindung bevorzuge. Statt die Serverdaten jedes Mal neu einzugeben, kann ich die passenden Konfigurationen getrennt halten und nur die benötigte Verbindung aktivieren. Der Gewinn liegt hier weniger in einer spektakulären Oberfläche als in der Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsweisen unter einem Dach zu organisieren.

Auch für Fehlersuche ist diese Trennung nützlich. Wenn ein WireGuard-Profil funktioniert, ein V2Ray-Profil aber nicht, kann ich die Netzwerkumgebung und das Gerät als gemeinsame Faktoren betrachten und mich gezielt auf die V2Ray-Daten konzentrieren. Umgekehrt zeigt ein Vergleich mehrerer Protokolle, ob ein Problem am Serverzugang oder an einer bestimmten Methode liegt. Das ist eine fortgeschrittene Nutzung, aber genau dort kann die App mehr leisten als ein einfacher Schalter-VPN.

Weniger geeignet ist sie für Personen, die keine Serverdaten haben und auch keine Zeit in deren Beschaffung investieren möchten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Empfehlung für jemanden wählen, der nur eine möglichst einfache Oberfläche mit automatischer Serverauswahl sucht. In diesem Fall sind etablierte Komplettdienste oft angenehmer, weil sie Einrichtung, Serverbetrieb und Support stärker aus einer Hand anbieten.

Wer dagegen absolute Kontrolle über die Herkunft der Verbindung und die verwendete Konfiguration bevorzugt, kann mit Npv Tunnel besser aufgehoben sein. Diese Kontrolle bringt aber Verantwortung mit sich. Ich muss wissen, wem ich vertraue, welche Daten ich importiere und wann ein Zugang geändert oder widerrufen werden sollte. Die App nimmt mir diese Entscheidungen nicht ab, und genau das ist je nach Nutzer entweder ein Vorteil oder eine Belastung.

Vergleich mit gewöhnlichen VPN-Alternativen

Im Vergleich zu einer typischen Abo-VPN-App ist Npv Tunnel stärker auf eigene Konfigurationen und unterschiedliche Tunneltechniken ausgerichtet. Ein fertiger Dienst punktet meist mit einer klaren Auswahl an Standorten und einem schnelleren Start. Npv Tunnel punktet dort, wo ich nicht an die Serverauswahl eines Anbieters gebunden sein möchte oder bereits einen passenden Zugang besitze.

Gegenüber einer reinen WireGuard-App ist die größere Protokollauswahl der auffälligste Unterschied. Das kann praktisch sein, wenn meine Zugänge nicht alle auf derselben Technik beruhen. Gleichzeitig wird die Oberfläche dadurch für Einsteiger gedanklich anspruchsvoller: Mehr Möglichkeiten bedeuten mehr Entscheidungen und mehr Stellen, an denen eine Konfiguration falsch zugeordnet werden kann.

Eine SSH-App wiederum kann für einzelne Fernzugriffe ausreichen, während Npv Tunnel interessanter wird, wenn der gesamte Geräteverkehr über einen Tunnel laufen soll. Ob das in einem konkreten Fall besser ist, hängt vom Server und vom gewünschten Ablauf ab. Ich würde nicht automatisch annehmen, dass jede Methode schneller, stabiler oder sicherer ist. Der passende Einsatz hängt von der Gegenstelle und der Qualität der Konfiguration ab, nicht allein vom Namen des Protokolls.

Die App wird von Vonmatrix Co. Ltd entwickelt und trägt aktuell die Versionsnummer 124.0.4. Für mich ist dabei weniger die Nummer selbst entscheidend als die Frage, ob mein vorhandenes Profil mit der aktuellen Installation sauber arbeitet. Vor einem wichtigen Einsatz würde ich eine neue Version nicht zum ersten Mal in einem kritischen Moment testen, sondern die Verbindung kurz vorher in Ruhe prüfen. So bleibt genug Zeit, eine alternative Konfiguration bereitzuhalten.

Mein Nutzungsablauf für einen stressfreien Alltag

Nach der ersten erfolgreichen Verbindung würde ich einen kleinen persönlichen Standard festlegen. Ich behalte nur Profile, deren Herkunft und Zweck ich kenne, vergebe verständliche Namen und teste jede Verbindung nach einer Änderung erneut. Bei einem Serverwechsel kopiere ich nicht einfach das alte Profil und überschreibe es, sondern lege zunächst eine getrennte Variante an. Dadurch bleibt eine funktionierende Verbindung als Rückfallebene erhalten.

Für unterwegs würde ich vor dem Verlassen des Hauses prüfen, ob der Tunnel im mobilen Netz funktioniert, statt mich erst im öffentlichen WLAN darum zu kümmern. Das ist ein einfacher, aber wertvoller Schritt: Wenn die Konfiguration bereits im vertrauten Netz geprüft wurde, lässt sich später leichter erkennen, ob ein Problem vom WLAN oder vom Tunnel stammt. Außerdem sollte man die Verbindung nicht als Ersatz für allgemeine Vorsicht verstehen. Ein VPN schützt nicht automatisch vor Phishing, unsicheren Konten oder schädlichen Dateien.

Wenn die App nicht verbindet, ist Geduld wichtiger als hektisches Wechseln. Ich würde zuerst das Profil und die Zugangsdaten kontrollieren, danach die Internetverbindung und anschließend eine andere vorhandene Konfiguration testen. Falls nur ein Protokoll betroffen ist, spricht das eher für ein Problem in diesem Profil oder auf der zugehörigen Serverseite. Falls kein Profil funktioniert, sollte ich die lokale Netzwerkumgebung und die Android-VPN-Bestätigung erneut prüfen.

Wer die App mit einem eigenen Server nutzt, sollte außerdem daran denken, dass Serverzugänge ablaufen, geändert werden oder vom Betreiber neu eingerichtet werden können. Ein früher funktionierendes Profil ist deshalb nicht für immer gültig. Npv Tunnel kann die gespeicherten Angaben verwenden, aber es kann keine abgelaufenen Zugangsdaten reparieren. Diese Erwartung spart unnötige Neuinstallationen.

Mein Fazit für den Einstieg

Npv Tunnel V2ray/SSH ist für mich ein vielseitiger Android-Client für Nutzer, die ihre VPN-Verbindungen nicht nur konsumieren, sondern selbst auswählen und verwalten möchten. Die Kombination aus V2Ray, SSH, Hysteria2 und WireGuard macht die App interessant, wenn bereits passende Zugänge vorhanden sind. Ihre kostenlose Verfügbarkeit, die breite Nutzung und die Bewertung von 4,3 sprechen für eine etablierte Anwendung, ersetzen aber nicht die eigene Prüfung der Konfiguration.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der eine konkrete Serververbindung besitzt und bereit ist, sich kurz mit dem passenden Protokoll und den zugehörigen Daten auseinanderzusetzen. Für den ersten Erfolg ist der wichtigste Gedanke: Die App liefert den Client, nicht automatisch den Server. Wer diese Rolle versteht, kann strukturiert importieren, testen und Profile für unterschiedliche Situationen sauber trennen.

Wer dagegen ohne Vorbereitung sofort einen Standort auswählen und eine fertige Verbindung starten möchte, sollte eher zu einem klassischen Komplett-VPN greifen. Npv Tunnel ist nicht die bequemste Lösung für jeden, aber eine überzeugende Option für mehr Kontrolle und mehrere Tunnelarten in einer Android-App. Mein Rat lautet deshalb: Mit einer einzigen, vertrauenswürdigen Konfiguration beginnen, den Verbindungstest im eigenen Netz durchführen und erst danach weitere Protokolle oder Profile hinzufügen.

FAQ

Was ist Npv Tunnel V2ray/SSH und wofür wird die App verwendet?

Npv Tunnel V2ray/SSH ist eine Android-Anwendung, die verschiedene Tunnel- und Proxy-Verbindungen unterstützt, darunter V2Ray- und SSH-basierte Konfigurationen. Damit lassen sich Netzwerkverbindungen je nach Server, Protokoll und Anbieter flexibel einrichten. Die App richtet sich vor allem an erfahrene Nutzer, die ihre Verbindung individuell konfigurieren möchten. Sie ist kein gewöhnlicher VPN-Dienst mit automatisch bereitgestellten Servern.

Benötige ich eigene Serverdaten oder eine fertige Konfiguration?

In den meisten Fällen benötigen Sie gültige Zugangsdaten und eine passende Konfiguration, bevor Sie Npv Tunnel V2ray/SSH sinnvoll verwenden können. Dazu können beispielsweise eine SSH- oder V2Ray-Serveradresse, ein Port, Benutzername, Passwort, UUID oder weitere Protokollparameter gehören. Ohne funktionierenden Server stellt die App normalerweise keine Verbindung her. Anfänger sollten deshalb zunächst die Angaben ihres Anbieters oder Administrators prüfen.

Ist Npv Tunnel V2ray/SSH kostenlos und fallen zusätzliche Kosten an?

Die App kann grundsätzlich kostenlos installiert und genutzt werden, mögliche Kosten hängen jedoch von der verwendeten Infrastruktur ab. Für einen SSH- oder V2Ray-Server, ein Datenpaket oder einen Zugang bei einem Drittanbieter können Gebühren entstehen. Außerdem können Mobilfunk- oder Roamingkosten anfallen, wenn keine geeignete Datenflatrate vorhanden ist. Vor der Nutzung sollten Sie daher die Bedingungen des jeweiligen Servers und Ihres Mobilfunkanbieters kontrollieren.

Ist die Verbindung mit Npv Tunnel V2ray/SSH automatisch sicher und anonym?

Nein, die App allein garantiert weder vollständige Anonymität noch absolute Sicherheit. Der Schutz hängt stark von der verwendeten Konfiguration, dem Serverbetreiber, der Verschlüsselung und der Qualität der Zugangsdaten ab. Ein schlecht konfigurierter oder unbekannter Server kann Risiken für Datenschutz und Datenverkehr darstellen. Verwenden Sie möglichst vertrauenswürdige Server, übertragen Sie sensible Daten nur über verschlüsselte Webseiten und prüfen Sie die Berechtigungen der Anwendung.

Welche Voraussetzungen und Berechtigungen benötigt die App auf Android?

Für die Tunnelverbindung benötigt Npv Tunnel V2ray/SSH in der Regel eine aktive Internetverbindung und die Berechtigung, einen VPN- oder lokalen Netzwerkdienst einzurichten. Android kann beim ersten Verbindungsaufbau eine entsprechende Bestätigung anzeigen. Je nach Version können zusätzlich Benachrichtigungen oder der Betrieb im Hintergrund relevant sein. Die App funktioniert außerdem nur zuverlässig, wenn Serverdaten, Protokoll und Ports korrekt eingetragen und erreichbar sind.

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