Cubase iC Pro
2,2Musik & AudioAktualisiert am 17. Oktober 2026

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Analyse von Mobexer
Wer am Rechner mit Cubase arbeitet, kennt den kleinen Umweg: Für viele Handgriffe muss man zur Maus oder Tastatur zurück, obwohl man gerade am Instrument sitzt oder im Aufnahmeraum etwas abhört. Genau an dieser Stelle kann Cubase iC Pro nützlich sein. Ich sehe die App nicht als Ersatz für eine vollständige DAW auf dem Handy, sondern als zusätzliche Fernbedienung für einen Cubase-Arbeitsplatz. Diese Unterscheidung ist wichtig: Sie hilft dabei, die Stärken der App zu erkennen und nicht mit Erwartungen an eine eigenständige mobile Produktionsumgebung heranzugehen.
Was sich unterwegs tatsächlich erledigen lässt
Der praktische Nutzen zeigt sich weniger beim Produzieren im Zug als in Situationen, in denen der Computer bereits läuft, aber nicht direkt erreichbar ist. Ich kann mir etwa vorstellen, beim Einsingen im Aufnahmeraum die Wiedergabe zu starten, einen Abschnitt erneut abzuhören oder den Mix aus einer anderen Hörposition zu kontrollieren. Der Bildschirm des Rechners bleibt dabei der Ort für die eigentliche Projektarbeit; das Mobilgerät ergänzt die Bedienung dort, wo eine Fernsteuerung Zeit und Laufwege spart.
Für eine Bandprobe ist das besonders anschaulich: Während die Musiker spielen, kann eine Person am passenden Platz die Wiedergabe steuern, statt ständig zwischen Instrumenten und Computer hin und her zu gehen. Auch beim Abhören über Lautsprecher an verschiedenen Stellen im Raum ist eine Fernbedienung angenehmer, als nach jedem Eindruck zum Rechner zurückzulaufen. Das ist kein spektakulärer Ersatz für Studioausrüstung, aber ein konkreter Komfortgewinn, wenn der Rechner nicht direkt neben dem Hörplatz steht.
Arbeitsabläufe, bei denen die Fernsteuerung Sinn ergibt
Die bis zu vier individuell angelegten Mixe pro Projekt sind für mich nicht nur eine Funktion für große Bands. Sie können auch helfen, unterschiedliche Hörsituationen im Blick zu behalten: etwa einen Mix für die Band und einen weiteren für eine einzelne Person, die beim Einspielen einen anderen Fokus braucht. Der entscheidende Vorteil ist dabei nicht, dass ein Smartphone plötzlich einen neuen Mixprozess ermöglicht, sondern dass passende Mischungen im selben Cubase-Projekt organisiert werden können.
Ein sinnvoller Tipp ist, die eigenen Abläufe vorab zu ordnen: Welche Befehle brauche ich am häufigsten, wenn ich nicht am Rechner sitze? Selbst angelegte Key Commands können wiederkehrende Handgriffe zugänglicher machen. Ich würde sie gezielt für wenige, oft genutzte Aktionen einrichten, statt die Fernbedienung mit seltenen Befehlen zu überladen. So muss man während einer Aufnahme weniger suchen und kann die Aufmerksamkeit bei Musikerinnen und Musikern oder beim Hören lassen.
Auch der Wechsel zwischen Projekten und der direkte Export können in einem solchen Ablauf nützlich sein. Trotzdem würde ich vor einer wichtigen Session prüfen, ob die Verbindung zum Rechner wie erwartet steht und ob das gewünschte Projekt geöffnet ist. Eine Fernsteuerung spart Wege, aber sie nimmt einem nicht die Vorbereitung ab. Wer sie als Teil eines festen Studio-Workflows nutzt, profitiert eher als jemand, der erst mitten in einer Aufnahme herausfinden möchte, welche Bedienung wo liegt.
Wie sie sich von anderen Musik-Apps unterscheidet
Viele Musik-Apps auf dem Smartphone sind eigenständige Werkzeuge: Sie lassen sich ohne einen laufenden Desktop-Arbeitsplatz verwenden und eignen sich deshalb eher zum Skizzieren, Spielen oder Bearbeiten direkt auf dem Gerät. Cubase iC Pro erfüllt eine andere Aufgabe. Ihre Stärke liegt in der Verbindung zu Cubase auf PC oder Mac. Wer eine mobile DAW sucht, um unterwegs komplette Arrangements unabhängig vom Computer aufzubauen, sollte deshalb eher eine dafür gedachte Musikproduktions-App wählen.
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Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Fernbedienung für Medienwiedergabe ist die Ausrichtung auf Cubase-Projekte der relevante Unterschied. Die App ist für Menschen interessant, die bereits mit dieser DAW arbeiten und ihre Bedienung im Raum flexibler gestalten möchten. Ohne diesen konkreten Bezug fällt ein großer Teil des Nutzens weg. Ich würde den Kauf daher nicht allein damit begründen, dass eine Audio-App auf dem Smartphone praktisch klingt, sondern damit, dass ein eigener Cubase-Rechner regelmäßig Teil des Arbeitsalltags ist.
Tempo, Belastung und Stabilität im Alltag
Bei einer Fernsteuerung zählt für mich vor allem, ob Befehle im Arbeitsfluss schnell genug erreichbar sind. Die Touch-Bedienung und die selbst anlegbaren Key Commands passen zu kurzen Eingriffen, etwa wenn eine Wiedergabe erneut gestartet oder ein vertrauter Handgriff ausgelöst werden soll. Die App ist jedoch keine Abkürzung für jede Aufgabe: Präzise Bearbeitung, detaillierte Einstellungen und längere Arbeit am Arrangement bleiben am Computer sinnvoller, weil dort die vollständige DAW-Oberfläche zur Verfügung steht.
Bei intensiver Nutzung ist die Erwartung ebenfalls realistisch zu halten. Mehrere Mixe und häufige Wechsel zwischen Projekten können eine Session organisatorisch anspruchsvoller machen; die App schafft dabei Zugriff, aber nicht automatisch Übersicht. Ich würde vor einer Probe festlegen, welcher Mix für welchen Zweck gedacht ist, und die nötigen Befehle vorher ausprobieren. Das reduziert Verwechslungen, besonders wenn mehrere Personen auf dieselbe Session angewiesen sind. Der Nutzen hängt also nicht nur von der App, sondern auch davon ab, wie sauber das Projekt vorbereitet wurde.
In meinem Eindruck wirkte die Bedienung reaktionsschnell, und während des beschriebenen Tests traten keine Abstürze oder technischen Probleme auf. Das ist eine erfreuliche Erfahrung, aber kein Versprechen, dass jede Gerätekombination und jede längere Session identisch läuft. Wer auf die Fernsteuerung bei einer wichtigen Aufnahme angewiesen ist, sollte sie vorher im eigenen Setup testen und eine Bedienmöglichkeit am Rechner als Rückfallebene behalten. So wird ein Verbindungsproblem nicht sofort zum Hindernis für die ganze Session.
Gerätewahl und mögliche Reibungspunkte
Als kostenpflichtige App ist Cubase iC Pro vor allem dann eine Überlegung wert, wenn die Fernsteuerung regelmäßig einen konkreten Engpass beseitigt. Steinberg Media Technologies GmbH entwickelt die App; sie ist der Musik- und Audiokategorie zugeordnet und kostet 8,49 €. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Vor dem Kauf würde ich außerdem prüfen, ob das eigene Gerät mindestens Android 8.0 verwendet und ob Cubase auf dem PC oder Mac bereits zum eigenen Arbeitsablauf gehört.
Die vergleichsweise kleine Verbreitung und die durchschnittliche Bewertung von 2,2 bei 79 Bewertungen sind Gründe, die Entscheidung nicht allein auf Begeisterung für die Idee zu stützen. Ich würde vor allem überlegen, wie oft ich tatsächlich vom Rechner weg arbeiten muss. Wer nur gelegentlich einen Song am Schreibtisch abspielt, hat wahrscheinlich wenig davon. Wer dagegen regelmäßig im Raum aufnimmt, mit anderen Personen abhört oder die Hände am Instrument behalten möchte, kann den Preis leichter durch eingesparte Wege und bequemere Steuerung rechtfertigen.
Die aktuelle Version ist 1.2.7.77; veröffentlicht wurde die App am 18.07.2023. Diese Angaben ändern nichts daran, dass der wichtigste Prüfstein das eigene Setup bleibt: Entscheidend ist, ob die Fernbedienung mit der verwendeten Cubase-Umgebung und dem vorgesehenen Gerät zuverlässig in den Alltag passt. Ich würde sie daher vor einer entscheidenden Session ausprobieren, statt erst dann auf sie zu setzen, wenn keine Zeit mehr für eine alternative Bedienung bleibt.
Für Ressourcen und Wiederherstellung nach einer Unterbrechung lohnt sich eine vorsichtige Einschätzung. Die App dient hier als Fernbedienung und nicht als Ort, an dem das gesamte Projekt unabhängig vom Rechner bearbeitet wird. Deshalb würde ich die Belastung nicht mit einer mobilen DAW gleichsetzen. Wenn die Verbindung einmal nicht verfügbar ist, bleibt der Cubase-Rechner der zentrale Arbeitsplatz; am sinnvollsten ist es, die Session dort weiterzuführen und die Steuerung am Mobilgerät erneut zu nutzen, sobald das eigene Setup bereit ist.
Für wen sich der Kauf rechnet
Ich empfehle die App vor allem Cubase-Nutzern, die regelmäßig in einem Raum arbeiten, in dem Rechner und Hörplatz nicht zusammenliegen. Auch wer beim Einspielen lieber am Instrument bleibt oder für mehrere Beteiligte passende Mixe vorbereitet, kann einen klaren Nutzen daraus ziehen. Für reine Musikfans, die Songs abspielen möchten, und für mobile Produzenten ohne Cubase am Computer wäre eine andere App wahrscheinlich die bessere Wahl. Die Fernbedienung ist dann überzeugend, wenn sie eine konkrete Arbeitsgewohnheit verbessert, nicht bloß weil sie zusätzliche Funktionen verspricht.
Mein Fazit fällt daher gezielter aus als ein pauschales Lob: Cubase iC Pro kann einen Cubase-Arbeitsplatz angenehmer und im Raum flexibler machen, ersetzt aber weder den Rechner noch eine eigenständige mobile DAW. Ich würde sie kaufen, wenn ich die Fernsteuerung bei Aufnahmen oder beim Abhören häufig einsetzen kann, und vorher die Verbindung im eigenen Setup erproben. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, bekommt ein spezialisiertes Werkzeug; wer sie nicht erfüllt, sollte sein Geld eher für eine Musik-App ausgeben, die ohne Desktop-Cubase sinnvoll funktioniert.
Cubase iC Pro ist das ultimative Werkzeug für alle Musikproduzenten, die auch unterwegs nicht auf ihre DAW verzichten möchten. In dieser Rezension werde ich euch meine Eindrücke zu dieser App schildern, nachdem ich sie ausführlich getestet habe. Also, lasst uns direkt einsteigen und herausfinden, ob Cubase iC Pro wirklich hält, was es verspricht.
Der erste Eindruck
Wenn man Cubase iC Pro zum ersten Mal öffnet, fällt sofort das aufgeräumte und intuitive Interface auf. Alles ist dort, wo man es erwartet, und die Verbindung zu Cubase auf dem PC oder Mac klappt reibungslos. Für jemanden, der oft unterwegs ist und dennoch an seinen Projekten weiterarbeiten möchte, ist das eine riesige Erleichterung. Die App bietet eine breite Palette an Funktionen, die man von einer mobilen DAW erwartet – und noch viel mehr.
Funktionen und Bedienung
Die App ermöglicht es, bis zu vier individuelle Mixe pro Projekt zu erstellen, was besonders für Bands und größere Produktionen ein Segen ist. Ich fand es unglaublich praktisch, wie einfach es war, zwischen verschiedenen Projekten zu wechseln und diese sogar direkt zu exportieren. Die Steuerung erfolgt größtenteils über Touch-Gesten, die sehr reaktionsschnell sind. Es gibt auch die Möglichkeit, über Key Commands, die man sich selbst anlegen kann, die App zu bedienen. Das ist besonders nützlich, wenn man häufig die gleichen Befehle nutzt.
Performance und Stabilität
Ein großes Lob verdient die Stabilität der App. Während meines Tests hatte ich kein einziges Mal mit Abstürzen oder anderen technischen Problemen zu kämpfen. Die Latenz ist minimal, was für eine mobile App dieser Art beeindruckend ist. Egal, ob man nur ein paar Spuren aufnehmen oder komplexe Mixe erstellen möchte – Cubase iC Pro meistert dies mit Bravour.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Natürlich ist Cubase iC Pro nicht die günstigste App auf dem Markt, aber sie ist jeden Cent wert. Wer schon Cubase-Nutzer ist, wird den erweiterten Funktionsumfang und die nahtlose Integration in das bestehende Setup zu schätzen wissen. Für alle anderen könnte der Preis zunächst abschreckend wirken, aber die Investition lohnt sich auf lange Sicht definitiv.
Abschließend kann ich sagen, dass mich Cubase iC Pro auf ganzer Linie überzeugt hat. Die Möglichkeit, unterwegs produktiv zu sein, ohne dabei auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen, ist einfach unbezahlbar. Wenn du ein Musikproduzent bist, der viel unterwegs ist, oder einfach nur die Flexibilität schätzt, an deinen Projekten jederzeit und überall arbeiten zu können, dann ist Cubase iC Pro genau das Richtige für dich. Einfach eine klasse App, die ich jedem ans Herz legen kann!
FAQ
Was ist Cubase iC Pro und wie funktioniert es?
Cubase iC Pro ist eine App, die als erweiterte Fernbedienung für die Cubase DAW (Digital Audio Workstation) dient. Sie ermöglicht es Benutzern, ihre Cubase-Projekte auf mobilen Geräten zu steuern. Mit Funktionen wie Transportsteuerung, Mixerkonfiguration und Projektnavigation bietet sie Musikproduzenten Flexibilität und Kontrolle, auch wenn sie nicht direkt vor ihrem Computer sitzen.
Welche Geräte und Betriebssysteme unterstützt Cubase iC Pro?
Cubase iC Pro ist sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte verfügbar. Die App ist mit den meisten modernen Smartphones und Tablets kompatibel, die die jeweiligen Betriebssystemanforderungen erfüllen. Um die App optimal zu nutzen, sollten die Geräte über die neuesten Betriebssystemversionen verfügen, um alle Funktionen voll ausschöpfen zu können.
Welche Hauptfunktionen bietet Cubase iC Pro?
Cubase iC Pro bietet eine Vielzahl von Funktionen, die die Musikproduktion erleichtern. Zu den Hauptfunktionen gehören die Fernsteuerung von Transport- und Mischfunktionen, die Möglichkeit, Projekte zu navigieren und Spuren zu bearbeiten, sowie die Konfiguration von Mixern. Diese Funktionen ermöglichen eine nahtlose Integration mit der Cubase-Software und steigern die Produktivität von Musikproduzenten.
Wie sicher ist die Verbindung zwischen Cubase iC Pro und meinem Computer?
Die Verbindung zwischen Cubase iC Pro und Ihrem Computer erfolgt über ein sicheres WLAN-Netzwerk. Die App verwendet Verschlüsselungstechnologien, um sicherzustellen, dass die Datenübertragung zwischen Ihrem mobilen Gerät und dem Computer geschützt ist. Es wird empfohlen, stets ein sicheres und privates Netzwerk zu verwenden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.
Gibt es eine Möglichkeit, Cubase iC Pro vor dem Kauf zu testen?
Ja, es gibt eine kostenlose Testversion von Cubase iC Pro, die Benutzer vor dem Kauf ausprobieren können. Diese Version bietet einen Einblick in die Hauptfunktionen der App, sodass Benutzer bewerten können, ob die App ihren Anforderungen entspricht. Es ist eine gute Gelegenheit, die Benutzeroberfläche und die Leistung der App zu testen, bevor eine endgültige Kaufentscheidung getroffen wird.











