GPS Fields Area Measure PRO

4,5 Effizienz Aktualisiert 2. September 2026

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Vorteile

  • Misst Flächen
  • Entfernungen und Umfänge direkt per GPS.
  • Unterstützt mehrere Messmethoden für unterschiedliche Grundstücksformen.
  • Gespeicherte Messungen lassen sich später bequem wieder aufrufen.
  • Nützlich für Landwirtschaft
  • Bauplanung
  • Gartenarbeit und Wanderungen.
  • Die PRO-Version bietet in der Regel zusätzliche Funktionen ohne Werbeunterbrechungen.

Nachteile

  • GPS-Messungen können bei schlechtem Empfang deutlich ungenau sein.
  • Für sehr präzise Vermessungen ersetzt die App kein professionelles Messgerät.
  • Große Flächen benötigen oft mehrere Messpunkte für ein gutes Ergebnis.
  • Einige Funktionen können je nach Gerät oder App-Version variieren.
  • Die Nutzung von GPS kann den Akku bei längeren Messungen stark belasten.
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Mobexer Analysiert von Mobexer

Wer schon einmal eine Fläche, einen Weg oder den Abstand zwischen zwei Punkten grob einschätzen musste, kennt das Problem: Vor Ort fehlt oft das passende Messwerkzeug, während eine Schätzung auf dem Smartphone schnell zu ungenau wird. GPS Fields Area Measure PRO setzt genau dort an. Die App von Farmis nutzt den Standort des Telefons, um Flächen, Entfernungen und Umfänge auf einer Karte zu bestimmen. In meinem Alltagseindruck ist sie vor allem dann nützlich, wenn ich schnell eine brauchbare Orientierung brauche und nicht erst mit Maßband, Papier und Taschenrechner arbeiten möchte.

Ich würde sie nicht als Ersatz für ein professionelles Vermessungsgerät verstehen. Dafür hängt die Genauigkeit zu stark von der Umgebung, dem GPS-Signal und der Art der Markierung ab. Als praktische Effizienz-App für Grundstücke, Wege und Außenbereiche erfüllt sie aber einen klaren Zweck: Sie verkürzt den Weg von „Wie groß ist das ungefähr?“ zu einer nachvollziehbaren Zahl auf dem Display. Genau diese kleine Zeitersparnis macht den Unterschied, wenn man eine Entscheidung direkt vor Ort treffen möchte.

Wo die App im Alltag wirklich Zeit spart

Die typische Situation ist schnell erzählt. Ich stehe auf einem Grundstück, an einem Feldrand oder in einem Park und möchte wissen, wie viel Fläche ein bestimmter Bereich ungefähr hat. Ohne Hilfsmittel müsste ich die Grenzen ablaufen, Entfernungen schätzen oder später eine Karte am Computer öffnen. Mit der App kann ich die relevanten Punkte direkt auf der Karte setzen oder mich an der tatsächlichen Grenze orientieren. Das ist kein spektakulärer Vorgang, aber ein sehr praktischer.

Besonders angenehm ist, dass mehrere Messarten zusammengehören. Eine Fläche lässt sich als geschlossene Form betrachten, ein Weg als Strecke und ein Grundstücksrand als Umfang. Dadurch muss ich nicht für jede Frage eine andere Anwendung verwenden. Auch Points of Interest, also markierte interessante Orte, passen in diesen Arbeitsablauf: Ein Zugang, ein Brunnen, ein Parkplatz oder eine bestimmte Ecke kann als Orientierungspunkt festgehalten werden, statt nur als vage Erinnerung in einer Notiz zu bleiben.

Die App richtet sich damit an Menschen, die draußen planen oder dokumentieren. Ein Gartenbesitzer kann abschätzen, wie groß eine Rasenfläche ist. Eine Wanderin kann eine Strecke zwischen zwei markierten Punkten prüfen. Jemand, der ein Grundstück besichtigt, kann sich einen ersten Eindruck von Form und Ausdehnung verschaffen. Für solche Aufgaben zählt weniger eine umfangreiche Bürosoftware als ein schneller Ablauf mit möglichst wenig Reibung.

Mein wichtigster Vorbehalt betrifft die Erwartung an die Genauigkeit. GPS ist im Alltag praktisch, aber nicht automatisch vermessungstauglich. Gebäude, Bäume, enge Wege und schwankender Empfang können die Position beeinflussen. Wer eine rechtlich verbindliche Grundstücksgrenze, eine exakte Baufläche oder eine technische Vermessung benötigt, sollte zu einem professionellen Verfahren greifen. Für Planung, Vergleich und grobe Dokumentation ist die App dagegen deutlich passender.

Der erste sinnvolle Einstieg

Nach der Installation wirkt der Einstieg nicht wie ein kompliziertes Vermessungsprogramm. Das ist ein Vorteil, weil die meisten Nutzer vermutlich nicht erst eine Anleitung studieren wollen, bevor sie eine Fläche markieren. Ich würde trotzdem nicht sofort mit dem ersten wichtigen Grundstück beginnen. Besser ist es, zunächst an einem bekannten Ort eine kleine Testmessung durchzuführen. So merkt man, wie die Karte reagiert, wie Punkte gesetzt werden und wie sich eine Form schließen lässt.

Das Betriebssystem sollte mindestens Android 7.0 verwenden. Die aktuelle Version ist 5.3.0, und die App wurde erstmals am 31.07.2015 veröffentlicht. Diese Kombination zeigt, dass es sich nicht um ein kurzfristiges Experiment handelt, sondern um ein Werkzeug mit längerer Entwicklungsgeschichte. Gleichzeitig würde ich vor einem Außeneinsatz prüfen, ob das eigene Smartphone ausreichend geladen ist und die Standortbestimmung zuverlässig funktioniert. Eine Messung ist nur so hilfreich wie die Positionen, auf denen sie beruht.

Für eine saubere Fläche lohnt es sich, die Eckpunkte nicht hastig zu setzen. Ich würde zuerst die Form gedanklich in wenige klare Abschnitte teilen und dann Punkt für Punkt vorgehen. Bei einem unregelmäßigen Grundstück ist die Versuchung groß, jeden kleinen Knick einzutragen. Das kann zwar detaillierter aussehen, erhöht aber auch die Gefahr, versehentlich unruhige oder ungenaue Linien zu erzeugen. Oft ist eine übersichtliche Kontur mit bewusst gewählten Punkten besser als eine überladene Zeichnung.

Bei einer Strecke ist die Reihenfolge der Punkte entscheidend. Ein kurviger Weg sollte nicht nur durch Start und Ziel dargestellt werden, wenn die tatsächliche Route wichtig ist. Zusätzliche Punkte an Richtungswechseln machen die Messung realistischer. Umgekehrt sollte man nicht jede kleine Bewegung nachzeichnen, wenn nur eine grobe Entfernung interessiert. Hier liegt ein nützlicher Trade-off: Mehr Punkte können die Form genauer abbilden, machen die Bearbeitung aber langsamer und die Karte schwerer lesbar.

Die Möglichkeit, Arbeiten leicht zu teilen, ist für mich mehr als ein nebensächliches Extra. Eine Messung bleibt dadurch nicht zwangsläufig auf dem Gerät der Person, die sie erstellt hat. Das ist hilfreich, wenn jemand vor Ort eine Fläche aufnimmt und die Information anschließend an eine andere Person weitergeben möchte. Ich würde beim Teilen trotzdem immer dazuschreiben, wofür die Messung gedacht ist, etwa „grobe Gartenplanung“ oder „Orientierung beim Grundstückstermin“. So wird klar, dass eine GPS-Schätzung nicht automatisch ein amtlicher Nachweis ist.

Konkrete Situationen, in denen sie überzeugt

Ein realistisches Beispiel ist die Vorbereitung einer Gartenarbeit. Ich möchte wissen, wie viel Fläche ungefähr neu bepflanzt oder mit Rasen versehen werden soll. Statt die Fläche in Rechtecke zu zerlegen und mehrere Längen zu schätzen, kann ich die äußere Form direkt abbilden. Das spart nicht nur Rechenarbeit, sondern hilft auch beim Einkauf: Die benötigte Menge an Saatgut, Mulch oder Bodenverbesserer lässt sich besser einschätzen, wenn die Ausgangsfläche nicht völlig aus der Luft gegriffen ist.

Bei einem Spaziergang oder einer Wanderung kann die App eine andere Rolle übernehmen. Wenn ich wissen möchte, wie lang ein bestimmter Abschnitt war, ist eine nachträgliche Messung auf einer Karte oft ausreichend. Interessante Stellen lassen sich als POI markieren, etwa der Punkt, an dem ein Weg abzweigt oder an dem ein Fahrzeug abgestellt wurde. Der Nutzen liegt hier weniger in einer wissenschaftlich exakten Streckenanalyse als in einer verständlichen visuellen Erinnerung.

Auch bei einer Grundstücksbesichtigung kann die App Zeit sparen. Ich kann die ungefähre Ausdehnung prüfen, die Form des Grundstücks nachvollziehen und markante Stellen festhalten. Das ersetzt keine Unterlagen und keine professionelle Prüfung, gibt mir aber eine bessere Gesprächsgrundlage. Wenn ein Bereich auf den ersten Blick großzügig wirkt, kann die tatsächliche Flächenmessung zeigen, ob dieser Eindruck realistisch ist oder durch die Perspektive entsteht.

Für kleine landwirtschaftliche oder gärtnerische Aufgaben ist der Flächenmodus besonders naheliegend. Wer verschiedene Beete, Nutzflächen oder Randbereiche vergleichen möchte, kann sie nacheinander erfassen und die Ergebnisse teilen. Der praktische Vorteil entsteht vor allem durch die einheitliche Methode. Wenn ich alle Bereiche mit demselben Werkzeug messe, sind die Werte untereinander besser vergleichbar, selbst wenn sie nicht die Präzision einer professionellen Vermessung erreichen.

Ein weniger offensichtlicher Einsatz ist die Vorbereitung eines Außentermins. Ich kann vorab Punkte sammeln, die ich vor Ort prüfen möchte, und später die tatsächlichen Positionen ergänzen. Dadurch wird aus der App nicht nur ein Messwerkzeug, sondern auch eine einfache räumliche Notiz. Ein solcher Ablauf ist sinnvoll, wenn mehrere Personen dieselben Stellen betrachten müssen. Statt lange Wegbeschreibungen zu schreiben, lässt sich die Information direkt an der Karte erklären.

Was den Arbeitsablauf angenehmer macht

Die größte Stärke liegt in der Verbindung von Karte, Messung und Weitergabe. Normalerweise verteilt sich dieser Ablauf auf mehrere Werkzeuge: Eine Karten-App für die Position, eine Notiz-App für die Beschreibung, ein Taschenrechner für die Fläche und vielleicht ein Messenger für die Weitergabe. Hier bleibt der Kern der Aufgabe an einem Ort. Das reduziert nicht unbedingt jeden einzelnen Klick, aber es senkt die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen verloren gehen oder später nicht mehr zusammenpassen.

Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare Kontrolle vor Ort. Wenn ich eine Grenze direkt sehe, kann ich die Messung anpassen, solange ich noch dort bin. Bei einer späteren Bearbeitung aus dem Gedächtnis entstehen leicht Fehler: Ein Weg wird zu gerade eingezeichnet, eine Ecke vergessen oder ein markanter Punkt falsch zugeordnet. Die App belohnt deshalb einen kurzen, konzentrierten Einsatz draußen mehr als eine lange Nachbearbeitung am Schreibtisch.

Die Teilen-Funktion ist besonders dann sinnvoll, wenn die Messung Teil einer Entscheidung ist. Ein Gartenprojekt, eine Routenplanung oder eine Grundstücksbesichtigung betrifft häufig mehr als eine Person. Eine Karte mit eingezeichneter Fläche vermittelt die Größenordnung schneller als eine einzelne Zahl. Ich würde die Ansicht vor dem Teilen noch einmal prüfen und unnötige Punkte entfernen. Eine klare Messung ist für andere leichter zu verstehen als eine überfüllte Karte mit vielen Korrekturen.

Der Preis sollte in die Entscheidung einfließen. Die App kostet 17,99 €. Zusätzlich werden In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 1,19 € bis 74,99 € angeboten. Für jemanden, der nur einmal im Jahr eine kleine Rasenfläche abschätzen möchte, kann das im Vergleich zu einer kostenlosen Kartenmessung zu viel sein. Wer die Funktion jedoch regelmäßig für Außenflächen, Wege oder wiederkehrende Planungen nutzt, kann den Zeitgewinn höher bewerten als die Anschaffungskosten.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das sagt wenig über die fachliche Eignung aus, ist aber für Haushalte angenehm, in denen die App auch von jüngeren Familienmitgliedern zur Orientierung genutzt wird. Entscheidend bleibt, dass eine erwachsene Person die Ergebnisse richtig einordnet. Eine leicht verständliche Oberfläche verhindert nicht, dass eine ungenaue GPS-Position zu einer falschen Schlussfolgerung führen kann.

Wo die Genauigkeit und der Komfort Grenzen haben

Die wichtigste Einschränkung ist die Abhängigkeit vom Standortsignal. Auf einer offenen Wiese kann die Messung plausibler ausfallen als zwischen hohen Häusern oder unter dichtem Blätterdach. Auch eine Grundstücksgrenze, die nur wenige Meter neben einer Hecke verläuft, lässt sich nicht automatisch exakt erfassen. Ich würde deshalb bei wichtigen Flächen mehrere Durchgänge machen und die Ergebnisse miteinander vergleichen, statt den ersten Wert ungeprüft zu übernehmen.

Eine zweite Grenze liegt in der Bedienlogik jeder Kartenmessung: Die Qualität hängt stark davon ab, wo die Punkte gesetzt werden. Wer beim Gehen unruhig hält oder eine Ecke nur grob anklickt, bekommt eine entsprechend grobe Form. Das ist kein spezieller Fehler dieser App, aber es ist wichtig, die Verantwortung nicht vollständig an das Werkzeug abzugeben. Für eine belastbare Alltagsschätzung sollte man langsam arbeiten, markante Ecken bewusst auswählen und die fertige Kontur noch einmal betrachten.

Für sehr einfache Aufgaben kann die App außerdem größer wirken als nötig. Wenn ich nur die Entfernung zwischen zwei bekannten Orten wissen möchte, reicht oft die normale Karten-App des Smartphones. Auch für eine schnelle grobe Orientierung ist eine zusätzliche Installation nicht zwingend erforderlich. Der Mehrwert von GPS Fields Area Measure PRO entsteht erst dann deutlich, wenn mehrere Punkte, Flächen, Umfänge oder POIs zusammenkommen und die Arbeit anschließend geteilt werden soll.

Wer regelmäßig mit amtlichen Grundstücksgrenzen, Bauanträgen, Leitungsverläufen oder präzisen Flächenberechnungen arbeitet, sollte sich nicht allein auf diese App verlassen. In solchen Fällen sind Vermessungsdaten, geeignete Fachsoftware oder ein professionelles Gerät die bessere Wahl. Die App kann bei der Vorbereitung helfen, aber sie sollte nicht die Quelle sein, auf der eine rechtlich oder finanziell kritische Entscheidung ausschließlich basiert.

Auch der Preis macht sie nicht für jeden Nutzer automatisch attraktiv. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus rund 2.300 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen gibt es zwar ein sichtbares Interesse an dem Werkzeug. Diese Zahlen ersetzen aber nicht die Frage, wie oft ich persönlich Flächen messe. Für gelegentliche Neugier würde ich zunächst eine einfache Kartenlösung wählen. Für wiederkehrende Außenarbeit wirkt die spezialisierte Kombination aus Fläche, Abstand, Umfang und POI deutlich überzeugender.

Für wen sich der Kauf lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Gartenbesitzern, Wanderern, Grundstücksinteressierten, kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und allen, die regelmäßig draußen Maße überschlagen müssen. Die App passt zu Menschen, die eine Zahl brauchen, um eine praktische Entscheidung zu treffen: Reicht die Fläche für ein Beet? Wie lang ist der Wegabschnitt? Welche Größe hat der Bereich, der bearbeitet werden soll? In diesen Situationen spart sie vor allem Denkarbeit und Wechsel zwischen verschiedenen Werkzeugen.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die nur selten messen oder ausschließlich höchste Präzision erwarten. Wer bereits mit professioneller Vermessungssoftware arbeitet, wird die App eher als schnelle Ergänzung denn als Hauptwerkzeug sehen. Auch wer keine Bereitschaft hat, Punkte sorgfältig zu setzen und Ergebnisse kritisch zu prüfen, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Die Anwendung macht eine Messung einfacher, aber sie macht aus einer unklaren GPS-Position keine exakte Vermessung.

Unterstützt wird Android ab Version 7.0. Der Entwickler Farmis konzentriert sich hier auf eine klar umrissene Aufgabe statt auf eine allgemeine Notiz- oder Kartenplattform. Genau das gefällt mir: Die App versucht nicht, jede mögliche Outdoor-Funktion abzudecken, sondern bleibt bei Messungen und dem Festhalten räumlicher Informationen. Dadurch ist sie leichter zu beurteilen. Entweder ich brauche diesen Arbeitsablauf regelmäßig, oder ich brauche ihn kaum.

Mein Fazit nach dem praktischen Blick

GPS Fields Area Measure PRO entfernt ein wiederkehrendes kleines Ärgernis: das Schätzen von Flächen und Entfernungen mit ungeeigneten Mitteln. Ich kann eine Form auf der Karte abbilden, Wege nachvollziehen, Umfänge betrachten, POIs nutzen und die Arbeit weitergeben, ohne mehrere Anwendungen miteinander zu verbinden. Der größte Gewinn ist nicht die einzelne Messung, sondern der verkürzte Ablauf vom Beobachten zum verständlichen Ergebnis.

Ich würde die App empfehlen, wenn regelmäßig Außenflächen beurteilt oder dokumentiert werden und eine gute Alltagsschätzung genügt. Der Kaufpreis von 17,99 € ist für gelegentliche Nutzung schwerer zu rechtfertigen, für wiederkehrende Aufgaben aber nachvollziehbar. Wichtig ist, die Messwerte als praktische Orientierung und nicht als amtliche Wahrheit zu behandeln. Wer diese Grenze akzeptiert, bekommt ein fokussiertes Werkzeug, das im richtigen Moment spürbar Zeit spart.

Mein persönliches Urteil fällt deshalb positiv, aber bewusst nicht uneingeschränkt aus. Für einen Garten, eine Wanderroute, eine Grundstücksbesichtigung oder eine einfache Flächenplanung ist die App deutlich bequemer als Papier, Kopfrechnen und mehrere getrennte Apps. Für professionelle Genauigkeit oder sehr seltene Nutzung gibt es passendere Alternativen. Ihre Stärke liegt in der schnellen, gemeinsam nutzbaren Orientierung draußen – und genau dafür würde ich sie einem Freund empfehlen.

FAQ

Was ist GPS Fields Area Measure PRO und wofür kann ich die App verwenden?

GPS Fields Area Measure PRO ist eine mobile Anwendung zur Vermessung von Flächen, Entfernungen und Umfängen mithilfe von GPS und Kartenansichten. Sie eignet sich beispielsweise für Grundstücke, landwirtschaftliche Felder, Bauflächen, Gärten oder Wanderstrecken. Nach meiner Nutzung wirkt die Bedienung besonders praktisch, wenn man unterwegs schnell Messpunkte setzen und ein Ergebnis direkt auf dem Smartphone speichern möchte.

Wie genau sind die Messungen mit GPS Fields Area Measure PRO?

Die Genauigkeit hängt stark vom GPS-Signal, der Umgebung und der Art der Messung ab. Im Freien mit guter Sicht zum Himmel liefert die App brauchbare Näherungswerte für viele alltägliche Aufgaben. Zwischen hohen Gebäuden, Bäumen oder in abgelegenen Gebieten können jedoch Abweichungen auftreten. Für rechtlich verbindliche Grundstücksvermessungen oder professionelle Bauarbeiten sollte man deshalb weiterhin ein zugelassenes Vermessungsgerät und einen Fachmann verwenden.

Benötigt GPS Fields Area Measure PRO eine Internetverbindung?

Für die Positionsbestimmung wird hauptsächlich das GPS des Geräts verwendet, während Kartenmaterial je nach Ansicht und Anbieter eine Internetverbindung benötigen kann. In der Praxis sollte man Karten oder das betreffende Gebiet möglichst vorher laden beziehungsweise die Offline-Möglichkeiten der App prüfen. Ohne stabile Verbindung können Karten langsamer erscheinen oder bestimmte Funktionen eingeschränkt sein, auch wenn eine GPS-Messung grundsätzlich weiterhin möglich sein kann.

Welche Funktionen bietet die PRO-Version zusätzlich?

Die PRO-Version richtet sich an Nutzer, die häufiger messen und weniger Einschränkungen benötigen. Typischerweise stehen dabei erweiterte Messwerkzeuge, komfortablere Bearbeitungsoptionen, das Speichern mehrerer Projekte sowie der Export oder die Weitergabe von Ergebnissen im Mittelpunkt. Der genaue Funktionsumfang kann je nach Version und Betriebssystem variieren. Vor dem Kauf lohnt sich daher ein Blick auf die aktuelle Beschreibung im jeweiligen App-Store.

Ist GPS Fields Area Measure PRO einfach zu bedienen und welche Berechtigungen sind erforderlich?

Die grundlegenden Abläufe sind auch für Einsteiger verständlich: Gebiet auswählen, Messpunkte setzen oder die Strecke per GPS aufzeichnen und anschließend Fläche, Umfang oder Distanz prüfen. Für die Kernfunktionen benötigt die App normalerweise Zugriff auf den Standort; Karten- und Speicherfunktionen können weitere Berechtigungen verlangen. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte die Berechtigungen nach der Installation kontrollieren und nur notwendige Zugriffe erlauben.

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